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Update: Das Ende des Blogs?

...war die Frage in meinem Kopf, wenn ich die letzten Wochen über meinen Blog nachgedacht habe. Neue Datenschutzverordnung (die übrigens der Grund war, warum ich den Blog kurzzeitig offline genommen habe), Job, Kind, immer weniger werdende Zeit sind die Ursachen dafür, dass ich mich in letzter Zeit etwas überfordert mit dem ganzen Thema fühlte. 6 Jahre lang gibt es diesen Blog bereits und immer, wenn es eine längere Pause gibt, kommt das schlechte Gewissen zum Vorschein, überrollt mich und ein innerer Druck entsteht, endlich wieder abzuliefern. Nicht gerade der beste Motivator, um abwechslungsreichen Content zu liefern. Hinzu kam die Frage:

Liest man eigentlich noch Blogs?


Auf Instagram erstellte ich genau deswegen eine kleine Umfrage und das Ergebnis war niederschmetternd, aber nicht gerade überraschend, beobachte ich die Entwicklung der Szene in den letzten 1,5 Jahren. Ich kenne es als Konsument natürlich selbst. Wir werden erwachsen, haben andere Prioritäten. Im Alltag siegt der schnelle über den intensiven Konsum. Fix mal Instagram in der Bahn durchgescrollt, ein Herz und einen Kommentar zu hinterlassen, geht schneller von der Hand als einen tiefgründigeren Blogpost a 1000 Wörter zu lesen und sich dann noch die Arbeit des Kommentierens zu machen. Been there, done that. Ich bekenne mich ebenfalls schuldig und die Liste meiner tatsächlich gelesenen Blogs schrumpft auf ein Minimum zusammen, die ich dann noch nicht einmal täglich verfolge, sondern mir dafür explizit Zeit nehme und einmal die Woche durchlese.


Haben wir uns also einfach satt "gelesen" und brauchen aktuell nicht mehr als ein schönes Bild und kurze Worte?


Vermutlich. Das Angebot ist einfach enorm und die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft hinterlässt natürlich auch auf dem Blog Spuren. Auf Instagram bin ich deutlich aktiver. Stories, Fotos und Captions aus dem Alltag sind fixer hochgeladen, der Austausch deutlich reger, die Community ist aktiver, näher dran. Man hat das Gefühl, die Person, der man teils schon ewig folgt, besser und intensiver kennen zu lernen.
So kann ich mich zwar auf dem Blog nicht über Besuche beschweren, denn die Klickzahlen sind weiterhin gut. Aber der Austausch fehlt. Früher wurde mehr kommentiert (auch hier wieder: ich darf mich an meine eigene Nase fassen), man stieg in Diskussionen ein und nahm den Blog nicht als Einbahnstraße wahr. Denn genau so empfinde ich als Verfasserin die aktuelle Blogosphäre - nicht nur bei mir. Schnelle Medien wie Instagram oder Youtube, was beim Putzen nebenbei laufen kann, werden eindeutig bevorzugt, weil sie unserem Alltagsgeschehen besser entsprechen, sich nahtloser und zeitsparender einfügen lassen und uns up to date halten.
Nichtsdestotrotz sehe ich den Vorteil des Blogs in der Nachhaltigkeit. Instagram kann ich 1-2 Jahren schon weg vom Fenster sein, ein eigener Blog hingegen bleibt. Artikel sind länger abrufbar, können immer wieder konsumiert werden, was einen entscheidenen Vorteil darstellt.

Wie sieht also die Zukunft der Blogs aus? Soll ich ihn besser gleich einstampfen?


War eine weitere Frage. Ich betreibe das Ganze nicht, um fame zu werden oder als Haupteinnahmequelle zu wahren, sondern aus Spaß. Wird der Austausch aber weniger bzw. verlagert sich auf andere Netzwerke, entsteht ehrlicherweise manchmal Frust. So ein Beitrag dauert in der Regel 4-6h. Zeit, die ich aktuell selten habe. Die Tage sind ausgefüllt mit Schule, Familienzeit und wenn die Kleine im Bett ist, lege ich erst richtig los. Unterrichtsvorbereitungen bis Mitternacht, nebenbei irgendwie ein bisschen Haushalt und wenn ich mal einen Abend Zeit für mich oder auch uns als Paar hätte, nutze ich diese eher für den Blog, weil es mir Spaß macht. Wenn dann aber der Austausch nicht existent ist, komme ich ins Grübeln, ob sich das Ganze hier überhaupt lohnt.

