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Expectation vs. Reality: 9 Dinge, die ich mir für den Babyalltag fest vornahm und mächtig in die Hose gingen

Wisst ihr, das Witzige an der Baby/Mama-Geschichte ist, dass man sich Dinge vor der Geburt so sehr vornehmen kann, wie man will. Letztlich kommt es eben aber doch meist alles ganz anders. Woran das liegt? Zum Einen sicherlich an den verrückten Hormonen, dass man vorher überhaupt gar nicht wissen kann, was für eine Art Mama man wird und dann ist da natürlich noch der Faktor X - euer Baby. Man kann beim besten Willen vorher nicht wissen, mit welcher Sorte Mensch man es zu tun haben wird. Ist es sehr anhänglich oder eher von Anfang an unabhängiger, hat es einen leichten Start oder braucht erst eine Weile und dann kommen da ja charakterliche Eigenheiten dazu und die eigene kleine Persönlichkeit. Ja, wenn ich mir heute so überlege, wie ich damals über Babys gedacht habe, wird deutlich, wie stark die Vorstellung in den Köpfen verharrt, dass ein Baby "zu funktionieren" hat. Wenn man die meiste Zeit nur auf sich selbst achten muss, kommen einem viele Dinge gar nicht in den Sinn bzw. lassen sich nicht einfach 1:1 auf ein Baby umsetzen, das zwar quasi wie ein leeres Buch auf die Welt kommt, aber trotzdem einen ganz persönlichen Code mitbringt.

So saß ich vor einigen Tagen abends auf der Couch und musste herzlich über meine Vorhaben in der Schwangerschaft lachen. Bei einigen frage ich mich ernsthaft mittlerweile, warum ich überhaupt so verbohrt gedacht habe. Vermutlich, weil es eben in der Gesellschaft häufig so propagiert wird (und hinter verschlossenen Türen dann doch anders läuft) und ich einfach den Faktor X - das Baby - mit seiner eigenen Persönlichkeit und den fundamentalen Bedürfnissen viel zu stark unterschätzt habe. Da ich diese Lacher für mich persönlich recht amüsant fand und dabei wunderbar mein eigenes Verhalten reflektieren konnte, wollte ich sie euch nicht vorenthalten.



1. "Statt reizender Feuchttücher werde ich den Windelbereich des Babys nur mit einem feuchten Lappen und Wasser reinigen. Feuchttücher werden allerhöchsten mal im Notfall unterwegs benutzt."


Haha - denkste. Eine gute Woche haben wir vorbildlich die Waschlappengeschichte durchgezogen. Bis wir keine Lust hatten, ständig warmes Wasser aus dem Bad zum Wickeltisch zu schleppen, die Thermoskanne vergessen haben aufzufüllen und man im Halbdunkeln nachts beim Wickeln genervt Waschlappen ausfringen musste. Aus einem schnellen "Ach los, wir nehmen mal ausnahmsweise ein Feuchttuch" wurde dann ein "Wir sind zu faul, Feuchttücher unglaublich praktisch und Waschlappen wurden sofort vergessen." Außerdem gibt es ja so viele Tücher, die auch für empfindliche Windelpopos gemacht sind.

2. "Wickeltaschen sind hässlich. Also werde ich einfach meine schicken Shopper nehmen und Windeln und Co. dort transportieren"

Habe ich eine Zeit lang gemacht, bis es mir zu blöd war und der halbe Hausstand sowieso nicht in die Shopper passte. Dann wurde auf die praktische Wickeltasche gewechselt, die einfach immer am Kinderwagen hängt. Einzige Ausnahme? Ich verzichte tatsächlich nicht auf Handtaschen und habe mir angewöhnt, kleine Umhängetaschen zu nutzen, die ich im Vorfeld als äußerst unpraktisch eingestuft hätte. So kommen alle wichtigen Dinge wie Windeln, Wechseloutfit, Spielzeug, Spucktuch etc. in die große Wickeltasche und Dinge wie Handy, Schlüssel und Portemonnaie, die schnell griffbereit sein müssen, in meine Umhängetasche. So habe ich den modischen Faktor nicht vernachlässigt, ohne mich mühsam abschleppen zu müssen.

