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Meine persönlichen Top und Flop Babyprodukte im ersten Jahr

Hallo, ihr Lieben!

Immer wieder wurde ich von anderen Mamas oder werdenden Müttern gefragt, ob ich nicht einmal meine Top und Flop Produkte des ersten Babyjahres mit euch teilen könne. Vorweg gesagt, ist das Ganze eine ziemlich heikle Angelegenheit, denn wenn ich eines in dem Jahr gelernt habe: jedes Baby ist anders und was beim einen funktioniert, muss beim anderen noch längst nicht sein. Es handelt sich hier um meine ganz persönliche Top- und Flopliste mit Dingen, die eben für mein Baby geklappt haben oder eben nicht. Ein paar allgemeine Hinweise kann man aber sicher dennoch entnehmen oder aber im Hinterkopf behalten, falls man sich verschiedene Optionen offenhalten will und etwas Neues ausprobieren möchte.

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TOP PRODUKTE - diese Produkte konnten uns überzeugen

MaxiCosi + Isofix Station

Mit dem Thema Babyschale für das Auto haben wir uns schon recht zeitig vertraut gemacht.
In der Schwangerschaft fiel dabei immer wieder der Name Maxi Cosi, der quasi Programm war. Um ehrlich zu sein, haben wir uns gar nicht groß mit anderen Modellen auseinandergesetzt. Maxi Cosi stand für uns für Sicherheit und Vertrauen. Nochmals im Laden beraten, wurde es dann der Maxi Cosi Pebble in Grau mit Isofix Station.

Iso-was?, fragen sich sicher einige von euch, so wie wir uns damals auch. Isofix ist eine ziemlich geniale Erfindung, wenn ihr mich fragt. Die einen lieben, die anderen hassen es bzw. halten es für eine unnötige Ausgabe. Statt den Autositz zusätzlich im Auto mit dem Gurt befestigen zu müssen, was doch ein wenig umständlicher ist, gibt es mittlerweile den Comfort einer fest eingebauten Isofix Station, auf die man die Babyschale einklicken kann und die für maximale Stabilität sorgt. Die Schale kann somit nicht hin und her wackeln und auch das Losfahren geht viel schneller, weil man sich das Gurten spart und die Schale nur fix in die Station steckt. Zugegeben, ein mit etwa 150€ ziemlich teurer Spaß, aber einer, auf den wir nicht verzichten wollten, da wir häufig mit dem Auto unterwegs sind.

Bedenkt aber auch, dass es Babys gibt, die Autofahren hassen. Es folgt ein kleiner persönlicher Erfahrungswert. Aliya fand Autofahren ganz toll bis zum 4./5. Monat. Sie schlief wirklich immer sofort im Sitz ein, sobald wir nur die Tür geschlossen haben. Das änderte sich mit steigender Wachsamkeit und Mobilität. Als sie mobil wurde, war es am schlimmsten. Sie hasste das Gefühl, "eingesperrt" zu sein und unser Baby, das sonst nur bei Schmerzen schrie, schrie sich die Seele aus dem Leib, was Autofahren zur absoluten Stressituation machte. Die Lösung lag bei uns dann beim Nachfolgesitz. Wir haben uns im Zwergperten Fachgeschäft beraten lassen und uns für den Maxi Cosi 2Way Pearl entschieden - einen Reboarder Sitz, den man ab 15 Monaten aber auch vorwärts gerichtet fahren könnte. Aliya fährt nach wie vor rückwärts, sitzt deutlich aufrechter und sieht somit mehr. Seitdem ist Autofahren wieder entspannt.

Babybjörn Wippe

Ein Heiliger Gral unter den Babyprodukten und meine persönliche Empfehlung an euch: schafft euch eine Babywippe an! Wir haben den Klassiker, die Babybjörn, netterweise aus dem Bekanntenkreis übernehmen können und sie ist eines der wenigen Produkte, die mich über das ganze Jahr begleiteten. Dabei muss es gar keine fancy elektrische Wippe sein. Am Babybjörn schätze ich, dass die Kleinen mit zunehmender Mobilität auch ein wenig Eigeninitiative zeigen müssen und mit dem Bein selbst wippen können. Wir nutzten sie ab etwa 8 Wochen. Anfangs begleitete mich Aliya in Wachphasen so von Raum zu Raum, ich konnte kochen, duschen, aufräumen oder auch mal Blogfotos schießen und sie schaute mir seelenruhig in der Wippe zu. Als sie mit 4 Monaten Greifen lernte, kaufte ich ein Spielzeug für die Wippe und so beschäftigte sie sich eine ganze Weile.

