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Checkliste: Meine Kliniktasche

Wie ihr seht, häufen sich gerade in den letzten Wochen meiner Schwangerschaft die Themen dazu auf dem Blog. Das hat vor allem den folgenden Grund, dass viele Aspekte erst zum Ende hin wirklich relevant sind und man am Anfang zwar schon gern mal loszieht und die ein oder andere Kleinigkeit kauft, so richtig ernst wird es aber meist erst im dritten Trimester. Dann beschäftigt man sich mit Dingen, von deren Existenz man zuvor nicht wusste oder die einen schlichtweg nicht interessiert haben. Die Kliniktasche zum Beispiel. Klar, wenn ich früher mal im Krankenhaus war, hatte ich auch ein Täschchen dabei. Eine Jogger eingepackt, ein paar Badelatschen und ein bisschen Entertainment. Und auch wenn man vermutlich für eine Geburt nicht extrem viel benötigt, erleichtern einem so ein paar kleine Helfer die Zeit während der Geburt im Kreißsaal als auch danach auf der Wochenstation ungemein - denke ich zumindest.

Nachdem ich etliche Videos zu dem Thema, aber auch Checklisten aus dem Internet und meiner Hebamme gelesen habe, bin ich zu folgendem Inhalt meiner Tasche gekommen, den ich gerne mit euch teilen möchte. Ein Whats in my bag der anderen Art sozusagen ;)



Was Baby so braucht

Die Babyschale: Ohne Babyschale darf man aus Sicherheitsgründen sein Baby nicht im Auto transportieren, also wird Stefan unseren Maxi Cosi zur Entlassung mitbringen. Eine gute Freundin hat mir übrigens einen wunderbaren Fleece-Fußsack geliehen, den wir für die kalte Jahreszeit gleich mit hineinlegen werden.

Winteroverall + Mütze: Oberbekleidung für Baby, um warm nach Hause zu kommen.

jeweils ein Outfit in Größe 50 und 56: Ach die Größen sind so eine Sache und das Internet wenig hilfreich, da die Erfahrungen so individuell sind. Da unsere Kleine als sehr zierlich eingestuft wird, werde ich ein selbstgenähtes Outfit in 50 für den Nachhauseweg mitnehmen, aber auch einen Strick-Strampler in 56 einpacken.

Swaddletuch: um die Kleine schön einzuwickeln und es ihr kuschlig zu machen. Das Tuch hatte ich die letzten Tage bereits in unserem Bett, damit es den vertrauten Geruch annimmt.



Die wichtigsten Dinge für den Kreißsaal

Haargummis: dazu muss ich nichts weiter sagen, oder? Ich hasse es, wenn man dringend ein Haargummi braucht und weit und breit keins zu finden ist.

Iphone und Musik: im Idealfall möchte ich gerne Gebrauch der Musikoption machen und im Hintergrund eine entspannende Playlist abspielen lassen. Ob die mir dann in den Anfangsphasen der Geburt hilft oder ob mir alles völlig egal ist, wird sich dann herausstellen. Genauso wie das Iphone: ich gehe mal von keiner Sturzgeburt aus und vielleicht vertreibt man sich gerade am Anfang noch etwas die Zeit bzw. kann man damit nach der Geburt erste Momente festhalten, wenn der erste Gefühlsstrom versiegt ist.

Getränke: Im Krankenhaus haben sie zwar Tee und Wasser bereitstehen, aber ein Fruchtsaft ist vielleicht zur Abwechslung nicht schlecht, um einen anderen Geschmack im Mund zu haben.

Snacks: Einmal im Kreißsaal angekommen, wird es mit der Essensversorgung etwas schwieriger. Was auf Station in Buffettform recht luxuriös geschieht, ist dort vor Ort dann eher spärlich. Meine Hebamme meinte zwar, man könne sich theoretisch auch Pizza liefern lassen (hat das schonmal wer gemacht??), aber damit ich zwischendurch - falls mir der Sinn danach steht - etwas zum Knabbern habe, sind neben Obst die Pro Futura Mama Müsliriegel für Schwangere mit dabei. Ich habe jetzt hier die Beeren Mix Version, die nussig-fruchtig-süß schmeckt und speziell auf die Bedürfnisse Schwangerer ausgerichtet ist. So benötigen Schwangere einen höheren Anteil Spurenelemente wie Jod und auch dass man Folsäure nehmen sollte, ist kein Geheimnis. Empfohlen wird ein Riegel täglich, der im Gegensatz zu herkömmlichen genau diese wichtigen Nährstoffe integriert hat und darüber hinaus Mutter und Baby mit Eisen, Vitamin D sowie Omega 3 Fettsäuren versorgt, die den fetalen Organismus bei der Entwicklung des Hirns unterstützen. 

