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10 Fragen an die Stillberaterin Nancy Wunger | Einschlafstillen, Abstillen, Stillstreik & Verlosung

 *Dieser Artikel ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Ardo Medical entstanden.

Hallo, ihr Lieben!

Vielleicht habt ihr es bereits bei Instagram mitbekommen: Vor einigen Wochen wurde ich von Ardo gefragt, ob ich als Bloggerin und Mama nicht Lust hätte, gemeinsam mit der Stillberaterin Nancy Wunger ein Interview zu führen und in einer dreiteiligen Videoserie eure Fragen rund um das Stillen, Stillprobleme, Langzeitstillen und Co. zu klären. Euer Input war enorm, so dass wir nicht nur drei super informative Videos erstellen konnten, sondern in vier Stunden noch weitaus mehr Wissen teilen konnten. Da es zu schade gewesen wäre, das Material nicht zu verwenden, folgt hier also heute noch eine verschriftlichte Form eurer meist gestellten Fragen rund um das Thema Abstillen, Stillstreik sowie das Mysterium Einschlafstillen. Wir hoffen, euch damit ganz viele wichtige Infos geben zu können, aber auch das Gefühl, sicher und selbstbewusst in die Stillzeit zu gehen.


"Liebe Nancy, stell dich doch mal meinen Lesern und Zuschauern vor!"

"Hallo, Yasmin. Vielen Dank, dass wir heute hier dieses Interview führen können. Ich bin schon total gespannt auf die Fragen deiner Leser. Zunächst einmal zu meiner Person. Ich bin selbst Mutter einer Tochter und arbeite für Ardo als Still- und Laktationsberaterin, gebe Fortbildungen und Schulungen rund um das Thema Stillen und hoffe, euch heute mit meinem Erfahrungsschatz helfen zu können."

1. Kann man eigentlich Flasche und Brust abwechseln, falls Papa mal übernehmen soll? 

Die Empfehlung meinerseits lautet, die ersten sechs Lebenswochen ausschließlich die Brust zu geben, damit das Baby sich an die Brust gewöhnen kann und dabei die Milchmenge reguliert. Danach kommt es eher seltener zu Verwirrungen und man kann gern zu Nuckel und Flasche greifen, wenn man als Mutter Termine wahrnehmen möchte/muss oder auch einfach mal eine Auszeit wünscht. Sinn macht es, dass dann aber eine andere liebevolle Bezugsperson die Flasche gibt, weil das Kind sonst häufig verwirrt ist, wieso es von der Mutter keine Milch aus der Brust bekommt. Als Hinweis aber vorweg: es gibt viele Kinder, die weder Flasche noch Nuckel akzeptieren. Darauf sollte man sich auch einstellen.
  

·      2. Meine Kleine (Frühchen) war anfangs zu schwach, um zu saugen, deswegen gab es Fläschchen. Ich probiere es aber nach wie vor, sie anzulegen. Sie wird nur sehr schnell ungeduldig und fordert dann die Flasche. Ist es jetzt zu spät, um sie zu stillen? Wie kann ich das Stillen fördern?

Eine sehr individuelle Frage. Eine Chance umzutrainieren, die besteht. Neugeborene sind häufig sehr flexibel, um zwischen Sauger und Brust zu wechseln. Dementsprechend kommt es auf das Alter des Säuglings an. Aus Untersuchungen wissen wir jedoch, dass es verunsichernd ist und Frauen, die von Anfang an Flasche geben, glauben, dass es ohne diese nicht funktioniert. Diese Unsicherheit überträgt sich häufig auf das Kind, weswegen an dieser Stelle zuverlässige Hilfe in Form einer Stillberaterin nötig wäre. Dann muss man schauen, wie die Anamnese aussieht, was vorher war, wie der Stand jetzt ist und darauf aufbauend kann man Tipps geben. Wie gesagt, eine sehr individuelle Fragestellung, die man pauschal nicht beantworten kann. Ein Umtrainieren geht, aber man muss gezielt auf Mutter und Kind schauen, um spezifische Tipps zu geben, was helfen kann.

Frühchen sind manchmal zu schwach, um zu saugen oder saugen zwar, erhalten aber keine vollständige Mahlzeit. Es wäre hierbei toll, wenn die Kliniken es anders machen und nicht direkt die Flasche geben, sondern mit Magensonden arbeiten, mit der das Kind trotzdem an der Brust saugen darf und die Milch sondiert wird. Untersuchungen zeigen, dass Frühchen, die mit Flasche aufwachsen, mehr Stress ausgesetzt sind. Das liegt daran, dass durch die Nähe zur Brust und das Saugen eine Rückversichung zur Mutter gegeben ist und beruhigend wirkt.
Hautkontakt wäre ein spielerischer Zugang, damit das Baby zur Brust zurück findet. Ganz ohne Druck. Nicht unbedingt nur in Hungersituationen die Brust zu geben, sondern auch in einem ungezwungenen Kontext immer wieder das Saugen und das Handling an der Brust zu üben, wenn das Kind nicht gerade super hungrig und unruhig ist.