Jetzt kommt sicher wieder die Frage, was ich denn eigentlich will?! Ich möchte nicht um Kommentare oder Aufmerksamkeit betteln, denn die Texte werden gelesen. Diese Entwicklung geht nun einmal dahin, dass Blogs vielmehr magazinartig konsumiert werden und oftmals für sich stehen - ohne Reaktion. Mein Ziel ist es, euch etwas mitzugeben, einen Einblick in meinen Alltag zu gewähren, auch mal schwierige Themen aufzugreifen oder einfach schöne Dinge zu teilen.


Ich merke nur, dass ich dem nicht mehr zu 100% gerecht werden kann. Was also tun? Blog löschen?!


Nein. Ganz viele von euch haben mir auf Instagram sehr liebe Nachrichten geschickt. Ich solle das schlechte Gewissen beiseite schieben, sei niemandem etwas schuldig, habe nun einmal ein starkes Offlineleben, das gerade oberste Priorität hat usw. Euer Vorschlag war es, entweder eine längere Pause einzulegen und zu schauen, wie sehr ich das hier vermisse, um dann zu entscheiden, ob man eben aufhört, wenn es am schönsten ist oder aber weiterzumachen in reduzierter Form.

Aktuell habe ich mich für die letzte Variante entschieden. Ich nehme den Druck bei mir selbst heraus. Kein Content Plan im Hinterkopf mit Gedanken a la "aber du hast so und so viele Tage nichts mehr gepostet." Ich möchte euch keine Sinnlostexte liefern, nur um mein "Soll" zu erfüllen. Mein Plan sieht also folgendermaßen aus: Ich poste, wenn ich etwas zu sagen und zu teilen habe, auch wenn das bedeutet, dass mal eine Woche oder länger nichts kommt. Der Blog soll weiterhin als Archiv dienen, hier möchte ich wichtige Themen ansprechen, die mehr Zeilen benötigen als eine Instagram Caption ermöglicht (vor allem die Mamathemen spielen hier eine Rolle), aber ich kann schlichtweg einfach nicht mehr das Pensum liefern wie früher, was (so denke ich) vollkommen normal, verständlich und in Ordnung ist. Instagram wird natürlich eine Ergänzung darstellen. Dort werde ich häufiger, eigentlich fast täglich anzutreffen sein. Schnelle Life Updates, Alltag, kleine Stories nebenbei, Fotostrecken und Alltagsschnappschüsse wie gehabt.

Den Blog zu löschen, kommt mir aktuell verkehrt vor nach all diesen Jahren. Ich muss mich nur gerade selbst finden, neu aufstellen und vor allem dieses schlechte Gewissen wegkehren.

Vielleicht habt ihr ja Lust, euer Nutzungsverhalten Sozialer Netze in den Kommentaren zu reflektieren. Habt ihr vielleicht noch einen Alternativvorschlag und was haltet ihr von meinen Gedanken zum Thema?



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22 Kommentare

  1. Hallo Yasmin, ich lese nur eine handvoll Blogs, aber bei denen schaue ich ca. einmal pro Tag rein, obs was Neues gibt. Dein Blog gehört zu meinen absoluten Lieblingen und das, obwohl ich gar keine Mama bin. Daher gefällt mir dein Zukunftsmodell sehr. Ab und zu reicht mir völlig. Auf Instagram bekommmt man ja das alltäglichere Leben mit und hier besondere Highlights oder Gedanken. Ich freu mich auf jeden Fall über jeden neuen Beitrag, genauso wie über jede Story oder Foto bei Insta :)
    Aber Social Media sollte immer ein Nebenher sein und nicht ein Stressfaktor für dich, dafür ist Familie und dein Ref einfach zu wichtig!
    Ganz liebe Grüße an dich!
    Alexandra
    (frau_wett)

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  2. Also aktuell lese ich lieber wieder Blogs und sehe mich von Insta ab.. Denn tatsächlich ist es mir da zu schnelllebig und hektisch. Der immer neue, nie aufhörende content kann auch stressen.

