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Body Image in der Schwangerschaft

Manchmal, in dem Moment, bevor ich meine Tagesgarderobe überwerfe, stehe ich vor dem Spiegel und begutachte meine neuen Rundungen, die sich bisher eher auf Brust und Bauch beschränken. Dann streichle ich liebevoll über die Murmel, bekomme meist eine kurze Antwort in Form eines Kicks, muss schmunzeln und fühle mich pudelwohl - auch wenn der Körper, der mir da entgegen blickt, ein ganz anderer ist als noch vor wenigen Monaten.

Und dann gibt es diese Tage, an denen ich genau das gleiche Ritual durchführe. Das, was gestern aber noch so toll aussah und in dem ich mich unbesiegbar und stolz fühlte, ist heute längst vergessen. Stattdessen fühle ich mich träge, unbeweglich und ja, wenn die Kleine auf Lunge und Magen drückt, wie ein kleiner Pottwal. Spätestens dann, wenn man abends das Gefühl hat, einen Luftballon verschluckt zu haben,  nicht mehr normal aus dem Bett kommt, sondern sich mühsam Zentimeter um Zentimeter nach vorne robbt.

 

Ich fühle mich stärker, weiblicher, habe ein harmonischeres Körpergefühl und das möchte ich gern beibehalten...


An guten Tagen endet so eine Aktion in Lachern und ich nehme mich selbst auf die Schippe. An schlechten endet es in Frust, Selbstzweifeln und einem Blick auf alte Fotos. Wenn ich dieses Mädchen mit dem ultraflachen Bauch aber nicht mehr in mir wiedererkenne, wird mir bewusst, wie absurd diese Zweifel und Denkweisen sind. Dann erschrecke ich bei dem Gedanken, dass ich das einmal gewesen sein soll und früher tatsächlich "Problemzonen" sah, meinen flachen Bauch zuweilen als dick empfand. Darüber kann ich heute nur fassungslos den Kopf schütteln, bin trotz gelegentlicher Scheißtage selbstsicherer, in meinem Körper angekommen, fühle mich harmonischer und wohler. Ein Körpergefühl, das ich mir gern beibehalten würde.

Was mir aber auch aufgefallen ist? Dass solche Zweifel und Unsicherheiten an der Tagesordnung einer Schwangern stehen und vom Umfeld gefüttert werden, wenn einem wieder einmal gedankenlos und unsensibel distanzlose Beobachtungen an den Kopf geschmettert werden. 
In einer Schwangerschaft wird anscheinend mehr als sonst auf den Körper anderer geachtet. Der perfekte after baby body fällt da als Schlagwort, "wie viel Kilo hast du zugenommen", "du hast aber einen großen, kleinen, explodierenden - ihr könnt die Liste beliebig weiterführen - Bauch" und man macht ganz automatisch mit. Kann sich diesem Druck nicht immer entziehen, auch wenn man es möchte.

Umfang, Kiloanzahl, Form des Bauches werden zu Normen und Werten, nach denen permanent gefragt wird. Man wird begutachtet, verglichen, erhält ungefragt Kommentare a la "Den Babyspeck sieht man dir jetzt aber deutlich an" über  "Wie viel willst du denn noch zunehmen" bis hin zu gegenteiligen Fragen wie etwa "Isst du überhaupt genug? Ist dein Kind nicht unterversorgt, wenn du so wenig zunimmst?". Diese Fragen haben alle eines gemeinsam: sie sind nervig und verdammt verletzend. Vor allem in einer Zeit, die ohnehin von Unsicherheiten und Emotionalität geprägt ist. Nicht jede Schwangere kann einfach so über diesen Kommentaren stehen. Stattdessen führt es dazu, dass Vergleiche mit anderen zum Alltag gehören. In Schwangerschaftsforen werden Daten ausgetauscht, es wird über Gewicht geweint, das lecker Eis wird sich verboten, aus Panik, zuzunehmen. Dabei ist doch gerade diese Zunahme etwas völlig normales. Ja, wir nehmen zu, denn in uns wächst schließlich auch ein kleiner Mensch heran, der ein Eigengewicht hat, mehr Blutvolumen braucht, Fruchtwasser, Brust und Fettreserven frisst. Eine bloße Zahl wie das Gewicht sagt also überhaupt nichts über uns aus.

