Gedanken Outfit

Glücksmomente #1

Wisst ihr, was das Schöne an der ersten Januarwoche ist? Man ist hochmotiviert. Überall, wo man hinschaut, sieht man Leute, die anpacken, die Pläne schmieden, die dieses Jahr so richtig durchstarten wollen. Und das steckt an. Fragt sich nur, wie man diese Motivation aufrecht erhält und über den Januar hinausträgt...

Durch Glücksmomente!

Diese kleinen, unscheinbaren Augenblicke, die uns im ersten Moment gar nicht so sehr auffallen, am Ende aber den alles entscheidenden Unterschied machen. Augenblicke, in denen wir schmunzeln, in denen wir einfach wir selbst sein können, neue Seiten an uns entdecken und die gute Laune machen. Sozusagen der Motor unserer Motivation - ganz aus uns selbst heraus.

Achte ich bewusst auf solche Glücksmomente, sauge ich sie auf. Dann geht es mir gut, ich fühle mich wohl, bin eher geneigt, diesen berauschenden Zustand aufrechtzuerhalten und komme voran. Ganz einfach. Das ist mitnichten eine neue Erkenntnis, aber wie so oft, vergisst man eben im Alltag auf sie zu achten.

Mein neues, altes Ziel für 2016?  Glücksmomente erkennen und sammeln. Sie in ein Marmeladenglas packen und sich auch später noch über die lustigen oder einfach schönen Augenblicke  zu freuen. Denn das motiviert, weiterzumachen. Denn Glück ist letztlich eine einfache Gleichung. Es kommt nicht mit riesiger Schleife daher, sondern liegt direkt vor uns in vielen kleinen Einzelstücken, die wir einfach nur erkennen und aufsammeln müssen. Und weil das alles viel einfacher ist als gedacht, will ich in Zukunft öfter aufschreiben, was mich glücklich gemacht hat. Augen auf und los...
 


1. Ausmalen. Wusstet ihr, dass Ausmalen wieder ein "Ding" ist? Absolut verrückt, dass Kleinkindbeschäftigungen auf einmal auch unter Erwachsenen salonfähig sind. Tiefenentspannung und Entschleunigung sind hierbei die offiziellen Schlagworte, um das in der Gesellschaft als infantil angesehene Hobby zu rechtfertigen. Da bin ich doch dabei - und male gerne über den Rand.


2. Achtung Kitschalarm: der erste Schnee. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ein Wintermädchen zu sein. Bin ich einfach nicht. Punkt. Aber der erste Schnee, der leise vor sich hinrieselt und nach und nach die ganze Stadt in Weiß hüllt, hat einfach etwas Magisches und lässt mich immer etwas verträumt zurück. Oder wann sonst ist es völlig in Ordnung, wie hypnotisiert stundenlang aus dem Fenster zu starren und zu beobachten wie dicke, weiße Flocken im Laternenlicht tänzeln?

3. Während alle anderen sich hochmotiviert ins Fitnessstudio schleifen - ihr wisst schon, die Vorsätze - saß ich auf der Couch und habe nachgerechnet, wie lange ich mich nicht mehr bewegt habe.  August! Im August habe ich das letzte Mal motiviert meinen Hintern zu Kayla Itsines Moves bewegt - also so richtig workoutmäßig. Und fühle mich bei der Erkenntnis ganz und gar nicht schlecht. Das Jahr ist ja noch lang. Da lässt sich bestimmt noch was retten kurz vor dem Sommer. Bis dahin hoffe ich weiterhin auf gute Gene und dass sich die Prophezeiung des ab 25 immer schwabbliger werdenden Bindegewebes nicht bewahrheitet. Fingers crossed.

4. Eigentlich aufwendig kochen zu wollen und dann doch wieder beim Lieferservice das geliebte Sushi bestellen. Guilty! Kommt in letzter Zeit ganz schön oft vor, hinterlässt ein minikleines schlechtes Gewissen (ich will euch ja nichts vormachen), fühlt sich aber soooo gut an.

6. Die dicke fette Januarerkältung. Ok, ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum zur Hölle ich eine Erkältung gut finde. Ganz einfach. Weil sie einen niederzwingt und das manchmal einfach sein muss. Statt Vollgas zu geben, wird man erstmal ausgebremst und irgendwie war dieses im Selbstmitleid suhlen und sich bedienen lassen gar nicht mal so doof. Ja, ich gebe es zu, ich bin wehleidig (habt ihr bestimmt auch schon gemerkt) und wenn man sich eh schon einmal mies fühlt, kann man das doch so richtig zelebrieren. Mit Hühnersuppe, Benjamin Blümchen, Serienmarathon, bei dem keiner meckert oder sich schuldig fühlen muss und dem tausendsten Stefaaaaan, kannst du nochmal fix losgehen und Eis kaufen??? Du weißt schon, wegen der Mandeln. Hihihi.

7. Mal wieder einen richtig guten Film (siehe Friday Five) ansehen und danach noch ewig in Gedanken daran hängenbleiben und zu diskutieren. Da kann es schonmal passieren, dass ich auch am nächsten Tag  erneut ein "Aber wisst ihr, ich frage mich..." hinterherschiebe.

8. Einfach mal anhalten und genießen. Viel zu oft verbringt man doch genervt Zeit im Auto. Schimpft über den Opa mit Hut vor einem, der im Schneckentempo voran (oder eben auch nicht) kommt, statt die Schönheiten um einen herum zu bemerken. Nicht jedoch am Freitag. Da genossen wir nämlich die letzten Sonnenstrahlen den Tages bei eisiger Kälte einfach mal am See. Der Anblick war beim Vorbeifahren so hübsch, dass wir ausgestiegen sind, die Kamera geschnappt haben und spontan Möwen fütterten - Tacos pur schmecken denen übrigens als Brotersatz ganz wunderbar. Wer hätte das gedacht?