·        3. Wie verhält man sich bei einem Stillstreik?

Tatsächlich ist das ein sehr häufiges Phänomen und wird viel gefragt in meinen Beratungsgesprächen. Es fühlt sich wahrhaftig an wie ein Streik und dauert manchmal 3-5 Tage. Das nächtliche Stillen funktioniert dann meist aber erstaunlich gut und tagsüber geht gar nichts. Das hat mit der rasanten Entwicklung der Kinder zu tun. Vor allem um den 4. Monat herum ist die Entwicklung  einfach so enrom, dass es zur absoluten Überforderung führt und das Kind aufhört, an der Brust zu saugen. Für uns Mütter ist das furchtbar, weil wir denken „Oh, mein Baby mag mich nicht mehr“. Aber so ist es nicht und Kinder, die älter als ein Vierteljahr sind, sind auch nicht bedroht, sofort an einem Flüssigkeitsmangel zu leiden. Sie haben Reserven und halten das aus. Wichtig wäre, keinen Sauger anzubieten, eher einen Becher mit ausgedrückter Milch, wobei das nicht zwingend nötig ist. Die Lösung, die ich immer anbiete, ist Trost in Form von Nähe wie etwa mit dem Tragetuch, Ablenkung, Körperkontakt – Alternativen zur Brust. Nachts stillen diese Kinder häufig sehr gut und tagsüber macht es Sinn, den Stillversuch nach dem Aufwachen zu wagen, wenn die Kinder noch leicht dösig sind. 

4. Thema Einschlafstillen: ist es wirklich so ein schlimmer Fehler, wie von außen suggeriert wird? Und nehme ich damit meinem Kind die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren?


Das ist ein Thema, das in unserer Kultur immer wieder einen Platz findet, um ganz hart diskutiert zu werden. Ich habe es als junge Mutter selbst erlebt, dass ich verunsichert war und mir vorgeworfen wurde, ich würde mein Kind von mir abhängig machen. Schön ist es, dass ich viel mehr gelernt habe. Es gibt so viele wissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass Babys uns einfach brauchen. Sie brauchen die Brust nicht nur zum Stillen des Hungers, sondern in erster Linie zu ihrer Beruhigung. Wenn wir uns einmal die Evolution anschauen, wurden die Mütter schon immer geweckt, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist und sicherten damit das Überleben. Einschlafen an sich ist kein Training und keine Disziplin, die ein Kind unter 3 Jahren können müsste. Man bekommt keinen Preis für das durchschlafende Kind - im Gegenteil, das nächtliche Aufwachen ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Auch aktuelle Hirnforschungen sprechen dagegen, da die Hirnreife noch gar nicht so ausgeprägt ist. Jedes Kind, vor allem unter einem Jahr, braucht ganz viel Nähe - die einen mehr, die anderen weniger. Vor allem wenn die Kinder mobil werden und krabbeln, erfolgt eine erste Trennung von der Mutter. Es braucht dann aber die Gewissheit, jederzeit zurückkommen zu können. Das Ganze spielt auch später noch eine Rolle, etwa mit 2 Jahren, wenn Kinder so viel Fantasie entwickeln, dass sie nachts ängstlich sind. Dann brauchen sie die Mutter zur Beruhigung - eine ganz natürliche Sache, die nur leider heutzutage abhanden gekommen ist, weil viele zu häufig der Meinung sind, dass das Kind sich ihrem bisherigen Lebensstil anpassen müsste. Dem Kind Nähe zu geben, ob durch Tragen oder die Brust ist kein Verwöhnen, es ist kein Antrainieren falscher Varianten, man behindert damit nicht die Kompetenz der Babys. Es ist im Gegenteil eher so, dass durch das feste und unerschütterliche Urvertrauen zur Mutter die Kinder später gestärkter in die Welt hinausgehen. Selbstbewusster, selbständiger und unabhängiger sind.
Wenn das Gefühl der Mutter sagt, dass es gut so ist, wie es ist, dann ist es das auch. Da kann von außen jeder behaupten, was er will, solange es für die Familie stimmt.
Was ist so schlimm daran, wenn ein Kind ganz viel Nähe zur Mutter sucht und braucht? Man kann sich dafür auch die Affen als Beispiel nehmen. Dort wird auch sehr lange gestillt und getragen und das ganz intuitiv nach Gefühl, etwas das wir heute in unserer westlichen Kultur leider verlernt haben.
  