Mit steigender Mobilität verschwand die Wippe dann aber erst einmal zwischen dem 6. und 10. Monat. Aliya war das Sitzen einfach zu langweilig, sie wollte Action und sich fortbewegen. Mit 10-12 Monaten hatten wir dann wieder die Phase, in der sie gern mal die Wippe spielerisch nutzte und mit wildem Schwung bouncte. So kam sie morgens immer mit ins Bad und ich konnte mich in Ruhe fertigmachen. Ein absoluter Lifesaver also!


Stokke Tripp Trapp + Babyaufsatz

Ich liebe unseren Stokke Tripp Trapp. Der Hochstuhl war bereits von Anfang an in Benutzung. Mit nur wenigen Wochen saß Aliya so bereits in ihrem Babyaufsatz mit uns am Tisch, hat erste Breilöffelchen bekommen und verschmäht und konnte alles beobachten. Ähnlich wie die Wippe folgte uns der Tripp Trapp durch jeden Raum. Mit etwa 7 Monaten tauschten wir dann den Babyaufsatz durch das Baby Set mit Tablett aus. Definitiv ein Must Have, vor allem wenn man auch bedenkt, wie lange der Tripp Trapp mitwächst. 


Babytrage Emei

Die Frage nach der Babytrage bekomme ich super oft gestellt. Wir nutzen 2 Stück - die Emeibaby und die Ergobaby. Ist die Ergobaby optisch in Zartrosa ansprechender (und hat auch praktische Taschen), empfehle ich euch eher die Emeibaby, da man diese Trage nicht nur an den eigenen Körper, sondern vor allem auch vielfältig auf den Babykörper anpassen kann. Der Steg ist anders als beim Ergobaby flexibel verstellbar und sorgt so immer für den richtigen Sitz. Beide Tragen kann man auch auf dem Rücken tragen. Die Ergobaby hatte ich aber erst ab 5-6 Monaten in Gebrauch, da der Steg vorher zu breit gewesen wäre für die kleinen Babybeine.

Ich rate euch übrigens auch immer, bei Gelegenheit eine Trageberatung in Anspruch zu nehmen oder ein Tragegeschäft aufzusuchen. Die Mitarbeiter dort sind besser ausgebildet als die in Babyfachgeschäften und können ganz individuell für euch und euer Baby die perfekte Trage auswählen. Wer aus dem Raum Halle/Leipzig kommt, sollte sich das "Nestchen" - einziges und erstes Tragegeschäft in Sachsen-Anhalt - mal ansehen. Dort haben wir auch unsere Trage gekauft.
 

Philips Avent Babyphone

Für die einen absolutes Stalkerprodukt, für die anderen Lebensretter. Ich denke, dass gerade Familienbettfamilien davon profitieren können. Als Aliya mobil wurde und wir Angst hatten, dass sie aus unserem Familienbett kullern könnte (was übrigens bisher nie passiert ist), haben wir uns das Babyphone mit Kamera angeschafft. Es hat eine Videofunktion, die man auch ausstellen kann, eine Gegensprechfunktion sowie diverse Schlaflieder, die abgespielt werden können. Vergleicht am besten immer mal Preise und achtet auf Aktionen. Häufig gibt es das Modell im Angebot für ca. 100 statt 150€.

Wenn Aliya also doch mal unruhig schläft oder abends noch einmal wach wird, sehe ich das direkt auf dem Bildschirm und kann hineingehen, bevor etwas passiert. Wie gesagt, bei uns kam es noch nie zu einer solchen Situation. Ein weiterer Vorteil ist der, dass man schneller das Wachwerden bemerkt. Bei einem normalen Babyphone haben wir immer erst etwas gehört, wenn sie sich auch wirklich lautstark gemeldet hat. Da war sie dann aber schon hellwach und es dauerte viel länger, sie wieder in den Schlaf zu bekommen. Wenn sie jetzt unruhig wird, sehe ich das bereits im Bildschirm, warte kurz ab, ob sie sich selbst beruhigt (sie hat dann die Augen meist noch zu), wenn dem nicht der Fall ist, gehe ich einfach schon rein, stille kurz und sie schläft tief und fest weiter.


