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Meine aktuell liebsten Produkte für mein 3 Monate altes Baby

Immer wieder werde ich gefragt, welche Produkte denn bei uns Zuhause im Babyalltag gern benutzt werden. Listen rund um die Erstausstattung und "was man uuuunbedingt braucht", gibt es genug und sind wir mal ehrlich: meist kommt man auch mit der Hälfte aus. Und dennoch gibt es einige - ich nenne sie mal "Zusatzprodukte"- die man wirklich nicht unbedingt benötigt, aber einfach schöne Erweiterungen sind, um den Alltag bunter und einfacher zu gestalten.

Aliya hat mir in den letzten Wochen eines deutlich gemacht. Ein 3 Monate altes Baby braucht langsam Action. Einfach nur passiv rumliegen wie am Anfang ist nämlich nicht mehr. Die kleine Maus ist aufgeweckt und zeigt mir schnell, wenn ihr langweilig wird. Sie will die Welt entdecken, überall dabei sein und Stück für Stück neue Dinge lernen. Einige meiner liebsten Helferlein habe ich euch deswegen mal aufgelistet.




1. Babybjörn Wippe + Spielzeug


Die Wippe, die wir freundlicherweise von der Schwester meines Schwagers übernehmen konnten, ist unser großer Alltagsheld. Wir besitzen sie in klassischem Schwarz, aber das Altrosa Modell aus der Collage ist auch richtig schick, oder? Seitdem Aliya tagsüber viel länger wach ist und mehr Action will, liegt sie super gern in ihrer Babybjörn Wippe. Natürlich nicht dauerhaft, aber ich nehme sie in der nicht elektrischen Wippe (so werden die Kids animiert, selbst ein bissl sportlich tätig zu werden) überall mit hin. In die Küche zum Kochen, ins Badezimmer, wenn ich duschen gehe oder putze, ja selbst auf dem Balkon saßen wir bei 17° Grad schon einmal. Das Schöne ist, dass die Kleine ihr Umfeld viel aktiver wahrnehmen kann, als bloß auf dem Rücken liegend, denn das gefällt ihr ganz und gar nicht.

Vor etwa 2 Wochen bemerkte ich dann, dass Aliya etwas langweilig wurde in der Wippe und da sie zunehmend am Greifen interessiert war, kaufte ich ihr den fliegenden Freunde Spielaufsatz. Der ist zwar nicht gerade günstig, aber die Kleine liiiiebt ihn abgöttisch und der Fortschritt war Tag für Tag mehr zu beobachten. Anfangs schlug sie nur wie wild gegen einen Schmetterling, dann griff sie bewusst und mit einem hochkonzentrierten Blick zu, inspizierte die Objekte und drehte sie ganz langsam und bewusst hin und her und mittlerweile greift sie mit beiden Händen zu und spielt damit. Eine super Investition, wenn ihr mich fragt!

2. Oball

Der Oball wurde mir von einer Freundin wärmstens empfohlen, da die Babys damit das Greifen wunderbar einfach erlernen können und sich an den dünnen Löchern super festkrallen können. Vor etwa 3 Wochen shoppte ich den Ball eher zufällig, als wir für Freunde ein Geschenk zur Geburt im Babyladen kauften, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Aliya vielleicht in ein paar Wochen damit spielen könne. Aber nichts da. Schon beim ersten Versuch griff sie zu, als wir ihn ihr in die Hände legten und mittlerweile schnappt sie mit beiden Händen zu und versucht ihn sich jedes Mal in den Mund zu stopfen. Da der Ball auch nicht allzu viel Platz einnimmt, ist er super für unterwegs und als aktuelles Lieblingsspielzeug natürlich immer mit am Start.

Tipp: Befestigt am Oball eine Schnullerkette. So könnt ihr ihn überall fix dranclipsen und rennt nicht jedes Mal hinter dem Ball her, solange eure Babys sie sich noch nicht selbst wieder zurückholen können.

3. Fisher Price Rainforest


Jaaaa, auch bei uns ist der quietschbunte Spielebogen eingezogen. Ehrlich gesagt schon lange vor Aliyas Geburt, denn wir hatten von der Beliebtheit des Bogens gelesen und Stefan entdeckte im Herbst ein super Schnäppchen, wo er von 99 auf 30€ reduziert war. Da mussten wir zuschlagen und es hat sich gelohnt. 