Selbstvertrauen ist wichtig, um sich durchzusetzen gegen Kritik. Ihr begeht keinen "Fehler", ihr geht einfach auf die Bedürfnisse eures Kindes ein und helft ihm dabei, sich zu beruhigen und herunterzufahren. Das ist doch etwas Wunderschönes, oder nicht?

·        5. Weiterschlafstillen. Meine Kleine wird nach dem Einschlafstillen immer nach 30 Minuten wach. Lege ich sie dann noch einmal an, schläft sie 2h. Wenn nicht, ist sie wach und knatschig. Gewöhne ich ihr da gerade etwas Doofes an und wie schaffe ich es, dass sie länger weiterschläft?

Das ist ein Sicherheitsmechanismus der Babys, dass sie sich nach spätestens 30- 45 Minuten vergewissern, ob alles noch in Ordnung ist und völlig normal. Wenn dann aber die Mama nicht da ist, wird Alarm gegeben, was der Überlebenssicherung dient. Es gibt Kinder, die haben bereits mit einem Vierteljahr die Kompetenz erworben, sich selbst wieder in die nächste Schlafphase zu bringen. Auch das hat wieder mit der Reife zu tun und der Kompetenz der Selbstregulierung, die weder vorausgesetzt noch trainiert werden kann, sondern von Kind zu Kind unterschiedlich ist und auch eine Veranlagungssache ist. Sinn macht es, wenn man ein Muster erkannt hat, kurz vorher immer wieder da zu sein, dem Kind zu zeigen, dass man noch da ist, so dass es in die nächste Schlafphase finden kann. Danach schläft es meist länger weiter und ist ausgeruhter. Häufig ist es auch schön, diese Zeit bewusst zu nutzen, sich selbst auszuruhen, dazu zu legen oder ein Buch zu lesen, um runterzufahren und diese Zeit für sich zu nutzen.

6. Wie kann ich Einschlafstillen reduzieren und stimmt es, dass Kinder aufgrunddessen am Durchschlafen gehindert  werden?

Spannende und abenteuerliche These! Auch das ist wieder einmal altersabhängig, aber auch sehr individuell. Wenn es der Mutter zu viel wird, sollte das Kind bitte bitte weitaus über ein Jahr sein. Vorher ist die Kompetenz der Selbstregulierung eher selten gegeben. Die Kinder brauchen diese Nähe, vor allem nachts. Kinder, die vor dem 3. Lebensjahr durchschlafen, sind eher eine Besonderheit. Bis zum Ende des dritten Lebensjahres weisen sie eine Hirnstruktur auf, die dafür sorgt, dass sie nachts aufwachen. Das hat auch mit dem Überleben zu tun und ist ganz einfach evolutionsbedingt. 

Wenn man dennoch das Einschlafstillen reduzieren möchte, macht es Sinn, den Partner mit einzubeziehen und zu besprechen, welche Möglichkeiten er sieht. Ich hatte Fälle, da hat der Papa mit dem Kind das Einschlafritual neu erfunden. Die Mutter war in der Zeit die ersten Male nicht anwesend. Steht quasi nicht zur Verfügung. Kinder merken so etwas nämlich deutlich und verstehen nicht, wieso sie nicht wie sonst die Brust bekommen, wenn Mama doch verfügbar ist. Das sorgt für Unsicherheit und Verwirrung.  Wenn dann Vater und Kind eine geeignete Variante durch Tragen, Schunkeln oder ähnliches gefunden haben, kann die Mutter im Nebenraum sein. Es kann durchaus passieren, dass dies nicht ohne Tränen verläuft, denn das Kind ist traurig. Es ist immer auch ein Abschied von etwas Vertrautem. Deswegen rate ich stets dazu, sich lange Gedanken zu machen, sich mit dem Partner oder Müttern in ähnlichen Situationen auszutauschen. Man muss dahinter stehen und keine Unsicherheit ausstrahlen, denn die überträgt sich auf das Kind. 

Zum Thema Durchschlafen: 

