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Show some love: wann sind wir eigentlich so kommentierfaul geworden?


Samstagmittag. Während es draußen leise an der Scheibe tröpfelt und es viel grauer und ungemütlicher ist, als angesagt war, nehme ich mir wieder einmal für das Bloggen Zeit. Nein, nicht als Contentersteller, sondern als Konsument. Beim Durchscrollen meiner Lieblingsblogs, aber auch meinem eigenen, fällt mir wieder einmal eine Gemeinsamkeit auf: die geringe Anzahl an Kommentaren. Eine Entwicklung, die ich schon länger bei mir und auch anderen besorgt beobachte. Die Klickzahlen sind davon unberührt und Kommentarzahl ist schon längst kein Indiz mehr für die Beliebtheit der Artikel, denn wir sind schlichtweg faul geworden. 

War eine anregende Diskussion früher üblich, äußern sich nunmehr nur wenige Leser noch zu Wort. 
Just in dem Moment, als ich mir darüber Luft machen möchte, halte ich inne. Denn sind wir nicht selbst Schuld daran?




Wir sind alle andauernd beschäftigt, füttern fleißig sämtliche Kanäle, um up to date zu sein und präsent zu bleiben zwischen all den unterschiedlichen Blogs. Vergessen dabei aber oft, dass das Bloggen nicht als Einbahnstraße funktioniert. Statt still zu konsumieren oder andererseits nur Content zu liefern, sollten wir zwischen all dem Hustle kurz innehalten und uns bewusst Zeit für die Community nehmen.

Die Gleichung ist doch einfach. Wenn ich selbst kaum zu Wort komme unter anderen Blogs und passiv konsumiere, mich durch die immer gleichen Seiten klicke, mich über die Qualität sowie Inhalte freue, mir aber keine Zeit nehme, um Feedback oder eine Meinung dazulassen, brauche ich mich nicht wundern, wenn die Interaktion auf beiden Seiten einschläft.

Da meckern wir über zurückgehende Likes und weniger Community-Feeling, sind aber selbst diejenigen, die das Ruder in der Hand halten. Dabei war doch der Hinweis, stets aktiv zu sein und anregende Kommentare dazulassen, wenn einem etwas gefällt, stets die goldene Bloggeregel, wenn man sich einen Namen verschaffen wollte und in der Szene beginnt.

Was früher super geklappt hat und ich mir regelmäßig Zeit für so viele neue große und kleine Blogs nahm, ist jetzt eingeschlafen. Die Liste meiner täglich gelesenen Blogs ist sichtlich geschrumpft, vor lauter Aufgaben, Jobs und Kanälen, die jongliert und bespielt werden wollen. Schlichtweg weil keine Zeit mehr bleibt, weil man so sehr mit den eigenen Inhalten beschäftigt ist, dass man den eigentlichen Wert des Bloggens, den Austausch, völlig vergisst und sich nur noch sehr selten ein paar Minuten für ehrliches Feedback nimmt und meist sowieso nur zwischen Tür und Angel liest.

Auch wenn die Klicks nach wie vor stimmen, sogar potenziell wachsen, bleiben die Diskussionen auf der Strecke und nur bei ausgewählten Artikeln kann man mit großem Feedback rechnen. Wenn es persönlich wird, provokant, ehrlich oder innovativ. Ist das vielleicht auch neben der fehlenden Zeit die zweite Ursache für das Aussterben der Kommentarfunktion? Dass wir einfach übersättigt sind von den immer gleichen Inhalten, von den vielen Social Media Kanälen. Von Snapchat, Instagram, Blogs und Co. dass wir vor lauter Content und aufgewärmten Themen - denn sind wir ehrlich, etwas wirklich Neues kann man fast gar nicht mehr liefern bei der Vielzahl an Blogs- schlichtweg nichts mehr zu sagen haben?

Ich glaube, die Lösung ist ganz einfach und beginnt bei jedem einzelnen von uns. Wir müssen selbst aus unserer Bequemlichkeit herauskommen, aktiver werden, viel öfter unseren Senf dazugeben, anderen zeigen, wenn wir etwas wirklich gut oder interessant fanden - oder eben auch nicht- und vor allem auch mal links und rechts der üblichen großen Blogger lesen. Deswegen lautet mein neues altes Motto: show some love - ich werde bei mir selbst anfangen und mir vornehmen, wieder mehr Fedback dazulassen. Lasst mir auch gern eure Blogadressen oder Lieblingsblogs da, denn ich würde gerne nach neuem Input für meine Blogroll suchen.

Wie ist das bei euch - seid ihr eher aktiver oder passiver Konsument? Welche Artikel veranlassen euch zum Kommentieren?







Die Fotos von meinem sehr basiclastigen Alltagsoutfit mit hochgeschnittener Jeans, Frühlingstrench und aktuellen Lieblingsschühchen hat übrigens meine Schwester nach unserem Lunch-Date von mir geknipst und können sich echt sehen lassen, oder? Ich tu mich ja sonst immer eher schwer, wenn mich jemand anderes als Stefan fotografiert, aber Nadine schlägt sich immer besser und wir haben bei den Shootings super viel Spaß, denn sie scheut sich nicht davor, sich vor mir auf den Boden zu werfen, um den perfekten Winkel zu bekommen - das nenne ich vollen Körpereinsatz ;)

P.S. die super offensichtlichen Flecken auf meinem Shirt dürft ihr gerne ignorieren, ich bin einfach ein unverbesserlicher Kleckermatz und habe erst gerade gesehen, dass ich sie vergessen habe, zu photoshoppen :D Das nächste Mal nehme ich mir definitiv ein Lätzchen mit.

Jeans - Tally Weijl // Shirt - H&M Men // Trenchcoat - Only, alt, einen ähnlichen findet ihr hier // Tasche - Forever21 // Loafer - Zara
 

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69 Kommentare

  1. Hey Yasmin
    Ein sehr schöner Alltagslook, der trotz seiner Schlichtheit super hübsch aussieht. Ich finde, dass dir der leichte Trench sehr gut steht.

    Warum weniger kommentiert wird, kann ich auch nur mit dem Faktor Zeit erklären. Ich kommentiere sehr gerne, wenn mir ein Postinhalt gefällt - aber es benötigt tatsächlich Zeit.

