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Geheimrezept für eine glückliche Partnerschaft?

Hallo, ihr Lieben!
Auf ganz vielen Blogs liest man ja immer wieder interessante Kolumnen über das Single-Leben und die Suche nach dem Richtigen. Selten werden dabei aber feste Beziehungen und die Instandhaltung dieser thematisiert. Ja, vielmehr trifft man häufig die Attitüde an, dass nichtfunktionerende Beziehungen schnell ausgetauscht werden. Noch so ein Indiz der "Wegwerfgesellschaft?" Denn ja, eine gut funktionierende Beziehung ist Arbeit, wenn die erste Verliebtheit und rosa Blubberblase erst einmal platzen und sich der Alltag breit macht. Nicht umsonst hat Oma immer gesagt: Socken mit einem Loch flickt man und schmeißt sie nicht gleich weg.

Was also, wenn man den Richtigen schon gefunden hat? Gibt es ein Geheimzerept für eine erfüllte Partnerschaft und wenn ja, wie sieht das aus?

Wie ihr vielleicht wisst, feiern Stefan und ich im Dezember unser 7-jähriges Jubiläum, was absolut verrückt ist, bedenkt man, dass wir beinahe ein Drittel unseres Lebens miteinander vebracht haben. Nun möchte ich mir nicht anmaßen, unsere Beziehung als perfekt und rosa zuckerwatte-glücklich zu bezeichnen, denn so etwas gibt es einfach nicht. Stattdessen ist eine funktionierende Beziehung wie eine Pflanze, die stets gehegt und gepflegt werden will, ihre Hoch- und Tiefphasen hat und einen ganz schön auf die Probe stellen kann. ABER: sie ist auch das Schönste, was einem passieren kann. Wenn man einfach so einen Partner gefunden hat, der einen 100% versteht, auch ohne zu sprechen, bei dem man immer man selbst sein kann, ohne sich verstellen zu müssen und das Beste in einem herausholt. 
Da ich ja nun schon etwas im Beziehungs-Business drin stecke, dachte ich mir, dass ich einfach ein paar Tipps für eine funktionierende und ausgeglichene Beziehung mit euch teilen möchte. Beachtet dabei, dass es sich hierbei um meine ganz subjektiven Tipps handelt und jede Partnerschaft natürlich anders funktioniert. Was bei den einen klappt, muss bei den anderen noch lange nichts bringen. Aber so ein paar allgemeine Punkte sollten sicherlich dennoch helfen.

1. Kommunikation ist Key

Die für uns goldene Regel einer glücklichen Beziehung - egal ob Freundschaft, Familie oder Liebe - ist Kommunikation. Wie oft trifft man Paare an, die wegen irgendetwas sauer sind, ihre Sorgen und Konflikte jedoch verschweigen und in sich hinein fressen. So kann das ja nichts werden! Um eine Beziehung am Laufen zu halten, muss man einfach reden. Über alles - von schönen Erlebnissen, die den Tag bereichert haben bis hin zu den richtig unangenehmen Gesprächen. Denn nur so kann euer Partner, der ja bekanntlich keine Gedanken lesen kann, wissen, was euch stört, beschäftigt, wobei ihr Unterstützung benötigt oder einfach eine Schultern zum Anlehnen braucht. 

Klar entwickelt man ab einer gewissen Zeit eine Art Geheimsprache, versteht den anderen automatisch, ohne den Mund aufmachen zu müssen - nicht umsonst sind Pärchen beim Tabu-Spiel unbesiegbar. Aber das basiert auf einer gesunden Grundkommunikation. Nur weil euer Partner euch blind versteht, trifft das nicht auf sämtliche Situationen zu. Deswegen: reden, reden, reden. Außerdem könnt ihr nur so sichergehen, dass ihr das Leben, den Alltag des Anderen versteht und miterlebt.
 

2. Freiräume und eigenständige Persönlichkeiten

Das ist ein Punkt, den ich unheimlich wichtig finde in einer gesunden Beziehung. Ganz oft merkt man ja, dass plötzlich zwei Menschen, sobald sie eine Liebesbeziehung eingehen, zum Wir fusionieren. Plötzlich gibt es kein X und Y mehr, sondern man erhält Pluralantworten. Wir fanden den Film ganz toll, wir waren am Wochenende dort, wir sehen das so und so. Ganz gefährliche Geschichte! Vielleicht liegt es auch daran, dass ich selbst ein sehr freiheitsliebender Mensch bin, aber das Erhalten der eigenen Persönlichkeit und Freiräume ist für mich ein alles entscheidender Punkt. 