Übrigens kann ich allen Schwangeren empfehlen, solche Müsliriegel und Traubenzucker generell in der Tasche zu haben. Schon im ersten Trimester überkam mich plötzlich die Übelkeit oder aber mein Kreislauf sackte ab, so dass ein Riegel in der Tasche pures Gold bedeutete und ich mich jedes Mal, wenn ich sie vergessen hatte, wahnsinnig geärgert habe.



Kuschelsocken: wärmen, sind gemütlich und wesentlich praktischer als Badelatschen. Ich habe mir für die Geburt extra dunkle Exemplare gekauft, da ich davon ausgehe, dass ich in Kontakt mit Körperflüssigkeiten kommen werde und dafür müssen ja nicht gerade die roséfarbenen Socken herhalten.

Badelatschen: für den Toilettengang und wenn man vielleicht eher der Bewegungstyp ist, um Wehen zu verarbeiten.

Nachthemd mit Knopfleiste: In unserem Krankenhaus bekommt man zwar stylishe Hemdchen in Rosa, aber auch die sind hinten am Rücken offen. Da im Kreißsaal direkt leider keine Toilette ist, müsste man erst über den Flur laufen und seinen Po entblößen. Wäre jetzt für mich nicht so dramatisch, da man andere Dinge im Kopf hat, aber wenn auf dem Flur ein werdender Papa herumlaufen sollte, muss der ja nicht gleich mit meiner Rückansicht konfrontiert werden. Deswegen habe ich mir ein schlichtes billiges Nachthemd besorgt im fröhlichen Türkis (hebt vielleicht die Stimmung :D), was im Anschluss sowieso weg kann, aber auch eine Knopfleiste bietet, so dass ich nach der Geburt Baby direkt auf die nackte Brust legen kann, ohne mich komplett auszuziehen.

Lippenbalsam: Ich hatte sowieso schon die letzten Wochen spröde Lippen und habe mir sagen lassen, dass das auch ein nerviges Problem während der Geburt ist, was inmitten des Schmerzes sicher nicht allzu präsent ist, aber einen Balsam zur Hand zu haben, kann nicht schaden.

Die wichtigsten Dinge für die Zeit nach der Geburt

Nachthemd mit Knopfleiste zum Stillen: Zack aufgeknöpft und Baby ist an der Milchbar. Außerdem ist es vielleicht ganz angenehm, untenrum etwas luftiger unterwegs zu sein als einschneidende Schlafanzughosen zu tragen.

Still BH's: aus offensichtlichen Gründen und weil sie eh bequemer sind als normale Wäsche. Ich mag übrigens die von H&M sehr gern.

Brustwarzensalbe und Stilleinlagen: Weil ich mir vorstellen kann, dass die Brust unter der ungewohnten Belastung ganz schön leiden muss. Ich habe mich übrigens für die Marke Lansinoh.

Kuschelsocken: siehe oben

Jogginghose + Hoodie: Wohlfühlen ist das A und O. Deswegen habe ich mich mal mit einer bequemen Jogginghose und einem Zipper-Hoodie eingedeckt.

Cardigan, Shirt und Mamajeans: Ein Cardigan für eventuell kühlere Temperaturen im Raum, wobei ich mir habe sagen lassen, dass man durch die Hormone nach der Geburt abartig schwitzt und die restlichen Sachen sind mehr als Heimgehoutfit gedacht.



Kosmetiktasche: Hier scheiden sich die Geister. Ich brauche Schminke nicht, kann mir aber vorstellen, dass nach einer anstrengenden Geburt so ein minimales 2 Minuten Touch Up am nächsten Tag aus Concealer, Rouge und Lipgloss wahre Wunder bewirkt, damit ich mich nicht wie ein kompletter Zombie fühle und das ein oder andere Foto wird sicherlich auch geschossen. Nennt mich oberflächlich, aber ich denke, dass diese Kleinigkeit wirklich zum Wohlbefinden nach einer Ausnahmesituation beitragen kann. Aber wer weiß, vielleicht ist es mir dann auch schnurzpiepegal.