    LG Jasi
    www.marmormaedchen.blogspot.com

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    1. Hallo Jasi, vielen Dank :)
      Der Zeitfaktor ist tatsächlich immer wieder der Killer, wobei das Schreiben an sich ja wirklich nicht lang dauert.
      Lieben Gruß

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  2. Das sind wirklich ganz tolle Bilder. Dein Outfit gefällt mir sehr :) ich mag es auch immer total was deine Bilder für eine tolle Farbe haben. Aber das hat deine Schwester wirklich gut gemacht! Mir gefallen deine Schuhe total. So eine knöchellange Jeans brauch ich auch mal die sind wirklich toll. :-*

    Lena von Ruhrpott.Beauty

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    1. Liebe Lena,
      vielen Dank :) ich reiche das Kompliment an meine Schwester weiter. Ich trage irgendwie nur noch so Knöcheljeans, weil die so vorteilhaft zu offenen Schuhen aussehen, finde ich :)
      Liebe Grüße

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  3. Meine Blogleseliste wächst zwar nicht mehr so stark wie früher, aber wenn ich einen neuen tollen Blog entdecke, dann kommt er sicher dazu. Ich denke auch, dass vielen einfach die Zeit fehlt, um zu kommentieren. Ich nehme mir einfach zwischendurch die Zeit und nutze besonders gerne "Wartezeiten", um zu lesen und zu kommentieren.

    Und was mir noch aufgefallen ist (!!!): Die Kommentarfunktion von Blogger funktioniert einwandfrei. Bei Wordpress nicht! Bei vielen Blogs, die zu Wordpress umgezogen sind, kann ich einfach nicht mehr kommentieren, weil immer eine Fehlermeldung kommt und der Kommentar im nirgendwo landet. Wenn das ein paar Mal passiert ist, dann versucht man es irgendwann auch nicht mehr...

    Und dann gibt es noch eine Sache, die wichtig ist. Die "Länge" der Kommentare, wurde doch oft die Meinung vertreten, dass kurze Kommentare "nichts" wert sind. Manchmal fallen meine Kommentare kurz aus, was aber nichts weiter zu bedeuten hat. Vielleicht nur, dass ich keine Zeit für eine ausführliche Rückmeldung hatte, aber trotzdem kurz durchrufen wollte, dass ich den mühevoll gestalteten Beitrag gelesen und für gut befunden habe. Vielleicht lassen manche lieber keinen Kommentar da, anstatt nur einen kurzen, weil sie Angst haben, dass ein kurzes Feedback negativ aufgefasst wird...

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    1. Vielen Dank für dein Feedback, Saskia :) wir hatten das Thema ja intern schonmal besprochen und du hast mit allem Recht. Mir fällt das gerade am Handy immer auf, dass man selten kommentiert, weil die Kommentarfunktion oft nicht richtig funktioniert. Die Sache mit den nicht angezeigten Kommentaren bei WordPress Blogs habe ich aber noch nie gesehen oder ich achte da nicht so drauf?

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    2. Das Problem hab ich aber leider auch, dass WordPress oft zickt... ich probier es manchmal ein, zweimal und wenn das dann nicht klappt... Dann ist's halt so. Bei mir kommt dann direkt "Spam deleted", wenn ich meinen Kommentar abschicke. Schade ist das!

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  4. ich versuche schon häufig auf anderen blogs zu kommentieren, klappt aber auch nicht immer
    am einfachsten fällt mir das kommentieren eigentlich wenn, wie hier am ende eine frage gestellt wird, da kann man dann immer gut drauf eingehen
    lg

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    1. Liebe Melli,
      vielen Dank für deine Meinung. Das stimmt auf jeden Fall. So eine Frage ist immer ein guter Aufhänger und erinnert am Ende eines Artikels daran, dass man sich für die Meinung der Leser interessiert :)
      Liebe Grüße

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  5. Ich schätze deine Gedankenposts immer sehr, denn sie regen wirklich immer(!) zum Nachdenken an. Ich persönlich schreibe auch eher einen Kommentar, wenn am Ende des Posts eine Frage gestellt wird - aber nicht in der Art "Was macht ihr am Wochenende so?" oder "Was sind eure Favoriten?", sondern eher die Fragen, die wirklich nach einer Meinung fragen oder spezieller sind (zB. bei Nachfrage, wie ein Outfit gefällt - speziell welcher Teil, welcher Aspekt?).

    Das Outfit finde ich einfach klasse! Gerade weil es aus Basics besteht, sollte es sich auch ganz einfach - ohne großes Nachshoppen - nachstylen lassen. Jeans und Streifen sind eh meine liebste Kombi und du schaffst es, immer wieder neue Looks damit zu generieren! :)
    Und die Flecken machen dich einfach noch authentischer :D

    Liebe Grüße,
    Jasmin

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    1. Liebe Jasmin,
      Vielen Dank für deinen Input. Das mit den spezielleren Fragen finde ich interessant und habe so noch nie darüber nachgedacht. Es gibt ja doch so eher rhetorische Fragen und dann wieder die, die mehr abverlangen. Wenn sich daraus dann eine Diskussion ergibt, ist das umso schöner :)

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  6. Hallo Yasmin,
    ich selbst lasse meist nur kurze Kommentare da, weil mir schlicht die Zeit fehlt. Kurz und knapp zusammewngefasst, was mir an dem Post gefällt. :-*

    Und dein Look gefälllt mir sehr gut, ich mag deinen Stil sehr, weil er super Alltagstauglich ist :-*

    Melanie / www.inblushandblack.blogspot.de

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    1. Vielen Dank, Melanie :)
      Die Länge spielt ja letztlich auch gar keine Rolle und ich selbst frage mich, warum mir selbst es immer so schwer fällt, selbst einen kleinen Kommentar dazulassen. So zeitaufwendig ist das ja wirklich nicht :D
      Vielen Dank also

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  7. Huhu, ich kommentiere heute, weil ich dir sagen möchte, dass mir nicht einmal aufgefallen ist, dass die Bilder nicht von Stefan sind. Sie sind großartig wie immer! Zum Thema:
    Ich habe noch nie viel kommentiert und lasse meist etwas da, wenn mich ganz persönlich etwas angesprochen hat oder wenn mal ein Link nicht funktioniert, den ich unbedingt "brauche" - schade eigentlich. Aber für mich ist das Lesen von Blogs längst nicht mehr nur Inspiration, sondern auch einfach Nebenbei-Beschäftigung in der Bahn. Und Austausch habe ich auf Blogs eigentlich noch nie gesucht. Meine Theorie ist, dass sich User von Blogs tatsächlich mittlerweile berieseln lassen. Dem Fernsehsender gebe ich auch keine Rückmeldung, wenn ich eine Sendung gut fand.. Was meint ihr?

