Baby featured Gedanken

Baby-Update: die ersten Wochen mit Neugeborenem

Eine Sache, die mich vor der Schwangerschaft wahnsinnig gemacht hat, jetzt aber durchaus Sinn ergibt, ist die Angabe des Entwicklungsfortschrittes in Wochen statt Monaten. Das hängt damit zusammen, dass gerade in den ersten 1,5-2 Jahren so viel in der Entwicklung passiert, dass Monatsangaben schlichtweg nicht ausreichen würden. Solange man irgendwann wieder normal zählt und nicht von 72 Monaten spricht, ist das ja auch ok.

Etwas über 5 Wochen also ist unser kleiner Kirps jetzt alt, weswegen ich ein kleines Update schreiben wollte, wie es um Aliya, mich und uns als Family steht.

Die erste Entdeckung, die ich machen konnte, war, dass irgendwann nach 2-3 Wochen dann doch mal die Babyblase geplatzt ist. Hallo Realität! Nach ganzen 2 Wochen Hardcore Kuscheln und Rosa-Roter-Brille mussten wir irgendwann auch mal wieder im Alltag - wenn es so etwas zur Zeit überhaupt gibt - ankommen, Stefan ging irgendwann wieder das erste Mal auf Arbeit und Haushalt, Sozialkontakte sowie andere Aufgaben wollen schließlich auch mal wieder gewuppt werden. Das war somit die erste Herausforderung und das Bezeichnendste der letzten Wochen - ein einziges Sammelsurium aus völlig unterschiedlichen Tagen, dem Versuch, irgendeine Art Rhythmus hinein zu bekommen, um dann festzustellen, dass die Tage nicht vorherhsehbar, geschweige denn planbar sind und die Akzeptanz dessen. Seitdem läuft alles insgesamt auch runder, sobald man den wahnwitzigen Wunsch nach Perfektion  verabschiedet. Wie haben wir uns aber sonst so geschlagen?



Aliya


Kaum zu glauben, dass die kleine Zaubermaus schon ganze 5 Wochen auf der Welt ist und usn natürlich alle selbstverständlich mühelos um den Finger gewickelt hat. Ihre U3 Untersuchung hat sie bereits erfolgreich absolviert und insgesamt konnten wir in den letzten 2 Wochen Tag für Tag Veränderungen beobachten, was einherging mit dem sogenannten ersten Entwicklungsschub der Sinneseindrücke. Einerseits wäre da die größere Aufmerksamkeit. Die Kleine beobachtet neue Menschen, Gesichter oder bunte Gegenstände ganz fasziniert, starrt sie minutenlang an, verfolgt sie und man sieht förmlich das Hirn rattern und arbeiten. Außerdem spielen wir zur Zeit das Spiel "catch me if you can", denn Aliya beginnt zu lächeln und diese wundersüße Schnute möchte ich natürlich auch stolz fotografisch einfangen - nicht aber mit der kleinen Madame, die sich immer frech wegdreht.

Die Newborn-Größe 50 wird in einigen Stücken so gaaanz langsam auch etwas enger, so dass ich den ersten mintfarbenen Lieblingsstrampler schon wehmütig wegpacken musste. Dafür kommen wohl schon in wenigen Wochen meine ganzen selbstgenähten Sachen zum Einsatz - yeah!

Noch eine Frage, die sehr häufig kommt und bei der ich immer laut loslachen muss, ist die, ob Aliya schon durchschläft. Klar, mit 5 Wochen schläft sie 13h am Stück - NICHT! Wenn nicht mal die Mama als Erwachsene vom Durchschlafen geprägt war (2-3x die Nacht war ich vor Aliya immer wach), wie soll das dann der kleine Wurm schaffen? Aber wir spielen uns langsam ein und es lassen sich so etwas wie Muster erkennen, sie schläft nicht mehr nur auf uns drauf, lässt sich öfter mal in ihr Bötchen legen, schläft schneller von allein wieder ein und beschert uns zumeist eine ruhige erste Nachthälfte von 4-5h Schlaf am Stück, was ein Träumchen ist. 

Dann wäre da aber noch der besagte Schub - unter Müttern ein magisches Wort, bei dem sofort ein verständnisvolles und aufmunterndes Lächeln kommt, denn wir wissen alle: Schübe können ganz böse sein. Zumindest habe ich das jetzt auch festgestellt.  So machte unsere Kleine plötzlich eine 180° Wende, wollte stündlich an die Brust zum Trösten, Nuckeln und um Sicherheit zu bekommen, schlief am liebsten auf meinem Bauch, wollte nicht so recht zu Papa und ohnehin war einfach mal alles scheiße. Da haben wir sogar festgestellt, dass unser Baby sogar schreien kann - insgesamt zwar vermutlich immer noch deutlich weniger als andere, aber das erste Mal dieses markerschütternde Kreischen zu hören, führt zu einem ganz unangenehmen Gefühl von Hilflosigkeit. Mittlerweile habe ich das aber ganz gut im Griff und weiß zum Glück, wie ich die Kleine besänftigen und ihr helfen kann. 