Toilettenartikel + Trockenshampoo: Hier brauche ich nicht viel schreiben. Duschbad, Shampoo, Creme, Deo und vor allem Trockenshampoo. Ich habe ja so eine generelle Vorahnung, dass mir letzteres die nächsten Monate so manchen Morgen retten wird, warum also nicht auch im Krankenhaus?

Maxibinden + Maxi Schlüpfer: Ein Thema, worüber kaum gesprochen wird, ist ja der Wochenfluss nach der Geburt. Was ich bisher gelesen habe, läuft darauf hinaus, dass die Tage danach erst einmal windelartige "Surfbretter" nötig sind, um das ganze Blut aufzufangen. Unangenehm, ein Thema, was man nicht allzu gern thematisiert, aber es gehört eben dazu und ist das natürlichste der Welt, wofür man sich nicht schämen braucht. Ich habe mir einfach mal ein Set dunkler Maxipants besorgt, die danach in die Kochwäsche können oder einfach weggeschmissen werden und zusätzlich ein paar Maxibinden eingepackt, auch wenn es die im Krankenhaus vermutlich sowieso gibt.


Sonstige Goodies - Fön, Toilettenpapier, Verteiler & die wichtigsten Papiere:

Als allererstes sind hier natürlich die wichtigsten Papiere zu nennen. Mutterpass, Chipkarte, Überweisung zur Geburt und bei verheirateten Paaren das Stammbuch. Stefan und ich müssen zusätzlich unsere Geburtsurkunden mitnehmen und da wir die Vaterschaftsanerkennung und das geteilte Sorgerecht auch schon erledigt haben, kommen diese Dokumente gleich mit. 

Kommen wir zu den anderen Goodies. Diese Dinge erscheinen jetzt etwas merkwürdig, aber bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt konnte ich das Ganze quasi schon einmal testen und dabei sind mir direkt folgende Dinge aufgefallen: es gibt keinen Fön, was ziemlich blöd ist, da ich nicht mit nassen Haaren herumlaufen mag.

Das Klopapier im Krankenhaus ist knüppelhart. Wenn man nach der Geburt also wund ist, stelle ich mir angenehm weiches Klopapier deutlich schöner vor als "Sandpapier". Und einen Verteiler. Ja, ihr habt richtig gehört. Die Steckdosen im Zimmer waren aber strategisch so ungünstig angeordnet, dass ich einen kleinen Verteiler einpacken werde. Vor allem, wenn das mit dem Familienzimmer klappt und wir doch mal mehr als ein Gerät aufladen wollen, um Kontakt mit den verrückt gewordenen Verwandten zu halten.

So, das war es dann auch "schon". Die Liste ist ziemlich lang, wobei es sich schon um die abgespeckte Form handelt und ich entsprechend meines letzten Aufenthaltes im Krankenhaus schon recht gut einschätzen konnte, was nützlich und weniger nützlich ist. Eine kleine Tasche für den werdenden Papa steht natürlich auch bereit, aber alles, was ihr hier gelesen habt, passt in meinen kleinen Reisetrolley hinein und lässt sich wunderbar einfach mit in die Klinik nehmen.

Ich hoffe, euch hat meine Liste etwas helfen können. Was war in eurer Kliniktasche noch so mit drin und hat sich als nützlich oder völlig unnötig erwiesen?


* Dieser Artikel ist in liebevoller Kooperation mit Milupa entstanden. Vielen Dank dafür!

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13 Kommentare

  1. Ich kann dir sagen, wieso es keinen Fön gibt...Wegen der Wunden/dem Kreislauf wirst du die paar Tage, die du da bist, eh keine volle Dusche nehmen können/dürfen.