Walkoverall von Hessnatur/Disana

Beste Anschaffung im Herbst/Winter. Ich liebe mittlerweile die Walkoverall von Hessnatur oder Disana. Auf dem ersten Blick wirken die dünnen Anzüge nicht gerade überzeugend oder wärmespendend. Aber die gefilzte Schurwolle hat solche fantastischen Eigenschaften, dass ich die Anzüge nicht mehr missen mag. Im Winter haben sie Aliya super gewärmt, aber gleichzeitig die Wärme reguliert. Der Wechsel zwischen drinnen und draußen war dann kaum spürbar. In Geschäften musste ich sie nicht erst ewig aufknöpfen oder ausziehen, da der Anzug die Wärme super regulierte. Es gab kein Schwitzen, aber auch kein Frieren. Außerdem ist der Anzug perfekt für Autofahrten. Man soll die Kinder ja nicht mit dicken Winterjacken anschnallen, ein Walkoverall war hingegen perfekt dafür, da er nicht so aufplustert. Und auch sonst musste ich selbst bei Minusgraden nicht mit 1000 Schichten arbeiten.

Ein weiterer Vorteil ist die selbstreinigende Wirkung. Durch das enthaltene Wollfett reinigt sich der Anzug quasi von selbst. Wer mag, kann sich die Wunderbürste anschaffen, um groben Schmutz auszubürsten. Meist verschwanden üble Flecken aber nach kurzer Zeit wie von Zauberhand.

Ich rate euch übrigens, den Overall eine Nummer größer zu kaufen, damit ihr länger etwas davon habt. Man kann Arme und Beine nämlich super umkrempeln und so lohnt sich die teure Anschaffung deutlich länger.

Swaddle Me Pucksack

Der Swaddle Me Pucksack war bei uns vor allem die ersten 6-7 Monate in Benutzung. Das Pucken (= lockeres oder auch strafferes Einwickeln des Babys in einem speziellen Pucksack oder einfach eine größere Mullwindel zur Beruhigung des Kindes) trägt dazu bei, dass die Kleinen sich geborgen und sicher fühlen - ähnlich wie im Mutterleib. Als Aliya noch ein Neugeborenes war, haben wir gar nicht so sehr gepuckt. Das würde ich beim nächsten Kind schon viel früher versuchen, da ich denke, dass sie sich dann hätte ablegen lassen können.
So richtig genutzt haben wir ihn erst ab etwa 4 Monaten, als Aliya sich durch das Greifen lernen nachts immer selbst geweckt hat oder nicht in den Schlaf fand, weil sie so mit ihren Armen rumfuchtelte. Ich habe sie dann immer leicht in den Pucksack gewickelt und sie fand viel friedlicher und schneller in den Schlaf und schlief auch nachts deutlich besser. Das Ganze forderte sie dann bis weit in den 7. Monat ein. Erst mit 8 Monaten war sie zu groß für den Sack, strampelte sich frei und gab mir Zeichen, dass es jetzt auch ohne die Enge geht. Der Pucksack hat uns aber auf jeden Fall so manchen Abend gerettet während der Phase zwischen dem 4-7. Monat, die geprägt war von Einschlafproblemen aufgrund der neu erworbenen Mobilität. Sie kam einfach nicht runter, wuselte hektisch herum und der Pucksack änderte dies schlagartig.