    Das soll natürlich keine Kritik an deinem Blog sein, er ist mein absoluter Liebling ;-)

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    1. Vielen Dank erstmal für das Kompliment bezüglich der Bilder!

      Den Gedanken mit dem Unterhaltungsfaktor und dem Fernsehen finde ich super spannend und gar nicht negativ. Vermutlich ist das echt so, dass Blogs mittlerweile so normal sind, dass wir sie wie Magazine konsumieren, die Artikel manchmal etwas länger nachhängen, wir meist aber zum nächsten weiterziehen. Das beobachte ich ja an mir selbst auch. Ich denke mir dann auch: war ein schöner Artikel, lasse aber in den seltensten Fällen Feedback da. Was eigentlich schade ist, denn genau diese Rückmeldung ist ja ein großer Motivator :)
      Vielen Dank also für den interessanten Gedankengang!

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  8. Hi Yasmin,
    dein Outfit gefällt mir wirklich sehr gut! Diese nudefarbenen Loafer sind einfach ein Traum!! Zu deiner Frage: Ich bin eher eine stille Leserin von Blogs. Doch du hast vollkommen Recht, die Kommentarspalte gibt es nicht umsonst...
    Liebste Grüße:)

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    1. Vielen Dank, Elsa :)
      Ich denke einfach, dass da ein guter Mix ganz gut tut. Wir müssen ja jetzt auch nicht zu allem etwas sagen, wenn wir einfach nichts zu sagen haben, aber wenn es passt: warum nicht?
      Lieben Gruß

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  9. Hi Yasmin, dein Outfit gefällt mir wirklich gut! Besonders die nudefarbenen Loafers! Nun zu deiner Frage: Ich bin eher eine stille Leserin von Blogs... Aber du hast vollkommen Recht, wozu gibt es denn die Kommentarspalte?! Ich werde mich bemühen häufiger meine Meinung zu äußern, versprochen.
    Liebste Grüße:)

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  10. Liebe Yassi,

    du hast vollkommen recht. Mir geht es auch so, dass ich kommtentierfaul geworden bin. Ich bin kein Blogger, aber ich kann jeden Blogger verstehen, dass er sich nicht nur über die Klickzahlen, sondern vor allem über nette Kommentare und gut geführte Diskussionen freut.
    Ich lese sehr viele Blogs, oft abends vor dem Schlafengehen. Und weil ich sie meistens am Handy oder iPad lese, bin ich dann zu faul noch einen Kommentar zu hinterlassen. Aber bei dir zum Beispiel freue ich mich über jeden einzelnen Beitrag und lese sie alle von vorne bis hinten - was ich längst nicht mehr bei allen Blogs tue.
    Wie auch immer: Ich gelobe Besserung und nehme wir vor, wieder mehr zu kommentieren.
    Hab einen wundervollen Tag!
    Jana

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    1. Liebe Jana,
      vielen Dank für deinen Kommentar und es freut mich riesig, dass die der Blog so gefällt.
      Wie dir geht es mir übrigens auch. Ich lese Blogs fast ausschließlich nur noch am Handy über Bloglovin und da fällt das kommentieren so schwer. Bei besonderen Artikeln nehme ich mir dann fest vor, später doch noch am Laptop zu kommentieren und vergesse es dann häufig doch.

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  11. Hallo liebe Yasmin,
    es ist toll, dass du dieses Thema mal auf deinem Blog ansprichst! Auch mir ist aufgefallen, dass es immer weniger Kommentare gibt, sei es bei mir selbst oder auch auf anderen Blogs. Der Austausch macht das Bloggen doch aber erst zu dem, was es ist, finde ich. Natürlich habe ich unverändert Spaß daran, neuen Content für meinen Blog zu erstellen. Feedback motiviert jedoch noch viel mehr! Man weiß, was sich Leser wünschen und was ihnen gefällt. Ohne Kommentare hat man manchmal das Gefühl, still und allein vor sich hin zu bloggen. Ich nehme mir einmal pro Woche Zeit, meine Lieblings-Blogs (deiner gehört definitiv dazu!:) ) zu lesen und zu kommentieren, natürlich auch, weil ich mich noch am Anfang mit meinem Blog befinde, aber auch weil ich die Funktion der Kommentare sehr schätze - auf beiden Seiten.
    Also, hoffe ich, dass deine Worte viele Leser und Blogger erreichen und es wieder mehr Miteinander gibt! ;)
    Danke!
    Liebste Grüße
    Andrea von www.chapeau-blog.de
    Ps: Deine Schwester macht sich toll als Fotografin, die Bilder sind schön wie immer! :)

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    1. Vielen Dank, Andrea! Ich werde das Kompliment an meine Schwester weiterleiten :)

      Du hast auch noch einen super wichtigen Punkt angesprochen: die Motivation. Genau das ist es, was ich manchmal so schade finde. Man zweifelt ja dann an sich selbst, wenn kaum Feedback kommt. Fanden die Leser den Artikel jetzt total daneben? Gefallen die Bilder nicht? Habe ich den Text jetzt womöglich umsonst geschrieben? Da entstehen dann Zweifel und die Motivation kann schwinden. Wenn man hingegen spürt, dass das, was man macht, gut ist und begeistert, macht es noch mehr Spaß am Ball zu bleiben. Aber das ist ja überall so, nicht nur beim Bloggen.
      Liebe Grüße

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  12. Sehr schöner Post, Liebes.
    Du hast ja so recht, ich bin auch fauler geworden. Ich lese die Posts zwar immer noch alle gerne, aber mir wirklich die Zeit nehmen um einen längeren, effektiveren Kommentar zu schreiben hat nachgelassen. Nicht, dass ich nicht gerne mein Feedback da lasse, aber manchmal schaffe ich es zeitlich nicht.
    Aber danke, du hast mir mit deinem Post wieder mehr Motivation gegeben Kommentare zu schreiben und vor allem auch Kommentare zu beantworten.