 

Denn eins sollte klar sein: wir sind alle auf unsere eigene Art schön, ganz unabhängig unserer Kleidergröße, Figurform und Bauchumfang.


Ich hatte irgendwie immer die naive Vorstellung, dass Schwangersein die Zeit ist, in der ausnahmsweise mal nicht herumkritisiert wird oder irrationale Ansprüche gestellt werden,  schon gar nicht an einen weiblichen Körper, der Höchstleistungen absolviert und das Haus für einen neuen Erdenbürger darstellt. Schließlich ist es absolut beeindruckend, wie die Natur ganz ohne mein Zutun alles ganz allein regelt und innerhalb weniger Monate aus einem Zellhaufen ein richtiger Mensch wird. Und doch musste ich schockiert feststellen, dass man es gerade in dieser Zeit niemanden recht machen kann und der weibliche Körper regelrecht zum Freiwild wird, wenn es um Beobachtungen und kritische Bemerkungen geht. Der Bauch ist zu groß, zu klein, du hast zu viel oder zu wenig zugenommen und generell wissen es scheinbar alle anderen viel besser.

Und das Schlimme ist, dass viele der Schwangeren da automatisch mitmachen. Erst kürzlich lernte ich im Yogakurs eine Zwillingsmama kennen, die eine Woche weiter war als ich und einen deutlich größeren Bauch vor sich hertrug - ist ja auch logisch bei 2 kleinen Rackern und einer komplett anderen Ausgangsstatur. Als sie mich fragte, wie weit ich sei und dann auf meinen Körper schaute, kam der Satz: "Oh Mann, du bist noch so schön schlank, neben dir fühle ich mich wie ein dicker, hässlicher Elefant." In dem Moment war ich fassungslos, wollte sie am liebsten schütteln, fand es absurd, dass ich solche negativen Gedanken bei ihr hervorrufe, einfach nur aufgrund eines blöden optischen Vergleiches. Am traurigsten stimmte mich aber die Tatsache, dass sie selbst unfähig war, ihre eigene Schönheit zu erkennen. Denn das war sie: einfach nur schön mit ihrer stolzen Murmel.


Wieso bemerken Menschen ihre häufig sehr distanzlosen und verletzenden Kommentare nicht?


Kurioserweise kommen solche Feststellungen fast ausschließlich von Frauen. Oftmals in keinster Weise böse gemeint, können Aussagen wie: "Oh, dein Bauch ist aber dick geworden",  "Na, die Kilos sieht man jetzt aber ordentlich im Gesicht" oder auch gern gehört "Bist du dir sicher, dass du im 9. Monat bist, also ich sah damals ja ganz anders aus" einfach nach hinten losgehen und zu eben solchen Denkmustern wie oben geschildert führen. Sie verletzen. Sie rufen trotz eigentlich starkem Selbstbewusstsein Unsicherheiten hervor. Weil wir uns selbst daran gewöhnen müssen, mit diesem neuen Körper klarzukommen und es in den meisten Fällen als erste sehen, wo wir rund oder eben doch noch für die Allgemeinheit zu schmal aussehen. Wir fragen uns doch selbst permanent, ob xy "normal" sei, vergleichen, obwohl wir es nicht wollen und sind unsere größten Kritiker, haben Angst etwas falsch zu machen.

Die Kommentatoren kommen in dem Moment vermutlich nicht auf den Gedanken, wie ihre Aussage gerade bei den hormonell sowieso schon durch den Wind geratenen Schwangeren ankommen könnten und ich frage mich: Würdet ihr so mit jemanden reden, der nicht schwanger ist? Wieso meinen so viele Menschen, plötzlich frei heraus ihre Meinung kundtun zu können, wieso spielen Angaben wie der Bauchumfang, das Gewicht oder die Frage nach Streifen plötzlich eine so große Rolle?

Es gibt da diese Tage, an denen ich mich dafür schäme, keinen größeren Bauch zu haben...