Gibt es einen Wettbewerb rund um das Durchschlafen? Ich weiß nicht, warum das in den Köpfen noch drin steckt, dass es etwas Besonderes ist, wenn das Kind durchschläft. Ja, geradezu als ob man dafür einen Preis bekäme und ein besonderes Ziel erreichen muss. Wir Mütter haben auch einen sogenannten Ammenschlaf, der hormonell vorprogrammiert ist und wachen demnach automatisch häufiger auf. Nicht stillende Mütter haben diesen nicht. Diese sind erschöpft, wenn sie nachts aufwachen. Stillende Mütter, vor allem im Familienbett, merken hingegen die nächtlichen Unterbrechungen kaum, weil sie meist im Liegen stillen, das Kind gar nicht richtig wach wird oder gar schreit und somit alle Beteiligten nach kurzer Zeit ruhig weiterschlafen, bevor sie richtig wach werden konnten. 
Viele Mütter berichten, dass die Kinder plötzlich ab einem halben Jahr wieder häufiger wach werden, teilweise dauerstillen. Auch das ist normal und entwicklungsbedingt, was natürlich müde macht. Diese Phasen der Entwicklungsschübe gehen vorbei und hat mit dem Erlernen der Motorik und Sprache, aber auch dem Zahnen zu tun.
Mütter, deren Kinder einfach so einschlafen und durchschlafen schon von klein auf gibt es natürlich, aber sie sind nicht die Mehrheit und auch sie werden Phasen erleben, wo es nicht so einfach klappt und mehr Beruhigung nötig ist. Das hängt ganz einfach mit der Entwicklung zusammen. Dann spielt natürlich auch das Temperament eine Rolle. Du sagtest, dass dein Energiebündel eben die Brust braucht, um runterzufahren.  Es braucht in dem Fall die Unterstützung von außen, um Eindrücke zu verarbeiten und sich zu regulieren. Da gibt es doch eigentlich nichts Besseres als Mama und Brust.

7. Mein Baby verweigert neuerdings eine Brustseite – ist es okay, nur einseitig zu stillen und woran kann das liegen?

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Da wäre es auch interessant, das Alter des Kindes zu kennen. Da es wirklich Kinder gibt, die eventuell gar nicht gut in beiden Positionen liegen und deswegen eine Seite ablehnen. Man kann das Baby ein bisschen austricksen. Wenn es beispielsweise ungern auf der rechten Seite trinkt, lege ich es erst auf der „guten“ Seite an und dann löse ich es ab und lege es in der gleichen Haltung auf der anderen Seite an, wenn der Milchspendereflex bereits ausgelöst wurde. Nachts funktioniert das dann häufig auch wieder besser wie schon beim Stillstreik besprochen. Mir wäre aber eine ärztliche Untersuchung wichtig, um medizinische Ursachen bei der Mutter auszuschließen. Dafür solltet ihr euch an euren Gynäkologen oder eure Hebamme wenden.

8. Was sind deine Tipps, um in der Öffentlichkeit zu stillen.?


In unserer heutigen Gesellschaft erleben wir tagtäglich Sexismus, auf jedem zweiten Werbeplakat sind Brüste zu sehen. Wenn es aber darum geht, das Natürlichste der Welt zu vollziehen, das Baby zu stillen, regen sich Menschen drumherum auf. Ich nutze gern den Vergleich mit der Sbahn in Berlin. Wenn Menschen in der Bahn unangenehme Dinge essen, regt sich keiner auf. Morgens eine Flasche Bier oder das Mettbrötchen mit Zwiebeln. Aber wenn eine Mutter in der S-Bahn stillt, gibt es böse Blicke und Bemerkungen. Das wundert mich. 
In der Praxis hilft es, zu überlegen, welche Stillposition euch liegt, was euch leicht fällt, um euch sicher und selbstbewusst zu fühlen. Wenn ihr Stillhütchen nutzt, habt immer welche dabei. Mit einem Mulltuch oder großem Schal kann man dezent stillen, ohne etwas zu entblößen. Auch Stillshirts sind eine Lösung, weil man nichts erkennt. Häufig sieht man ja generell keine Brust, unabhängig der Brustgröße, weil der Kopf des Kindes viel verdeckt. Und wenn blöde Bemerkungen kommen von außen, fragt einfach: Wenn ich Ihnen jetzt verbieten würde, 6h nichts zu essen, wie würden Sie sich da fühlen? Zeigt den Menschen, dass sie eine Grenze überschritten haben. Frauen sollten sich trauen und öffentlich stillen.

9. Läuft das Abstillen wirklich irgendwann alleine oder muss ich ab einem gewissen Alter die Brust entziehen?



Das natürliche Abstillalter liegt zwischen 2 und 7 Jahren. Abstillen von selbst wird frühestens nach dem ersten Lebensjahr passieren, alles andere ist eher durch äußere Einflüsse bestimmt, in etwa wenn nach und nach Mahlzeiten ersetzt werden. Es gibt nur wenige Babys, die abrupt die Stillbeziehung beenden. Die meisten Kinder haben bis zum 3./4. Lebensjahr das Saugbedürfnis, wie man häufig auch an Schnullern sieht. Wenn die Mutter sich wohlfühlt, ist es völlig okay zu stillen. Es gibt keinen Zeitpunkt, wo die Mutter abstillen sollte und auch keine Pflicht dazu. Wenn beim Kind das Bedürfnis noch vorhanden ist und sich Mutter und Kind wohlfühlen, ist das völlig okay. Wenn Kinder deutlich länger als beispielsweise 5 Jahre gestillt werden, schauen wir als Experten dann aber doch einmal genauer hin, ob das Bedürfnis einseitig von der Mutter ausgeht. Und dennoch gibt es auch Kinder, die sehr sehr lange gestillt werden wollen und die Nähe genießen, weswegen man keine pauschale Antwort geben kann.  Brust entziehen muss man also keinesfalls. Ihr solltet nur regelmäßig überprüfen, ob die Stillbeziehung für beide Seiten noch funktioniert. 