3. "Ich werde es schaffen, irgendwo eine kleine Sporteinheit einzubauen. Ich meine, 30min werde ich ja wohl täglich opfern können"


Ehrlich jetzt? Ich war vorher schon (stinkend)faul, was das angeht. Wie bitte bin ich also auf den Gedanken gekommen, mich mit Baby dazu zu motivieren?! Da fallen mir 1000 andere Dinge ein, die ich in meiner spärlichen Freizeit lieber mache. Auch so Gedanken wie Sport mit Baby auf der heimischen Yogamatte zu machen, bringen mich jetzt zum Lachen. Funktioniert bei anderen super und finde ich echt klasse. Wer mich kennt, weiß aber um mein Sportmuffeldasein, was die ganze Geschichte und das Vorhaben nur noch lächerlicher macht. Mein tägliches Sport-Pensum besteht also darin, einen 8kg Klops durch die Gegend zu tragen und mein Bizeps ist das erste Mal in meinem Leben beachtlich geworden - das muss reichen!

4. "Das Baby schläft von Anfang an im Kinderbett. Kuscheln im Elternbett geht klar, aber nachts wird im eigenen Bett geschlafen"


DER Klassiker unter den Vorhaben, gebts zu! Wir haben in der Hinsicht den Plan ohne Baby gemacht. Aliya brauchte die Nähe von Anfang an, schon im Krankenhaus schlief sie nicht in diesem Glasbettchen und schlummerte in meinem Arm. Die ersten 3 Monate ging nur im Arm oder auf mir schlafen. Das hat mich ehrlich etwas überrumpelt, da ja kaum einer so richtig davon spricht im Vorfeld - außer man ist dann selbst erstmal in der Situation und hört hier und da, dass andere genauso vorgehen.

Witzigerweise ist genau der Punkt der, den wir mittlerweile am lockersten betrachten und vor allem zu schätzen gelernt haben. Wir lieben das Familienbett und die seltenen Male, die sie tatsächlich bisher im Kinderbett schlief, vermissten wir sie schrecklich. Ich liebe es, sie morgens beim Aufwachen beobachten zu können (ich bin immer vor ihr wach), wenn der kleine Körper sich an mich kuschelt und Nähe sucht. Bedenken bezüglich drüber rollen (ich war die schlimmste Wühlmaus überhaupt vor Aliya und bisher ist NIE was passiert, denn man hat diesen unfassbaren Instinkt und es passiert einfach nichts, vorausgesetzt man hat keine Medikamente oder Alkohol etc. konsumiert) wurden also ganz fix beiseite geschoben und irgendwie findet immer jeder von uns Platz. Hinzu kommt, dass ich die Kleine jetzt im jungen Babyalter und wenn sie die Nähe so offensichtlich braucht, nicht zwanghaft ins Gitterbett stecke, denn ich schlafe alleine schließlich auch sehr bescheiden bis gar nicht - warum sollte also unser Baby es tun? Außerdem sind unsere Nächte so wesentlich entspannter. Lange Wachphasen, Weinen, Schreien und ewige Tragerei, weil das Baby putzmunter ist? Gibt es bei uns nicht, da ich immer schon wach werde, wenn Aliya vor Hunger unruhig wird, aber selbst dabei noch schläft. Die Devise lautet also: Trinken im Halbschlaf und direktes Weiterschlafen. So merkt Stefan eigentlich kaum einen Unterschied zu früheren Nächten, bevor das Baby da war, wir stehen nie wie eine 1 im Bett, weil wir von Babygeschrei wach werden und ich schlafe mittlerweile direkt beim Stillen oder kurz danach super fix ein und bin jeden Morgen trotz 3 (manchmal mehr, manchmal weniger) Stillpausen putzmunter, denn durchgeschlafen habe ich als Erwachsene selbst nie.

Kleine kecke Antwort am Rande für all diejenigen, die aus dem Umfeld auch die allseits beliebten Sprüche wie "Das Kind kriegt ihr niiiie mehr aus dem Bett und viel zu verwöhnt" hört: "Sie soll Bescheid geben, wenn der erste Freund kommt, dann machen wir Platz in der Mitte!"

