featured Gedanken Interior

WE ARE MOVING #1 | die Realität der Wohnungssuche, Bruchbuden & ein euphorischer Bewerbungsmarathon

In der We are Moving Serie möchte ich euch ähnlich meinen Schwangerschaftsupdates alle paar Wochen einen Einblick in den Umzug (mit Baby) geben. Emotionen, Planung, Herausforderungen - all das soll abgedeckt werden, euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gewähren, aber vor allem hoffentlich bei zukünftigen Umzügen helfen oder einfach nur inspirieren. Aber spulen wir einmal zurück zum Anfang...

Wir brauchen mehr Platz!


Ursprünglich hatten wir geplant, erst in der zweiten Jahreshälfte nach Wohnungen zu suchen, da wir mit Baby ja nicht soooo viel Platz bräuchten. Denkste...Irgendwann ging es uns gehörig auf den Zeiger, immer nur im Schlafzimmer zu spielen, weil man sich im 13qm Wohnzimmer kaum drehen konnte und generell einfach ständig irgendetwas im Weg herum lag. WIR BRAUCHEN MEHR PLATZ! lautete demnach schnell die Devise. Diese Aktion ging übrigens nicht von mir aus. Stefan war der Motor der Umzugsplanung und stöberte "einfach mal so" (ihr wisst alle, was bei "einfach mal so" rauskommt...oder wer war "einfach mal so" zum Gucken bei  Ikea und nimmt nichts mit?!).

Je mehr Traumwohnungen wir sahen, desto weniger wohl fühlten wir uns in unserer aktuellen Situation. Für 2 war sie perfekt, zu dritt wuchsen wir Woche für Woche mehr heraus. Eigentlich müsste nur das Wohnzimmer etwas größer sein...

Nun ja...schnell stellte sich heraus, dass der Wohnungsmarkt für 4-Raumwohnungen in Halle nicht existent ist. Es gibt einfach keine. Anscheinend wohnen hier nur Rentner und Studenten, weswegen aus allen großen Wohnungen kleine gemacht wurden. Frustrationslevel x 100, sage ich euch.

Und dann waren da noch unsere Ansprüche, oder besser gesagt Stefans. Ich sage es euch, der Mann ist pingeliger als ich, wenn es um die Optik geht. Natürlich träumte ich auch von Flügeltüren und Stuckdecken. Mit unserem geplanten Budget aber einfach nicht realisierbar. Stefan fand zu meiner Belustigung aber echt bei jeder Wohnung irgendeinen Makel: zu bunte Fliesen, zu dunkle Fliesen, hast du die Leisten gesehen, zu gelbe Türen, falsche Straßenseite, hässliche Laminatfarbe...ihr seht schon, gar nicht mal so einfach. Irgendwann klopfte ich auf den Tisch und sprach ein ernstes Wörtchen mit ihm. Ich wollte ja auch DIE perfekte Wohnung, aber diese super individuellen Wünsche, die er hatte, ließen sich nicht heute realisieren und müssen wohl für später aufgehoben werden. Abstriche muss man einfach immer irgendwo machen.

Die Besichtigungen: von gruselig bis WOW-Effekt


Kommen wir zur Wohnung 1. Ich war hochmotiviert, da die Fotos der neu renovierten Wohnung G-R-A-N-D-I-O-S aussahen. Hellgraues Laminat, hohe, helle Räume (hallo Instatauglichkeit!) gaaanz viel Platz und der Preis stimmte auch. Nur der Balkon fehlte, aber wer braucht schon einen Balkon?! Ja, soweit war ich schon. 

Als wir uns dann vor dem Haus wiederfanden, wusste ich sofort, dass es nicht unsere Wohnung wird. Stefan hatte ein Pokerface aufgesetzt, dahinter schlummerte aber eher ein "Ich hab in eine saure Zitrone gebissen"-Gesicht. So schön die Wohnung innen aussah, so hässlich war dann aber das eigentliche Haus. Eigentlich bin ich in der Hinsicht recht locker, ich will ja schließlich in der Wohnung und nicht im Hausflur leben, ABER wir reden hier von einem Haus, das einfach mal beim Tatort als düsterer Drehort eines Drogenumschlagsplatzes dienen könnte. Wir bekamen beide direkt beklemmende Gefühle und es erinnerte mich etwas an damals, als ich als Kind Angst vor kalten, dunklen Spinnenwebenkellern hatte. Nicht gerade die Atmosphäre, mit der man Zuhause täglich willkommen geheißen werden will. 
Ja, ich weiß, Meckern auf hohem Niveau, aber hättet ihr das gesehen, ihr hättet mir zugestimmt. Vor allem, weil die Wohnung wirklich über unserem Budget lag...und da war ja noch der fehlende Balkon.  Schade, denn der Rest der Wohnung war echt ganz hübsch. 