9. Trotz Familienoverload der Festtage nicht genug zu bekommen und die ganze Sippe anlässlich Mamas Geburtstag zu schnappen und in den Südharz zu fahren, wenn man schon mal um die Ecke wohnt. Das Ergebnis? Ganz viel Schnee, Erwachsene, die wieder zu Kindern werden und Opis, die auch mit 70+ auf einmal den knartschenden Rücken vergessen und sich kurzerhand die Enkelin für eine Schlittenpartie schnappen. Ob 5 oder 25 macht ja nun echt keinen Unterschied. Getoppt mit leckerem Essen, Glühwein, Hugo und Sonnenschein konnte das nur ein erfolgreicher Abschluss einer ziemlich glücklichen Woche werden. (Wer jetzt neugierig ist, wie das Schlittenchaos aussah, kann auf Snapchat bis heute Nachmittag noch vorbeilunzen @yassiinlovewith).





Jeans - Asos // Pullover - Stradivarius // Weste - Forever21 // Overknees - Rapisardi // Stirnband - Forever21

Und nun die alles entscheidende Frage - was hat euch die Woche glücklich gemacht? Erweitert die Liste gerne in den Kommentaren!


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11 Kommentare

  1. Ein richtig toller Post!
    Es gibt so viele Glücksmomente, die man oft auch so gar nicht wahr nimmt.

    Liebe Grüße
    Caro

    http://perfectionofglam.blogspot.de

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  2. Dein Outfit (und vor allem das Stirnband) gefallen mir sehr! Ich mach mir da auch nicht so ein Stress mit Vorsatz A, B und C- sondern versuche mich jeden Tag gut zu fühlen. Und Schnee hatte ich zu gerne hier;)

    Liebe Grüße
    Luisa | http://sparklyinspiration.com

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  3. Mein Glücksmoment: Ein langes Telefonat mit einer guten Freundin. :)

    Liebe Grüße
    Anna I http://einundzwanzigzwei.de

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  4. Wunderschöne Bilder, Yasmin! Mich hat die Woche einiges glücklich gemacht! Ich bin froh, dass ich nicht mehr krank bin und meine Erkältung so gut wie weg ist. Am Freitag haben Papa und ich die HTS Bilder gemacht, die mir dieses Mal mehr als sonst gut gefallen. Wir haben letzte Woche ein paar neue Möbelstücke gekauft, über die ich mich jeden Tag freu. Gestern war ich mit meiner Cousine bei Ikea und wir haben eine Menge geshoppt und hatten auch sonst einen tollen Tag bis in die Nacht rein. Herrlich! Ich bin auch voll motiviert und glaube, dass jeder sein Glück etwas selbst beeinflussen kann. Daran möchte ich festhalten :)

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  5. Was für ein toller Look. Ich kann mich gar nicht entscheiden welche Teile ich am schönsten finde. Die Overknees sind jedenfalls der Knaller :) <3
    Liebe Grüße, Fiona THEDASHINGRIDER.com

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  6. Manchmal muss man die guten Sachen im Leben erst niederschreiben, um zu realisieren, wie glücklich man eigentlich ist und wie viele tolle Momente es im Alltag gibt. Danke für den Post und die schönen Bilder!

    Liebe Grüsse

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  7. Ich mache sowas tatsächlich sehr oft. Ganz Privat in meinem Tagebuch schreibe ich mir jeden die Dinge auf, die mich besonders glücklich gemacht haben. Dabei achte ich vor allem auf die kleinen Dinge im Leben. Und DU hast sowas von recht, der erste Schnee des Jahres hat einfach etwas magisches. Ich weiß noch ganz genau wie ich am 1. Dezember ganz gebannt Stundenlang am fester saß und ihm beim rieseln zugesehen habe. Jetzt im Januar bekam mich selbiges Gefühl erneut und es ist einfach wunderbar! Ich war super happy happy happy darüber, dass ein von mir im September angeschmachtetes schwarzes Kleid aus Spitze (so klischeehaft , shopping!) von &otherstories um 70% reduziert war und sofort mit musste. Da ich ja im letzten Jahr vom Mai bis Dezember (mit einer kleinen Pause im August) absolutes Shopping Verbot erteilt habe, war ich natürlich umso glücklicher genau dieses Modell durch Zufall zwischen dem ganzen Kram gefunden zu Haben! Ansonsten macht mich mein Kirschblütentee jeden morgen aufs neue super glücklich. Und meine wunderbaren Freunde, mit denen ich Mittwoch in ein kleines waldiges Abenteuer gestürzt bin! Oh, und den Film Carol sollte ich auch nicht vergessen zu erwähnen!

    Bisous aus Berlin, deine Patricia

    THEVOGUEVOYAGE by Patricia Sophie

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  8. Toller Post, wie immer ein sehr schönes Outfit.
    Was ist übrigens mit 5.?

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  9. Ich liebe liebe liebe einfach deine Blogposts! Sowohl die Texte als auch die Bilder sind jedes Mal sooo schön!! <3
    Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbei schauen und ein Feedback hinterlassen, ich würde mich riesig freuen :)
    Ganz liebe Grüße
    Alissa
    www.alissaloves.de

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  10. Fall in love with the look and the photos were wonderful .
    http://www.officialpatagonia.com

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  11. Hey Yasmin
    Was für wunderschöne Fotos und tolle Glücksmomente. Ich wünsche dir noch viele weitere!
    LG Jasi
    www.marmormaedchen.blogspot.com

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