Das Schöne an dem Spielcenter ist, dass es relativ lange bespielbar ist. Bereits mit 6-8 Wochen lag die Kleine darunter und schaute zunächst fasziniert die Schmetterlinge und Leuchteffekte an, dann fing sie an, mit den Hängeobjekten zu "erzählen" und mittlerweile greift sie nach den Rasselelementen. So kann sie Stück für Sück neue Tiere am Bogen erkennen und je nachdem, was sie gerade am liebsten mag, stecke ich die einzelnen Tiere am Bogen fix um. So richtig zum Einsatz wird er sicher in 1-2 Monaten kommen, wenn sie das Greifen noch besser beherrscht. 

Tipp: Schaut mal bei Mamikreisel oder Ebay nach gebrauchten Spielebögen. Da findet ihr ihn mit Sicherheit auch für einen Bruchteil des Geldes.

4. CosyMe Schlafsack

Kommen wir mal noch zum Thema Schlaf. Aliya mag - hingegen aller Richtlinien für den sicheren Babyschlaf - keine Schlafsäcke. Punkt. Schon im Krankenhaus hat sie die Dinger gehasst und mein selbstgenähtes Rüschenmodell kam nie zum Einsatz (nur gut, dass ich 5h daran gewerkelt habe, als ich in der Schwangerschaft noch Zeit hatte :D).

Hat sie anfangs noch mit einer kleinen Fleecedecke, die wir unter die Beine geklemmt haben, in ihrem "Boot" geschlafen oder unter meiner Decke zwischen uns, wurde das mit der Zeit immer schwieriger. Im Boot strampelte sie die Decke weg und ich hatte Angst, dass sie sich die Decke über das Gesicht wurschtelt. Im großen Bett wollte sie auch nicht mehr so richtig liegen, ganz allein im Beistellbett ohne Schlafsack und Co. ging aber auch nicht. Dann hatte ich mich erinnert, von den CoyMe Schlaf- und Pucksäcken gelesen zu haben und probierte es einfach mal aus. Was soll ich sagen? Aliya liebt den kuscheligen Sack. Wenn sie unruhig schläft, kann ich ihre Ärmchen sanft mit einpucken (etwas, das sie sonst mit normalen Pucksack oder Pucktuch gar nicht mochte) und später wieder lösen, wenn sie eingeschlafen ist. Außerdem schläft sie darin viel besser auf dem Rücken, denn die nackte Babymatratze war ihr anscheinend oftmals zu hart. Und zu guter Letzt ist damit das Ablegen wunderbar einfach geworden - sogar tagsüber! Sie schläft nach wie vor in 80% der Fälle an der Brust ein, das Ablegen ins Beistellbett war aber immer eine Katastrophe und sobald sie auf der harten Unterlage lag, war sie sofort wach. Dank der Polsterung des CosyMe Sacks spürt sie die Veränderung aber nicht mehr und schläft einfach weiter. 

Ich sag euch, ich bin jetzt schon etwas ratlos, wie das wohl wird, wenn sie nicht mehr in den Sack passt, der bis max. 6 Monate ausgeschrieben ist.


5. Diaper Champ

Den Windeleimer hat eigentlich Stefan "angeschleppt". Da er eher geruchsempfindlich ist, war für ihn klar, dass wir so einen Hightecheimer benötigen, wenn wir schon im Schlafzimmer wickeln wollen. Ich selbst habe eine mega unempfindliche Nase und hätte vermutlich einen 0815 Mülleimer gewählt, muss mittlerweile aber zugeben, dass unser Diaper Champ echt Gold wert ist. Die Windeln an sich haben anfangs eher nach warmen Hefebrötchen gerochen, mittlerweile werden sie aber strenger und da ist es wunderbar, eine geruchsdichte Lösung gefunden zu haben. Hinzu kommt, dass ich den "Verschwinde-Mechanismus" immer noch liebe. Da kommt vermutlich das Kind in mir durch, aber wie witzig ist es bitte, dass ich die Windel oben renschmeiße, einmal den Hebel drehe und fort ist sie?! Ja, ja, die kleinen Freuden des Alltags :D 

Praktisch ist übrigens, dass der Diaper Champ im Gegensatz zu anderen Eimern keine extra Kasetten benötigt, die 1. ziemlich teuer in der Anschaffung sind und 2. nicht gerade umweltschonend, da jede Windel einzeln in Plaste verpackt wird. So kostet der Champ zwar anfangs etwas mehr als die Eimer mit Einzelverpackungen. Da man aber 0815 Müllbeutel nehmen kann, ist er auf Dauer günstiger.  