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  3. Ich bin tatsächlich jemand der noch regelmäßig Blogs liest. Ich habe jetzt zwar auch seit ein paar Monaten Instagram, dort schaue ich aber hauptsächlich Fotos und lese nur vereinzelt die Texte darunter.
    Was ich aber sehr schade finde ist, dass man wenn man kommentiert (und vor allem eine Frage stellt)keine Antwort bekommt.Das fällt mir nicht nur bei deinem Blog auf sondern bei einigen anderen auch. Das frustriert einfach ein wenig und nimmt die Lust am Kommentieren. Nichts desto trotz lese ich deinen Blog sehr gerne und freue mich, dass du ihn fortsetzt! LG Tine

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  4. Hi ☺️

    Ich fände es völlig in Ordnung, wenn du nur dann einen Blogbeitrag schreibst, wenn es gut für dich passt - ganz ohne Druck.
    Ich freu mich jedenfalls immer von dir den Newsletter im Mailfach zu haben, dass ein neuer Blogbeitrag online ist (du zählst übrigens zu den 2 Blogs denen ich folge ☺️).

    Ich bin seit vielen Jahren nicht mehr auf Facebook; auch Instagram hab ich nur für paar Monate ausprobiert und dann wieder gelöscht.
    Ich folge derzeit 6 Youtube- Kanälen (wovon du einer bist ☺️) und das wars. Das ist übrigens auch mein erster Beitrag auf einem Blog 😉

    Wie du siehst gehe ich das ganze Social-Media Thema sehr reduziert an und wähle nur Sachen aus die mir wirklich gefallen/ einen Mehrwert bringen/ mir gut tun ☺️

    Sprich: ich würde mich super freuen, wenn du den Blog weiterführen würdest - ganz egal wie oft du einen Beitrag schreibst, weil ich deine Inhalte/ Lebenssichtweise sehr gern mag ☺️

    In diesem Sinne, alles Liebe!
    Mel

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  5. Tatsächlich kommentiere ich jetzt mal, denn ich sehe vieles wie du. Ich habe zb. die Bloglovin app auf meinem Handy und wenn ich draußen in der Sonne liege scrolle ich dort durch die Bogs, denen ich folge. Wobei ich generell mehrmals täglich schaue, was für neue Posts hochgeladen wurden und die, die mich eh nicht unbedingt interessieren weren direkt weggeschoben sodass ich am Ende nur noch die Posts lese, die mich auch interessieren.
    aber wann ich das letzte mal etwas kommentiert habe kann ich ehrlich nicht sagen. Ich seh es aber auch bei den Blogs die ich dann lese. Es stehen höchsten 5 Kommentare unter den meisten Beiträgen, selbst wenn ich den Post 5 Tage nach der Veröffentlichung lese.

    Bei Instagram schau ich zb aber auch nur, ich kommentiere da sehr sehr selten und bei stories klicke ich oft einfach durch, damit sie mir oben nicht mehr angezeigt werden.
    Ich mag deinen Blog nach wie vor und du solltest dir keinen Druck machen wenn du ihn an sich gerne betreibst und gerne Dinge schreibst. Aber ja, die Bloggerwelt was das schreiben angeht hat sich vom Austausch her definitiv verändert.
    Grüße!

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  6. Das klingt nach einer guten Kompromiss-Lösung für dich.
    Wie schon geschrieben: ich mag deinen Blog sehr und lese auch regelmäßig Blogbeiträge, mag Insta aber auch. DU solltest dich für DICH hnd EUCH wohl mit dem fühlen, was du machst und kein schlechtes Gewissen haben und auch nicht für andere den Blog „künstlich am Leben halten“. Ich freu mich von dir zu lesen, egal in welchen Abständen.
    Liebe Grüße
    Katha (trine456)