    Liebe Grüße
    Caro
    http://perfectionofglam.blogspot.de

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    1. Liebe Caro,
      vielen Dank für deinen Kommentar :) ich dachte auch erst, dass es affig wäre, über dieses Kommentierproblem zu schreiben, aber letztlich ist ja vielleicht genau dieses an die Nase fassen gut. Das ist wie mit dem Sport. Wenn ich groß rumposaune, dass ich sportlicher werden will, mache ich es auch. Jetzt gelobe ich Besserung im Kommentieren und wenn ich ein paar mehr Mädels motivieren kann, ist das doch wunderbar :) vielleicht brauchen wir manchmal diesen Input, um unseren hintern hochzukriegen und letztlich kann ich ja schlecht meckern, wenn ich es selbst nicht besser mache.
      Liebe Grüße

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  13. Ich finde es toll, dass du genau das Thema ansprichst, dass mir schon seit längerem im Kopf herumschwirrt. Persönlich geht es mir leider oft so, dass ich bei manchen Bloggern/Instagramern/etc. das Gefühl habe, sie "schätzen" ernst gemeinte durchdachte Kommentare gar nicht mehr.
    Mich regen eigentlich alle möglichen Posts zum Kommentieren an, wenn sie schön geschrieben sind und mir der Mensch dahinter so vorkommt, als würde er sich wirklich durchlesen, was ich dazu so von mir gebe!
    Dein Outfit finde ich übrigens wirklich wundervoll und das mit dem Kleckern kann ich auch sehr gut. Am aller besten, wenn ich schnell aus dem Haus muss und gerade mein Lieblingsteil frisch aus der Wäsche angezogen habe :D
    Liebst,
    Lilly

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    1. Hallo Lilly,
      das mit dem Kleckern kann ich so gut nachvollziehen, mir passiert das ständig, wenn ich gerade was Frisches trage oder dringend irgendwo hin will, wo man ordentlich aussehen sollte :D

      Nun zur Kommentiergeschichte. Ich denke eigentlich, dass jeder Blogger Leserkommentare schätzt, da man sich aber auch hier oftmals nicht ausreichend Zeit nimmt, um zu kommentieren, entsteht dann schnell dieser negative Eindruck. Das ist natürlich extrem kontraproduktiv.
      Aber insgesamt ist der Punkt so wichtig. Wir sollten uns also nicht nur Zeit zum Kommentieren auf anderen Blogs nehmen, sondern auch auf unsere erhaltenen Kommis antworten :)
      Liebe Grüße

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  14. Dass die Kommunikation immer mehr einschläft, dürfte wohl jedem Blogger aufgefallen sein. Bei mir ist das leider nicht anders. Ich habe meine ausgewählten Blogs, die ich regelmäßig lese und dann wieder schließe. Vor allem bei persönlichen Beiträgen oder Beiträgen zum Thema Bloggen kann man mich catchen und ich kommentiere. Outfitlooks schaue ich mir hingegen einfach an und habe das Gefühl mehr als "schönes Outfit" kann ich da selten sagen. Es geht bei solchen Posts ja wirklich mehr um die Bilder als um den Text. Generell mag ich Beiträge, die textlastig sind, viel mehr. Dann kommentiere ich auch einfach viel schneller - so wie jetzt auch.

    Liebe Grüße,
    Vita

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    Antworten
    1. Hallo Vita :)
      Ich weiß genau, was du meinst. Oftmals weiß man eben nicht, was man anderes als "schöner Look" schreiben soll und wenn man das dann immer schreibt, ist es irgendwie auch dämlich. Oder bei Blogs, die eben jedes Mal einen Hammerpost bieten. Wenn man dann immer das Gleiche kommentiert, ist das auch eintönig oder man kommt sich vor wie so ein Fangirl :D
      Liebe Grüße

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  15. Ich führe zwar selbst keinen Blog, aber ich habe kürzlich selbst über das Thema nachgedacht. Es ist ja selbst bei den Social Media Plattformen so, dass meist nur noch schnell auf 'Gefällt mir' gedrückt wird und dann ist das Thema auch schon wieder vergessen. Es gibt natürlich auch mal Beiträge zu denen gibt es auch nicht viel zu sagen, aber eine richtige Interaktion kommt leider zu selten zu Stande. Ich wollte mich auch darum bemühen etwas aktiver zu werden um den Leuten Reaktionen zu entlocken. In dem Fall heißt es also mehr klotzen statt kleckern ;-)
    Ich bin jedenfalls gespannt wie sich das in nächster Zeit so entwickeln wird und danke dir, dass du das Thema angesprochen hast.
    P.S. Dein Outfit ist mal wieder 'on point'

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    1. Vielen Dank für deinen Input, Alex :)
      Die Schnelllebigkeit, die du ansprichst, ist sicher auch eine Ursache. Wir konsumieren unglaublich schnell zwischen Tür und Angel und vergessen dann einfach, dass man ja auch einfach seine Gedanken teilen könnte. So wie der Blogger eben auch etwas geteilt hat.
      Liebe Grüße

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  16. Liebe Yasmin,

    ich muss ehrlich zugeben, dass ich im Normalfall eine total passive Blogleserin bin.
    Das liegt zum einen daran, dass ich oft am Handy bin und mich durch Bloglovin klicke und zum anderen an "schlechten Erfahrungen". Mich regen, wenn überhaupt, eher tiefsinnigere Posts zum Kommentieren an. Und ich antworte dann sehr ehrlich und versuche auch nicht nur an der Oberfläche zu bleiben. Und zu oft kam dann einfach keine Reaktion mehr auf meinen Kommentar. Sogar wenn ich eine Frage eingebaut habe. Damit meine ich nicht speziell deinen Blog und das ist auch kein Vorwurf! Schließlich sind Blogger auch nur Menschen und viele davon bloggen auch nicht hauptberuflich. Aber das hat mir etwas die Laune und Motivation verdorben mich hinzusetzen und einen Kommentar da zu lassen.
    Dein Post hat mich aber zum Nachdenken gebracht und ich nehme mir deshalb ab heute vor mehr zu kommentieren, wenn mir etwas sehr gut gefällt. Und das ist eben etwas, das ich neben den tollen Fotos an deinem Blog so sehr mag. Deine Inhalte sind abwechlungsreich und immer wieder anregend und inspirierend. Und diese Kombination bringt mich dann dazu doch mal ein Feedback da zulassen!