5. "Auch als Mama werde ich jeden Tag auf mein Äußeres achten"


...hmm naja so halb. Aliya ist zumindest meistens eher fertig als ich, während es bei mir häufig nur für Trockenshampoo, Mama-Dutt und schnelles Makeup reicht. An den meisten Tagen ist es mir schon wichtig, für ein frisches Äußeres zu sorgen, was sehr häufig klappt, in schwierigen Phase aber keine Priorität hat. Man lernt auf jeden Fall mit der Zeit, die wichtigsten Steps in Windeseile durchzuführen und sich auf die allernötigsten Basics zu fokussieren, um nicht auszusehen wie ein Zombie.

6. "Ich werde das mal mit dem Stillen probieren, aber sicher nicht länger als ein halbes Jahr"


Das ist ein Punkt, den ich im Nachhinein nicht einmal begründen kann. Ich hatte schlichtweg keine Ahnung vom Stillen und weiß bis heute nicht, warum ausgerechnet 6 Monate in meinem Kopf schwirrten. Mein Maximum war damals ein Jahr. Heute, mit meiner aktuellen Stillgeschichte und der Einschätzung meines Babys, kann ich mir gut vorstellen, dass wir deutlich drüber gehen werden. Ich achte da einfach auf die Zeichen der Kleinen und bisher ist sie ein absolutes "Brustbaby" - warum ihr also diese natürliche Beziehung verweigern, nur weil der Druck von Außen steigt. Auch ich fand den Anblick früher befremdlich, wenn ein größeres Baby an der Brust trank und frage mich ernsthaft rückblickend - warum?! Babys und Kleinkinder trinken lange Zeit noch ihre Flaschenmilch. Warum ist das eine in der Flasche völlig ok, der Anblick eines größeren Babys/Kleinkindes an der Brust aber befremdlich, ist es doch seit Jahrtausenden das natürlichste der Welt?! Solange die Milch also läuft und Aliya es noch braucht und will, wird hier also weitergestillt.

7. "Kommentare von außen werde ich ganz locker nehmen und mir nicht zu Herzen nehmen"


...hat nicht geklappt. Ich schieb es mal auf die Hormone und die generelle neue Situation, in der man sich als "New Mom" befindet. Man macht diese Aufgabe schließlich zum ersten Mal und will sie gut machen. Richtig. Will nicht "versagen". Umso stärker nimmt man sich also Kommentare und Bemerkungen von außen zu Herzen, wird zuweilen sogar etwas sehr empfindlich, wenn Vergleiche herangezogen werden, dass das bei Familie XY aber doch auch ganz easy ginge. Ich glaube, dass dieses Phänomen fast alle Mamas kennen und ich selbst habe mir vorgenommen, aus dieser Rechtfertigungsposition herauszutreten. Unser Kind, ganz individuelle Bedürfnisse und unsere Regeln, ganz egal, was andere sagen oder denken. Manchmal würde ich mir mehr Lässigkeit wünschen, Kommentare an mir abprallen zu lassen und sie mir eben nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen bzw. Zweifel sähen zu lassen. 

8."Ich werde eine coole Mama sein, die ihr Kind einfach überall mit hinschleppt, damit es sich daran gewöhnt und ich meinen Lebensstil nicht sehr einschränken muss. Außerdem schlafen Babys doch ohnehin immer und überall. Der Alltag wird sich zwar ändern, aber doch nicht so sehr."

Noch so ein Lacher. Klar, funktioniert es bei einigen, dass sie abends auf Parties gehen und das Kind einfach durchpennt - dazu muss man aber auch das passende Kind haben oder das passende Alter (in den ersten Wochen hätte das bei uns auch noch geklappt). Mittlerweile kommt mir der Gedanke ziemlich egoistisch vor, ein Baby aus einer Routine zu reißen, nur damit sich bei mir selbst nichts ändert. Das soll nicht heißen, dass man gar keine Ausnahmen macht oder alles nur aufs Baby abstimmt, aber ganz ehrlich? Routine und Rhythmus helfen SO enorm viel bei einem kleinen Wesen. 
Unser Energiebündel braucht einen Rhythmus, schaltet super schwer ab bei zu viel Action und aufgrund der Neugier ist an Schlafen in lauter, aufregender Umgebung ohnehin nicht zu denken, seitdem sie etwa 4 Monate alt ist. So könnte man abendliche Feierlichkeiten (wir sprechen hier mal von Locations ohne Extraraum, das ist nämlich dann wiederum kein Problem mehr) zwar mitnehmen, aber die Quittung bekommen immer wir Eltern. Denn wir erleben danach eine Horrornacht oder schleppen ein vor Müdigkeit und Überreiztheit weinerliches Baby herum, so dass der eigene Spaßfaktor schlichtweg auf der Strecke bleibt. 