Und dann wäre da noch die andere Überraschung. Hätten wir anfangs schwören können, dass Aliya nach mir schlägt, sieht sie Tag für Tag mehr aus wie das Ebenbild von Stefan. Ob sie dann meinen Charakter kriegt? ;) 




Ich oder auch die Mama?


Ich hatte Glück und war trotz Geburtsverletzungen recht schnell wieder auf den Beinen und brauchte die Bewegung und kleinen Spaziergänge auch für den Ausgleich. Lediglich mein Steiß machte mir stark zu schaffen, da so ein Baby quasi über den Steiß rutscht und der dann gerne mal geprellt ist. Stellt euch das so vor, als wärt ihr im Winter mit dem Hintern volle Kanne aufs Eis gfallen - Aua! Das tut beim Sitzen und Stillen verdammt weh, ist mittlerweile aber völlig verschwunden.

Den Baby Blues habe ich zum Glück nicht mitgenommen. Lediglich im Krankenhaus war ich stark erschöpft, fand über 24h keinen Schlaf, da ich lieber allein geschlafen hätte mit meinem Baby im Zimmer und auch der viele Besuch, der Milcheinschuss, die schmerzenden Brüste und die Tatsache, dass Stefan zwar so oft es ging zu Besuch kam, wir aber kein Familienzimmer mehr erhielten und ich ihn somit bei vielen ersten Malen vermisste, taten ihr übriges. Kaum Zuhause angekommen, war das aber vergessen und wir konnten endlich in Ruhe unsere Babyblase genießen.

Größtenteils fällt mir dieses Mama-Sein recht einfach, ich verlasse mich auf meine Intuition und bin manchmal selbst erstaunt, dass sich an einigen Tagen gar nicht sooo viel geändert hat, außer dass ich einen kleinen Mitbewohner habe, um den es sich zu kümmern gilt. Und dann sind da die anderen Tage, vor allem die während des Schubes, an denen Stefan dummerweise sehr eingespannt von der Arbeit war und ich ein klein wenig einen Einblick bekam, wie sich dieses "alleinerziehend" anfühlen könnte.  An dieser Stelle zolle ich meinen größten Respekt dem Frauen, die diese Mammutsaufgabe alleine wuppen und dann noch ein Lächeln auf den Lippen haben!

Ok, also jetzt mal ehrlich: manchmal ist es verdammt hart. Ein Kind in die Welt zu setzen, ist wunderschön, voller Liebe und Glücksgefühlen, aber eben auch ein  Knochenjob und stellt die Welt auf den Kopf. Meine Freundin fragte neulich, ob das denn wirklich so sei, dass man zu nichts käme, nicht mal in Ruhe auf Toilette könne oder Zeit für sich hat. Meine Antwort darauf? Jein! An vielen Tagen komme ich dennoch dank schlafendem Kind dazu, mein Makeup zu machen, in Ruhe zu duschen oder 1-3 Stündchen nur für mich zu nutzen. Dann gibt es da aber die - nennen wir sie "Regentage" - an denen die Kleine ganz viel Nähe braucht, irgendetwas drückt und zwickt und stört und wir 24/7 aneinanderkleben. Dann findet ihr mich mit Mum Dutt und Schlafanzug, ungeputzten Zähnen und Augenringen im Bett, ausgehungert mit einer Packung Lebkuchen in der Hand, weil ich nicht zum Kochen oder Essen komme und mir dreimal überlege, wie ich die kurze 20min Powernap-Pause von Aliya am besten nutze. Aber auch das ist völlig ok und meist nur eine kurze Phase, denn zu 80% ist sie ein Sonnenschein, der absolut pflegeleicht ist und wir gemeinsam spielend, kuschelnd, singend die schönsten Stunden verbringen.

Da wären wir dann aber auch beim Überschriftspunkt: ich oder Mama. An "Regentagen" fällt es manchmal schwer, sich auch als etwas anderes als Mama zu fühlen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es, Aliyas Mama, ihre Bezugsperson zu sein, die sie am allerbesten kennt und ihr die meiste Liebe schenken kann. Um dann aber nicht zu vergessen, dass ich nicht nur 24/7 mit einem kleinen Wesen verbunden bin und auch eigenständig existiere, brauche ich diese kleinen Me-Momente in Form einer schönen Dusche, Gesichtsmaske, einem extra langen Spaziergang oder Stadtbummel mit Kinderwagen, bei dem ich mir irgendetwas Schönes gönne. Die Balance macht es eben!