Bei Wohnung Nummer 2 feuerte ich die Besichtigung an. Wir beide waren nach monatelanger Suche frustriert und ich beschloss, dass es Zeit ist, unsere Ansprüche herunterzuschrauben. Und wenn das bedeutete, dass es eben doch "nur" 3 Räume werden. Die Wohnung war nett, hatte ein wahnsinnig schönes Wohnzimmer, das allerdings nicht für die übrigen "Abers" entschädigen konnte. Kurz gesagt: sie war eine Kompromisswohnung. 

Gerade in Sachen Wohnungsmarkt muss man irgendwie immer Kompromisse eingehen, wenn sich aber alles irgendwie einfach halbherzig anfühlt, fehlt die Basis für das "Zuhause"-Gefühl. Wir wollten keine "Nur-Kompromisse-Wohnung"!

Was wir vermissten? Dieses berauschende Gefühl nach einer Besichtigung, DIE Wohnung, UNSER Zuhause entdeckt zu haben. Wenn man mit jedem Raum euphorischer wird und erst zögerlich, dann immer schneller beginnt, bereits im Kopf einzurichten, die Räumlichkeiten lebendig werden lässt und schon auf dem Nachhauseweg von "unserer Wohnung" spricht....


Alle guten Dinge sind 3?!


Kommen wir zur letzten Besichtigung. Eigentlich hatten wir beide nicht so recht den Glauben an dieses Objekt. Ebay Kleinanzeigen. Kaum Infos außer Quadratmeter, Lage und Preis, kein Grundriss, keine Fotos. Ich hatte schlichtweg gar kein Gefühl dafür. Für mich als visuellen Menschen war das schon ein rotes Tuch. Hinzu kam: bewohnt. Ich mag es ungern, mir eine zukünftige Wohnung im Beisein der aktuellen Mieter anzusehen, hat das Ganze etwas Voyeuristisches an sich. Meine Vorstellungskraft ist dann irgendwie gekappt. Nun ja, einen Termin vereinbarten wir dennoch. Sonntagvormittag, schnell noch vor dem Zoobesuch dazwischen gequetscht. Am Tag selbst hatte ich aber plötzlich ein gutes Gefühl. Vielleicht ist es sie ja doch. Die Erwartungen waren im Gegensatz zu den Vorgängern nicht existent. Einfach mal gucken und wird bestimmt eh nichts. 

Und was soll ich sagen? Dieses "Zuhause-Gefühl" wurde mit jedem Raum mehr und mein Grinsen immer größer - ja, ich gehöre zur Sorte Mensch, dem man seine Gefühle und Stimmungen sofort ansieht. Glücklicherweise sah das auch Stefan so und während des Zoobesuchs richteten wir schon einmal "unsere Wohnung" ein. Kennt ihr diese berauschende Aufregung, wenn ihr etwas wirklich wirklich wirklich wollt? Ja, so fühlte es sich an. Müsste ich die Wohnung beschreiben, würde ich sagen: groß, aber nicht überdimensional und durch einen sehr individuellen, verwinkelten Schnitt  eben ur-gemütlich. Unser Zuhause. Die Basis zum Wohlfühlen, um neue Geschichten zu schreiben, um zu wachsen, gegenseitig voneinander zu lernen, den ganz normalen Alltag(sWahnsinn) zu meistern.

Die große Warterei und seit wann braucht man Bewerbungen für Wohnungen?


Unsere erste Euphorie sollte jedoch gedämpft werden. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es mir gefallen ist, den Ball flachzuhalten. Bisher kannte ich es nicht, dass sich mehrere Leute um eine Wohnung bewerben, war es gewöhnt, das zu bekommen, was ich wollte.  Mein Tipp für euch: bereitet am besten sämtliche Unterlagen wie Gehaltsnachweise, Vorvermieterbescheinigung, Lebenslauf, sonstige Einkommensnachweise, Ausweiskopie und Kurzinfo über euch direkt in einer Mappe schön sortiert und vielleicht gleich mit Foto (für den ersten Eindruck) bereit, so dass ihr im Fall aller Fälle gleich alles beisammen habt und nicht sinnlos kostbare Zeit vergeudet, in der andere Interessenten vielleicht schon längst zugeschlagen haben. Ich sagte ja, crazy!

Der Gedanke, die Räume, die wir bereits imaginär einrichteten, NICHT zu bekommen, war unerträglich. Ein bisschen wie eine einseitige Liebesgeschichte. Wenn man sich Hals über Kopf verliebt und das Gefühl hat, dass das alles richtig ist, so sein MUSS und es dann eben doch nicht so kommt. Herzschmerz pur!