...merke die ungläubigen Blicke oder erhalte auf die Feststellung meinerseits, dass ich mich abends immer häufiger sehr unwohl und unbeweglich fühle, die Antwort, ich solle mich nicht so haben, schließlich hätte ich einen viel kleineren Bauch und ja generell kaum zugenommen. Damit müsse es mir ja automatisch besser gehen, aber, Überraschung, dem ist nicht so. Dann strecke ich den Bauch extra raus und betone ihn mit enger Kleidung, da er dann gleich viel größer wirkt und ich irgendwie ernster genommen werde, antworte auf Nachfragen, wie weit ich sei mit "Im 9. Monat und jaaa, ich weiß, mein Bauch ist ein bissl kleiner als der Durchschnitt" und möchte mich im nächsten Moment dafür ohrfeigen. Dass ich da überhaupt mitspiele und mich verunsichern lasse, obwohl ich doch weiß, dass alles bestens ist. An anderen Tage habe ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen, warum ich nur "so wenig" (wer bestimmt das überhaupt?!) zugenommen haben. Ja, ich esse regelmäßig, nein, ich setze mich auf keine wahnsinnige Diät, denn das Wohl meiner Kleinen steht über allem und ja, auch ich darf mit relativ kleiner Kleidergröße Zweifel und miese Tage haben. 

In 90% der Fälle bin ich recht entspannt, denke vernünftig, sehe meine Veränderungen klar im Spiegel, weiß, wieso sie zu sehen sind, schüttle die Kommentare eiskalt ab und feiere dieses Wunder, das mein Körper da vollbringt. Weil da ein kleiner Mensch in mir wächst, der Platz braucht, der ernährt werden will, dem ich alles gebe, was er benötigt, um einen gesunden Start in die Welt zu haben.
Dann stecke ich diese distanzlosen Fragen einfach weg, lache darüber und werfe ihnen einen kecken Spruch zu. Kommen sie aber ausgerechnet an doofen Tagen, an denen das Selbstbewusstsein im Standby steht, nehme ich sie mir dennoch zu Herzen - wenn auch nur für einen Moment - und fühle mich unwohl, als hätte ich irgendetwas falsch gemacht. 

Was mir dann hilft? Den Bauch zu streicheln, mit meiner Kleinen zu reden und mir klar zu machen, dass diese Gedankengänge völlig menschlich und normal sind. Dass ich allein es in der Hand habe, wie ich damit umgehe, ob ich mich von meinen für mich von meinen neuen Rundungen oder dem langsam wachsenden Bauch einschüchtern lasse oder sie so nehme, wie sie sind - als Teil einer faszinierenden Reise. Dass ich allein es in der Hand habe, diesem Körper jetzt genau das zu geben, was er braucht, um mein kleines Baby zu versorgen und alle anderen Oberflächlichkeiten auszublenden, denn sie spielen gerade einfach keine Rolle.



Die Schwangerschaft ist eine Zeit tiefster körperlicher Verbundenheit. Man spürt Veränderungen, merkt, wie der Körper arbeitet, ein Wunder vollbringt und das sollte man als solches schätzen und lieben lernen. Ganz egal, ob man 30, 10 oder nur 5kg zugenommen hat, ganz egal, ob der Bauch nach vorne, zur Seite, sehr prominent oder eher versteckt zu sehen ist. Ganz egal, ob man innerhalb einer von der Gesellschaft aufgestellten Norm liegt oder nicht, denn wir sind alle auf unsere eigene Weise schön und es wäre wirklich fantastisch, wenn wir Frauen, aber auch unser Umfeld genau das endlich erkennen würden. Dass es nicht dieses eine Ideal gibt, dass jeder Körper individuell reagiert und auf seine Weise ein kleines Wunder bedeutet.