10. Hast du Tipps zum Abstillen und was, wenn das Ganze kurzfristig und radikal erfolgen muss? Und wenn die Mutter an einem Punkt nicht mehr vereinbaren kann, ist dann das Abstillen von sich aus einzuleiten, okay?

Deswegen gibt es den Grundsatz: wenn sich einer der beiden nicht mehr wohlfühlt, muss gehandelt werden. Es ist aber oft so, dass Frauen abstillen möchten, weil von außen gesellschaftlicher Druck entsteht. Deswegen die Empfehlung: besprecht es mit Stillberatern, hört in euch hinein und hinterfragt, welche Entscheidung für euch passt und welche Gründe es gibt, um abzustillen. Wollt ihr abstillen, weil IHR nicht mehr zufrieden seid, euren Körper für euch wollt, euch nicht mehr wohlfühlt oder weil es ANDERE als etwas "Unnormales" suggerieren, übergriffig werden und euch unter Druck setzen, endlich abzustillen?
Wenn ihr das Bedürfnis habt, ist das natürlich möglich. Ich rate vom abrupten Abstillen ab. Die enge Verbindung zwischen Mutter und Kind würde sonst zu radikal gekappt werden, was auch hormonelle Schwierigkeiten nach sich ziehen kann und gefühlsmäßig schlecht für beide ist. Das Hormonchaos nach dem Abstillen ist nicht zu unterschätzen und viele fallen dann erst einmal in ein Tief, weil es immer ein Abschied einer Ära ist.
Wenn die Mutter abstillen möchte, ist es wichtig – egal wie alt das Kind ist – dies mit dem Kind zu besprechen, auch wirklich zu kommunizieren: „Weißt du, Mama möchte nicht mehr stillen. Wir hatten eine solche enge Verbindung, aber ich möchte dir nicht mehr die Brust geben, sondern lieber anders mit dir kuscheln.“ Es ist normal, dass Tränen laufen – auf beiden Seiten – weil es einen Abschied darstellt. Deswegen ist es so wichtig, das Ganze sanft anzugehen. Das kann man durch Salbeitee und Pfefferminze erziehlen und die Milchmenge reduzieren oder homöopathische Mittel nehmen. Von Medikamenten rate ich deutlich ab, da sie den Prolaktinlevel radikal senken, was sehr traurig machen kann und Kreislaufprobleme erzeugt. Abruptes Abstillen ist eigentlich nie nötig, selbst bei einer schwer Erkrankten, die massiv und lange Medikamente benötigt. Auch diese Frau kann sanft abgestillt werden mit Kühlungen, kalten Lappen, Kompressen und Salbei. Ein gut sitzender BH ist wichtig. Wenn die Brust spannt, mit der Hand die Spannung lösen. Nicht unbedingt streichen, sondern eher mit sanften Kreisbewegungen mit den Fingerspitzen. Ihr legt eure Finger unter die Brust und massiert auf der gegenüberliegenden Seite sanft mit dem Daumen die Milch heraus.Das klappt am besten auch unter der warmen Dusche. Übrigens kann auch noch viele Monate, ja teilweise sogar Jahre nach dem Abstillen Muttermilch vorhanden sein und ab und an tröpfchenweise auslaufen. Wichtig ist auch, beim Abstillen den Druck nicht durch Abpumpen zu lösen. Denn dann steigt wieder nur die Nachfrage in der Brust und es wird ihr signalisiert, dass die Produktion angekurbelt werden sollte. Milchgewinnung von Hand ist hierbei immer die bessere Lösung.

"Vielen Dank, dass ich all diese spannenden Fragen beantworten durfte. Es hat mir großen Spaß gemacht!  Mein Rat an alle Neumamas? Hört auf euer Bauchgefühl, lasst euch von außen nicht verunsichern und hört in euch hinein, was sich für euch und euer Baby am besten anfühlt. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: genießt die Zeit mit euren Kindern!"

Falls ihr jetzt Lust auf noch mehr Input, Infos und interessante Fragestellungen habt, schaut euch gern den ersten Teil der Videoserie an und folgt Ardo Medical auf Facebook, um die folgenden Teile nicht zu verpassen.



