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Quinoa Burger mit Mango Salsa

Hallo, ihr Lieben!
Das letzte Rezept ist wirklich eeewig her, was vor allem an meiner Kochunlust der letzten Wochen lag. Ich war schlichtweg faul. Nun kam Stefan neulich aber von der Arbeit und erzählte, dass er in der Mittagspause beim Leipziger Burgermeister war und dort zum ersten Mal einen Veggie Burger bestellte, der ihm so gut schmeckte, dass er sich kurzerhand Veggie Burger wünschte.

Daraufhin begab ich mich auf die Pinterest Suche nach geeigneten Rezepten und erinnerte mich dunkel daran, aus Kidneybohnen und Gemüse schon einmal Bratlinge gemacht zu haben. Nun stieß ich also immer wieder auf die Quinoa Variante, was eine Herausforderung darstellte, da der Herr die Konsistenz und den Geschmack vom hippen Quinoa gar nicht leiden kann. Das war mir aber Wurst, weswegen ich einfach aus den zahlreichen Bratling-Rezepten und Quinoa Varianten mit Möhre, die ich darin nicht so toll fand, einfach etwas eigenes kreiierte. Beim Einkaufen der Zutaten stand ich dann vor einer super reifen Mango und da ich sowieso die neue Indische Grillsoße dazu geben wollte, kam mir die Idee einer Mango Salsa, die ich vor allem im Sommer häufig als Salat zubereite. Warum also nicht auch mal auf einem Burger?

Beim Zubereiten hatte ich noch etwas Angst, dass das Ganze nach hinten losgeht, da die erste Fuhre Patties etwas locker wurde. Diesen Fehler habe ich jedoch schnell behoben und Stefan und ich waren im Anschluss mega überrascht vom Geschmackserlebnis. Er selbst konnte zwar auf seinen geliebten Bacon dann doch nicht verzichten - für so viel Veggie reicht es scheinbar noch nicht :D - aber insgesamt waren wir super angetan von den Bratlingen. Der Geschmack erinnerte mich etwas an Falafel oder arabische Kibbeh (kennt das jemand? Mein Papa ist absoluter Kibbeh-Meister und wenn etwas annähernd so gut schmeckt, kann es nur toll sein). Auch wenn die Zubereitung etwas zeitintensiver ist als meine sonstigen Rezepte - ok, 45min ist jetzt auch nicht sooo lang - und die Zutatenliste erst einmal erschreckend lang wirkt, sind die Patties und alles drumherum super einfach gemacht und lassen sich vor allem sehr schön abwandeln je nach Geschmack.

Für alle Veggies oder Teilzeit-Veggies ist das definitiv eine super Alternative. Ich selbst esse zwar Fleisch, allerdings mag ich es nicht ganz so gern, weswegen es wenn überhaupt nur einmal pro Woche auf den Tisch kommt und auch dann eher in Form von Schinken, Speck oder mal Hähnchen. So eine fleischfreie Alternative, die aber dennoch genauso geil und sündig schmeckt wie ein richtiger Burger ist also grandios. Oftmals sind ja die gesunden Vertreter eher lahm und schmecken eben nicht ansatzweise so gut wie das Original. Vielleicht war es auch genau das, was uns so vom Hocker gerissen hat. Wir haben einfach nicht damit gerechnet, dass ein "Ersatz" so gut schmecken kann.

Nun aber genug Schwärmerei. Hier kommt das Rezept. Probiert es unbedingt aus!