Ikea Hochstuhl für unterwegs

Der ANTILOP Hochstuhl für insgesamt 15€, wenn ihr das Tablett dazu wählt, ist auch ein absolutes Top-Produkt. Wir haben mittlerweile in unserer Wohnung ein Exemplar als Zweithochstuhl stehen, falls wir Babybesuch bzw. Aliyas Spielfreunde zu Besuch haben und die Kids gemeinsam essen wollen. Und auch bei meinen Eltern steht ein Exemplar. Für den Preis kann man absolut nichts falsch machen. Er eignet sich super, um für wenig Geld eine Option bei den Omas/Opas zu haben und auch die Beine kann man easy abbauen, sodass man ihn auch fix mitnehmen kann. So schmeißen wir ihn in den Kofferraum, wenn wir Freunde besuchen oder ein Lokal aufsuchen, bei dem wir uns nicht sicher sind, ob es einen Hochstuhl hat.

Nuk Magic Cup  

Besonders interessant für Babys, die keine Flasche akzeptieren oder einfach nichts damit anzufangen wissen. Als wir bei Aliya Wasser einführten, wusste sie nicht, wie man aus einer üblichen Nuckelflasche trinkt. Auch die Trinklernflaschen waren ihr nicht geheuer und sie biss auf den Saugern herum. Als Einführung diente deswegen der Nuk Magic Cup. Das ist ein Trinklernbecher mit einer Membran, die das Wasser durch leichtes Saugen durchlässt, ohne aber jedoch auszulaufen. Aliya hatte den Dreh schnell selbst raus und bis sie Trinklernflaschen auch richtig nutzte, war der Magic Cup eine super Überbrückung bzw. wird auch heute noch sehr gern genutzt.

Nestchen

So ein Nestchen kann ich vor allem für die ersten Monate sehr empfehlen. Wenn ich Aliya mal abgelegt habe, lag sie meist dort drin. Denn das Nestchen war schön warm und kuschlig eng, simuliert somit den vertrauten Mutterleib. Wir konnten sie darin von Zimmer zu Zimmer nehmen und es gelang uns darin besser, sie auch mal schlafend abzulegen, was im Stubenwagen z.B. ein Ding der Unmöglichkeit war. Als sie sich noch nicht groß bewegt hat, hat sie uns aus ihrem Nestchen heraus beobachtet und war so immer geschützt.


Schlüpfwindeln

Phasenweise haben wir hier ein mächtiges Wickelproblem. Dann will Mäuschen partout nicht auf dem Rücken liegen bleiben und wir wickeln meist im Stehen. Lifesaver hierfür sind Windelhöschen. Also solche, in die man nur reinschlüpfen muss. Ich habe immer ein paar dieser Windelhöschen auf Vorrat Zuhause, falls überraschend eine Wickelwutphase kommt. Für wuselige Babys, die ungern auf dem Rücken liegen bleiben, eine grandiose Erfindung.

FLOP PRODUKTE

Babybay Beistellbett

Ganz ehrlich? Für mich die unnötigste Anschaffung. Nicht umsonst wird das Babybay gern als der teuerste Babybalkon oder Nachttisch der Welt bezeichnet. Dabei ist ein Beistellbett an sich für mich garantiert kein Flop. Ich würde euch nur ehrlich raten, euer Geld besser zu investieren. Die Kleinen sind aus dem Minibeistellbett super fix rausgewachsen und wir haben echt kein großes Kind und hatten sogar die Twin Version. Für den kurzen Zeitraum von etwa 5-8 Monaten, je nach Größe des Kindes, ist das Geld einfach zu schade. Bei uns war es sogar das erste halbe Jahr so, dass Aliya selbst der Abstand zum Beistellbett zu viel war, sie also immer mit bei mir direkt schlief und das Babybay als Ablage für mein Kindle, Wasser, Snacks und meine Brille diente - Nachttisch eben. Und als sie sich dann irgendwann so zum Schlafen wegdrehte, dass sie ihre Ruhe hatte, passte sie schon kaum mehr in das Beistellbett hinein.