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  7. Liebe Yasmin,
    ich verstehe deine Gedanken zum Thema sehr gut und dennoch wäre ich sehr traurig, wenn es deinen Blog nicht mehr gebe bzw. keine neuen Post mehr kommen würden. Daher finde ich deine Entscheidung toll, dass du reduziert weitermachst.
    Bezüglich des Social Media Verhaltens ist es bei mir ähnlich wie bei anderen. Ich konsumiere mehr Instagram, wobei ich dort auch nicht besonders viel kommentiere. Blogs lese ich nur einige wenige, weil ich finde, dass es nur noch wenige authentische Blogs gibt. Problematisch finde ich auch, dass viele auf bezahlte Posts setzen und die beworbenen Produlte mit nur teilweise ein paar Sätzen schmücken. Deinen Blog schätze ich dagegen sehr, weil man hier merkt, dass du es aus Spaß machst und nicht auf haufenweise Kooperationen setzt. Und wenn es Kooperationen gibt, so sind diese interessant (zumindest für mich bisher :D). Um aber zurück zum Nutzungsverhalten zu kommen, muss ich sagen, dass ich auch Blogposts selten kommentiere. Meistens auch aus dem Grund, dass man darauf keine Reaktion erhält. Trotzdem lese ich die wenigen guten Böog nach wie vor sehr gerne und freue mich auch, wenn ich einen neuen tollen Blog entdecke :)

    So nun aber genug! Ich freue mich schon auf deine nächsten Posts mit tollen Themen.

    Liebe Grüße
    Jana

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  8. Ich kann Deine Gedanken absolut verstehen und ich fände es schade, wenn Du den Blog löschen möchtest. Denn auch später kann man noch die Beiträge gut gebrauchen. Sie sind doch nicht nur für den Augenblick, sie sind etwas für länger.
    Aber man muss immer schauen wo man selbst bleibt. Man möchte doch auch noch Mensch und man selbst sein. Was sich gut anfühlt ist gut und der Rest kann warten und wenn es auch mal ein Blogbeitrag ist. ;)
    lg Sandra

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  9. Also ich fände es super schade, wenn du den Blog ganz löschen würdest. Dafür hast du einfach viel zu viel Zeit und Energie hinein gesteckt. Ich finde auch die Variante gut, nur dann zu posten, wenn du Lust und Zeit hast und dich nicht durch irgendeinen Plan dazu zu zwingen.
    Ich persönlich schaue auch meistens nur noch ein bis zweimal wöchentlich in Bloglovin rein und wenn's was zu lesen gibt, ist das natürlich schön, wenn nicht, aber auch nicht schlimm.

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  10. Ich schreibe eigentlich nicht so gern Kommentare auf Youtube oder Blogs, da ich mir dann nie sicher bin, ob der dann gesehen wird und ich eine Antwort auch mitbekomme. Da finde ich Instagramm echt praktischer und aktueller. Und irgendwie auch immer bei der Hand durch das Smartphone. Ich finde es super wie du immer in den Stories aktiv bist. Wenn es sich für dich einmal nicht ausgeht macht das überhaupt nichts, da es wichtiger ist, für die Leute da zu sein, die dich umgeben und mit ihnen eine schöne Zeit zu verbringen, als 24/7 die Updates auf neuerstem Stand zu halten.
    Deine Blogs lese ich mehr oder regelmäßig, durch den Newsletter, wenn mich das Thema interessiert. Du hast nämlich so ein breites Themengebiet, dass ich im Moment nicht alle Themen lese, aber im Hinterkopf behallte, falls eines der Themen mal relevant für mich werden sollte. Aber wenn mich das Thema interessiert, nehme ich mir gerne Zeit, um in Ruhe den Artikel zu lesen und vielleicht auch später nocheinmal darauf zurück zu kommen.
    Deine Nähbeschreibung von der süßen Pumphose hat mir wirklich gheholfen, Danke
    Viel Spaß mit deinem Blog und genieß es eine Plattform zu haben, auf der du schreiben kannst und nicht musst
    Lg Resi

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  11. Hallo liebe Yasmin,

    ich kann deine Gedanken nur zu gut verstehen und mache dir überhaupt keinen Vorwurf, wenn du es nur noch selten schaffst neue Beiträge zu verfassen. Man hat einfach noch ein "richtiges" Leben und wenn man es sich nicht leisten kann Vollzeit zu bloggen, kann man einfach von niemandem erwarten immer und ständig neuen Content zu produzieren. Ich muss auch zugeben: Ich lese sehr regelmäßig Blogs, jedoch kommentieren ich nicht so viel. Hin und wieder ja, aber einfach nicht wirklich regelmäßig. Shame on me :-D
    Ich fände es auf jeden Fall sehr schade, wenn dein Blog gelöscht werden würde, da ich auch gerne nochmal Beiträge von vor ein paar Jahren durchstöber, da manche Themen einfach kein Verfallsdatum haben.
    Ich freue mich über jeden neuen Beitrag von dir, aber lass dich nicht zu sehr durch den Blog stressen.