    Das Outfit gefällt mir übrigens sehr gut! Ich bin immer neidisch, wenn ich solche Schuhe sehe, weil ich mit meinen schmalen Fersen immer hinten rausschlappe. Naja, vielleicht sollte ich es trotzdem mal wieder versuchen.

    Hab noch einen schönen Sonntag!
    Alles Liebe
    Linda

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    1. Liebe Linda,
      vielen Dank für deinen Kommentar :) Ich kann deine Gründe total nachvollziehen. Vor allem, wenn man sich dann als Leserin die Mühe macht und selbst persönlich wird, ist es natürlich schade, wenn nichts zurück kommt. Das ist halt irgendwie auch so ein komisches Gefühl wie eine art Zurückweisung. Als hättest du jemanden zur Begrüßung die Hand gereicht und er streckt sie dir aber nicht entgegen. Deswegen ja auch der Gedanke der Einbahnstraße. Der Blogger fühlt sich komisch, wenn er das Gefühl hat, gegen eine Leere zu sprechen, genauso wie der Leser, wenn er sich die kostbare Zeit nimmt und dann aber nichts zurückkommt. Und das ist ja so schade.

      Vielen Dank übrigens auch für das Kompliment zum Outfit. Ich habe auch sehr schmale Füße und hatte immer das Problem mit dem Rausrutschen, aber bei den Schuhen geht es. Hast du schon einmal diese Einlagen ausprobiert, die man sich hinten an die Ferse des Schuhs kleben kann?
      Liebe Grüße

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  17. Erstmal muss ich sagen, dass mir dein Outfit super gut gefällt! Und um jetzt zu deinem Postinhalt zu kommen: Du hast (leider) so recht. Die Kommentarzahlen sind so gering wie nie zuvor. Und ich spreche da nicht nur von so kleinen Blogs wie meinen, sondern auch von richtig, richtig großen und bekannten Bloggerinnen. Wahnsinn, wie traurig das eigentlich ist. Ich glaube, das hat vor allem mit Snapchat, Youtube und Instagram zu tun, wo wir auch nicht viel Text zu lesen haben und einfach scrollen/weitertippen/etc können. Bei Blogs hört das wirkliche LESEN und VERSTEHEN der Texte doch (leider) auch schon auf. So kriegt man dann mal häufig einen Kommentar à la "schönes Outfit" und die Message über wirklich wichtige Themen wurde gar nicht gelesen. Ich versuche auf jeden Fall, jetzt mehr zu kommentieren, denn gerade das macht doch auch eine Community aus! :)

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    1. Liebe K,
      bei den ganz großen Bloggern ist mir das auch schon aufgefallen. Das ist echt krass, wenn dann von den 200.000 Lesern nur 10 kommentieren.

      Und was das Lesen angeht, kann ich nur mit dir mitgehen. Das ärgert mich auch manchmal, wenn man sich mit einem langen Text Mühe gegeben hat, dann aber so gar nicht darauf eingegangen wird oder aber es tauchen Fragen auf, die offensichtlich im Text bereits beantwortet wurden. Das ist dann echt schade, aber in der schnellebigen Zeit irgendwie auch kaum verwunderlich.

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  18. Ein wirklich toller Post Yasmin, ich versuche eigentlich immer einen Kommentar bei gelesenen Posts zu hinterlassen, es ist einfach das einzige "echte" Feedback was Blogger erhalten können. Es muss ja nicht immer ein ewig langer Text sein, wenn einem zum Beispiel die Bilder in einem Beitrag besonders gut gefallen, kann man das doch ruhig kurz kommentieren. Ich würde mich auch über viel mehr Feedback auf meinem Blog freuen, denn nur so können wir wachsen & uns stetig verbessern.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. =)
    Love,
    Christina from http://inlooovewith.com

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    1. Liebe Christina,
      du hast so Recht damit. Vor allem auch mit dem Punkt des Verbesserns. Wenn wir nicht kommunizieren, was uns stört oder was man sich wünschen würde, kann man auch nicht erwarten, dass der Gegenpart das ahnen kann.

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  19. Ein sehr hübscher Look, gefällt mir wirklich gut!
    Bzgl. des Kommentierens: Ich nehme mir immer wieder Zeit dafür, denn es ist wie im richtigen Leben: Mit Menschen, die sich mir gegenüber nicht öffnen und mit mir sprechen, denen will ich auch nichts erzählen :)

    Liebe Grüße
    Deine Romi
    von www.romistyle.de

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    Antworten
    1. Liebe Romi,
      vielen Dank für deinen Input. Gerade den letzten Satz finde ich total aussagekräftig und gut formuliert!

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  20. Das Kommentieren ist so eine Sache... ich erwische mich auch oft dabei, dass ich einen tollen Post lese und mir denke: wow, der spricht mich richtig an - nur dann wegklicke und vergesse meinen Senf in den Kommentaren zu lassen. Bei mir gibt es richtige Phasen, wo ich richtig Lust habe etwas zu schreiben und wo ich nur stiller Leser bin - kommt ganz auf den momentanen Stress und die Stimmung drauf an. Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass das Austauschen mit anderen Bloggern unheimlich wichtig ist und vieles darauf aufbaut. Deshalb versuche ich zur Zeit wieder mehr zu kommentieren und fange hiermit gleich mal an :D

    Liebe Grüße, Julia
    Light it up

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    1. Liebe Julia,
      vielen Dank für dein Feedback :) Der Austausch ist einfach auch das, was so viel Spaß macht. Egal, ob man sich privat und in real life mit Bloggerkolleginnen austauscht oder aber hier in der Kommentarfunktion.