Meine alternative Empfehlung? Wenn ihr Platz habt, kauft euch lieber ein normales Babybett in 60x120er Größe, baut eine Gitterseite ab, schraubt ein Paar Löcher zusätzlich hinein und bringt so die Matratzen von eurem und dem Kinderbett auf eine Höhe. Dann noch mit einer Latte unten stabilisieren und schon ist euer günstigeres Beistellbett fertig, das ihr deutlich über ein Jahr benutzen könnt. Falls ihr merkt, dass euer Mini alleine besser schläft oder ins Kinderzimmer umziehen soll, kann man dann auch ganz unkompliziert die Gitterseite wieder anbringen und hat ein gewöhnliches Babybett. Wir haben das so in unserem Schlafzimmer vor dem Familienbettumbau umgesetzt und nutzten  aein Ikea Hensvik Bett (ich habe gerade gesehen, dass es das Modell neuerdings gar nicht mehr gibt, dafür aber dieses hier). Bei meinen Eltern ist eine ähnliche Schlafsituation installiert, da wir alle 2 Wochen das Wochenende dort verbringen, allerdings mit dem Stuva Bett. Das ist zwar etwas teurer, aber auch stabiler.


Laufgitter

Ein Laufgitter war nichts für uns und hatten wir keine 2 Monate in Benutzung. Wir übernahmen es von meinen Großeltern, die noch eins auf dem Dachboden hatten und sind froh, kein Geld dafür extra ausgegeben zu haben. Das wird so eine Anschaffung sein, die man entweder liebt oder hasst und ich weiß, dass viele Eltern darauf schwören, um ihre Kids sicher abzulegen.  Vermutlich haben wir es auch einfach zu spät aufgestellt, aber sobald Aliya mit 6 Monaten mobil wurde, gab es nur lautstarkes Gemotze im "Babyknast", was ich ehrlich gesagt auch nachfühlen kann oder aber sie hat sich beinahe kopfüber aus dem Teil gestürzt. Wenn ein Baby Robben und Krabbeln entdeckt, will es ja auf Erkundungstour gehen und da erscheint so ein Quadrat nicht gerade hilfreich. Auch wenn gerade die ältere Generation auf ein Laufgitter schwört, war das für uns die sinnloseste Anschaffung - wir erkunden lieber auf dem Boden, Aliya spielt dann auch so mal alleine und war ansonsten überall mit dabei. Rückblickend hätte es wohl auch in den ersten Wochen noch am meisten Sinn gemacht, als sie sich noch nicht viel bewegt hat. Aber da hat sie die meiste Zeit auf uns verbracht oder mit uns auf der Spieledecke. 

Flaschenwärmer und Flaschen

Haben wir zur Geburt geschenkt bekommen bzw. hatte ich einen kleinen Vorrat an Flaschen Zuhause. Warum, weiß ich eigentlich nicht einmal. Ich hätte besser abwarten sollen, statt vorsichtshalber zu kaufen für denn Fall, dass das Stillen nicht klappt. Hat Aliya anfangs auch 2-3x abgepumpte Milch aus der Flasche getrunken, stehen sie seitdem sinnlos herum in diversen Ausführungen. Sie weiß nichts damit anzufangen und somit ist auch der Flaschenwärmer ein Fehlkauf gewesen. Ja, selbst für Brei konnte er in unserem Fall nicht dienen, da sie ja auch den verschmähte. 

Stubenwagen

Ach was war ich in der Schwangerschaft aufgeregt, als wir Stefans alten Stubenwagen und meine alte Stubenwagengarnitur gefunden und aufgehübscht haben. Die Vorstellung vom schlafenden Baby im Stubenwagen war so rosarot und schön. Die Realität sah bei uns aber so aus, dass ich Aliya so gut wie nie schlafend ablegen konnte und sie sofort aufgewacht ist, sobald ich auch nur eine sanfte Bewegung Richtung Stubenwagen macht. Und auch so mochte sie den Wagen überhaupt nicht. Körperkontakt und Wärme waren das A und O. So schlief sie 1-2x ganz kurz im Stubenwagen. Ein bisschen schade um das gute Stück, aber nicht zu ändern. Für uns war er also definitiv ein Flop Produkt.

Beißringe

Immer wenn das Thema Fehlkäufe unter Mamas zur Sprache kommt, sind wir uns einig: Beißringe braucht niemand. Anfangs waren die noch kurz interessant, vor allem Sophie La Giraffe, aber beim Zahnen knabbern die Minis irgendwie an allem außer Beißringen herum. Auch wenn diese super praktisch mit Kühlfunktion daherkommen, bevorzugt unsere Kleine und viele andere Babys aus den Kursen eher nasse Waschlappen, Holzlöffel, normale Teelöffel, den Finger oder sonstige harten Gegenstände.