 

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  • Hinterlasst mir bis zum 12.01.2018 um 23.59Uhr einen Kommentar unter diesem Post mit eurem Vornamen, Mailadresse und berichtet doch mal von euren Erfahrungen - ganz egal, ob ihr Fläschchen füttert oder stillt. Wie sieht eure Reise dahingehend aus? Gab es Probleme, gibt es Dinge, die euch nerven oder im Umgang mit der Gesellschaft stören?
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Ich freue mich riesig auf euer Feedback! Gab es in dem Artikel heute einen besonderen Aha-Moment für euch oder habt ihr noch weiter führende Fragen?

 

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20 Kommentare

  1. Seitdem du Mama bist, ist dein Blog für mich unattraktiv geworden. Ab und an finde ichs schön zu wissen, wies deiner kleinen geht und wie du deine Schwangerschaft gemeistert hast, aber mittlerweile nimmt das überhand. Dein Blog ist wirklich nur noch für mütter oder werdende Mütter. Für mich gibts hier nichts mehr. :( Sorry, aber ich werde nicht mehr vorbei schauen, ob es wieder mal einen interessanten Beitrag für mich gibt.

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    1. Das ist natürlich schade, aber eben auch der Lauf der Dinge. Interessen ändern sich, manche Blogs verfolgt man ewig, andere passen irgendwann eben nicht mehr zu den eigenen Interessen. Alles okay :) Es ist natürlich schade, dass du so empfindest, zumal die Mamathemen nur ein Drittel der Inhalte ausmacht, wenn man es genau betrachtet, aber wenn du hier nichts Ansprechendes findest, ist das okay und nicht schlimm. Es gibt ja etliche andere Blogs, die dir dann vielleicht genau das geben, was du suchst. Liebe Grüße

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    2. Ich bin auch noch keine Mama, lese aber trotzdem deine Babyartikel gern. Entweder als Vorbereitung auf das (hoffentlich) mal eigene Muttersein, aber auch weil es mir einfach so hilft, Verständnis für all die Freundinnen mit Kindern zu bekommen. Ich danke dir Yassi, dass du hier deine Erlebnisse teilst! Ich lese wirklich jeden Beitrag so gern von dir :-)
      Ganz liebe Grüße, Alexandra

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    3. Liebe Alexandra,
      ich danke dir von Herzen für dein Feedback :) Ich habe es ja schon häufig gesagt, dass ich es manchmal schade finde, wenn ich kinderlose Leser vor den Kopf stoße oder enttäusche mit meinen Themen und dann Kritik wie oben beschrieben laut wird, was ja auch verständlich ist. Umso toller finde ich es, wenn ich trotzdem Leserinnen anspreche mit meinen Texten, die vielleicht gerade selbst nicht in der Situation sind, aber dennoch Mehrwert für später oder eben Freunde aus meinen Postings ziehen können. Denn darum geht es ja letztlich. Also vielen lieben Dank, das freut mich riesig!

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  2. Hallo liebe Yassi, ich finde diese Reihe toll und freue mich so, dass dieses Thema bei dir aufgegriffen wird. Es gibt sooo viele Fragen, Unsicherheiten und Druck von außen wenn es um das Thema Stillen geht! Meine Kleine ist jetzt 12 Wochen alt und zum Glück habe ich mich schon in der Schwangerschaft mit dem Thema Stillen beschäftigt, sodass der Start recht reibungslos verlief. Leider haben wir seit 2-3 Wochen ein Problem, evtl hast du bzw deine Expertin einen Tipp. Meine Kleine trinkt ganz normal eine Brust leer, schläft dabei meistens ein und wacht nach 2-3 Minuten leider rudernd wieder auf und wedelt mit dem Kopf...so lange bis sie schreit und wach ist. Dann beginnt das Spiel von vorne. Habe schon alles probiert: andere Stillposition, Pause für Bäuerchen, Brustwechsel...die Lösung habe ich noch nicht gefunden. Ideen? Liebe Grüße, Angela

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    1. Hallo Angela, ich gehe davon aus dass dein Kind noch nicht alt ist und es der Mororeflex ist den du beschreibst. Lücken zum Stillen verschafft vielleicht Abhilfe.
      Lg Sue

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    2. Ich bin selbst Stillberaterin, trotz jahrelanger Erfahrung und Hilfe von Kollegen habe ich es nicht geschafft meinen Großen zu stillen.
      Die Kleine ist jetzt 7 Monate und ich kann mir noch nicht wirklich vorstellen sie mal abzustillen.

