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Meine 5 Wohlfühltipps in der Schwangerschaft

Hallo, ihr Lieben!
Schon länger schwebte mir ein Artikel rund um meine persönlichen Wohlfühltipps in der Schwangerschaft vor. Allerdings wollte ich nicht vorweg greifen, bevor ich überhaupt wüsste, was mich am Ende erwartet. Da die Tage aber mittlerweile gezählt sind, möchte ich heute also meine kleinen Tricks und Rituale mit euch teilen, die mich die vergangenen 9 Monate begleitet haben und die Zeit zu etwas ganz Besonderem machten.

1. Bequeme Kleidung

Fakt ist, der Körper verändert sich. Beim einen stärker als beim anderen. Mit dem größerwerdenden Bauch, aber auch dem steigenden Gewicht kommen früher oder später einfach kleine Wehwehchen auf einen zu und spätestens die letzten Wochen und Tage fühlt man sich meist nicht mehr ganz so wohl.

Bequeme Kleidung ist deswegen schon eine ganze Zeit lang ein Schlüsselthema für mich. Dabei muss es nicht einmal der Gammellook sein, den ich natürlich auch gern mal zelebriere, aber mich dann doch etwas wohler fühle, wenn ich mich wenigstens ein wenig zurecht mache. Das ist wie bei Erkältungen. Da fühle ich mich auch direkt frischer, wenn ich wenigstens 5min in ein positives Körpergefühl investiere, indem ich mir ordentliche Sachen anziehe und ein wenig Makeup auflege. Gut sitzende Oberteile, bequeme Mama-Jeans, stretchige Materialien und schmeichelnde Schnitte sind deswegen nötig, damit ich mich beim Blick in den Spiegel wohlfühle.


2. Kleine Rituale schaffen

Die Schwangerschaft - egal ob man sie eher positiv oder auch als unangenehm wahrnimmt - ist eine besonders magische Zeit, die ich sehr gern mit kleinen Ritualen verbracht habe. Es sind einfach die kleinen Dinge, die verdeutlichen, wie einzigartig dieses Wunder in einem ist. Sei es z.B. dadurch, dass meine Freundinnen bei Treffen nun nicht mehr nur mich drücken, sondern auch kurz liebevoll über den Bauch streicheln oder ich in Abständen mit Stefan abends die Spieluhr auf den Bauch lege. Das alles sind kleine Glücksmomente, die unweigerlich mit der Schwangerschaft verbunden sind. Auch das abendliche Cremen und Bauchstreicheln ist zum Ritual geworden, dazu aber im nächsten Punkt mehr.


3. Besondere Mama Pflege

Wenn man sich unwohl fühlt oder körperlich eingeschränkt ist, neigt man ja doch öfter dazu, sich etwas gehen zu lassen. Jede Frau ist natürlich anders und setzt dementsprechend komplett andere Prioritäten. Mir persönlich ist es aber wichtig, auch meinen Körper zu verwöhnen und kleine Beautyrituale durchzuführen, solange ich diese Zeit für mich noch habe. Auch wenn es beschwerlicher wird, sich die Beine zu rasieren, die Fußnägel zu lackieren oder man sowieso nur zu Hause sitzt und die Haare auch mal tagelang fettig sein können, habe ich die letzten Monate immer versucht, diese kleinen Dinge nicht zu vernachlässigen, um mich einfach gut zu fühlen. 

Ebenso gehört das morgendliche und abendliche Cremeritual dazu. Klar entstehen Streifen in der unteren Hautschicht, so dass Cremen allein nicht gegen sie hilft. Fakt ist aber, dass eure Haut strapaziert ist und durch die Hormone öfter auch mal trocken. Deswegen ist es wichtig, den Bauch zu verwöhnen und ich empfinde diese regelmäßigen Cremesitzungen als schöne Auszeit und Verbindung zur Kleinen, da sie auf die massierenden Bewegungen reagiert. So ein bisschen Extrapflege und zupfende Massagen können ja nicht komplett unnütz sein oder?




In den vergangenen Monaten habe ich dabei verschiedene Produkte verwendet, die ich euch kurz vorstellen möchte.  