Dabei bedeutet das nicht, dass man seinen Partner nicht genug liebt. Nein, vielmehr geht es darum, sich selbst auch noch alleine lieben zu können. Achtet also darauf, eure Freunde nicht zu vernachlässigen, auch mal was allein mit euren Mädels zu machen und euren Freund mit seinen Boys um die Häuser ziehen oder einfach mal stundenlang zocken zu lassen. Das ist gesund und dient letztlich euch beiden. So wie man gemeinsame Hobbies und Interessen teilt, schadet es auch nicht, eigene freie Zonen für sich zu schaffen und nicht mit irgendwelchen lächerlichen Verboten daherzukommen.

Durch diese Freiräume geht man außerdem sicher, dass die Beziehung spannend bleibt, man sich einen Großteil seiner eigenen Persönlichkeit bewahrt und sich nach den Auszeiten wieder gemeinsam von seinen Erlebnissen berichten kann. Aber Achtung: diese Zeitspannen für sich sollten sich natürlich nicht so ausweiten, dass  man nur noch getrennt Dinge unternimmt - das wäre dann wieder das andere Extrem.

3. Vertrauen und Ehrlichkeit

Punkt zwei führt unweigerlich zu Punkt 3. Wenn man Freiräume eingesteht, muss Vertrauen da sein. Nur wenn man sich zu 100% vertraut, kann Intimität entstehen und Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Es gibt doch nichts Nervigeres als unbegründete Eifersuchtsdramen, nur weil man vielleicht selbst ein paar Unsicherheiten hat, die man nicht anspricht.

Das bedeutet aber auch, dass man immer ehrlich sein sollte. Klar, kleine Notlügen gibt es dann und wann und jeder hat so seine Geheimnisse. Sobald aber große Lügen im Spiel sind, sehe ich rot. Wenn man wie in Punkt 1 offen und ehrlich miteinander reden kann, sollte es kein Problem sein, auch unangenehme Dinge loszuwerden statt sie in einer Lüge zu verheimlichen.

4. Erwarte nicht, dass du durch deinen Partner glücklich wirst

Noch so eine Annahme, die man häufig hört, ist die, dass man einen Partner sucht, der einen glücklich machen soll. Ich halte diese Bürde für extrem hoch und fast schon unverschämt, einem anderen Menschen abzuverlangen, dass er einen glücklich zu machen hat. In erster Linie muss man es nämlich selbst sein. Und das natürlich nicht immer und überall, aber eine gewisse Grundzufriedenheit und das im Einklang-Sein mit sich selbst, ist entscheidend. Wenn du selbst nicht weißt, wo du stehst, wo du hinwillst und du innerlich unzufrieden mit dir bist, kannst du nicht von deinem Partner verlangen, dich in all diesen Hinsichten zu komplettieren. Das mag in einigen Facetten funktionieren, langfristig klappt es aber einfach nicht.

Wenn man sich in irgendeinem Lebensbereich also unausgefüllt fühlt, muss man etwas dagegen tun, statt den Ball dem Partner zuzuspielen und zu hoffen, dass er anfängt, zu zaubern. Ist man also erst einmal im Reinen mit sich (so im Groben betrachtet und nicht sämtlichen Nuancen des Lebens), kann man auch selbst andere glücklich machen und am gemeinsamen Glück arbeiten.

5. Routinen schaffen und mit ihnen brechen

Jedes Pärchen hat ja so seine eigenen (peinlichen) Rituale und Routinen, von denen es am besten nicht erzählt. Kleine Storys, Handlungsabläufe, die der andere blind versteht, man in den kuriosesten Situationen macht und Außenstehende vermutlich Brechreiz bekommen von so viel Zuckerwatte.

Solche Rituale haben sich mit der Zeit ganz automatisch gebildet aus der Reaktion sowie Interaktion auf-und miteinander. Sie helfen dabei, sich selbst als Paar zu konstituieren und von der Außenwelt abzuschirmen. Du und ich gegen den Rest der Welt. Wie in Punkt 2 angesprochen, ist es aber auch wichtig, diese Routinen ab und an aufzubrechen. Schon allein, um Langeweile vorzubeugen.