Wir als kleine Familie


Irgendwer hatte neulich gefragt, wie sich das Baby auf unsere Beziehung auswirkt und ich muss sagen, dass in vielerlei Hinsicht einiges wie vorher ist und dann doch wieder auch nicht. Natürlich kommt die Zeit zu Zweit zu knapp und wenn Stefan mal spät nach Hause kommt, finder er uns nicht selten bereits schlafend im Bett vor. Dennoch sind wir sind zu einem eingespielten Team geworden und ich merke sehr, wenn Stefan stark eingespannt ist auf der Arbeit, dass es mir fehlt, ihn als Mitspieler zu haben, der mir Aliya auch mal abnimmt, damit ich an schwierigeren Tagen kurz durchatmen kann. Die Zeit zu dritt ist einfach so kostbar und wunderschön, dass ich mich immer schon riesig darauf freue, wenn Wochenende ist. Denn dann genießen wir die Zeit als Familie, haben unsere Routinen, dann wird gemeinsam gekocht, gespielt, gekuschelt und faul auf der Couch gelegen. Wie Stefan dann in der Paparolle aufgeht und "seine" Aufgaben wie etwa das Baden mit der Kleinen mit Herzblut übernimmt, ist einfach herzerwärmend.


Das wars dann auch schon mit dem bunt gemischten Update. Ihr seht, uns wird nicht langweilig und wir wachsen mit unseren Aufgaben, die oftmals anstrengend sind, aber einfach so unfassbar viel zurückgeben, dass sich jede Stunde Schlafentzug, jedes kalte Mahl und jede kleine Quengelei einfach lohnen.

Wie waren eure ersten Wochen mit Baby und ab wann konnte man von einem "strukturierten Alltag" sprechen?




You Might Also Like

15 Kommentare

  1. Wow, toller Beitrag! Wirklich beeindruckend, wie du deine Blogeinträge verfasst, man merkt sehr wie ehrlich du diesen Beitrag geschrieben hast und wie authentisch du bist! Wünsche euch dreien noch eine weiterhin glückliche Zeit! Das letzte Bild mit euch beiden und der Kleinen im Kinderwagen mag ich am Liebsten :)
    LG Jule

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieben Dank für den Kommentar, Jule :) und schön, dass der ehrliche und authentische Eindruck rüberkam. Das ist mir das wichtigste in diesen Beiträgen. Ich möchte ja soweit es geht und mit meinem Wunsch nach Privatsphäre zu vereinbaren ist, schon einen Einblick geben, der aber eben auch echt und ungeschönt mitsamt wunderschönen als auch mal weniger schönen Momenten sein soll. Umso mehr freut es mich, wenn die Texte dann genau so ankommen :)

      Löschen
  2. Ich finde es toll, dass du auch die negativen Seiten beschreibst! Eine gute Freundin von mir ist vor einem halben Jahr Mutter geworden und manchmal geht es ihr einfach nicht gut. Am schlimmsten findet sie, dass andere Mütter oder generell es oft in der Gesellschaft nur darum geht, wie toll und erfüllend die Mutterrolle ist. Klar ist sie das, aber es gibt halt auch die Momente die so kräfteraubend sind, dass man kurz davor ist die Nerven zu verlieren.
    Deine Gelassenheit und ruhige Art finde ich sehr angenehm und ich denke, das wirkt sich auch sehr auf das Kind aus. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und freue mich auf weitere Familienberichte :)
    LG Lea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Les,
      vielen Dank für das positive Feedback. Würde ich die anstrengenden Aspekte weglassen, wäre es ja ein ziemlich einseitiger und schlichtweg unehrlicher Bericht. Damit macht man sich selbst und allen anderen ja nur was vor und schlimmer noch: durch einseitiges Erzählen (egal ob positiv oder negativ) werden ja ganz falsche Vorstellungen geschürt. Wenn man immer nur hört, wie rosig das alles ist, ist man womöglich völlig überfordert, wenn man selbst Mutter wird und dann die Realität sieht und genauso umgekehrt, wenn man nur negatives hört, entsteht ja auch Angst vor der Veränderung, die ein Kind mit sich bringt.