Kurz gesagt: wir als Eltern wissen, was wir unserem Baby zumuten können und das haut in der Realität nicht immer mit meiner damaligen Wunschvorstellung hin, was aber gar nicht schlimm ist. Ausnahmen gibt es immer, aber hier wird vorher einfach abgewägt, ob es sich lohnt und wie die Rahmenbedingungen aussehen. 

9. "Ich werde keine Glucke sein"

Klar bin ich eine Glucke. Ich weiß halt am besten, was mein Baby braucht und kann es am besten lesen. Bevor also irgendwer ewig rumdoktert und Signale falsch deutet, mache ich es lieber selbst und kümmere mich um Babys Bedürfnisse. So richtig zählt der Punkt im ersten Babyjahr nicht, finde ich mittlerweile. Denn schließlich geht es darum, die Bedürfnisse des Kindes zu befriedigen und da es sich selbst noch nicht ausdrücken kann, ist doch klar, dass ich als Mama darüber wache und mich kümmere, wenn Baby weint, schließlich kenne ich die Nuancen und Abstufungen am allerbesten.

Ich denke, welcher Typ Mama man sein wird, ob man dem Kind Luft zum Atmen und Entwickeln lässt oder krampfhaft jeden Schritt überwachen und kontrollieren muss, wird sich frühestens ab dem Kleinkindalter zeigen, wenn die ersten richtigen Erziehungssituationen kommen und die Kommunikation zwischen beiden Parteien eindeutiger verläuft bzw. die Kinder insgesamt selbständiger werden und sich herauskristallisiert, ob man ihnen diese Selbständigkeit zutraut und Raum dafür lässt oder eben nicht. Ich will also nicht vorschnell urteilen. Jetzt bin ich in jedem Fall eine wachende Mama, die ihr Baby selten aus den Augen lässt, aber auch weil es einfach zu süß ist und ich keines  der vielen ersten Male verpassen mag - ich habe schließlich kein Baby bekommen, um es ständig abzugeben. In 3, 5 oder 10 Jahren kann das aber ganz anders aussehen.

Falls ihr bereits Eltern seid, könnt ihr mir ja gerne eure Sätze da lassen - es gibt ja noch sooo viele Themen oder wie war das mit dem Zucker oder dem TV? Was wolltet ihr vor der Geburt NIE so machen, habt es dann aber doch schnell über Bord geworfen?

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7 Kommentare

  1. Hallo Yasmin,

    Ein schöner Post, sowas ist immer wirklich lustig zu lesen,was man sich so vornimmt und wie es dann aussieht, ob man Mama wird, umzieht, einen neuen Job hat oder sich eben andere Situationen ändern.

    Meine Frage wäre aber, vieles läuft ja nun in der Realität anders aber man hört immer deinem tapferen Satz "Das ist schon in Ordnung so. Sie braucht das halt. Dann bekommt sie das. " das finde ich super, so sollte es auch sein, aber wann bist du denn mal wirklich genervt, frustriert und denkst dir vielleicht "Ach könnte es nicht so sein wie ich es mir vorgestellt hab"

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  2. Liebe Yasmin,

    in vielen Punkten sprichst du mir genau aus der Seele. Auch ich habe mir in der Schwangerschaft einiges vorgenommen...um dann genau das Gegenteil zu machen, als mein kleiner Mops endlich auf der Welt war. Das beste Beispiel bei uns war das Pucken. Ich fand es immer furchtbar, wenn Babys so "festgebunden" waren und habe mir geschworen, dass ich das mit meinem Kind nie machen werde. Tatsächlich hat es meinem Mops aber so sehr geholfen, dass wir ihn tagsüber zum Schlafen gepuckt haben, bis er 4 Monate alt war.
    Ich kann dich also gut nachvollziehen.