Macht also mal etwas ganz Neues, was vielleicht zu einem neuen Ritual werden kann. Esst mal auswärts, statt nur daheim zu kochen, probiert eine neue Sportart aus, statt zum üblichen Badminton Kurs zu gehen. Das gemeinsame Entdecken macht so viel Spaß und bringt immer auch wieder neue, bisher unbekannte Seiten am anderen und einem selbst hervor.

6. Einen gemeinsamen Kurs verfolgen

Veränderung ist gut und nur natürlich. Jeder Mensch macht verschiedene Persönlichkeitsveränderungen durch, wächst an Situationen und Erlebnissen, geht anderen Interessen nach, verändert die Sichtweise auf fundamentale Lebensdinge. Das ist ganz normal und kann doch problematisch werden.

So spannend es auch ist, sich über die Jahre zu ändern, kann es mitunter vorkommen, dass man plötzlich als Paar an zwei unterschiedlichen Enden steht und die Distanz zwischen einem unüberbrückbar erscheint. Plötzlich haben sich beide Partner in so unterschiedliche Richtungen entwickelt, dass geradezu eine Kluft zwischen ihnen besteht - Zusammenflicken zwecklos. Wenn man es dann nicht mehr schafft, einem gemeinsamen Kurs zu folgen, ist es vermutlich am gesündesten, wenn man sich trennt. So sehr das auch wehtun kann. Auch das ist normal und leider mitunter nicht zu vermeiden.

Um dem jedoch entgegen zu wirken, sollte man sich immer auch als Paar gemeinsam fragen, was man vom Leben möchte. Wie man sich die Zukunft ausmalt und ob man bei fundamentalen Lebensentscheidungen vielleicht nicht den identischen, aber einen ähnlichen Weg einschlagen möchte.

7. Überraschungen

Und zu guter Letzt möchte ich noch den Überraschungsfaktor anführen, den man auf sämtliche Aspekte beziehen kann. Sei es, eine Date-Night einzuführen und den Partner an verabredeten Abenden zu überraschen, einfach seine eigenen Regeln aufzustellen, die ganz individuell für das Paar zählen oder aber im Bereich der Routinen und auch Intimität für Abwechslung zu sorgen und die Partnerschaft somit auch nach langer Zeit nicht einstauben zu lassen.
Ich hoffe, dass dieser Lifestyle-Tipps-Post genauso gut ankommt wie die anderen. Jede Beziehung funktioniert nach ganz anderen Regeln und doch denke ich, dass die angeführten Punkte zur Basis dazugehören. Ich würde mich wirklich freuen, wenn wir in den Kommentaren in eine Diskussion treten könnten. Erzählt mir doch einfach mal von euren Beziehungserfahrungen!

Wie seht ihr das mit den funktionierenden Partnerschaften? Gibt es ein Geheimrezept? Habt ihr noch wichtige Tipps, die ich vergessen habe? Dann immer her damit. Ich freue mich auf den Austausch!

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24 Kommentare

  1. So ein schöner Beitrag <3 Ich feiere im Januar mein 6-Jähriges mit meinem Freund und ich kann dir bei allen Punkten nur zustimmen, vor allem der Punkt Kommunikation ist extrem wichtig <3

    Liebe Grüße
    Luise | www.just-myself.com

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    1. Dankeschön für dein Feedback, Luise :)
      Dann wünsche ich euch noch ganz viele weitere schöne Jahre zusammen <3

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  2. Du hast das ganz wunderbar geschrieben! Mein Freund und ich sind mittlerweile fast 7,5 Jahre zusammen (Wow, ich kann es manchmal gar nicht fassen, wie lange das ist!)
    Deine "Tipps" die du gibst kann ich voll und ganz unterschreiben. Es gibt keinen Punkt in dem ich dir widersprechen würde. Natürlich gibt es keine perfekte Anleitung eine Beziehung zu führen. Am wichtigsten finde ich, sich selbst lieben zu lernen und mit sich selbst zufrieden und glücklich zu sein. Wie du schon schreibst, ist es schwierig wenn man sich selbst und seine eigenen Interessen zurückstellt. Auf Dauer wird so etwas meist nicht funktionieren.
    Ich wünsche dir und deinem Freund weiterhin nur das Beste <3

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    1. Hallo Jessi :)
      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und Gratulation zu 7,5 Jahren. Du hast recht, wenn man dann so über die vielen Jahre nachdenkt und überlegt, was man alles schon zusammen erlebt hat, ist das echt verrückt. So lange kommt einem das meist ja gar nicht vor.
      Liebe Grüße

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  3. Ein großartiger Postbeitrag!

