featured Lifestyle

10 things to fight the november blues


Wenn im September erst einmal das Trauma verwundet wurde, dass der Sommer - wieder einmal viel zu schnell - vorbei ist, beginnt die Vorfreude auf den goldenen Oktober. Da werden die Kürbisse herausgeholt, wir erinnern uns wieder an die Vorzüge kuschliger Abende mit einer Tasse Tee und einem guten Buch und pünktlich zum 31.10. an Halloween, wenn die Kulisse sich draußen von der allerschönsten Seite zeigt, hat das Herbstgefühl seinen Höhepunkt erreicht. Nur um dann ganz tief abzusacken. Denn was kommt danach?? Der graue November. Bevor der alljährliche Weihnachtswahnsinn beginnt, müssen wir erst noch den grauen Monat überwinden, bei dem mir ehrlich gesagt nicht wirklich etwas Schönes einfällt. Aber ist es nicht schade, dass wir ihn so stiefmütterlich behandeln?

Deswegen habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie man den November Blues bekämpfen kann und das Beste aus dem letzten Herbstmonat herausholt.


1. Musik!

Das wohl einfachste Mittel der Stimmungstherapie. Ganz egal, was ihr hört, eure Lieblingsmusik wird eure Laune aufhellen und im besten Fall antreiben. Mein Favorit der letzten Wochen ist übrigens diese Playlist hier.

2. Zimtschnecken backen.

Aber keine 0815 Dinger, sondern dieses Rezept mit saftiger Kürbisbutter.

3. Die Extrastunde nutzen.

Auch wenn ich die Zeitumstellung aufgrund der noch früheren Dunkelheit abends nicht ganz so gern mag, erfreue ich mich an der zusätzlichen Stunde am Morgen. Ich bin quasi wieder früher wach, starte pünktlich um sieben in den Tag und gestalte somit meinen Morgen sehr viel produktiver. Überlegt mal, was man in einer Stunde alles schaffen kann. Statt also einfach liegen zu bleiben, verspüre ich aktuell viel mehr Energie und nutze diesen neu gewonnen Tatendrang, um liegen gebliebene Aufgaben zu erledigen oder mir etas Guteszu tun. Das wiederum ist Balsam für die Seele und lässt den November direkt weniger grau erscheinen.





4. Jeden Tag eine halbe Stunde Frischluft!

Spätestens im Herbst sollten wir uns wirklich viel häufiger an die frische Luft wagen. Nach den Sommermonaten im Freien neigen wir ja dazu, uns das restliche Jahr über einzumummeln und zu verkriechen. Das fördert leider nur die Trägheit und auch die Sauerstoffspeicher profitieren nicht gerade davon. Deswegen versuche ich, so gut es geht und je nach Wetterlage wenigstens einmal am Tag eine halbe Stunde - im Optimalfall natürlich noch länger - spazieren zu gehen und die Natur zu genießen. Das tut den Gehirnzellen gut, man selbst rostet nicht ein und meist kommen mir dabei auch schöne, neue Ideen.

5. Einfach mal machen!

Kennt ihr das, wenn euch das ganze Jahr über unzählige Ideen im Kopf umherschwirren. Dieses typische "das könnte ich eigentlich mal machen" oder "wenn ich mal wieder Zeit haben sollte, könnte ich xy mal ausprobieren". In der Realität sieht das meist aber so aus, dass wir zwar coole Ideen haben, es aber an der Umsetzung mangelt. Wie wäre es also, im November einfach mal zu machen? Pickt euch eine Idee oder einen Punkt eurer imaginären to do Liste heraus und setzt ihn um. Ganz ohne großes Nachdenken und Grübeln. Und wer weiß, vielleicht setzt diese eine Tat ja eine ganze Lawine in Bewegung?

6. Ab in den Wald! 

Ihr wisst, ich bin ein kleines Landei und liebe es, mich in der Natur aufzuhalten. Eine kleine Herbsttradition von uns ist deswegen da Pilze sammeln, auch wenn ich sie nicht einmal esse. Ich liebe es, eingehüllt in Kuschelstrick und bewaffnet mit einem kleinen Körbchen in den frühen Morgenstunden in den Wald zu spazieren und vorfreudig wie ein kleines Kind die Augen nach besonders tollen Exemplaren offen zu halten. Nehmt euch aber auf jeden Fall einen Pilzexperten mit oder fragt später nach, nicht dass es böse Überraschungen gibt. Und die Kamera kann man bei solchen Trips ruhig auch mal einpacken. Die Natur bewusst wahrzunehmen und hübsche Motive für die Ewigkeit festzuhalten, bereitet mir gleich zusätzliche Freude.





7. Wie wärs mit einem Lächeln?

In letzter Zeit fällt mir immer auf, wie grimmig die Leute auf der Straße schauen. Da kann der Tag noch so schön sein, die Sonne strahlen, aber in Bus und Bahn, an der Supermarktkasse oder am Bankautomaten stehen überall grimmig schauende Menschen, die wenn man selbst lächelt, eher irritiert blicken, ja teilweise sogar die Nase rümpfen. Warum?! Mit einem Lächeln auf den Lippen lässt es sich doch viel besser leben. Deswegen: einfach mal mehr lächeln, sich mit dem zufrieden geben, was man hat, weniger meckern und vielleicht erhellt es ja den Tag des anderen, wenn man ihn ganz unbefangen anlächelt. Einfach so, weil es gut tut und ansteckt.