      Liebe Grüße :)

      Löschen
  3. Ein sehr schönes update. Ich lese die Berichte als Nicht-Mama sehr gerne. Dann kann man sich ungefähr etwas darunter vorstellen. Natürlich ist jedes Kind anders, aber trotzdem nimmt es einem die Sorgen. Niemand ist perfekt und es läuft nicht jeden Tag rund. Und: Nach dem Regen folgt immer der Sonnenschein :)

    AntwortenLöschen
  4. Danke für deine Ehrlichkeit!seit meine Freundin ein Kind hat ist sie so gereizt und unnahbar und nicht mehr so fröhlich. Ich fühle mich kräftig vor den Kopf gestoßen, wenn sie meint, ich wüsste nicht was Schlafmangel und wenig Zeit und Stress bedeutet. Ich habe mich damals so für sie gefreut, aber sie ist wirklich keine gute "Werbung" fürs Kinder kriegen. Ich bin so froh, deinen Text zu lesen, du beschreibst das gute und das anstrengende am frisch Familie sein und das macht mir Mut. Warum werden manche Mütter so unfair Nicht-Müttern gegenüber? Ich bin nämlich wirklich nicht der Typ, der ihr Tipps oder Kritik gibt. Selbst wenn mir der ein oder andere gutgemeinte Ratschlag unter den Nägeln brennt, verkneife ich mir das jedes Mal. Leider höre ich von den meisten Müttern immer nur die negativen Sachen. Ich wünsche dir und deiner Familie weiterhin viel Energie und eine schöne Zeit miteinander!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh je, das klingt ja gar nicht gut und erfordert sensibles Vorgehen. Ich habe auch zu meinen Mädels gesagt, dass wenn mir der Satz 'Ihr könnt das nicht verstehen, ihr habt kein kind' unterkommen sollte, sie mich mal bitte wachrütteln sollen. Also klar, so 100% mit allem drum und dran kann man es wohl erst wirklich verstehen, wenn man selbst in der Situation steckt, aber ich schätze zumindest mein Umfeld so einfühlsam ein, dass sie es sich ungefähr vorstellen können und dann vielleicht auch mal einen Rat haben. Warum auch nicht? Vielleicht kommen die auf Ideen, für die ich völlig blind bin. Also kann ich deinen Unmut und deine Enttäuschung völlig verstehen. Das ist schade, zumal du dich ja echt mitzufreuen scheinst. Ich kann es mir nur so erklären, dass deine Freundin vermutlich so stark mit dem Wandel zur Mutter und den Anstrengungen zu kämpfen hat, dass sie dabei schlichtweg übersieht, dass sie dich vor den Kopf stößt. Am besten ist vermutlich, wenn du deine Sorgen offen ansprichst, wobei das vermutlich ein seeehr schwieriges Unterfangen wird, da sie sich schnell angegriffen fühlen kann. Und dennoch ist Ehrlichkeit und darüber reden meist doch der Schlüssel zum Erfolg. Ich wünsche dir jedenfalls, dass du an sie herankommst, ihr das Muttersein gemeinsam genießen könnt und du dadurch aber nicht zu negativ oder gar ängstlich an das Muttersein herangehst, wenn es bei dir soweit ist.

      Liebe Grüße :)

      Löschen
  5. Hallo Jasmin, ich finde es wunderschön, wie du hier persönliche Dinge berichtest. Du verschweigst nicht die negativen Seiten wie viele andere oder spielst sie herunter, aber dennoch merkt man immer, wie optimistisch und positiv du an alles rangehst.
    Und ich muss sagen, deine ganzen Schwangerschaftsberichte und jetzt die zwei Beiträge "als Mama" haben mir Mut gemacht, nicht so viel Angst vor der Veränderung "ein Kind bekommen" zu haben. Danke dafür!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sabrina,
      Vielen Dank für dein positives Feedback. Wie du schon sagtest, ist mir ein positiver Blick immer wichtig, denn das ist so ein Baby ja trotz mancher Anstrengung an einigen Tagen. Es ist wirklich das schönste Gefühl der Welt. Und dennoch gehören eben auch die anstrengenden Tage dazu und ich bin kein Fan davon, eine Illusion vorzuspielen. Dadurch, dass so viele verheimlichen oder überspielen, dass es eben nicht selbstverständlich ist, dass die Kleinen durchschlafen oder allein schlafen, entsteht ja auch eine gewisse Erwartungshaltung und wenn man dann selbst in der Situation merkt, dass es eben nicht so einfach geht, sind ja Frust und Selbstzweifel vorprogrammiert :)

      Löschen
  6. Erst einmal noch alles Liebe und Gute für euch drei :-)

    Dein Post drückt vieles aus, was ich vor gut 8 Monaten gefühlt habe, als ich meinen Sohn zur Welt brachte. Es dauerte ein wenig, bis ich mich selbst wiederfand, nicht nur als Mutter.