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  21. Normalerweise bin ich eine eher stille Leserin (Hallo übrigens ;), weil ich oft das Gefühl habe, dass das, was ich schreibe, eh unwichtig ist. Aber da auch ich mich über jeden Kommentar freue, habe ich mir vorgenommen, mehr zu kommentieren. Und es ist echt toll, endlich mal mit den Betreibern eines Blogs, dem man schon lange folgt, ins Gespräch zu kommen.
    Plus: es verirren sich ab und zu neue Leser auf den eigenen Blog ;)

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    1. Hallo Jari :)
      Das Gefühl der Unwichtigkeit kenne ich auch und habe das oft beim Verfassen von Gedankentexten. Da frage ich mich oft, ob das überhaupt jemand lesen will oder ob ich die einzige bin, die sowas denkt. Aber meist finden sich ja doch immer jede Menge Leute, die genau das interessiert. Und so gerne ihr meine Ansicht lest, so gerne lese ich ja auch eure :)

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  22. Wunderschöner Post! Ich kommentiere unheimlich gerne bei anderen weil ich den Austausch so sehr liebe. Außerdem liebe ich jedes Kommentar unter meinen Posts weil die einfach so viel mehr aussagen als einfach die klicks meiner Artikel. Aber dann gibt es wieder so Tage an denen bin ich unheimlich kommentier-faul. Lese alles, kommentiere nichts! Dabei finde ich viele Posts so toll!!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

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    1. Liebe Kerstin,
      ich wollte gerade sagen: du bist definitiv eine der Bloggerin, die man sehr häufig unter Posts liest und das finde ich total lobenswert und schön :) Mach weiter so :)

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  23. Huhu, interessantes Thema, was du da ansprichst! Von mir persönlich hängt meine Kommentierlaune stark von meiner privaten Situation ab, die letzten zwei Monate habe ich nichts geschrieben, weil mir einfach die Zeit fehlte, die Stunden verrinnen, wir werden älter, auch deine Community wird nicht jünger. Mir ist bewusst, dass zum Bloggen immer zwei Seiten gehören, jedoch kann ich mir nicht direkt vorstellen, dass es der Faulheit geschuldet ist.
    Ach und ganz nebenbei - richtig schönes Outfit!
    Love, Isa Red | www.lookatisared.blogspot.de

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    Antworten
    1. Hallo Isa,
      Faulheit ist vielleicht das falsche Wort. Es ist eben eher dieser Zeitmangel gemixt mit dem eher passiven Konsum, dass man sich berieseln lässt und dann denkt, dass das Feedback gar nicht so wichtig ist oder so.
      Vielen Dank auf jeden Fall für deins :)

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  24. Ich sehe dieses Problem ebenfalls und versuche schon seit geraumer Zeit mehr auf anderen Blogs zu kommentieren. Meistens zahlt sich dies auch aus und man bekommt einen lieben Kommentar zurück.
    Am meisten veranlassen mich dann meist kritische Artikel um einmal den Frust an der Tastatur auszulassen.
    Und auf dein Problem mit der Zeit zurückzukommen, man muss doch nicht auf allen Social Media Seiten unterwegs sein. Mir reicht eine kleinere Anzahl und dafür eine intensivere Nutzung, zum Beispiel mit Kommentaren :)
    Liebst, Katja
    www.amoureuxee.de

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    1. Liebe Katja,
      da kann ich dir nur Recht geben. Gerade die kritischen oder sehr sehr ehrlichen und persönlichen Artikel laden zum Kommentieren ein. Bei allen anderen ist das meist eben eher so ein "ganz nett, aber muss ich jetzt nicht extra kommunizieren".

      Bezüglich der Kanäle triffst du bestimmt auch einen Nerv. Der Druck, irgendwie überall präsent zu sein, ist natürlich groß und wenn man sich nicht nur auf ein Medium konzentriert, kann man sich schon mal schnell in der Menge verlieren.

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  25. Lustig - ich habe gerade heute mit meiner Freundin und Blogger-Kollegin genau über das Thema gesprochen - wir haben gerätselt, warum Klickzahlen manchmal so in die Höhe gehen und manchmal nicht - liegt nicht immer an Inhalten, aber natürlich überlegt man sich - welche Inhalte sind ansprechend? Wie du sagst: es ist nahezu unmöglich, noch was richtig neues zu schreiben/zeigen!
    Ich weiß da auch keinen Ausweg... Ich kommentiere eigentlich gerne auf Blogs :)
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/blogging-8-anzeichen-dafuer-dass-du-kein-modeblogger-anfaenger-mehr-bist/

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    1. Liebe Esra,
      vielen Dank für deine Gedanken. Das ist wirklich verdammt schwierig, was Neues aus dem Ärmel zu schütteln oder zumindest Altes neu aufzuwerten und umzuverpacken. Aber auch die Frage nach den Inhalten finde ich manchmal schwierig zu beantworten. Da gehen Artikel durch die Decke, von denen ich das nie erwartet hätte und umgekehrt passiert es aber auch, dass Posts, die mir richtig gut gefallen, so gar nicht ankommen. Komisch eigentlich :D

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  26. sehr schön geschrieben und du hast leider recht! Ich würde selbst auch gerne viel mehr Blogs lesen, kommentieren und liken. Aber es fehlt einfach die Zeit...
    Ein Teufelskreuis :(

    PS: wieder mal eine wunderschönes Outfit liebe Yassi! :*

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  27. Also ich kommentiere auch nicht sonderlich häufig - zum Teil, weil ich auch lese, dass negative Kommentare, auch wenn sie höflich geschrieben sind, oft nicht erwünscht sind und in Rechtfertigungen enden bzw. andere Kommentare gegen diesen negativeren Kommentar gerichtet werden - es muss doch wirklich nicht jeder alle Outfits gefallen, es muss nicht jede die Meinung der andren teilen - das gehört zum Erwachsensein dazu, dass man Kritik annehmen kann, aber auch Kritik in höflicher Art und Weise ohne persönlichen Angriff äußert. Es wird halt schon häufig der Eindruck erweckt, dass nur die "lieben" Kommentare erwünscht sind (Achtung: bei dir habe ich diesen Eindruck nicht - dass ist der Eindruck, den ich beim Lesen vieler Blogs gewonnen habe). Zum Teil liest man negativere Kommentare gar nicht mehr, weil nicht alle Kommentare sofort veröffentlicht werden und ich glaube, es schon viele Blogger gibt, die nur die guten, positiven, schönen, lobenenden Comments veröffentlichen. Und durch den Verlust von ehrlichen Kommentaren, ob diese nun positiv, erfreulich, nachdenkend, kritisierend, etc. sind, wird das Ganze dann auch oberflächlich und das spiegelt sich in vielen Kommentaren wieder. Ich frag mich dann halt schon - und ich hatte mal einen Fotoblog und natürlich freut man sich an Kommentaren, ich kenn das selber nur zu gut - ob man als Blogger von einem ehrlichen Kommentar, auch wenn er mal nicht so gut ist, nicht mehr hat als von diesen 0815-Kommentaren a la "diese Outfit gefällt mir". Fühle ich mich dann wirklich so viel besser, wenn zig Leute das schreiben?