    Liebe Grüße
    Maria

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  3. "Ich werde Brei & Co immer selber kochen, Gläschen gibt es nicht!"
    - sie hat mir nur leider nicht immer die Gelegenheit gegeben, zu kochen, also haben wir immer ein paar Not-Gläschen/Menüs da

    "Ich werde sie mehr tragen, als im Kiwa zu schieben"
    - Tja, nur leider mochte sie das irgendwann plötzlich nicht mehr und schrie nur. Dann war es wieder möglich (ich liebe es), dann wieder nicht und jetzt hab ich die Befürchtung, dass sie mir zu schwer ist (wenn man lang nicht tragen konnte, dann ist das echt krass, es wieder zu tun). Mein Mann will das Tragetuch verkaufen, aber ich bin noch nicht so weit

    "Zucker geht gar nicht, sie soll die ersten 2 Jahre keinen bekommen"
    - sie soll einen gesunden Umgang mit Essen bekommen, dazu gehört auch Spaßessen und manchmal mag ich nicht bis abends warten, bis ich ein bisschen schokolade esse. Sie soll ausprobieren dürfen, aber ich bestimme den Rahmen

    "Der TV bleibt aus - immer"
    - Der TV rettet mich manchmal eben durch echt anstrengende Tage

    :)

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  4. Bis jetzt (Leonard ist erst 2 Monate alt) klappt es mit den Vorsätzen noch ganz gut, ich hatte mir aber auch nicht viel vorgenommen und bin jetzt eher immer positiv überrascht (zB dass die erste Nachthälfte im Bettchen klappt und ich sogar duschen kann...)
    Allerdings wollte ich ganz auf den Schnuller verzichten, hab jetzt aber das Gefühl, dass er in "Notfallsituationen" ein guter Helfer ist.

    Und: ich wickle auch nur mit Wasser, das ich eigtl auch immer warmhalten wollte, was aber der Kleine gar nicht braucht! Die nassen Tücher/Wattepads werden in den Händen ganz schnell angenehm "warm" beim ausdrücken und er hat sich nie beschwert:)!

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  5. Sehr schöner Artikel! Bei Punkt 1 und 2 bin ich noch standhaft :D, Punkt 3 wurde gleich gelassen, weil ich weiß, dass ich es ohne einen Kurs etc. eh nicht mache und in den anderen Punkten kann ich dir nur zustimmen. Ganz besonders das Thema stillen, eigens Bett und alles läuft ganz easy weiter wie bisher, könnte ich mich manchmal kringeln vor Lachen, wenn ich zurück denke. Vorstellungen und Realität sind machmal echt sehr unterschiedlich, aber so wie es ist, ist es, wie es sein soll und einfach richtig. Man vergisst vorher auch den Faktor Intuition in die Überlegungen einzubeziehen, denn hört man nach anfänglicher Unsicherheit wieder auf sie, fühlen sich viele Dinge viel selbstverständlicher und richtiger an.
    Spannend wird es noch beim
    Thema Reisen und selber kochen, mal sehen wie da Vorstellungen und Realität auf Dauer miteinander interagieren;)
    Ganz liebe Grüße, Trine

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  6. Das mit den Sporteinheiten ist gar nicht so tragisch. Warte erst einmal, bis die Kleine das Laufen beginnt. Du bist den lieben langen Tag dabei, ihr hinterherzurennen. Das wird noch anstrengend genug sein :D

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  7. Hab grad herzlich gelacht-ich erkenne mich da in allen Punkten wieder! Und dazu kamen dann ganz genau- kein Zucker und kein Fernsehen (am liebsten sowieso nur Holzspielzeug und Bücher).
    Das Ende: die 2,5jährige Tochter kann mittlerweile den Titelsong von Oonas Insel mitsingen und das Baby liegt lachend unterm blinkenden Fisher Price Regenbogen..

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