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1000 Fragen an dich selbst | #07

Was für ein grandioses Wochenende, meine Lieben!

Der Frühling hat uns schon einmal eine verlockende Kostprobe gegeben und traue ich der ganzen Sache noch nicht allzu sehr über den Weg und weiß, dass voreilige Frühlingseuphorie beim nächsten Regen und Kältewelle davon gespült werden kann wie nichts, war es dennoch schön, die Sonnenstrahlen auf der Nasenspitze zu spüren. Was wir gemacht haben? Na was man an so einem Wochenende eben macht! Das erste Eis der Saison im Freien geteilt. Den Sonntag mit einem Pfannkuchenfrühstück eingeläutet. Das erste Mal im Sandkasten gebuddelt. Und ein bisschen produktiv war ich auch, habe ein Outfit sowie zwei kleinere Videos gedreht, die ich euch demnächst zeigen werde. 

Und jetzt? Sitze ich fröhlich grinsend und mit einem Cookies-Eis-Fleck auf dem Shirt auf unserem riesigen Bett (habt ihr den Beitrag zum Schlafzimmer Update bereits entdeckt?) und bin bereit für die nächste Runde 1000 Fragen an dich selbst - meine Portion Selbstfürsorge nach diesem familiengeballten Sonnenwochenende. Eigentlich ein schönes Sonntagsritual, wenn ihr mich fragt. Los gehts also, denn ich muss einiges aufholen!


121. 

Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Nein, eher nicht. Ich arbeite zwar auch leidenschaftlich gern an Projekten, aber Liebe und Familie stehen bei mir stets an erster Stelle. Da sind die Prioritäten klar abgesteckt. Noch. Wer weiß, wie das dann mit dem Arbeitspensum im Ref aussieht, das mir kurz bevorsteht. Das ist nämlich aktuell meine größte Angst. Von ganz viel Familienzeit in keine Zeit mehr zu rutschen und Kind und Kegel zu vernachlässigen. Aber malen wir den Teufel erstmal nicht an die Wand.

122. 

Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dass ich immer ICH sein durfte und sie stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Auch wenn mir damals manch eine Entscheidung zu streng vorkam und ich sie aus kindlicher Sicht nicht verstand, weiß ich heute, dass meine Eltern immer auf meine Bedürfnisse eingegangen sind und nur das Beste wollten. Wir Kinder wurden viel in Entscheidungsprozesse einbezogen und ich bin dankbar dafür, dass sie uns auf Augenhöhe begegnet sind.

123. 

Sagst du immer, was du denkst?

Leider nein. Obwohl das ja auch was Gutes sein kann, wenn man nicht sofort rausplautzt, was einem durch den Kopf geht. Manchmal wünschte ich aber, dass ich direkter wäre und in der jeweiligen Situation den Mund aufkriegen würde, statt mich später darüber zu echauffieren und mich zu ärgern, nicht direkt etwas gesagt zu haben.

124. 

Läuft dein Fernsehgerät, obwohl du gar nicht schaust?

Wir gucken kein Fernsehen, also nein, nie.


125.

 Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Hmmm..gibt es eigentlich nicht. Außer: dass Mama und Papa mein Puppenhaus vor einigen Jahren zum Sperrmüll gebracht haben in einer Ausmistaktion. Es war selbst gebaut. Mit Elektrizität. Und einer Dachterrasse. Selbst tapeziert. Hatte sogar eine Treppe und es war das coolste Geschenk zum 6. Geburtstag. Nun ja, jetzt hat mein Papa leider die Mordsaufgabe, sein Puppenhaus von damals zu toppen, denn ich habe ja keins mehr, das ich Aliya weiterreichen könnte.

126. 

Was kaufst du dir für deine letzten 10 Euro?

Bei dieser Frage fällt mir nur ein, dass wir das Privileg genießen, keine "letzten 10 Euro" zu haben und am Ende immer etwas übrig bleibt. Das ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit und führt vor Augen, wie gut es uns doch geht. Wenn, dann würde es aber auf jeden Fall für mein Kind draufgehen.

127. 

Verliebst du dich schnell?

Nein. Ich brauche Vertrauen. Nähe. Intimität. Das entsteht nicht einfach von jetzt auf gleich, sondern braucht Zeit und viele Gespräche. 

128. 

Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Wie süß und friedlich meine Tochter neben mir aussieht und aktuell, wie traurig ich bin, dass unsere gemeinsame Exklusivzeit bald vorbei ist. Diese Gedanken kreisen zur Zeit sehr stark in meinem Kopf umher und rauben mir den Schlaf. 

129. 

Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Das kann ich so gar nicht genau beantworten, da jeder Tag irgendwie anders ist. Vermutlich Freitag, weil Stefan dann eher Feierabend hat und das Wochenende vor der Tür steht - wir alle Pläne der Welt schmieden können. 


130. 

Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Klingt auch schon wieder abgedroschen, aber mein Kind. Keine Aufgabe hat mir im Leben bisher so viel Erfüllung geschenkt wie das Großziehen meiner Tochter. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mein Leben lang darauf gewartet habe, Mama sein zu dürfen und blühe darin total auf. Ich liebe es und kann mir nichts Schöneres vorstellen. Zu sehen, wie die Kleine immer selbständiger wird, sich zu 100% auf mich verlassen kann und ich sie an die Hand nehme, ist mein persönlich größter Erfolg neben anderen Dingen wie etwa mein abgeschlossenes Staatsexamen. Aber so stolz ich auch auf andere Erfolge bin: keiner ist vergleichbar mit der Erfahrung, Mutter sein zu dürfen.

131. 

Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Keine berühmte Person, sondern eher im Hier und Jetzt: ich wäre froh, mal einen Tag nur mit Stefan zu verbringen. Das wäre mir mehr wert als ein Tag mit jeder berühmten Person. Denn Hand aufs Herz: Paarzeit kommt doch extrem zu kurz mit Kind.

132. 

Warst du schon einmal in eine berühmte unerreichbare Person verliebt?

Mir fällt niemand speziell ein. Obwohl doch... Kurt Cobain...nicht direkt verliebt, aber fasziniert. Seine Persönlichkeit, Verletzlichkeit und Vielschichtigkeit finde ich nach wie vor super spannend und hat mich seit jeher in den Bann gezogen.

133. 

Was ist dein Traumberuf?

Lehrerin. So langweilig das für viele klingen mag, liebe ich den Gedanken, Wissen weiterzugeben. Aber nicht nur das reine Wissen, sondern auch Motivation. Ich weiß, dass das Ganze in unserem Schulsystem vielleicht zu idealistisch klingt und mit der harten Schulrealität aufeinanderprallt, aber mir gefällt der Gedanke, dass es möglich ist, Interessen so zu wecken, dass Schüler von sich aus Lust haben, zu lernen. Nicht nur schnödes Faktenwissen, sondern eher das Ergründen, Fragen stellen, neugierig werden, Zusammenhänge erstellen und somit ihren eigenen Horizont erweitern und für sich Wertvolles aus dem Unterricht mitnehmen. Ich sagte ja, idealistisch. Aber vielleicht ist es ja doch möglich :)

Wäre ich keine Lehrerin geworden, würde ich wohl so etwas wie meine eigene Kreativagentur gründen. Ein Mix aus Fotografie, Videografie, Eventplanung, alle die schönen Dinge im Leben eben.

134. 

Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Nein, aber ich habe eingesehen, dass es das Leben um einiges erleichtert, wenn man endlich über seinen Schatten springt und den Stolz beiseite lässt. Das Thema wartet übrigens witzigerweise aktuell auf die finale Umsetzung, denn ich wollte dem Ganzen einen Blogpost widmen.


135. 

Was kannst du nicht wegwerfen?

Ich bin nicht so der "Nicht-Wegwerftyp" und gehe bei Ausmistaktionen recht radikal vor. Einzige Ausnahme: Bücher! Die werden niemals einfach weggeschmissen.

136. 

Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Ehrlich gesagt, hat sich mein Internetnutzungsverhalten seit der Geburt von Aliya extrem verändert. Verbrachte ich zuvor Stunden damit, (sinnlos) im Netz zu surfen, öffne ich an vielen Tagen nicht einmal den Laptop. Das Offline-Leben ist deutlich präsenter und einnehmender geworden und ich möchte die kostbare Zeit nicht auf irgendwelchen Seiten im Netz verbringen, wenn ich fernab des Bildschirms so viel mehr geboten bekomme. Beantwortet jetzt nicht exakt die Frage, aber ich habe aktuell einfach keine Seiten, die ich täglich besuche.

137.  

Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Ja! Natürlich gibt es etliche Luxusgüter wie Reisen, Mode und Co., die mir Spaß machen und die man mit Geld erwerben kann. Die mir wirklich wichtigen und besten Dinge im Leben kann man aber mit keinem Geld der Welt bezahlen. So klischeehaft das klingen mag: Gesundheit, Liebe, innere Zufriedenheit, Menschen, die an meiner Seite stehen, bedeuten mir so viel mehr. Die besten Dinge im Leben sind meiner Meinung nach also stets an Menschen geknüpft, die ich liebe und an Emotionen, die diese in mir auslösen. Geborgenheit, Vertrauen, ein sicherer Hafen, ein feuchter Kuss meiner Tochter, ein lieber Brief einer Freundin. Unbezahlbar!

138. 

Hast du schonmal etwas gestohlen?

Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals gestohlen zu haben.

139. 

Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Gulaschsuppe, bunt gefüllte Wraps, gern auch meine Thai Chili Suppe oder Couscous Salat - ich bin da flexibel und versuche immer mal wieder etwas Neues auszuprobieren.

140. 

In welchem Laden möchtest du gern mal eine Minute gratis einkaufen gehen?

Ich musste kurz überlegen, denn zunächst fielen mir zig kleinere Läden ein wie Westwing oder Zara Home, um das Zuhause wohnlicher zu gestalten. Aber nein, dann kam mir fix eine Erinnerung in den Sinn, wie ich 2012 in Dubai in der Dubai Mall vor dem Elie Saab Geschäft stand. Ich finde die Couture von Elie Saab einfach traumhaft und habe damals zu meiner Freundin gesagt: wenn ich mal heirate und träumen dürfte, würde ich in Elie Saab heiraten (und damit vermutlich das gesamte Budget auf den Kopf hauen hahaha). Eine Minute gratis einkaufen bei Elie Saab wäre also ein wahrgewordener Mädchentraum.


Ich freue mich wie immer auf euer Feedback zu meinen Antworten. Hat euch etwas vielleicht besonders überrascht? Und wie immer würde ich gern folgende drei Fragen von euch in den Kommentaren beantwortet bekommen: 1. Was kochst du, wenn du Gäste hast? 2. Sind die besten Dinge im Leben gratis? und 3. Sagst du immer, was du denkst?

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1 Kommentare

  1. Gerne:

    - Ich koche total gerne Risotto mit einem schönen Steak für meine Gäste.
    - Kostenlos ja, aber für Liebe muss man trotzdem arbeiten und kämpfen
    - leider nur zu den falschen Leuten :-(



    Liebe Grüße und noch eine schöne Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de

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