Zutaten für die Salsa

  • 1 reife Mango
  • 1/2 rote Zwiebel
  • etwas frischen Koriander (Petersilie geht auch)
  • etwas Honig
  • Chiliflocken oder Peperoni frisch geschnitten
  • etwas Olivenöl
  • Saft einer halben Limette

Zutaten für ca. 8 Quinoa Patties

  • 130g Quinoa
  • ca. 260ml Wasser
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1/2 rote Zwiebel
  • ca. 50g Haferflocken
  • etwas Olivenöl
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • Gewürz eurer Wahl - ich habe eine marokkanische Köfte Mischung genommen, ihr könnt aber gut auch selbst Curry, Paprika, Chili mixen
  • Mehrkorntoasties oder auch Burgerbrötchen
  • etwas Salat oder Spinat
  • Soße eurer Wahl, ich habe die Indian Curry Meat Soße von Kühne gewählt


Zubereitung der Mango Salsa

  1. Schneidet eure Mango in recht kleine Würfel.
  2. Hackt die Zwiebel und den Koriander klein und gebt beides zu der Mango.
  3. Jetzt würzt ihr das Ganze mit etwas Limettensaft, einem Spritzer Honig (ich habe nicht einmal einen ganzen TL genommen), Chiliflocken (Achtung, nicht zu viel, sonst wird es zu scharf) und einem Schuss Olivenöl. Ihr seht, genaue Angaben kann ich hier nicht liefern. Dosiert einfach vorsichtig und schmeckt zwischendurch ab. 
  4. Einmal kräftig umrühren und für ca. 20min ziehen lassen.

Zubereitung der Quinoa Patties

  1. Kocht zunächst den Quinoa nach Packungsanleitung. Ich nehme dazu die doppelte Menge Wasser und gebe einen Teelöffel Gemüsebrühe hinzu. Das verleiht dem Quinoa direkt einen würzigeren Geschmack. Das Ganze köchelt dann ca. 20min. Wenn ihr am Ende merkt, dass die Flüssigkeit knapp wird, aber der Quinoa noch nicht durch ist, gebt ruhig schlückchenweise frisches Wasser hinzu und lasst ihn weiter köcheln.
  2. In der Zwischenzeit tropft ihr eure Kidneybohnen ab und zermatscht sie mit einer Gabel. Das Ganze kann ruhig cremig werden.
  3. Würfelt eure andere Zwiebelhälfte und dünstet sie ganz kurz in einer Pfanne an und stellt sie dann beiseite.
  4. Dieser Schritt ist optional. In den meisten Veggie Burger Rezepten fand ich die Angabe Paniermehl, um die Patties zu binden. Da ich aber keines mehr hatte und nicht extra welches kaufen wollte, kam mir die Idee, einfach Haferflocken klein zu mahlen. Das ging ganz fix im Mixer und hat genauso gut gebunden. Bereitet also eine kleine Menge Haferflocken vor und stellt auch diese beiseite.
  5. Nun wird gemixt. Vermengt dazu Zwiebeln, Quinoa, Bohnen, eine kleine Menge der Haferflocken und Gewürze (hier gehe ich wieder intuitiv vor) gut miteinander. Da meine Bohnen noch relativ feucht waren, benötigte ich keine zusätzliche Flüssigkeit. Wer diese jedoch braucht, gibt einfach einen Schuss Olivenöl dazu. Sind eure Patties allerdings zu feucht, kommt noch etwas mehr des Haferflockenmehls dazu. Das merkt ihr dann beim Formen der Burger relativ fix. Im ersten Durchgang habe ich zu wenig Haferflocken genommen und die Patties wurden in der Pfanne recht locker. Deswegen lieber etwas mehr nehmen, damit sie auch schön in Form bleiben.
  6. Bratet die Quinoa Burger nun in einer Pfanne mit etwas Öl an. In vielen Rezepten zu Gemüsebratlingen steht, dass sie nur 3-4min pro Seite benötigen. Ich habe lieber eine geringere Hitze gewählt und die Burger 6min pro Seite gebraten und damit waren sie perfekt, ohne schwarz zu sein.