    Beste Grüße
    Svenja von all-the-wonderful-things.blogspot.de

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  12. Liebe Yasmin (oder eher Sophie ;) ),

    Ich finde deinen Blog wirklich toll und freue mich immer wenns was Neues gibt. Da ich auch Mama bin, gehöre ich zu den Lesern die eher 1-2x die Woche reinschauen. Aber was du schreibst ist wirklich gut, du machst dir zu Vielem Gedanken und lässt deine Leser teilhaben. Die Kombination aus Mama-Alltag, Rezepten, Style Ideen usw ist echt super! Ich glaube es sehen alle so, dass wenn auch ab sofort seltener ein Beitrag kommt, da aber wie immer dein Herzblut drin streckt, es ganz und gar nicht schlimm ist! Nimm dir die Zeit, die du für deine Familie, andere Hobbys und den Beruf brauchst - Druck ist nie gut und wie gesagt, man sieht oder merkt ja, wenns von Herzen kommt und du Freude an einem Beitrag hattest. Und das soll nicht verloren gehen ;)

    Alles Liebe,
    Miriam

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  13. Liebe Yasmin,
    Bitte schließ deinen Blog nicht, das wäre zu schade!
    Aber ich kann deine Gedanken nachvollziehen, und wie du schon schreibst wird ein Blog mehr wie ein Magazin gesehen, es wird gelesen, aber eben nicht oder nur selten kommentiert. Und das man so selten kommentiert liegt glaube ich ich wirklich an der schnelllebigen Zeit: da wird übers Handy der Artikel gelesen aber dann reicht es nicht mehr für mehr, wird abgelenkt oder hat keine „Lust“ alles über die kleine Tastatur einzugeben. Der Mensch ist doch auch faul 😒
    Ich lese deinen Blog nach wie vor super gerne, muss aber auch gestehen, früher, gar nicht so lange her, vielleicht vor 1/2 Jahr, war ich regelmäßig auf deiner Seite und hab geschaut ob es einen neuen Artikel gibt. Heute schau ich nur noch ein - zweimal die Woche rein. Es liegt vielleicht auch daran, das ich nach der Elternzeit auch wieder arbeiten gehe, und das echte Leben lässt einen einfach weniger Zeit: Arbeit, Kind, Haushalt, Partnerschaft, Zeit für sich?
    Ich finde deine Idee gut: wenn du Lust auf einen Blog-Artikel hast, dann tu es, wenn nicht, machst du eine Pause, bloß kein Druck!
    Und für die Zeit zwischendurch gibt es Instagram 😉
    Du findest die richtige Balance und wichtig ist, das es dir gut geht und du dich wohl fühlst.
    Viele Grüße, Cindy

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  14. ich finde den beitrag sehr gut. er spricht mir aus der seele.
    also ich lese regelmäßig, aber nur noch wenige Blogs. ich wähle die aus, wo ich denke, dass die qualität der texte gut ist und mich der Inhalt und auch das design anspricht. deiner gehört dazu ;-)
    ich lese dich bzw deinen blog schon lange und regelmäßig.
    daher sage ich - bloß nicht aufhören...
    ich gebe zu, ich schaue auch sehr oft bei instagram und YouTube vorbei.
    aber die Blogs gehören für mich trotzdem noch genauso dazu.
    durch den alltag und Job meistens so 2 bis 2 x die Woche.
    ich selber blogge auch schon ein paar jahre im bereichbuchrezensionen. auch da hat sich das verhaltenverändert. über den blog bekomme ich keinen austausch mehr. niemand macht mehr Kommentare. aber durch meine abos und täglichen klicks sehe ich, dass es noch gelesen wird.
    daher ist aufhören keine Option.
    die Kommentare laufen bei mir auch wirklich nur noch über instagram...daher verlinke ich ja immer fleißig alles. es ist also wirklich eine Verbindung aus beidem. ich finds aber auch schade, dass sie das nutzverhalten der Leser so geändert hat...
    aber aufgegeben wird noch nicht ;-)