Auch wenn ich selbst bisher bis auf wenige genannte Ausnahmen weitestgehend von wirklich krassen Kommentaren verschont geblieben bin (Danke an dieser Stelle an mein liebes Umfeld), konnte ich dieses Phänomen bei anderen Schwangeren an der Tagesordnung beobachten und nur den Kopf darüber schütteln. Deswegen war es mir wichtig, diesen Artikel zu verfassen und vielleicht ein wenig wachzurütteln. Dass man kurz seine Formulierung überdenkt und überlegt, ob man Person XY mit einer Beobachtung vielleicht nicht doch zu nahe tritt und vor allem das eigene Schönheitsideal reflektiert, denn nur dann können wir diese Schubladen von "klein, groß, dick, dünn, ungewöhnlich, zu viel, zu wenig, zu rund, zu spitz usw." beseitigen.


Kennt ihr sie auch, diese distanzlosen, merkwürdigen Kommentare - ob schwanger oder nicht? Und wie geht ihr damit um oder sehe ich das Ganze zu kritisch?

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14 Kommentare

  1. Yassi, du bist wunderschön! Und jeder sollte sich selbst und seinen Körper lieben.
    Ich habe das auch erst lernen müssen und mittlerweile liebe ich meinen Körper, auch wenn es sicher noch besser ginge, aber mei, so ist es halt jetzt einfach und fertig.
    Mach dir nicht zu viele Gedanken und lass die Leute reden, denn das werden sie so oder so tun.

    LG Anni

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  2. Mir ging es genau so in der Schwangerschaft. An manchen Tagen habe ich gelacht, weil ich mir selbst wie ein dicker Wal vorkam, an anderen Tag fand ich es beleidigend, wenn mich jemand mit irgendetwas verglich.

    Mir wurde immer gesagt, ich hätte doch nur um die Hüften etwas mehr und im Gesicht würde man es auch sehen. Klingt für die Kommentatoren wie ein Lob, aber an mir nagte es abends, weil ich mich fragte, ob ich denn nicht diesen schönen Schwangerschaftsglow hätte, wenn mein Gesicht dicker ist? Es ging ja nicht nur um den Bauch, sondern es wird eben auch alles andere kommentiert: Brüste, Haare (ob nun mehr Fülle, Glanz usw.), Haut (unreine Haut - es wird bestimmt ein Mädchen) usw.

    Ich denke in meiner nächsten Schwangerschaft kann ich es lockerer sehen und werde auch den Mut haben, mal Kontra zu geben und zu sagen, dass niemandem ein Urteil erlaubt ist.

    Trotzdem möchte ich noch sagen, dass du total schön aussiehst, ob mit oder ohne Bauch. Ich lese deinen Blog sehr gerne und vor allem jetzt, wo du uns mit Schwangerschaftsupdates auf dem Laufenden hälst. :)

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  3. Hallo Yasmin, ich verfolge deinen Blog schon lange als stille Leserin. Aber dieser Artikel gefällt mir wirklich sehr gut. Ich habe zwar selber noch keine Kinder, beobachte aber oft, wie Frauen sich gegenseitig mit negativen Kommentaren fertig machen mit den Äußerungen, die du in deinem Artikel beschrieben hast. Und genau das gibt mir zu denken. Gerade wir Frauen wissen doch, wie es ist, auf das Äußere reduziert zu werden. Dennoch machen es die meisten Frauen selber genauso und mustern, kommentieren den Körper anderer Frauen. Ich verstehe nicht, warum sich Frauen so reduzieren lassen und so selten Konter geben. Jede Frau, und vor allem jede Schwangere, sollte stolz darauf sein, wer sie ist und welch wundervolle Leistung ihr Körper vollbringen kann, egal wie viele Kilos oder wie viel Bauchumfang man hat.
    LG Manuela