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    3. Hallo Angela,
      ich schließe mich da Sue an: das klingt sehr nach Mororeflex. Aliya hatte das die ersten Monate auch. Dabei erschrecken die Kleinen und haben das Gefühl, als ob sie ins Leere fallen. Das hängt wohl damit zusammen, dass sie im Mutterleib die Enge gewohnt waren und dann in unserer weiten Welt regelrecht zusammenzucken, wenn sie keine Begrenzung mehr haben. Damit die Kleinen ruhiger schlafen, kann ich dir auch das Pucken empfehlen. Nicht zu eng natürlich, aber so, dass eine Begrenzung vorhanden ist. Aliya hat das sehr geliebt und hat damit deutlich ruhiger geschlafen. Die Firma Swaddle Me hat dafür sehr schöne Pucksäcke, in die du das Kind ganz easy einwickeln kannst, ohne es einzuengen oder kompliziert einzuwickeln :)

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  3. Hallo Yasmin, mein Sohn wurde Anfang Dezember geboren und wir mussten leider von Anfang an zufüttern. Auch trotz häufigem Anlegen wurde die Milch nicht mehr und der kleine nicht satt. Zudem schmerzten meine Brustwarzen höllisch, sodass ich vor Weihnachten begann abzupumpen und ihm die Milch per Flasche zu füttern. Seitdem pumpstille ich und füttere bei Bedarf zu. Es ist für uns die beste Variante, da das normale Stillen für mich einfach nur ne Qual darstellte. Ich freue mich für jede Frau die normal stillen kann, kann aber auch jede Flaschenmutti verstehen. Die Milchpumpe wäre ein sehr nützliches Utensil für mich und ich würde mich riesig freuen! Viele Grüße Christin

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    1. Liebe Christin,
      velen Dank für deine Erfahrungen und meinen größten Respekt, dass du das Pumpstillen durchhältst. Es ist wirklich anstrengend und eine ganze Tagesration abzupumpen, ist ja auch mega zeitaufwendig. Da bist du wirklich eine Löwenmama, die sich richtig ins Zeug legt :)

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  4. Liebe Yasmin,
    Ich bin nun seit gut einem Monat auch Mama und zum Glück verläuft das stillen bisher reibungslos. Ich hoffe das bleibt so. Ich fand das interview richtig gut und informativ. Danke dafür! Da ich aber in nächster Zeit auch wieder Termine ohne baby haben werde, brauche ich bald eine Milchpumpe. Und somit mache ich gerne bei deinem Gewinnspiel mit. Liebste Grüße Lisa
    Meine E-Mail Adresse : Lisi.88@gmx.net

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    1. Liebe Lisa, das freut mich sehr für dich. Hört man ja mittlerweile auch nicht alle Tage, dass der Stillstart easy und unkompliziert lief.

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  5. In meiner Schwangerschaft hatte ich nicht wirklich das Bedürfnis stillen zu wollen. Ich fand den Gedanken nicht gerade toll und irgendwie eklig. Dazu kam die Angst vor zu großen Schmerzen am Anfang. Auch wusste ich nie, ob es überhaupt klappt bei mir, da innerhalb der Schwangerschaft meine Brüste unverändert blieben und nicht mal ein bisschen größer wurden. Als meine Tochter dann Ende Oktober 2017 zur Welt kam, habe ich es probiert mit dem stillen, ihr zu liebe und für die Entwicklung meiner kleinen. Es lief nur sehr schwerfällig und eine Woche lang habe ich mich gequält mit pumpen und ständigem anlegen. Natürlich hatte ich die Schmerzen, die ich mir immer vorgestellt habe. Aber für meine Tochter war es mir wert. Mittlerweile stille ich seid über zwei Monaten voll und es klappt wunderbar. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich finde es toll und will es auch noch weiterhin tun! Daher würde ich mich auch sehr über die Milchpumoe freuen, dann kann mein Freund der kleinen Mal die Flasche geben und ich ins Kino gehen mit einer Freundin. (Bald läuft shades of grey 3 ;-) )

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  6. Liebe Yasmin,
    vielen vielen Dank für deine tollen Videos und Blogposts zum Thema Stillen ! Viele Fragen wurden mir beantwortet und ich könnte noch andere interessante Facts über‘s Stillen lesen und hören. Ich selber stille meinen Sohn zur Zeit noch und habe mir schon häufig Gedanken zum Thema abstillen gemacht. Dein Artikel hat mich wieder darin bestärkt uns noch Zeit zu geben. Diese intensiven Kuschelmomente möchte ich noch nicht missen. Die Kleinen werden sowieso viel zu schnell groß. Aber das weißt du ja selber ;) Das Einschlafstillen ist auch für uns die angenehmste Art den Kleinen zum einschlafen zu helfen.