Also machten wir, was verlangt wurde. Ein Bewerbungsschreiben aufsetzen und uns quasi gläsern offenbaren. Echt verrückt, was da auf dem Wohnungsmarkt abging. Stefan hat das Ganze noch ein bisschen aufgehübscht und wir haben aus einer 0815 Bewerbung eine hoffentlich sympathische gestaltet. Aber hey, wer kann bei einem freundlichen Familienbild mit süß grinsender Aliya schon widerstehen ;) Ein bisschen Tricksen muss erlaubt sein. 

Tage später und ich rechnete schon fest mit einer Absage, rief mich Stefan von der Arbeit aus an. Mit ernster Stimme berichtete er, dass er eine Antwort erhielt. Eigentlich hätte ich es besser wissen und das Spiel durchschauen müssen. Natürlich hat er mich veräppelt und als er mit der Zusage um die Ecke kam, bin ich kurzerhand völlig ausgerastet. Aliya und meine Schwester waren Zeugen (die Kleine könnte sich kurz, aber nur ganz kurz ein klitzekleines wenig erschrocken haben vor ihrer irren Mutter, uppsi). Wer mich schon einmal euphorisch erlebt hat, weiß, wie ich dann durch die Wohnung springe, tanze, einmal komplett durchrase und laute Quieklaute von mir gebe. Ja, ich gebe es zu: ich drehe dann völlig am Rad und brauche ein Ventil für meinen Überschwang.

Der erste Schritt war geschafft und die Pforten zu unserem Interior-Wahnsinn waren geöffnet. Dass wir dann bereits nach kürzester Zeit über Wohnkonzepte disktutierten, beide (!!!) fleißig Pinterest nutzten und einfach mal spontan schon Farbe kauften, ist dann aber Part des nächsten We are moving Teils - ich sage nur so viel: ich bin echt froh, in Stefan einen ebenso abenteuerlustigen und interiorbegiesterten Partner gefunden zu haben.

Ihr seht, in diesem Teil ging es eher um die emotionale Vorgeschichte. In den folgenden Teilen komme ich eher zu praktischen Tipps, der Handhabung und den eigentlichen Moving-Plänen. 

Jetzt gebt mir aber bitte Feedback und sagt, dass ich nicht die einzig Durchgeknallte bin, die bei Besichtigungen gern schon einmal 5 Schritte weiterdenkt, einrichtet und völlig euphorisch ist?!





You Might Also Like

12 Kommentare

  1. Liebe Yasmin,
    ich kenne das Gefühl nur zu gut :D als damals klar war, dass wir uns für die Wohnung entscheiden gab es für mich auch kein Halten :D Nur dass ich damals (noch in der Ausbildung) nur mit den vorhandenen Möbeln vorlieb nehmen musste. Als neues gab es einzig und allein einen Kleiderschrank, weil wir zuvor Einbauschränke hatten. Dafür darf ich das aber alles jetzt Raum für Raum in Angriff nehmen :) Hat auch was
    Franziska

    AntwortenLöschen
  2. Ich kann dich beruhigen. Als ich meine Traumwohnung in Halle gefunden habe und hörte, dass auch andere Interesse haben, bin ich richtig ausgetickt und traurig gewesen. Zum Glück habe ich die Wohnung bekommen, weil der Vermieter anscheinend auch gemerkt hat, wie sehr ich Feuer und Flamme war. Also, mit deiner Reaktion bist du nicht allein.

    AntwortenLöschen
  3. Hier in Würzburg ist es ähnlich schwer eine schöne Wohnung in einer schönen Lage zu finden. Ich habe damals im Studium schon grauenvolles gesehen - und jetzt haben wir uns entschieden auf dem Land zu leben, da es in Würzburg selbst in der Größé die wir haben möchten einfach unbezahlbar ist (ähnlich wie München).

    Alles Liebe
    Ulla

    AntwortenLöschen
  4. Ich freue mich hier auf der "anderes Seite" genauso wie du und muss aufpassen nicht zu quieeeeken :D Neue Wohnung, neues Abenteuer! Das ist so als würde mal eine neues Blatt Papier nehmen und ganz von vorn anfangen zu malen! Ich freue mich schon auf die Fotos und Inspirationen!!