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  4. Liebe Yasmin,
    Ich war beim lesen schon sehr den Tränen nahe. Denn er ist wunderschön geschrieben und spricht bestimmt so vielen Frauen aus der Seele. Ich bin gerade auch das 1. mal schwanger ( 2 Wochen weiter als du😊). Anfangs hatte ich Angst, was die Schwangerschaft aus meinem Körper macht, da ich schon immer etwas fülliger war und mich fragte, ob ich überhaupt einen "schönen" Bauch haben würde. Jetzt kann ich sagen, dass diese selbstzweifel totaler Quatsch waren. Ich bin so stolz auf meinen Körper und v.a, auf meine Murmel, dass ich einfach nur jeden Morgen staunend vor dem Spiegel stehen kann. Letztens sagte auch jemand zu mir: "geht es Ihnen noch gut? Ich habe mich erschrocken, als ich ihren großen Bauch sah." Aber mir hat es überhaupt nix ausgemacht, weil ich mich toll fühle und zufrieden bin mit meinem Aussehen. Mein Partner und ich sind groß und irgendwo muss der kleine ja hin.😂 Wünsche dir noch eine tolle Rest-Schwangerschaft und dann toi,toi,toi. 🤗

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  5. Toller Text und wuuunderschöne Fotos. Ich bin vielleicht weit weg davon schwanger zu sein, aber ich verstehe gut wie du dich fühlen musst, wenn Leute sich herausnehmen mit ihren "Meinungen" über deinen Babybauch um sich werfen zu müssen. Ich verstehe auch gar nicht wie man dazu kommt und es regt mich immer wieder auf, wenn ich all diesen tollen Mamis davon erzählen höre, wie irgendwelche fremde 'ne halbe Stunde ihren Bauch streichen und Dinge wie "Ooh das wird aber ein großer/ein kleiner" sagen. Ich glaube, wenn ich soweit bin, wird mir hin und wieder ein gepflegtes "Mit Verlaub fassen sie mich nicht an und gehen sie Scheiße fressen" ausrutschen. Ich meine da hat man schon so etwas wunderbares, wichtiges und grundnatürliches wie eine schwangere Frau vor sich und es fällt einem nichts besseres ein, als sie auf noch mit irgendwelchem unüberlegten Gerede zu verletzten oder zu verunsichern. Manche Leute haben echt nicht genug Respekt davor, was das eigentlich für eine fantastische "Ausnahmesituation" im Leben einer Frau ist. Ich höre immer wieder davon, wie kräftezehrend Schwangerschaften sind und trotzdem sagen diese grandiosen Mädels alle "aber das war's vollkommen wert." Wie wäre es also, wenn man sich mehr auf das bevorstehendes Baby konzentriet als Mitmensch, als auf den Körper der Schwangeren?
    Ich wünsch' dir viel Kraft und Spaß
    Gruß,
    Elif

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  6. Sehr guter Artikel! Besonders den Punkt: andere Ausgangsstatur, finde ich wichtig. Wieso man nicht einfach akzeptieren kann, dass es unterschiedliche Körperformen gibt und wieso ständig drauf rumgeritten werden muss. Als hätten wir alle nicht schon genug Probleme bzw. als wüsste man nicht selber, um seine "Problemzonen" bzw. die sind ja kein Problem, sondern einfach, was man selbst an sich nicht so toll findet... da braucht man niemanden, der da noch drauf rumhackt.

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  7. Was für ein toller Bericht. Ich kann verstehen, dass Schwangere sich nicht immer gleich toll fühlen und vielleicht gerade in dieser Zeit der Vergleich mit anderen sich häuft. Sicher, weil man selbst noch keine Erfahrungen hat und selbst wissen möchte, ob man im "normalen" Rahmen liegt. Ich finde ja, dass Schwangere mit oder ohne dicke Kugel / mit oder ohne Speck alle einfach wundervoll aussehen. Eine Freundin war schwanger (das Baby kam im Juni) und sie wurde richtig rund. Rund 2 Monate vor der Entbindung hatte der Bauch 117 cm und wuchs noch weiter. Sie sah so toll aus (jetzt auch noch als glückliche Mami). Man stresst sich wohl mal wieder nur unnötig selbst. Du sieht einfach super aus Yasmin. Ob der Bauch nun klein ist oder nicht ist doch völlig egal. Deine Einstellung ist ja super dazu und ich kann verstehen, dass man selbst trotzdem ab und zu zweifelt. Selbst das ist normal.

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  8. Zu mir meinte letztens jemand: "Sicher dass da keine zwei Kinder drin sind?"
    Da war ich irgendwas um die 16. Woche.
    Klar, beim zweiten Kind sagt man, dass der Bauch schneller größer wird. Aber ich würde fast behaupten - der Unterschied ist minimal.