    Liebe Grüße
    July

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    1. Freut mich, dass er dir gefallen hat, July :)
      Liebe Grüße

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  4. Schöner Post :)
    Ich bin jetzt etwas mehr als anderthalb Jahre mit meinem Freund zusammen und natürlich ist es nicht immer nur rosa Zuckerwattewölkchen, sondern mitunter recht viel Arbeit.
    Ich hab da gestern einen schönen Spruch gelesen:
    "Eine Beziehung ist wie ein Haus, wenn eine Glühbirne kaputt geht, wechselt man die Glühbirne und nicht das Haus.."
    Liebe Grüße
    Ruth

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    1. Dankeschön, Ruth :) Und der Spruch ist wirklich ziemlich passend :)

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  5. Ganz toll geschrieben, wirklich Yassi! Ich kann dir absolut in jedem Punkt zustimmen.
    Wenn ich kurz meinen Senf und meine Erfahrung abgeben darf. Bei dem Punkt 6 musste ich wirklich schmunzeln.
    Mein Ex und ich haben uns nämlich genau deshalb getrennt. Charakterlich lief alles super und wir waren auf einer Wellenlänge, doch kaum ging es um die Zukunft, gingen die Meinungen extrem auseinander. In dem Moment versucht man natürlich alles zu retten und der kompromissbereitere Mensch beginnt, seine Wünsche in den Hintergrund zu stellen. Aber das ist doch Schwachsinn oder? Wie du schon sagst - so weh es auch tut - man sollte sich dann einfach trennen. Denn auf Dauer und vor allem später, geht das niemals gut. Also lieber nicht dem Unglück mit offenen Augen entgegen laufen sondern realistisch denken und es beenden.

    Danke für diese tolle Zusammenfassung :)

    Ganz liebe Grüße Dilara <3
    von www.dilarafeenstaub.wordpress.com

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    1. Liebe Dilara,
      vielen Dank für deinen Kommentar und dass du deine Story mit uns teilst. So etwas, was dir passiert ist, geschieht so oft und das tut echt weh, vor allem wenn man sich eigentlich liebt und alles sonst in Ordnung ist. Ab einem bestimmten Alter spielt dann aber die Zukunftsplanung eben doch eine Rolle und wenn die Vorstellungen so weit auseinandergehen, sollte man sich auch nicht verbiegen. Das macht ja dann langfristig gesehen auch nur unglücklich.
      Liebe Grüße

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  6. sehr schöner Post und ich gebe dir in allen Punkten absolut Recht! :)
    Mein Freund und ich sind im Februar schon ganze 9 Jahre zusammen... unglaublich..
    lg Anni

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    1. Danke dir, Anni :) Und euch weiterhin alles Gute!

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  7. Ich kann wirklich alles genau so unterschreiben. Und mein Singledasein genieße ich gerade, vielleicht genau deswegen in vollen Zügen. Der Kurs war leider ausschlaggebend dafür dass aus einer langjährigen Beziehung eine, naja nennen wir es mal distanzierte Freundschaft wurde. Aber, wenn man seit seinem 14 Lebensjahr fast 5 Jahre ein gemeinsames Leben mit jemandem teilt ist dies wohl nicht überraschend. Vorallem - wenn man wirklich irgendwann merkt dass man da rausgewachsten ist. Und, ich muss gestehen, ich bin sehr pingelig wenn es um etwas neues geht. Klar trifft man ab und an mal jemanden, aber wenn dieses gewisse vavavuum nicht da ist, und die Zukunftsvorstellungen in ganz konträre Richtungen verlaufen möchte ich mich gar nicht weiter darauf einlassen. Deshalb warte ich, trinke Tee und heiße Schokolade und glaube ganz fest daran, dass irgendwann wieder jemand da ist mit dem ich mein Leben teilen möchte.

    PS: Gerade nach dieser langen Beziehung ist mir bewusst geworden wie wichtig es ist dass nur man selbst für sein Glück verantwortlich ist. Und ein Wir nicht immer allzu gesund ist - denn es gab echt Phasen in denen Wir ein Wir (ein zusammengewachsenes slimer) waren und ständig aufeinander hockten und jeder für sich irgendwie seine Persönlichkeit ausgeblendet hat ...