Mama Mio Tummy Butter - ein leicht medizinischer Geruch, den man mögen muss, zieht schnell ein und pflegt die Haut sehr gut: perfekt, wenn es schnell gehen muss

Weleda Schwangerschaftsöl - ein beliebter Allrounder, der sehr reichhaltig ist, allerdings etwas Zeit benötigt, um einzuziehen und deswegen eher eine Option für abends darstellt

Rituals Tiny Rituals Stretchmark Cream - hat nach dem Aufbrauchen meine Tummy Butter abgelöst, zieht schnell ein und ist somit perfekt für morgens und abends, pflegt reichhaltig und riecht sehr schön neutral

Ob es am Cremen liegt, dass ich bisher keine Streifen habe oder doch am geerbten,  sehr festen Bindegewebe (Danke, Mama! :)) sei dahingestellt. Als zuvor extrem cremefauler Mensch möchte ich diese kleinen Cremerituale mittlerweile nicht mehr missen und hoffe, dass ich auch nach der Schwangerschaft öfter mal daran denke. 



4. Ausreichend Bewegung und frische Luft

Auch hier gilt wieder: jeder so wie er kann. Wenn man aber nicht gerade Bettruhe verschrieben bekommen oder sonstige Einschränkungen hat, empfinde ich Bewegung und frische Luft als sehr wohltuend. Anfangs war ich sehr motiviert, auch diversen Schwangerschaftssport zu machen, da ich aber noch sehr lange bis zur 34. Woche recht normal aktiv sein konnte, setzte ich auf Sportarten wie Schwimmen im Sommer, bin dann später aber auch zum Yoga und Pilates gegangen. Wobei beide Kurse eher wenig fordernd waren, sondern eher dem Körpergefühl und der richtigen Atmung für die Geburt dienten. Insgesamt war ich aber sportlich weitaus weniger aktiv, als ich mir vorgenommen hatte. War ich vorher schon nicht, warum sollte ich also gerade in der Schwangerschaft auf Sport umsteigen. Dennoch ist mir Bewegung wichtig und ich habe Spaziergänge in meinen Alltag eingebaut, bin einfach jeden Tag unterwegs und das bin zum heutigen Tag.

5. Mutter-Kind-Zeit schon im Bauch

Dieser Punkt klingt vielleicht etwas merkwürdig, da das Baby ja schließlich noch im Bauch ist und man nicht direkt Kontakt aufnehmen kann. Und doch gibt es spätestens seitdem ich die ersten Kindsbewegungen gespürt habe so etwas wie Mama-Tochter-Zeit. Meist sind das nur kleine Momente am Tag, an denen ich die Kleine besonders heftig treten spüre und dann mit ihrem Fuß spiele, die kleine Beule zurückschiebe und auf eine Antwort warte. Manchmal spielen wir auch Verstecken. Dann bekomme ich einen Kick und wenn ich die Stelle berühre, zieht sie flink den Fuß weg, um mich woanders weiterzutreten. Das Spiel geht dann eine ganze Weile so hin und her. 

Generell versuche ich sehr häufig in Interaktion mit meinen Bauch zu treten. Das war anfangs etwas komisch, quasi mit seinem eigenen Bauch zu reden, mittlerweile aber das natürlichste der Welt - schließlich merke ich das kleine Wesen und medizinisch ist es auch erwiesen, dass Baby bereits seit Monaten meine Stimme erkennt und darauf reagiert. Verrückt, aber schön! 

Habt ihr noch ein paar Tipps, die ich vergessen habe?



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3 Kommentare

  1. Klingt als würde es dir bzw. Euch sehr gut gehen und als wärst du sehr glücklich ;)

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  2. Ich kann mich deinen Punkten nur anschließen!! Vor allem das Thema "sich gehen lassen". Von so vielen habe ich nach meinem Schwangerschaftsouting gehört "Wenn ich schwanger bin, esse ich endlich einfach mal alles", aber was hat das zum Ergebnis? Man fühlt sich unfit, noch unförmiger und einfach behebiger. Deshalb glaube ich, dass nicht nur Bewegung (am besten täglich) unglaublich wichtig ist, sondern auch eine ausgewogene Ernährung, die einen nicht nur müde und träge macht.
    Zurecht machen: good point! Und wenn es nur ein bisschen Abdeckstift für die Augenringe und Mascara ist - damit fühlt man sich immer besser!!
    Liebste Grüße
    Jenny
    www.fitandsparklinglife.com

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  3. Bequeme Kleidung, Ja, können wir Mutterschaft Kleid wählen.

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