    Du hast vollkommen Recht, die Leute fühlen sich komischer Weise dazu ermuntert frei drauf los zu reden und zu fragen. So etwas würde niemand unter "normalen Umständen" machen.

    Ich bin jetzt in der 21W und fühle mich im Vergleich zu vorher extrem umbeweglich. :/
    Aber hey, wir wissen doch wofür das Ganze gut ist. :)
    Für das Beste überhaupt. <3

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  9. Liebe Yasmin,

    Vielen Dank für deinen Artikel!

    Die vergleichenden und verletztenden Kommentare kenne ich nur zu gut aus meiner Kindheit. Meine Zwillingsschwester war von Anfang an kleiner und zierlicher und wog meistens ca. 10 kg weniger als ich. Obwohl ich gar nicht "dick" war, wurde ich gerade von meiner Familie häufig auf mein Gewicht angesprochen, da man ja quasi glaubte, den direkten Vergleich zu haben. Ich glaube manche wissen bis heute nicht, wie sehr mich Bemerkeungen wie " du bist ja ganz schön mehr / schwerer als deine Schwester" verletzt haben. Heute ist es mir egal. Zweifel an meinem Körper und meinem Gewicht (seit meiner Kindheit) habe ich erfolgreich gestrichen, auch weil ich meinen Stil gefunden habe, weiß was mir steht und deshalb nicht mehr verunsichert bin!

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  10. wow du und dein bauch seht beide soooo wunderschön aus .!!! die bilder sind wundervoll ..
    ich bin gerade total überrumpelt . weil ich an die macht solcher unbedachten/einfach-daher-gesagten kommentare gegenüber schwangeren . echt noch nie nachgedacht habe .. schäm mich geerade ein bisschen weil ich sicher schon oft solche typischen sprüche von mir gegeben hab :P
    drum danke für diesen interessanten einblick .!

    wünsch dir alles alles liebe weiterhin für die schwangerschaft .
    liebe grüße

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  11. Ein toller Beitrag. Den eigenen Körper zu lieben ist vermutlich mitunter als Frau eine der größten Herausforderungen. Eigentlich schade...ich lerne es erst noch.
    Alles Liebe,
    Melli

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  12. Ich liebe deinen Blog und ich liebe deinen Youtube-Kanal! Du bist einfach so ehrlich und sprichst das aus, was sich andere nicht zugestehen können. Danke dafür! Ich selbst bin im Moment im 6. Monat schwanger und mir helfen deine Worte so oft weiter, wenn ich mal total verunsichert und nicht selbstbewusst bin. DANKE! Ich wünsche dir weiterhin eine tolle und angenehme Rest-Schwangerschaft und vor allem eine ganz wunderbare Geburt.

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  13. Ich finde den Artikel toll und die Bilder supersupergut.
    Gott sei dank waren bisher die Kommentare zu meinem Äußeren bisher eigentlich meist positiv (klar, der eine findet den Bauch zu groß, der andere zu klein, aber das hängt ja auch oft von den Outfits ab). Ich liebe meinen Bauch und mein Freund auch. Ich hatte selbst etwas Angst, wie ich mich verändern würde, da ich schon mit etwas mehr Gewicht gestartet war, aber ich bin unglaublich glücklich mit meiner Kugel.
    Vor zweieinhalb Wochen (in der 29.) kam der große Knall. Ich musste ins Krankenhaus. Und plötzlich war es sowieso allen egal, wie ich aussehe, das Bangen und Zittern hat begonnen. Jetzt bin ich glücklicherweise wieder zu Hause, mit meinem Kleinen im Bauch. Aber es hat mir gezeigt, dass vieles wirklich nebensächlich ist, Hauptsache es geht allen Beteiligten gut.
    Genieße die letzten Wochen voller Vorfreude auf euren Sonnenschein.
    Liebe Grüße, Katha

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  14. Hallo,

    ein wirklich schöner Text. Meine Frage währe allerdings, woher du die Unterwäsche Hast :)?

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