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    1. Liebe Monika,
      vielen Dank für den Input. Das Problem mit dem echten Feedback habe ich neulich schon mit einer Freundin diskutiert. Wie echt sind die Komplimente? Und schreibt man das jetzt nur, weil man die Person mag? Wieso sagt man nicht direkt, aber eben höflich, dass etwas daneben war?
      Natürlich liest man als Blogger "negatives" Feedback eher ungern, weil es oftmals erst als Angriff wahrgenommen wird. Das ist mir selbst auch schon passiert. Dass ich dann erstmal so einen vor den Bug bekomme und denke: ohh, das tat jetzt aber weh oder das kratzt jetzt irgendwie schon an meinem Selbstbewusstsein. Wenn man aber immer nur Positives hört, ist es vermutlich noch schwieriger, dann mal auf konstruktive Kritik zu stoßen. Wobei diese total wichtig ist, nur der Ton muss eben stimmen.

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  28. Du hast vollkommen Recht. Mir ist das auch aufgefallen wie die Kommentare immer weniger wurden und auch einfallsloser. Es ist aber auch so das die Blogger kaum bis gar nicht auf die Kommentaren eingehen. Manche Blogs geben sich viel Mühe, andere aber nicht. Bei einigen kann ich soviel kommentieren wie ich möchte, aber bekomme selbst keinen Feedback. Auch nicht, wenn ich mal eine Frage gestellt habe. Darauf habe ich natürlich keine Lust mehr bei denen zu kommentieren, weil ich nicht weiß, ob die es überhaupt lesen. Ich antworte immer 2 mal, auf deren Blogs (wenn sie eine haben) und auch noch bei mir.

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    1. Liebe Lini,
      der Punkt wurde oben ja auch schon mehrfach genannt und finde ich plausibel. Ich rede im Text ja auch eher einseitig vom Kommentare hinterlassen, kann dieses Gefühl aber verstehen. Also gut, dass nicht jeder Blogger auf jeden Kommentar antwortet, ist vermutlich auch eine Frage der Zeit, aber wenn eine Frage integriert ist, sollte da schon Feedback kommen. Sonst demotiviert das ja total.

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  29. Ich kommentiere immer noch sehr oft bei anderen Blogs. Wenn jemand schöne Fotos veröffentlicht oder ein interessantes Thema gut beschreibt, dann sollte er das schon wissen. Es steckt da schließlich auch viel Arbeit dahinter und ich finde, da kann man sich durchaus Zeit nehmen, das zu honorieren.
    Viele Grüße Bianca

    http://ladyandmum.blogspot.de

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  30. Sehr schönes Outfit :-)
    Allerdings muss ich sagen, dass wirklich viel weniger kommentiert wird - und auch ich erwische mich dabei wie mir was gefällt und ich dann trotzdem einfach nur den nächsten Blog öffne.
    Feststellen musste ich auch, dass ich viel lieber kommentiere wenn ich nur noch auf veröffentlichen Klicken muss und nicht wenn ich noch Angaben wie Name, E-Mail etc. machen muss

    liebe Grüße :-)

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  31. Liebe Yassi, ein sehr guter, wahrer Artikel! <3 Danke dafür. Du hast Recht, man muss sich auch an die eigene Nase fassen... Ich nehme deinen Artikel als meinen Lieblingsartikel in meinem Monday Favourites von heute auf. Ich hoffe das ist okay. <3

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  32. Lieb Yassi, danke für den Artikel! Mir ist gerade heute etwas passiert, was zeigt, wie sehr die Bloggergemeinschaft sich verändert hat: ich habe bei einer Blogparde mitgemacht und wunderte mich, warum denn mein Kommentar inkl. Beitrag nicht freigeschaltet wurde. Da ich grundsätzlich ziemlich neugierig bin, habe ich einfach mal nachgefragt. Und siehe da: Die Antwort lautete, dass sie sich keine Konkurrenz mit meiner Anwesenheit ins Haus holen möchte. Nun denn. Mal abgesehen von diesem seltsamen Verhalten, ist es sehr symptomatisch dafür, wie sehr sich die Zeit gewandelt haben. Ich erinnere mich an Zeiten mit meinem ersten Blog, in denen es um den Austausch, die Freude über die Gemeinsamkeiten ging.
    LG von Sabine

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  33. Hallo Yasi bin immer wieder begeistert wie direkt und gut du dich in verschiedene Themen einfühlen kannst. Deswegen folge ich dir. Habe öfters das Gefühl das Kommentare von nicht bekannten Bloggern nicht wirklich wahrgenommen werden. Deshalb bin ich eher die stille Leserin. Das heisst aber nicht das ich die Arbeit nicht schätze.

    Werde in Zukunft dank deines Beitrags wieder mehr kommentieren.

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  34. Schuldig im Sinner der Anklage. Auch ich kommentiere viel zu wenig. Aus unterschiedlichen Gründen. Manchmal nervt es mich, dass ich 20 Captchas ausfüllen muss, da ist das Kommentieren mir zu aufwendig. Manchmal fällt mir einfach nichts zu sagen ein. Manchmal wurde in anderen Kommentaren schon alles gesagt. Wenn mich ein Text aber wirklich berührt oder ich dem Gesagten total zustimme, schreibe ich immer irgendwas. Und wenn es nur ist, dass es mich eben berührt hat.
    Aber du hast Recht: ICh freue mich auch einfach über jeden einzelnen Kommentar riesig - und selbst kommentiere ich viel zu wenig...

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  35. Liebe Yasmin,

    mir sind da verschiedene Tendenzen aufgefallen. Manchmal finde ich kleine Blogs mit unzähligen Kommentaren unter den Artikeln. Teilweise existieren sie erst sei zwei, drei Monaten. Ich nehme mal an, dass hier die "Kommentier-Regel" umfassend angewendet wurde.

    Dann gibt es wiederum die großen Blogs, die schon ewig existieren, aber trotzdem kaum Kommentare unter den Artikeln haben. Ich glaube auch, dass viele Leser ungern Kommentare da lassen, wenn keine Reaktion des Bloggers erfolgt. Wenn man sich schon die Zeit nimmt seine Meinung niederzuschreiben, erhofft man sich natürlich auch eine Antwort.