6. Stokke Tripp Trapp mit Newborn Aufsatz

Kommen wir noch einmal zum Punkt: das Baby im Alltag integrieren. Neben der Spiel- und Kuschelzeit will ja auch der Haushalt gemacht werden oder aber ich fotografiere mal etwas für den Blog oder koche. Wenn Aliya nicht gerade schläft, nutze ich dafür neben der Wippe auch super gern den Stokke Tripp Trapp, den ich euch hier bereits vorstellte. Dank des Newborn Aufsatzes ist Aliya mittlerweile direkt am Tisch und in der Küche mit dabei. Anfangs war sie noch etwas skeptisch und wollte nach wenigen Minuten heraus. Mittlerweile verbringt sie aber in ihrem Hochstuhl eine ganze Mahlzeit mit uns am Tisch, schaut uns neugierig beim Essen und Kochen zu oder spielt mit ihrem Spielzeug, was man an einer Stange befestigen kann. Auch hier habe ich das Gefühl, sie aktiver im Alltag mit einbinden zu können und sie hat ein gutes Gefühl, da sie Mama und Papa immer im Blick hat und somit nichts verpassen kann. Wie gesagt - das reine Rumliegen ist ihr mittlerweile zu langweilig und wenn sie nicht sieht, was wir so treiben, wird sie grummelig. 

Das Schöne am Hochstuhlklassiker ist ja, dass er mitwächst und wenn wir in einigen Monaten mit der Beikost beginnen, wird auch der Stuhl für unsere Bedürfnisse umgebaut. Bis dahin nutzen wir aber die praktische Newbornschale. 

Tipp: Achtet aber auch wie bei der Wippe darauf, euer Baby nicht etwa stundenlang im Aufsatz zu lagern, da die Muskulatur der Kleinen dafür noch nicht ausgebildet ist. Mal eine halbe Stunde geht völlig in Ordnung. Wie immer gilt: Einsatz in Maßen und nicht dauerhaft.

So, das waren dann auch schon unsere meist genutzten "Zusatzprodukte" der letzten Wochen. Könnt ihr denn noch Lernspielzeug oder andere Anschaffungen empfehlen, die sich für euch gelohnt haben?


 

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4 Kommentare

  1. Great tips, I really should of tidied the flat before starting haha! You will like to see more fun from here.

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Oh ja, der Cosyme... wenn wir den nicht von meiner Schwägerin bekommen hätten, wäre die ein oder andere Nacht sicher unruhiger verlaufen. Ich kannte das vorher nämlich nicht. Mir graust ein bisschen davor, dass Anton in Kürze da nicht mehr rein passt. Die sechs Monate halte ich für unrealistisch, zumindest wenn man die Arme mit gepuckt haben möchte.
    Seine Wippe mag er auch gern und den Tripp Trapp, bei beidem kann er schön durch die Gegend schauen. Gerade das Teilnehmen am Essen finde ich wichtig, wenn der Papa abends vom Arbeiten kommt, ist das Zeit, die wir als Familie zusammen verbringen, auch wenn Anton noch nicht mit uns isst.
    So richtig Spielzeug nutzt Anton noch nicht, am liebsten hat er gerade seinen 'Zipfelmann', ein Püppchen aus Frottee, das kann er toll greifen und in den Mund stopfen. Stoffe (Oberteile, Spucktuch, Lätzchen...) in den Mund stopfen findet er nämlich ganz große klasse. Wobei meine Erfahrung als langjährige Cousine und Tante ist, dass Kinder oft die (in Erwachsenenaugen) scheußlichsten Spielsachen ganz toll finden oder alltägliche Dinge, die gar keine Spielsachen sind. Ich bin gespannt, ob das bei uns auch so sein wird.
    Und zum Erkältungsthema: Oberkörper erhöht lagern (Ordner unter die Matratze schieben), Kochsalzlösung für in die Nase und das eigentlich völlig abartige, aber sehr hilfreiche absaugen mit dem Staubsauger-Aufsatz. So bekommen die kleinen Mäuse wenigstens ein bisschen besser Luft. Ich hätte nachts immer heulen können, als Anton so geschnauft und geröchelt hat.
    Liebe Grüße, Katha

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  4. Wir haben so einen Windeleimer mit Kassetten... mir war aber nicht bewusst, dass man da jede Windel einzeln eintüten soll??? Bei uns entsteht da immer so eine lange Wulst aus Windeln und dann geht's wieder von vorne los...
    vielleicht machen wir's aber auch falsch, keine Ahnung :-)

    LG
    Julia

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