    lg anna


    ich

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  15. Ich mag Blogs noch immer gerne, aber ja ich bekenne mich schuldig, ich bin meist stille Leserin. Oft hielt mich ein "Wer will schon meinen Senf dazu lesen" oder aber auch "Ich möchte niemandem auf die Füße treten und mir keinen Shitstorm zu ziehen, weil ich anders denke als die Autorin" davon ab etwas zu schreiben. (In manchen Fällen fraß auch die Technik meinen Post)
    Ich kann verstehen, dass Blogarbeit so viel Zeit frisst. Jeden Tag sitze ich an Abbildungen für meine Diss und verzweifelt daran und die Texte sind auch noch nicht geschrieben. Es wäre schade, wenn du ihn ganz aufgibst. Ich persönlich vergesse Instragam Posts nämlich oft und denke "Mensch von der Person hab ich ja lang nichts mehr gesehen" und das obwohl ich am Tag davor noch einen Post geliked habe. Daher werde ich mich über jeden weiteren Beitrag hier freuen und immer mal wieder Ausschau nach ihnen halten.
    Alles Gute,
    Grieta

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  16. Ich mag Blogs noch immer gerne, aber ja ich bekenne mich schuldig, ich bin meist stille Leserin. Oft hielt mich ein "Wer will schon meinen Senf dazu lesen" oder aber auch "Ich möchte niemandem auf die Füße treten und mir keinen Shitstorm zu ziehen, weil ich anders denke als die Autorin" davon ab etwas zu schreiben. (In manchen Fällen fraß auch die Technik meinen Post, wie gerade jetzt, ich kopiere zum dritten Mal meinen Post hier rein, weil ich weder ein Google Konto habe noch die Technik mir erlaub es anonym zu posten)
    Ich kann verstehen, dass Blogarbeit so viel Zeit frisst. Jeden Tag sitze ich an Abbildungen für meine Diss und verzweifelt daran und die Texte sind auch noch nicht geschrieben. Es wäre schade, wenn du ihn ganz aufgibst. Ich persönlich vergesse Instragam Posts nämlich oft und denke "Mensch von der Person hab ich ja lang nichts mehr gesehen" und das obwohl ich am Tag davor noch einen Post geliked habe. Daher werde ich mich über jeden weiteren Beitrag hier freuen und immer mal wieder Ausschau nach ihnen halten.
    Alles Gute,
    Grieta

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  17. Liebe Yasmin,

    ich mag deinen Blog unheimlich gerne und lese im Allgemeinen gerne Blogs, für deren Beiträge ja zumeist mehr Zeit, Recherche und Herz investiert wurde als für ein Insta-Posting, würde ich vermuten. Auch ich kommentiere selten, auch deshalb weil ich nie sicher bin was so ein Kommentar letztlich bringt. Ausufernde Diskussionen tatsächlich zu verfolgen wäre für dich vermutlich zeitlich gar nicht möglich. Zudem passiert es im Netz so oft, dass Diskussionen unsachlich werden und Leute für ihre Meinung oder ihre Fragen stark angegriffen werden. Weil ich von ersterem ausgehe und das zweite nicht möchte, kommentiere ich nicht.
    Deine Gedanken zu dem Thema haben mir aber bewusst gemacht, dass für den Verfasser eines Beitrags schon ein kurzes "Schöner Artikel" ein Zeichen der Wertschätzung ist, für das man sich öfter die Zeit nehmen sollte, wenn man den content schätzt. Danke.auch, dass ich so auf Bloglovin aufmerksam geworden bin. Kannte die App nicht und finde sie großartig!
    Liebe Grüße und ich freue mich auch über Beiträge von dir, wenn sie seltener kommen.

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    Antworten
    1. Lieben Dank für dein Feedback, Nadja!
      Deine Argumente bezüglich der Diskussion kann ich total verstehen. Voraussetzung wäre ja auch, dass die Artikel großes Diskussionspotenzial bieten, was einfach nicht immer gegeben ist. Die Alternative, einfach ein kurzes Feedback zu geben, finde ich aber großartig und werde ich selbst für mein eigenes Konsumverhalten übernehmen. Danke für den Anstoß!