    Liebst Patricia

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    1. Liebe Patricia,
      Danke, dass du deine Gedanken hier teilst. Genau dieses Phänomen wollte ich mit meinem Punkt ausdrücken. Manchmal wächst man aus Beziehungen heraus und dann funktioniert es nicht mehr. Aber ich bin der Meinung, dass alles im Leben aus einem bestimmten Grund geschieht und wer weiß, wer da draußen noch auf dich wartet ;)
      Liebe Grüße

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  8. Sehr schöner Post und alle Aspekte kann ich genauso unterschreiben! :-)

    Bis vor ca. einem Jahr habe ich auch eine Beziehung geführt, die meines Erachtens von Vertrauen und Liebe gelebt hat. Leider wurde ich bitter enttäuscht und von meinem Ex nach fünf Jahren von heute auf morgen völlig überraschend verlassen. Er war direkt danach mit einer anderen zusammen. Das musste ich aber bitter durch Anhaltspunkte in unserer gemeinsamen Wohnung herausfinden. Bis zum Schluss hat er mir gesagt, wie sehr er mich liebt. Wahrscheinlich, um sich unsere Beziehung offen zu halten, falls es mit der Neuen nicht klappt. Dabei haben wir auch immer gesagt, wie wichtig Kommunikation und Vertrauen ist. Ich weiß bis heute nicht, was ihn an unserer Beziehung gestört hat. Das war für mich ein unfassbarer Vertrauensbruch und ich habe da heute noch dran zu knabbern. Trotzdem hoffe ich, dass ich irgendwann nochmal jemanden treffe, den ich genauso lieben kann.

    Ich wünsche euch alles alles Gute und redet, redet, redet!

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    1. Liebe Sara,
      vielen Dank, dass du so offen dein Erlebnis berichtest. Es tut mir sehr leid, dass du so eine Enttäuschung erleben musstest. Gerade dieses plötzliche Verlassenwerden ist ja das Schlimmste, wenn man vorher keine Anzeichen erkennen konnte und sich dann irgendwie einen Reim daraus machen muss. Über so etwas hinweg zu kommen, wenn man vielleicht auch gar nicht weiß, wo die Ursachen lagen und es für einen selbst eigentlich alles gut lief, ist natürlich bitter.
      Ich wünsche dir von Herzen, dass du diesen Jemand finden wirst, den du genauso lieben kannst :)
      Liebe Grüße

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  9. Wahre Worte, liebe Yasmin! Auch ich bin schon über 6 Jahre mit meinem Freund zusammen und kann deine Basispunkte für eine funktionierende Beziehung nur unterschreiben! Vor allem den Punkt mit den Freiheiten. Auch ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch und gehe gerne meinen(!) Hobbies nach. Jedoch sollte man dabei aufpassen, den Partner nicht hintenan zu stellen! Denn auch der Partner möchte das Gefühl vermittelt bekommen, die Nummer 1 für einen zu sein! Aber wenn man eine gute, funktionierende Kommunikation hat und - wie du auch schon sagtest - sich eine gemeinsame (und ähnliche) Zukunft vorstellen kann, sollte man auch dieses Problem in den Griff kriegen!
    Und zum Punkt Überraschung: Das ist gar nicht so leicht! Vor allem, wenn man seinen Partner einfach schon in und auswendig kennt, sich kaum Neues erzählen kann und schon alle üblichen Dinge unternommen hat ... Aber es geht eben auch um Kleinigkeiten, ein Strauß Blumen, ein "Pass auf dich auf" oder "Ich glaub an Dich". Wobei doch jedes Mädchen sicher auch davon träumt, mal ein Outfit auf dem Bett zu finden und einen Zettel, auf dem steht "Ich hol dich um 8 ab", oder? :)

    Liebe Grüße,
    Jasmin

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    1. Liebe Jasmin,
      vielen Dank für deine Gedanken! Das mit den Überraschungen ist in der Tat nicht immer so einfach haha. Aber wie du schon sagtest, es muss ja nicht immer die große Geste sein. Kleine Aufmerksamkeiten und nette Worte, mit denen man vielleicht in dem Moment nicht rechnet, sind ja auch schon ausreichend :)
      Viel Glück euch weiterhin!
      Liebe Grüße

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  10. Witzig, ich habe vor ein paar Tagen einen ähnlichen Post auf meinem Blog online gestellt! Für mich sind folgende Punkte super wichtig:

    1. Kommunikation
    2. Zweisamkeit
    Ich finde in der heutigen Zeit sind wir alle so viel unterwegs und nehmen uns eigentlich gar keine Zeit mehr für unseren Partner, deshalb finde ich Ausflüge oder ähnliches die man zu Zweit macht super wichtig
    3. Team - Gedanke oder wie du es nennst "einen gemeinsamen Kurs verfolgen" finde ich auch suuuper wichtig! Ohne diesen Punkt hat man einfach keine gemeinsame Grundlage.