    Über die Milchpumpe würde ich mich sehr freuen :)

    Liebe Grüße

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  7. Mich stört es, dass einige Leute etwas gegen Stillen in der Öffentlichkeit haben, aber andererseits das Dekolleté nicht weit genug ausgeschnitten sein kann
    Lg
    Chrissy-nb ( at) gmx.de

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  8. Hallo, sehr schöner Artikel auch die Videos waren toll. Konnte einiges mitnehmen für meine erste Schwangerschaft und es vielleicht anwenden. Da es bei mir auch noch zwei werden. Gerne würde ich auch die Pumpe gewinnen da es bei Zwillingen bestimmt praktisch wäre so was zu haben. LG Katarina

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  9. Hey Yasmin,
    Ich bin erst in der vergangenen Woche auf deine Seite und Deinen YouTube-Kanal aufmerksam geworden und schon jetzt total begeistert. Du vermittelst auf eine so schöne unverkrampfte Weise deine Erfahrungen rund um Schwangerschaft und das Mama-Dasein.
    Ich bin gerade schwanger und hoffe ich kann genauso entspannt sein wie du es bist.
    Eine Milchpumpe wäre da natürlich echt supi.

    Kathrins.online@gmail.com

    Ganz liebe Grüße,
    Kathrin

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  10. Hallo, ein sehr interessanter Artikel. Ich verfolge deinen Blog schon sehr lange und gerade jetzt wo unser Sommerbaby unterwegs ist, freut es mich so viele interessante Artikel zum Thema "Baby, Schwangeschaft usw." zu lesen. Zum Thema stillen kann ich daher jetzt noch nichts sagen, allerdings finde ich es spannend zu erfahren wie es anderen geht und nehme gerne Tipps mit.

    GLG Vanessa (vanessarck(at)yahoo.de)

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  11. Hallo, ich finde es schön, dass du solches Thema ansprichst. Ich bin im Juli Mama geworden und vorher hatte ich keine Ahnung, dass das Stillen für mich schwierig wird. Davor hatte ich ganz naive Vorstellung, dass ich meine Tochter anlege und es klappt alles ganz leicht. Aber das war nicht so. Leider... ich brauchte an ersten Tagen kompetente Unterstützung und professionelle Beratung. Meine Hebamme hat mich im Stich gelassen und in Urlaub gefahren, die andere Hebamme meinte, dass alles gut sei. Meine Tochter hatte Hunger, weil es kein tropf Milch aus mich kam. Sie hatte dwn ganzen Tag trockene Windel und schrie vom Hunger. Ich war so verzweifelt, dass ich selber vom Stress nichts gegessen und getrunken habe. Fünf schreckliche Tage sind wir im KH geblieben, weil ich während der Entbindung einige Komplikationen hatte. Fünf lange Tage und Nächte hatte mein Schatz Hunger. Die Zeit, an die ich nie denken möchte. Die Krankenschwester hatten immer eilig, konnten nicht richtig helfen. Meine Schwiegermutter kam mit halber Packung Kekse und einer Dose Kondensmilch und meinte, es sei so toll fürs Stillen... Ach,wenn es so leicht wäre, dann hätte ichden ganzen Tag Kekse gegessen und in großen Mengen gezuckerte Kondensmilch getrunken. Gott sei dank, kam eine Freundin, die vor 2 Wochen entbunden hat und erzählte mir über Oxytocin und anderen Sachen. Sie hat mich einfach zugehört, die Video blogs zu diesem Thema gezeigt und einfach war sie für mich da. Unsere Männer haben uns bedient, essen gekocht, wir saßen auf dem Couch und haben uns mit zwei süßen Mäusen ausgeruht. Nachdem ging es mir 10000 mal besser, Milch kam und kam, meine Kleine ist zum ersten Mal satt eingeschlafen und war am nächsten tag so gut gelaunt. Es war ein Wunder. Mir kamen träne aus Augen von freude. Natürlich das Thema Brustwarzenwunde ist noch ein großes Thema... das habe ich leider auch erlebt. Aber jetzt denke ich daran ganz selten. Das Stillen macht richtig Spaß und wir können uns dabei kuscheln. Ohne das Stillen kann ich meine Elternzeit nicht vorstellen.
    Für eine milchpumpe werde ich mich aehr freuen.
    Mit lieben Grüße
    Nurzat
    nermekova@mail.ru

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  12. Sehr schöner Artikel zum Thema Stillen. Danke dafür. Ich hätte nie gedacht, dass mich das Thema so beschäftigen würde und für mich mitunter schwerer als die Geburt selbst ist. Ich war zwar darauf eingestellt, dass es am Anfang etwas schmerzhaft werden könnte, aber dass sich das so lange zieht (fast zwei Monate), hatte ich nicht erwartet. Aber ich habe durchgehalten, einiges investiert (u.a. Lasertherapie) und ich stille jetzt schon vier Monate voll, auch wenn ich jetzt mit immer wiederkehrenden Milchstaus etwas zu kämpfen habe. Trotzdem ist es wunderschön, sein Kind zu stillen. Ich würde mich sehr über eine Milchpumpe freuen, da ich nur noch kurze Zeit die geliehene in Anspruch nehmen kann.
    Viele Grüße Julia (su.87@gmx.de)

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