    Vermutlich gab es Duschen auch nicht auf dem Zimmer direkt im Bad....oder? ;-) Ich wurde im Mai operiert, nur an der Nase, durfte aber trotzdem 10 Tage nicht duschen und Haare waschen nur lauwarm, ohne rubbeln und erst nach 14 Tagen(der Horrror!). Hat mir vorher aber auch keiner gesagt sodass ich schön ne fette Kosmetiktasche dabei hatte mit Haarkur und Co weil ich mir mit einem kleinen Beautyprogramm den Aufenthalt versüßen wollte :-D

    Es gab zwar Einzelduschen auf dem Gang, aber wie gesagt, ich durfte ja überhaupt nicht (es war so abartig ^^) und im Endeffekt ist mir tatsächlich am 2. Tag, als ich es mal gewagt habe, schon beim Waschen mit dem Waschlappen der Kreislauf weggesackt, obwohl ich da ja "nur stehen" musste. Komplett in warmem Wasser wäre das ganze noch viel böser ausgegangen für den Kreislauf und hätte zudem starke Nachblutungen machen können, da sich durch die Wärme die Gefäße weiten und zu kaltes dusche eben den geschwächten kreislauf angreift/zu sehr belastet.

    Nimm ruhig einen Fön mit, aber Tropckenshampoo reicht für den Klinikaufenthalt definitiv aus :-)

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    1. Hallo Liz,
      vielen Dank für deinen Kommentar. An sowas habe ich ja noch gar nicht gedacht. Ich habe das Ganze eher darauf geschoben, dass es eben ein Krankenhaus und kein Hotel ist :D Aber dein Einwand macht definitiv Sinn!

      Eigentlich ist es auch albern über fettige Haare nachzudenken, wenn man dann Wichtigeres im Kopf hat, aber neulich als ich eingewiesen wurde, wollte ich früh noch Haarewaschen, war dann doch zu faul und wollte sie später in Ruhe waschen, bin nur zur Kontrolle zum Arzt mit voll fettigen Haaren und da dann der Schreck: ohne Umwege direkt in die Klinik. Na toll, da lag ich dann mit ekligen Haaren und das hat mich mega gestört. Albern ja, aber wenn man sich eh nicht gut fühlt, muss man ja nicht noch aussehen wie ...

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    2. Ich lese deinen Blog so gerne, da ist es schön, auch mal was produktives beitragen zu können ;-) Waschlappen und Handtücher sollte man sich auch selbst mitbringen. Aber das hast du sicher schon erfahren,w ar nur bei deinem post jetzt nicht dabei. Ich lag mit 3 älteren Damen zusammen, es gab aber auch 2 Bäder, das ging also und wir hatten im Zimmer auch immer den Deal, dass man die Tür nicht abschließt, falls man mal umkippt oder so. Als ich mal 10 Min im Bad war hat man sicha uch gleich Sorgen gemacht udn mal geklopft, ob alles ok ist. Sehr süß alle. Hat 5 Tage lang und mit wechselnden Zimmerpartnern super geklappt. Man ist eben frisch operiert bzw. du frisch entbunden und der Körper macht nicht immer das, was er soll oder bisher gemacht hat, das muss man sich bewusst machen ;-)

      ALLES GUTE FÜR DIE GEBURT!

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    3. Also bei meiner Entbindung vor knapp drei Wochen durfte ich ganz normal duschen. Das habe ich auch getan. Manchmal sogar drei Mal am Tag. Ich habe mir auch die Haare gewaschen und wäre über einen Föhn sehr froh gewesen. Also packe ihn auf jeden Fall ein.

      Ich empfehle jedoch deine Sachen für den Kreißsaal in einer separaten Tasche unterzubringen. Man wechselt das Zimmer dann ja noch einmal und da nervt es ganz schön, wenn man so viel Zeug dabei hat. Die Sachen für den Klinikaufenthalt dann lieber später holen. Mein Freund hatte schon gut zu tun mit all den Jacken, meinen Sachen und seinem Rucksack. Ein Koffer hätte er gar nicht mehr nehmen können. Und du selbst schiebst ja die kleine Maus im Beistellbett und hast auch keine Hand mehr frei.