    Und ich gebe dir in noch einem punkt ganz klar Recht: kein Partner schafft es dich glücklich zu machen, wenn du von Grund auf unglücklich bist. Ich finde diese Bürde sollte man auch keienm anderen Menschen auferlegen, denn es kann sein das er an dieser Last zerbricht!
    LG Jenny

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  11. Sehr schöner Artikel und ich kann Dir in allen Punkten zustimmen. Damit eine Beziehung in jeder Wetterlage bestehen kann, braucht es ein starkes Fundament. Meine Freunde, die teilweise schon 15 Jahre mit ihren Partnern zusammen (verheiratet) sind, berichten mir über ein ähnliches Konzept ;)

    Allerdings mit dem Vertrauen, das bin ich seit einer Zeit am hinterfragen, prinzipiell würde ich mir zuerst vertrauen und dann meinem Partner. Denn irgendwie ist vertrauen auch erwarten. Wenn ich sage, ich vertraue meinem Partner, dass er mir treu ist, dann erwarte ich von ihm, dass er nicht mit anderen Frauen schläft. Falls das irgendwann sein Bedürfnis sein sollte, nach längeren Jahren Beziehung, kann ich dann von ihm erwarten, dass er seine Bedürfnisse für meine nach hinten stellt?

    Zudem sollte man eine Beziehung nicht sofort aufgeben, wenn einer "untreu" geworden ist. Mir hat mal eine Frau, jetzt seit 50 Jahren verheiratet, gesagt: "Warum hätte ich ihn wegen dieser Affäre verlassen sollen, wenn er mir 19 Jahre ein treuer, guter Ehemann war ... man sagt immer, wie in guten so in schlechten Zeiten, aber die wenigsten wissen, was wirklich schlechte Zeiten sind und die haben wir überwunden und jetzt sind es gute Zeiten." Das hat meine damalige Ansicht komplett verändert.

    Verzeihen, denn keiner ist fehlerfrei, allerdings muss man da auch wieder Grenzen setzen, sonst lernt der andere nur dich zu verletzen, ja, Beziehung ist Arbeit und als Single sollte man sich auch nur auf eine Beziehung einlassen, wenn man bereit ist diese Arbeit zu investieren und nicht die heute schnelllebige Beziehung to Go. Ich wünsche Euch für Deine und seine Zukunft alles Gute ;)

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  12. Liebe Yasmin, das hast du sehr schön zusammengefasst! Ich kann alle Punkte so unterschreiben und ganz besonders Punkt 4! Diesem Fehler bin ich nämlich selbst schon aufgesessen und ich habe gelernt, dass jeder für sich selbst für sein Glücl verantwortlich ist. Damit werden Erwartungen runtergeschraubt und alles ist freier und unbeschwerter! :-)
    Danke für den schönen Beitrag! <3
    Liebe Grüße
    Duygu

    duygule@web.de

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  13. Das ist doch mal ein schöner Post. Ich finde alle Punkte die du genannt hast sehr sehr wichtig und kann dir nur zustimmen. Mein Freund und ich sprechen auch ganz offen über Probleme oder ähnliches. Nach fast sieben Jahren haben wir uns auch super zusammengelebt. Er gehört jetzt einfach schon zu mir :)
    Ich wünsche euch beiden alles Gute für die Zukunft :)

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  14. wirklich ein sehr schöner und interessanter beitrag! ich kann dir bei allem beipflichten und zeitgleich merke ich trotzdem, dass ich mir manche dinge ein bisschen mehr zu herzen nehmen könnte :) so oder so, mein verlobter und ich heiraten in diesem sommer - scheint also funktioniert zu haben bis jetzt :D ich wünsche euch alles liebe für eure weitere gemeinsame zukunft und freu mich grad direkt darauf, deinen neuen beziehungskram-post zu lesen ;)

    liebst, laura
    diamondsandcandyfloss

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