Stillkissen

Das Stillkissen ist so eine Sache. Die ersten Wochen fand ich es super praktisch, da ich die Kleine angenehm drapieren konnte und rückenschonend stillte. Je mehr wir uns einspielten, desto überflüssiger wurde es aber. Mich störte das riesige Teil irgendwann zunehmend und je geübter ich im Stillen wurde, desto häufiger fiel es weg. Ich denke, dass so ein Kissen wirklich eher was für die Schwangerschaft zum Schlafen ist oder eben für die ersten Stillwochen. Beim zweiten Kind bin ich sicher schon so geübt, dass ich es gar nicht mehr brauchen werde.

Krabbeldecke

Warum heißt es eigentlich KRABBELdecke?! Solche kuschligen Decken sind für die Anfangszeit super hilfreich, wenn sich die Babys noch nicht groß bewegen können und einfach nur auf einer Decke liegen. Für die eigentliche Krabbelzeit sind sie aber eher sinnlos. Ich habe zumindest noch kein Baby getroffen, was auf der Decke geblieben wäre. Stattdessen wurde sich schnurstracks von ihr herunter beweg. 


Jetzt bin ich auf eure Erfahrungswerte gespannt! Auf welche Produkte schwört ihr, was hingegen war überflüssig? Und habt ihr werdenden Mamas noch Fragen zu bestimmten Produkten, bei denen ihr euch unsicher seid, ob sie die Anschaffung wert sind?


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12 Kommentare

  1. Die Liste hätte ich schreiben können. Ich stimme wirklich in jedem Punkt zu 😂 Vor allem die Trage erleichterte uns ganz oft den Alltag. Das Beistellbett hingegen wurde nicht einmal genutzt. Als Top-Produkt würde ich noch die Federwiege ergänzen! 👌

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  2. Ich finde diesen Artikel super hilfreich! Bin selbst gerade schwanger und am Überlegen, was wir uns alles anschaffen...da kann man manchmal ein bisschen den Überblick verlieren. Dein Artikel hilft mir aber auf jeden Fall schon mal weiter (gerade was Beistellbett/Babybay angeht!), also Danke dafür!! :)

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  3. Wir haben uns erst keinen Stubenwagen angeschafft, weil alle sagten "Da wachsen die Kleinen so schnell raus."... Dann waren wir eine Woche zuhause und haben uns spontan einen gebrauchten gekauft. Geschlafen wurde darin eigentlich nie, aber der Kleine, der weder die Wippe, noch eine Decke auf dem Boden mochte, hat tatsächlich gern drin gelegen und uns beim kochen, essen etc. zugesehen. Später kam ein Mobile drüber und er konnte sich auch mal 20 Minuten selbst beschäftigen. Jetzt nach fast 6 Monaten wächst er tatsächlich langsam raus. Aber fürs erste halbe Jahr war er Gold wert.

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  4. Danke für den tollen Artikel. Mein Baby ist zwar erst 2 Monate alt,aber bisher kann ich sagen,dass unser Kind auch noch nie im schönen Stubenwagen geschlafen hat,dafür aber gerne im selbst genähten Babynestchen schläft. Die Isofixstation finden wir auch super praktisch.
    Liebe Grüße!

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  5. Herrlich! Nicht nur dass ich alle dei e Top-Produkte zufällig auch habe, ich finde sie auch aus den selben Gründen super praktisch! Vor allem beim Babyfon habe ich mir früher immer gedacht: Video? Man kann es auch übertreiben! Aber ich geh auch bei Unruhephasen schnell zum Stillen rein und sie schläft danacb sofort weiter :)

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  6. Ich finde deine Liste auch sehr hilfreich! Doch statt dem Stokke würde ich euch den Nomi ans Herz legen. Peter Opsvik hat den Nomi für seine Enkel entworfen. Er ist viel leichter und stylisher als der schwere Stokke. Und statt dem Nukbecher kann ich den Munchkin empfehlen. Gleiche Idee dahiner nur noch mit Henkeln zum besser greifen ;)

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  7. Das Beistellbett wurde auch hier nachts gar nicht genutzt. Dafür aber ab und zu mal tagsüber für den Mittagsschlaf im Wohnzimmer. Unser Stillkissen hingegen war im Dauereinsatz bis meine Tochter so ca 10 Monate alt war

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  8. Auch wenn ich erst 21 bin und das Thema Kinder für mich noch keine relevante Rolle spielt, ist der Post dir wieder mal sehr gut gelungen und sicherlich hilfreich für die ein oder andere Familie mit Baby :-)
    Liebe Grüße!