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  2. Liebe Yasmin,
    das mit dem knöpfbaren Nachthemd für die Geburt erscheint mir sehr praktisch... hm... vlt sollte ich doch nochmal nach sowas schauen. Bei uns ist zwar geschickter Weise ein Bad in jedem Kreißsaal, da muss man nicht übern Flur auf die Toilette, aber so ein bisschen verpackt und trotzdem die Milchbar griffbereit scheint sinnvoll, bisher hab ich nur ein laaanges Top dabei. Und natürlich die warmen (schwarzen!) Socken, weil 'kalte Füße machen schlechte Wehen'.
    Wir haben einmal Kreißsaal-Tasche (vorwiegend mit Verpflegung) und einmal den Klinikkoffer. Wir haben auch ein paar passende Münzen in der Tasche, für den Spind, wenn tatsächlich doch spontan ein Kaiserschnitt nötig wäre und der werdende Papa sich ins schicke OP-Outfit werfen darf.
    Nehmt ihr eure Spieluhr mit? Wenn ihr sie zu hause ja auch schon spielt... bei uns ist es der Plan, dass der Kleine sich ja jetzt schon so dran gewöhnt hat, dass er auch im Khs die Spieluhr vorgespielt bekommt und dann schlagartig einschläft ;-)
    Bei uns gibt es diese schwer hippen Netzhöschen im Bad, in die man die monströsen Einlagen reinpackt. Alle mit bekannten Mädels, die dort entbunden haben, fanden die super praktisch (in dem Moment scheint einem wohl auch egal zu sein, wie 'sexy' das ist). Stilleinlagen bekommt man (auf Nachfrage) scheinbar auch, aber so ein paar habe ich trotzdem auch selbst eingepackt. Und so zum anziehen habe ich weniger Schlafanzug-/Nachthemden dabei, eher Stilltops /-shirts und weite bequeme Hosen, ich fühle mich bei potentiellem Besuch so wohler als im Schlafanzug.
    Ich bin gespannt, was man am Ende tatsächlich so nutzt und wofür man doch noch den Familien-Lieferservice braucht.
    Liebe Grüße, Katha

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  3. Eine super Liste hast du da! Ich hatte ähnlichen Inhalt in meiner Tasche (so viele Snacks und Musik war mir auch super wichtig), allerdings habe ich leider nichts davon gebraucht. Die Geburt hat 5 Stunden gedauert und ich hatte keinen Nerv (und irgendwie auch keine Zeit) für all das.
    Noch ein Tipp: Pack dir ein paar dieser "Surfbretter" für zu Hause ein. ;) Habe ich auch gemacht und das Krankenhaus vermisst die garantiert nicht.

    Ich wünsche dir eine traumhafte Geburt und das alles so läuft, wie du dir es ausgemalt hast.

    LG, Kati

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  4. Du hast dir sehr viele Gedanken gemacht - bitte teile danach unbedingt, was davon wirklich zum Einsatz kam. Finde das nämlich auch sehr interessant - hatte mir auch ein ganz tolles Nachthemd gekauft, fand während der Geburt aber den Krankenhauskittel am besten und dann normale Kleidung.
    Ich hab übrigens auch direkt ein paar Stunden nach der Geburt geduscht, kommt immer darauf an, wie es einem geht.

    Als Tipp würde ich unbedingt noch eine Hose mit Fuß (also Strumpfhose) für das Baby einpacken. Die Socken halten in vielen Fällen einfach nicht am Fuß und es ist müßig, die dann zu suchen. Ich hab alle Socken bis zum 8 Monat komplett verbannt.

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  5. Meine Liebe, wie süß ;) Ich bin eher gespannt auf dein Fazit danach...ich hab mir ja auch unendlich viekle Gedanken gemacht und am Ende war es alles halb so wild. Ich hatte z.B. in den ersten 48h nach der Geburt ein Outfit an(Jogger und Still-Top), habe nicht geduscht (ich konnte ja nicht mal stehen, Katzenwäsche musste reichen), mich nicht geschminkt, geschwitzt und gefroren im Wechsel und hatte vor allem nachts riesigen Hunger! Da hätte mir gerne jemand Pizza bringen können!
    Der Wochenfluss wird dich eine Weile begleiten, also deck dich schön ein mit den Megabinden (kleiner Tipp: Etwas Olivenöl draufträufeln und einfrieren ist wirklich eine angenehme Erleichterung in den ersten Tagen nach der Entbindung)! Ansonsten sieht es doch gut aus, schön ausgestattet! Für den Kreißsaal wurde uns noch Coca Cola empfohlen (für jeden von uns 1 Dose), damit man im Zweifel einmal schnell Zucker für den Energiehaushalt tanken kann. Keine Ahnung, obs geholfen hat, aber es hat nach 12h Wehen jedenfalls gut getan! Und Obst im Kreißsaal ist auch nicht verkehrt, ich hatte Hunger, konnte aber nichts richtiges mehr essen. Weintrauben und Apfelspalten haben mich quasi gerettet...