 Das Belegen der Burger

Die nächsten Schritte sind natürlich optional. Ihr könnt die Burger nach Herzenslust belegen. Mein Papa hat neulich zum Geburtstag einen Präsentkorb rund um das Thema Barbecue bekommen, in dem auch diese Indische Grillsoße von Kühne enthalten war. Weil sie genau nach meinem Geschmack war, haben wir sie uns direkt für unser Zuhause nachgekauft und gleich für die Burger verwendet. Ich fand wie immer den Mix aus indischen Gewürzen und der frischen Mango Salsa sehr verlockend. Auf unserer Mehrkorntoasties kam also ein Schwung Soße, dann etwas Spinat, das Quinoa Pattie und oben drauf etwas Salsa. Hier müsst ihr natürlich vorsichtig dosieren, da sonst alles herunterfällt. Stefan hatte dann noch Lust auf gebratenen Bacon und hat sich ein paar Streifen oben drauf gelegt - auch eine Variante, um trotz Veggie Burger den männlichen Fleisch-Hunger zu befriedigen.

Ansonsten kann ich mir aber auch wunderbar Guacamole und generell Avocado oder Tomate zu den Burgern vorstellen. Probiert euch da einfach mal aus, denn die Patties werden mit allem super gut schmecken.


Habt ihr schon einmal Veggie Burger ausprobiert? Und was gehört bei euch auf einen richtig guten Burger?



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9 Kommentare

  1. Das hört sich unfassbar lecker an!! Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren :) Danke für das Rezept :)

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  2. Mmmmh das sieht ja gut aus!
    Da meine Mitbewohnerin Vegetarierin ist gibts bei uns öfter fleischfreie Gerichte auf den Tisch, Burgerpatties haben wir aber bisher noch nicht selbst gemacht, da gibts ja auch so ein paar im Kühlregal. Ich hätte auch gar nicht gewusst, wie ich das hätte machen sollen :D Die Idee mit dem Quinoa und den Kidneybohnen finde ich echt super, muss ich definitiv mal ausprobieren!

    Liebe Grüße :)

    Auf meinem Blog gibts momentan eine Haarkur von Shiseido zu gewinnen, klick doch mal vorbei :)
    http://sinnessuche.blogspot.de/2016/05/beauty-shiseido-haarkur-gewinnspiel.html

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  3. mmmmmhhh wie lecker!
    Ich liebe Mango-Gerichte :)

    xx
    ani von ani hearts

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  4. Ich habe Veggie Burger bisher nur mit großen Champignons oder Auberginen gemacht. Die waren aber auch immer sehr lecker. Die Idee mit den Bratlingen finde ich aber auch sehr cool! auf dem grill könnte das aber gefährlich werden befürchte ich?

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  5. Mhh richtig lecker, vor allem mit der Mango-Salsa eine tolle Idee!
    Schau mal auf meinem Blog, da habe ich vor kurzem auch eine Veggie-Variante eines Burgers gepostet...meiner besteht ebenfalls aus Bohnen, ist aber mit Tofu und Mais :-) Das Originalrezept stammt aus dem Buch Vegan for Fun :)
    Ich liebe Veggie Burger und esse sie ehrlich gesagt lieber als Fleisch-Patties.
    Liebe Grüße
    Jenny
    www.fitandsparklinglife.com

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  6. Oh, den will ich!!! Sofort!!! Super Rezept, da muss ich einkaufen gehen damit ich den am WE machen kann! *.*
    Lecker!
    Liebe Grüße, Natascha von SJMB ♡

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  7. Oh, das sieht ja super lecker aus und die Kombination mit Mango hat es mir besonders angetan:)

    Liebe Grüße
    Luisa | http://sparklyinspiration.com

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  8. Ich mache häufig Hirsebratlinge mit Karotte, Zuchini und Feta. :) Deine Quinoa-Variante finde ich sehr spannend. Was ich auf alle Fälle probieren werde ist deine Mango Salsa, das kann einfach nur super schmecken!

    Liebe Grüße,
    Katrin
    http://www.le-plus-colore.at/

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