8. Die Weihnachtsgeschenke schon einen Monat eher besorgen oder im besten Fall selber basteln.

Um mich im November zu beschäftigen und nicht in so ein Winterloch zu fallen, nutze ich die Vorfreude auf Weihnachten und starte gerne schon Mitte-Ende November mit ersten DIY Projekten (schaut euch gern meine DIY Ideen vom letzten Jahr an!). Das Zusammensuchen von Ideen, das Besorgen von Bastelmaterialien und dann die finale Umsetzung machen einfach Spaß und lassen ganz schnell die Tristesse in Vergessenheit geraten.
 


 

9. Ein gemütliches get together mit Freunden. 

Eine Horde Freunde, einen großen Topf Eintopf (wie wäre es z.B. mit diesem hier?), eine Flasche Wein und vielleicht noch ein paar Brettspielklassiker - mehr braucht es nicht für einen gemütlichen Abend auf der Couch und ganz viel Geselligkeit. Die einfachsten Dinge sind ja doch oftmals die besten und ich wette, dass euer letzter Spieleabend schon eine halbe Ewigkeit her ist.

10. Schon einmal Pläne schmieden fürs nächste Jahr.

Das scheint jetzt vielleicht ein wenig voreilig zu sein, aber wie wäre es damit, sich schon jetzt zu überlegen, was das Jahr 2017 Schönes für einen bereithalten soll. Ob das persönliche Vorsätze sind oder aber auch organisatorische Eckpfeiler wie eine größere Reise, die man schon ewig mal machen wollte oder ein Langzeitprojekt, das noch nicht wirklich ausgereift ist. Jetzt ist die Zeit zu planen und somit das Jahr nicht nur motiviert zu beenden, sondern auch direkt mit frischer Energie zu starten.

Jeans - Topshop Maternity // Shirt - H&M Mama // Cardigan - Orsay* // Jeanshemd - alt, ein ähnliches gibt es hier // Stiefeletten - Cox*

Welche Punkte fallen euch noch ein, die man erledigen könnte, um dem November Blues zu entkommen? Was macht ihr aktuell am liebsten, was heitert euch auf oder was habt ihr viel zu lange nicht mehr gemacht?

You Might Also Like

10 Kommentare

  1. Toll geschrieben Yasmin & wunderschöne Bilder!
    Ich muss ehrlich sagen, jetzt nach diesem Beitrag hab ich richtig Lust auf November <3
    Spieleabend, ach ja leider viiiiiel zu lange aber ich liebe es! Vielleicht schaff ich im November einen zu organisieren - muss doch gehen :D
    hab noch einen schönen Tag

    AntwortenLöschen
  2. Was für tolle Tipps! Ich tobe mich vor allem in den kalten Monaten gerne in der Küche aus, ob Zimtschnecken, Kartoffelsuppe oder Apfelwaffeln - die Auswahl endet nie;)

    Liebe Grüße
    Luisa | http://sparklyinspiration.com

    AntwortenLöschen
  3. Schöner Artikel! Danke für den Punkt "Einfach mal machen" hehe

    AntwortenLöschen
  4. Sehr schöner Post! :) Ich finde auch, dass der eigentlich recht triste November so gleich viel schöner und fröhlicher daherkommt. Ach und ich liiiebe deine Blogbilder! <3

    AntwortenLöschen
  5. Mich hat unser Kurztrip zur Nordsee aufgeheitert. Wir waren mit Freunden dort und hatten eine ziemlich gute Zeit. Einfach machen ist wirklich ein guter Tipp. Danach ist man froh und etwas ist erledigt.

    AntwortenLöschen
  6. Ganz, ganz toller Post! Und wunderschöne Bilder. Ich bin ja absoluter Fan der Zeitumstellung - eine extra Stunde am Morgen ist ja mega nice - hihi!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

    AntwortenLöschen
  7. Schöner Post! Der November gehört bei mir auch zu den Monaten, die ich am wenigsten mag... schlimmer finde ich eigtl. nur den Februar, da ist es meistens nämlich immer noch total kalt, aber alles in mir schreit nach dem nahenden Frühling :D
    Liebe Grüße,
    Alisa von www.zeitvergessen.net

    AntwortenLöschen
  8. Schöner Post! Der November gehört bei mir auch zu den Monaten, die ich am wenigsten mag... schlimmer finde ich eigtl. nur den Februar, da ist es meistens nämlich immer noch total kalt, aber alles in mir schreit nach dem nahenden Frühling :D
    Liebe Grüße,
    Alisa von www.zeitvergessen.net

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Yasmin,
    Du siehst einfach zauberhaft aus und strahlst so schön von innen :-). Hach, ganz herrlich.
    Vielen Dank für Deine schönen Eindrücke, die Du über Deinen Blog und Kanal transportierst! Es ist immer eine kleine Belohnungspause im Alltag für mich <3.
    Genieße die letzten Wochen Deiner Schwangerschaft!
    Alles Liebe,
    Lena

    AntwortenLöschen
  10. Toller Beitrag! Und die Bilder sind wie immer total schön!! Ich liebe die Farbigkeit der Fotos ;)
    Ich habe auch schon leckere Apfel-Zimtschnecken gebacken und versuche mich jetzt auch an der Nähmaschine :)
    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich riesig über dein Feedback, Postwünsche oder sonstige Anmerkungen.Beleidigungen oder Anstößiges gegenüber meiner Person oder anderen Lesern sind allerdings unerwünscht und werden direkt gelöscht. Vielen lieben Dank ♥