    Ich wünsch dir eine wunderbare Geburt! Freu dich auf den ersten Moment mit deiner Kleinen, das ist wirklich magisch! Darum beneide ich dich ein bisschen, sowas lässt sich nicht beschreiben <3

    Alles, Alles Liebe!

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  6. Hallo Yasmin
    Ich kann dich bezüglich des Toilettenpapiers beruhigen. Anfangs nach der Geburt bekommt man eine nit Wasser gefüllte Flasche mit der man sich abspülen kann. Das Papier benötigt man nur noch um sich trockenzutupfen.

    Bei der Kleidergrösse 50 und 56 liegst du sicher nicht falsch. Eure Kleine soll ja zierlich sein - aber oft ist bei Kleidergrössen eher die Länge ausschlaggebend, weil das Baby die Beine sonst nicht strecken kann - vor allem bei Einteilern.

    Ich weiss nicht, ob das in Deutschland auch so ist - aber in der Schweiz kommt auch noch eine Babyfotografim dabei. Hat man daran Interesse, lohnt es sich ausserdem zwei schöne Strampler mitzunehmen (zwei, weil kleine Kinder gerne in den unmöglichsten Momenten ihr Bäuerchen machen).

    Deine Tasche klingt doch super =)

    LG Jasi
    www.marmormaedchen.ch

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  7. Hallo Liebe,
    wo hast Du denn die süßen Baby-Klamotten gekauft? Die sind ja ZUCKER!!!
    Liebe Grüße,
    Carolin

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  8. Hallo Yasmin,
    siehe oben....es gibt eine Wasserflasche zum abspülen, trotzdem ist ein weiches Papier eine gute Idee. Föhn ist auch super, ich hab beim zweiten trotz Kaiserschnitt am nächsten Morgen geduscht mit offener Türe und dem Hinweis ich solle klingeln bevor ich umkippe.
    Bezüglich der Kreissaalsachen. Ich hab nichts davon gebraucht obwohl ich ausreichend Zeit dort verbracht habe bei den Geburten. Geschmunzelt habe ich über das Nachthemd und die Gedanken an die anderen Väter....nach einem Aufenthalt im Kreissaal ist einem glaube ich im Leben nix mehr peinlich und in der Situation sowieso Sch.....egal ;) Geschminkt, geduscht und frisch geföhnt war ich immer am nächsten Tag nach der Geburt...das ist aber nicht oberflächlich sondern hat was mit dem eigenen Wohlfühlfaktor zu tun und den hab ich, wie viele andere auch wenn mir aus dem Spiegel kein Zombie entgegenschaut.
    Kleidergröße.....joah....50/56 hat immer gepasst, nur der Kleine weigerte sich hartnäckig und entschied sich für noch kleiner...da musste der Mann dann schnell nochmal los und hat einen furchtbar süssen Strampler zum navh Hause bringen mitgebracht.

    Mach dir nicht zu viele Gedanken, du schaffst das schon und hast doch bisher auch alles gut gemeistert. Ach so: ich hab einen Tag bergeweise Taschentücher verbraucht.....der Babyblues hatte mich in der Kralle.
    Lieben Gruß,
    Nina

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  9. Sehr schöne Übersicht, ich bin gespannt, was Du davon dann wirklich brauchst!
    Die Amis schwören auf Oatmeal und viel Wasser trinken, damit die Milch schnell einschießt, aber mit den Riegeln bist du sicherlich auch gut bedient ;-)

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  10. Liebe Yasmin,
    jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mich ein weiteres Mal durch deine Artikel wühle. Ich finde diese Listen einfach sooo hilfreich, denn man ist als "Einsteigerin" einfach völlig überfordert damit, was man nun fürs Baby und für sich braucht und was nicht. Meine Google-Drive-Liste ist mittlerweile ziemlich lang. Ehrlich gesagt beschäftigt mich zurzeit am meisten das Thema Babybett. Das finde ich ziemlich schwierig. Beistellbett, normales Bett, Wiege oder Stubenwagen. Puh. Das Thema Kinderwagen habe ich an Stefan weitergegeben. Ist schließlich ein Fahrzeug. :D Gern mehr von deinen Listen und ich würde mich auch über einen Artikel freuen, was du nun wirklich gebraucht hast von all den Sachen. Obwohl: Lieber zu viel mitnehmen als zu wenig. Liebste Grüße!

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