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  9. Super spannender Artikel - danke dir für die Ausführlichkeit!
    Mein Sohn ist knapp drei Monate alt und ich kann dir bei einigen Dingen nur zustimmen (Tripprapp mit Neugeborenem-Aufsatz und Trage sind täglich im Einsatz!). Und einen Fläschchenwärmer finde ich auch völlig unpraktisch - obwohl ich leider nicht stillen kann und dementsprechend auf Milchpulver angewiesen bin! Wir kochen Wasser ab, lassen es abkühlen auf 40 Grad und füllen es dann in eine Thermoskanne, wo es allzeit bereit ist, wenn der Kleine Hunger bekommt. ;)
    Bei zwei deiner Flops habe ich persönlich jedoch andere Erfahrungen gemacht: Unser Sohn liegt andauernd im Stubenwagen. Geschlafen wird darin zwar kaum, aber mit Mobile oben drüber liegt er gerne 20 Minuten am Stück drin und beschäftigt sich selbst. Ich finde auch super praktisch, dass ich ihn damit durch die ganze Wohnung schieben kann, je nachdem, wo ich gerade etwas zu tun habe. Und das zweite betrifft das Beistellbett: Ich habe schon ganz oft gehört, dass es bei vielen nie benutzt wird - bei uns ist es sehr beliebt! Mit Ausnahme der ersten zwei Wochen, in denen der Kleine nur bei direktem Körperkontakt schlafen konnte, liegt er jede Nacht in seinem Beistellbettchen. Auch nach dem nächtlichen Füttern legen wir ihn wieder zurück und das funktioniert bei uns gut. Wenn wir es jedoch nicht gebraucht bekommen hätten, hätte ich auch einfach das Gitter des Babybetts auf einer Seite entfernt und stattdessen verwendet. Beides kaufen ist da eigentlich wirklich unnötig!
    Total interessant, wie doch kein Baby gleich ist und allgemeine Aussagen meist einfach nicht möglich sind! An dieser Stelle noch mal ganz vielen Dank für deine vielen Posts trotz Mamapflichten und mittlerweile ja sogar noch Job!!
    Allerliebste Grüße, Anna

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  10. Hey Yasmin,
    Danke für diesen super hilfreichen Artikel. Ich bin gerade in der 18. Woche schwanger und da beantwortest du mir hier wirklich viele Fragen die man vor dem ersten Kind eben so hat :)

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  11. Liebe Yasmin,

    vielen Dank für den informativen Artikel. Meine kleine Maus ist vor kurzem 1 Jahr geworden und auch hier gab es Top- und Flop-Produkte. Da wir uns im Vorfeld auch für kein Beistellbett/Stubenwagen entscheiden konnten, weil wir nicht beides rumstehen lassen wollten, hat mein Mann selbst eine Wiege gebaut. Die konnten wir tagsüber in der Wohnung nutzen und abends nahmen wir ein Seitenteil raus und konnte nahtlos ans Bett gestellt werden. Das konnten wir bis ca. 6 Monate so nutzen, dann stiegen wir aufs Kinderbett um (ein Familienbett ist leider nichts für uns).
    Ja, und Beißringe sind so eine Sache... wie du schon geschrieben hast, meistens wird doch eh an anderen Sachen rumgekatscht/gebissen ;-)
    Ich bin schon auf die nächsten Top- und Flop-Produkte im Kleinkindalter gespannt :-)
    Viele Grüße, Cindy

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  12. Ich kann sehr viele der Dinge auf deiner Top Liste bestätigen. Kannst du mir sagen ab wann ihr den Maxi Cosi 2way Pearl umgestiegen seid?
    LG Tine

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