    Und jetzt kommt das Lob an dich: du gehörst meiner Meinung nach zu einer der wenigen großen Bloggerinnen, die immer antwortet. Egal ob Snapchat, Instagram oder hier auf dem Blog. Selbst wenn es nur ein nettes Dankeschön ist. Du nimmst dir Zeit. Man fühlt sich wahrgenommen. Mich macht das ja unglaublich glücklich. Kleiner Fangirlmoment. :)
    Bitte mach weiter so!

    Tausend Grüße

    Anna

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  36. Klasse, dass du das Thema mal angesprochen hast - Du hast absolut recht, dass man sich als erstes wahrscheinlich an die eigene Nase fassen muss!
    Es ist schon wirklich ein Phänomen, dass bei den ganz großen Blogs teilweise so enorm wenig kommentiert wird. Ich denke, da haben viele das Gefühl in der Masse unterzugehen oder, dass die Bloggerin die Kommentare teilweise gar nicht liest.
    Ich werde es mir auf jeden Fall auch wieder mehr zu Herzen nehmen, auf anderen Blogs zu kommentieren.
    Liebe Grüße!

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  37. Genau dasselbe denke ich mir auch so oft bzw. habe ich in letzter Zeit gedacht... Ich kommentiere gerne, doch irgendwie war das früher doch anders... Klar, alles ändert sich mit den Social Media Kanälen, doch ich finde, der Blog zeichnet uns aus und besteht auch bei mir viel länger als Instagram etc... Ich finde, das wird oft leider vergessen und vielleicht schaffen es auch wir mit deinem Post aus dem Kommentarloch :)

    Liebe Grüße
    Ena von Just a swabian girl

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  38. Wahre Worte. Schön, dass du das einmal angesprochen hast.
    Ich denke auch, dass das an der Zeit liegt. Wir wollen zu viel und doch bleiben uns nur 24 am Tag, um all das zu bewältigen. Und irgendwann brauchen für auch noch Zeit für uns, Zeit zu leben, Zeit um innehalten. Wir wollen zu viel. Das ist das paradoxe unserer Zeit. Wir finden die Zeit, um unmögliches möglich zu machen, schaffen es aber nur selten, ein paar liebe Worte auf dem Blog einer anderen zu lassen.
    Ich kenne das von mir nur zu gut. Trotzdem habe ich mir diesen Abend genommen, um wirklich mal wieder ausgiebig zu kommentieren. Und bisher klappt das ganz gut, ich hoffe nur, dass ich das auch beibehalten kann.

    Liebst
    Jane von Shades of Ivory

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  39. Ich bin kein Blogger, nur Leser, aber mich nervt dieser duplicate Content überall - sowohl innerhalb eines Bloggers als auch Blog übergreifend. Jeder muss inzwischen fünf Kanäle füttern, aber als Leser nervt mich nichts mehr, als dreimal auf denselben Artikel hingewiesen zu werden. Ich lese den Blog über einen von mir ausgewählten Kanal, und wenn ich einem Blogger zusätzlich über Facebook folge, erwarte ich dort zusätzlichen Content und kein Duplikat mit Links zum Blog.
    Außerdem liest man häufig dieselben Sachen - gleiche Kooperationen, gleicher Look (z.B. Patches sieht man jetzt auf jedem Blog, weil es angeblich "in" ist) und natürlich wird alles perfekt präsentiert. Authentisch ist da häufig keiner mehr, warum also sollte ich mir die Mühe machen, dreimal das gleiche zu kommentieren.
    Dein Blog ist besser als viele, man merkt noch die Persönlichkeit und die Authentizität.

    Das zu den externen Gründen. Die internen sind, ich lese sehr häufig in der Bahn und habe dann kein Netz oder keine Zeit für einen ausführlichen Kommentar.

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  40. Irgendjemand hatte dich in einem Monatsrückblick verlinkt :-) Ich find's ein bisschen schade, dass die Fotos vom Thema ablenken und mich weit, weit vom Kommentierfeld entfernten, aber... vielleicht sind sie auch als Anregung zum KOmmentieren gedacht? Und stylisch sind sie :-)

    Beim Kommentieren ist es wie in einer (guten?) Beziehnung - anfangs macht man sich Komplimente, später schläft das ein. So geht es mir mit meinem abbonierten Blogs - wenn ich den Blogger beschenken will, bekommt er einen Kommy. Ansonsten denke ich mir: Ich hab dich abboniert, ist doch klar, dass ich dich mag :-) Das ist natürlich falsch.

    Ich denke, manchmal ist ein Tritt in den Kommentier-Arsch nicht schlecht. Aber ob das etwas ändert?

    Besonders bei neuen Blogs kommt es mir auf zwei Dinge an: Inhalt und Tonfall.

    Wenn ich einen Ansatzpunkt finde, schreibe ich gern was. Schwieriger ist es, wenn ich keinen finde - dann lasse ich nur ein "Schöner Post!" da und das gefällt nicht jedem.

    Tonfall bedeutet, dass der Blogger nett wirken muss. Besonders bei Ich-muss-mich-mal-auskotzen-Posts wirken manche Blogger sehr grummlig, sie überhöhen sich (unabsichtlich) und ich traue mich nicht zu kommentieren, weil ich nicht weiß, wie sie reagieren.

    Ansonsten... Fragen am Ende des Posts helfen manchmal, aber nur, wenn mir der Blogger sympatisch ist. Bei mir helfen dezente Hinweise auf meinen Blog - im Sinne von "Ich hab einen Post, der zu deinem passt" (wenn er wirklich passt...)

    Und Interaktion ist wichtig - ich muss das Gefühl haben, dass mcih der Blogger ernst nimmt, dh. ein Kommentar zu meinem Kommentar (es sei denn, es sind extrem viele... dann wäre das zuviel ARbeit :-) )

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  41. Das Outfit ist toll und sehr nach meinem Geschmack. Die Fotos sind toll geworden und Du strahlst so :)
    Das mit dem Kommentieren habe ich auch schon bemerkt. Wenn ich mal mehr als 1-2 Kommentare habe mache ich einen Strich im Kalender. Ich selber bin bemüht so viele Kommentare auf Blogs (und wo man sonst noch kann) zu hinterlassen. Denn wenn ich mich über feedback freue, geht es anderen doch sicherlich ganz genauso. Was ich allerdings schwierig finde ist mobil zu kommentieren. So gerne ich über Blogovin lese, viele Blogs sind nicht mobil optimiert und so gern ich kommentieren würde, ist es mir gar nicht möglich.

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