    AntwortenLöschen
  5. Herzlichen Glückwunsch zur Wohnung!

    ih weiß noch genau wie mein Freund und ich eine gesucht haben. Glücklicherweise ist eine Verwandte von uns aus ihrer Wohnung ausgezogen, ih kannte die Wohnung schon, mein Freund hat sie sich nochmal angeschaut. Wir haben beide sofort gesagt, dass ist unsere! Noch bevor die Verwandte die Kündigung geschrieben hatte sind wir zum Vermieter und haben angekündigt, dass wir diese Wohnung haben wollen! Un wir haben sie bekommen. Mitterweile wohnen wir hier seit 2,5 jahren und ich könnte kaum glücklicher sein, es fühlt sich absolut ab wie unser zu Hause. Selbst wenn mal ein Baby kommen sollten hätten wir noch Platz :)

    Ich kann mich auch noch sehr gut an die Einrichtungsphase erinnern, das war ein Spaß! Den wünsche ich dir bzw. euch ebenfalls.
    Ich bin schon sehr gespannt darüber zu lesen wie so ein Umzug mit Baby so ist :)

    Liebste Grüße ♥

    Alex :)

    AntwortenLöschen
  6. Wir sind da genauso xD
    Und je mehr man denkt das man dieses oder jenes bekommt desto fieser ist es wenn dann das Gegenteil eintritt🙈

    herzlichen Glückwunsch zur Wohnung!! ich bin schon gespannt auf die weiteren Geschichten.

    LG
    Eileen

    AntwortenLöschen
  7. Haha, kann ich so gut nachvollziehen. Ich hatte damals auch eine möbilierte Besichtigung, was mich aber nicht davon abgehalten hat, in den kommenden Monaten sämtliche Einrichtungskonzepte durchzugehen, bei Pinterest rumzuhängen, Ikea zu durchstöbern. Ich hab mich sogar eine Software runtergeladen, wo man die genauen Maße angeben konnte und Möbel arrangieren und probieren konnte... Am schwierigsten fand ich es dann wirklich mich für ein Konzept zu entscheiden, aber bisher bin ich wirklich ganz zufrieden und kann zum Glück auch schnell mal was umgestalten, weil die Grundausstattung sehr basic ist und man viel draus machen kann.
    Viel Spaß bei eurem Umzug, bin schon gespannt auf den Rest!

    AntwortenLöschen
  8. Wann ist es denn eigentlich soweit? :)

    AntwortenLöschen
  9. In München ist es dann doch einen Ticken anders. Du nimmst die Wohnung, die du bekommst. Punkt. Da darf es einfach keine Ansprüche geben. Außer man möchte 4000€ im Monat zahlen. Wir haben bestimmt über 30 Wohnungen angeschaut, Hunderte angeschrieben und bei den Besichtigungen waren teilweise über 100 Leute da. Auf einmal. Da stehst du halt in einer Schlange bis nach draußen. Aber zum Glück haben wir endlich eine gute Wohnung gefunden in einer guten Lage. Aber dennoch, sie ist nicht perfekt. Die Küche und das Bad haben leider kein Fenster und sind beide klein. Dafür haben wir zwei Terrassen und zur ubahn ist es nicht so weit :).

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Jasmin
    wir renovieren gerade unser geerbtes Haus mit knapp 250qm auf 2 Ebenen :D da kann ich mich ohne Ende austoben :D bedeutet aber auch viel Arbeit und besonders viel Geld :) das Kinderzimmer für unseren Sohn ist schon so gut wie fertig und ich hoffe das wir im September einziehen können. Umso spannender ist es von euch zu lesen :) Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  11. Ich kann den ganzen Wohnungssuchewahnsinn sehr gut nachvollziehen, in Leipzig ist die Situation nicht besser. Ich suchte fast ein Jahr für uns eine 4-5-Raum-Wohnung, da ich unbedingt ein Arbeitszimmer brauchte (lieben Gruß an dieser Stelle von einer Lehramtskollegin ;-) ), und es war die absolute Hölle. Entweder unbezahlbar, aber traumhaft, Brennpunktviertel oder baufällig...letztendlich war es ein reiner Glücksgriff über Ebay, dass wir jetzt endlich unser Heim gefunden haben.
    Toller Blog übrigens, ich finds toll, mal eine Landsfrau aus meiner alten Heimatregion zu lesen :-)

    LG Nemeryll

    AntwortenLöschen
  12. Ich bin momentan auch im Umzugsmodus, ich ziehe im Oktober mit meinem Freund zusammen, auch in Halle, und ich fange dann dort an zu studieren (Studienwechsel). Bei uns war es ähnlich wie bei euch, wir sind beide recht anspruchsvoll, aber mein Freund ist sogar noch anspruchsvoller als ich. Zudem ist unser Budget eben auch begrenzt, Gott sei Dank sind die Mieten in Halle sagenhaft günstig. Letzte Woche haben wir dann unsere Wohnung gefunden, und sie ist wirklich traumhaft. Ich freu mich schon sehr darauf, einzuziehen und wünsche euch ebenfalls alles Gute für euer neues Heim! :)

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich riesig über dein Feedback, Postwünsche oder sonstige Anmerkungen.Beleidigungen oder Anstößiges gegenüber meiner Person oder anderen Lesern sind allerdings unerwünscht und werden direkt gelöscht. Vielen lieben Dank ♥