    Wir hatten ab der ca. 10 Woche eine tolle Routine, die dann allerdings im 6. Monat mit einem Riesenschub und Zahnen verschwand. Seither versuche ich endlich wieder ein wenig Routine reinzubringen, vor allem was den Schlaf angeht, doch dann sind noch Erkältungen und co. dazugekommen, sodass ich seit Weihnachten so gut wie gar nicht geschlafen habe.

    Aber ich sage mir immer, es kommen wieder bessere Zeiten und mit einem Lächeln ist die schlaflose Nacht am Morgen immer wieder vergessen.

    Genießt eure gemeinsame Zeit, diese kleinen süßen Wesen werden viel zu schnell groß :-(

    Ich wünsche euch alles Liebe der Welt (vor allem Gesundheit und einen geregelten Schlaf :-))
    Deine Cagla

    AntwortenLöschen
  7. Die Fotos sind so süßßß! ich kann leider grade nicht nachvollziehen, wie es so ist Mutter zu werden, aber ich liebe Babys :)

    ❥ Vicky | The Golden Bun - Instagram TGB-

    AntwortenLöschen
  8. Du Liebe, deinen Beitrag zu lesen erinnert mich wirklich doll an die ersten Wochen mit Henry! Ich merk schon, dir geht es ganz ähnlich wie mir und ich finde es so schön und entspannt, dass du dich einfach auf deine Intuition verlässt...das macht so vieles einfacher, weil der Alltag (gerade in schwierigen Phasen) so gut wie unplanbar ist. Immer noch übrigens. ;) Bei uns ist Badezeit auch Alex Aufgabe, die beiden quietschen und setzen das halbe Bad unter Wasser, aber es ist so schön, zu sehen, wie eng das Band zwischen den beiden ist, obwohl Alex nur einen Bruchteil des Tages mit uns verbringt.

    Ich drück dich! <3

    AntwortenLöschen
  9. Sehr schön geschrieben und sehr ehrlich. Gerne würd ich was zu der Freundin schreiben, die meint, ihre Freundin ist keine gute Werbung fürs Kinderkriegen. Als nach einer fürchterlichen Schwangerschaft und einer noch fürchterlichen 30 Stunden Geburt das Kind da war dachte ich jetzt kommt der Sonnenschein. War aber nicht so...ich bekam ein Schreibaby, welches 6 volle Monate nichts anderes tat als eben das: Schreien. Ich weiss nicht wie das bei der Freundin ist, aber ich war noch nie in meinem Leben so müde und verzweifelt, nie habe ich mich unfähiger und mehr alleine gefühlt in einer fremden Stadt ohne Familie und Freunde, mit einem Partner der immer beruflich unterwegs war und einem Kind mit dem ich nirgends hin konnte weil es immer brüllte. Ich war übermüdet und gereizt und so neidisch auf alle die was anderes machten als Kinder zu haben. Ich hätte mir gewünscht, dass jemand sagt: dir gehts nicht gut, ich nehm das Kind, schlaf eine Runde oder geh zum Friseur...irgendwas.
    Aber wie Yasmin schon so schön geschrieben hat: auf die Regentage folgt Sonnenschein. Ich bin entschädigt worden durch ein zweites, sehr pflegeleichtes Kind und dadurch, das das kleine Schreibaby mittlerweile ein wundervoller, wortgewandter, hilfsbereiter Teenager geworden ist und genau wie der Kleine zu mehr als 80% meine Tage erhellt.
    Das allen Müttern zum Trost, die nicht bereits im Babyalter 80% Sonnenschein bekommen.
    Euch Dreien wünsche ich, dass Ihr das Wunder und die vielen Sonnenstunden geniessen könnt und somit Kraft tankt für die Regentage.

    AntwortenLöschen
  10. Du sprichst mir aus der Seele ;) ich habe meine Tochter 1 Woche vor dir bekommen und finde mich in vielen deiner Gedanken wieder! Von durchschlafen und einem geregelten Tagesablauf kann noch nicht die Rede sein aber jedes Baby-lächeln entschädigt ;) ich habe das Schläfchen von meiner Tochter genutzt um deinen Blog zu lesen...fast genauso gut wie eine warme lange Dusche - die sich als Mama derzeit wie ein Wellness Urlaub anfühlt ;) glg aus Wien Kerstin

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich riesig über dein Feedback, Postwünsche oder sonstige Anmerkungen.Beleidigungen oder Anstößiges gegenüber meiner Person oder anderen Lesern sind allerdings unerwünscht und werden direkt gelöscht. Vielen lieben Dank ♥