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  18. Hach Yassi,
    ich bin sehr froh, dass der Blog bestehen bleibt.
    Tatsächlich nutze ich ihn oft als Archiv, schaue mir Urlaubsberichte an, Rezepte, etc.

    Privates Leben geht einfach vor und dafür haben deine Leser Verständnis. Auch ich.
    Wie oft ich schon an der gleichen Stelle stand: Youtube niederlegen, aufgrund immer weiter sinkenden Reaktionen, auch dem Algorithmus geschuldet, weil ich mich nicht an Posting Pläne halte.
    Quatsch ist das.

    Genieß deine Zeit mit den Dingen, die dich in dem Moment erfreuen - und wenn Inhalte dabei für uns entstehen, umso schöner :)

    Ganz liebe Grüße,
    Nadine

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    Antworten
    1. Lieben Dank für dein Feedback, Nadine! Ich denke auch, dass wir selbst uns den viel größeren Druck auferlegen und irgendwie immer denken, dass man es den Lesern schuldig ist, was ja Blödsinn ist. Dadurch entsteht nur Frust und der Druck, abzuliefern. Deine Überlegungen bezüglich Youtube kann ich gut nachvollziehen. Man gerät dann doch zu oft selbst ins Grübeln und zweifelt an sich herum.

      Ganz liebe Grüße

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  19. Liebe Yasmin, es ist völlig verständlich und ok, dass Du in Deinem vollgepackten Alltag sehr viel weniger Zeit für den Blog hast. Aber weißt Du was: Ich liebe es auch, hin und wieder durch alte Beiträge zu stöbern und freue mich immer, wenn Du einen neuen Beitrag veröffentlichst. Aber ob dies nun ein Mal im Monat oder Quartal passiert, ist nicht so wichtig. Aber bitte den Blog am Leben erhalten, in welcher Form auch immer.

    Wer Dich "öfter konsumieren" will, kann ja auf andere Kanäle ausweichen. Ich jedenfalls lese Deinen Blog unheimlich gerne als Zeitschriften-Ersatz abends im Bett, wenn meine beiden Kinder friedlich neben mir schlummern :)

    Liebe Grüße, Anja

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  20. Liebe Yasmin,

    seit langem hat es mich wieder einmal auf deinen Blog verschlagen und ich musste kurz schlucken als ich die Überschrift zu diesem Post las. Nun da ich ihn gelesen habe, atme ich erst einmal kurz auf, aber ich verstehe deine Gedanken nur allzu gut.
    Es kommt mir häufig so vor, dass die Menschen sich einfach immer weniger Zeit nehmen um doch einmal etwas tiefer zu gehen. Leider muss ich auch gestehen, dass ich früher viel viel mehr Blogs gelesen habe und mit der Arbeit eben auch die Zeit für solche Vergnügungen knapper wird. Dennoch muss ich auch sagen, dass ich Blogs liebe und mir dann gern einmal an einem Sonntag 2-3 Stunden nehme um meine liebsten Seiten zu durchstöbern. Vielleicht lese ich nicht mehr jeden Post wie früher, aber trotzdem ist es immer wieder schön zurückzukommen. Instagram ist schön für zwischendurch und um up-to-date zu bleiben, aber dennoch würde ich nicht auf Blogs verzichten wollen.
    Deinen Blog speziell nutze ich häufig um deine tollen Rezepte nachzukochen oder auf Reisetipps zurückzugreifen. Ich lese die Posts irgendwann und mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre später kommt eine Situation, in der mir genau diese Infos helfen. Dann weiß ich, dass ich hier alles wiederfinde. Auf Instagram nach DIESEM einen Post zu suchen, wäre schlichtweg absurd.

    Ich glaube, wir alle hier würden uns sehr freuen weiterhin von dir zu lesen. Wie oft das ist, ist meiner Meinung nach vollkommen egal. Aber deine Gedanken und die Themen, die du hier aufgreifst, sind einfach lesenswert.

    Liebe Grüße
    Anna

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Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich riesig über dein Feedback, Postwünsche oder sonstige Anmerkungen.Beleidigungen oder Anstößiges gegenüber meiner Person oder anderen Lesern sind allerdings unerwünscht und werden direkt gelöscht. Vielen lieben Dank ♥