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Blogidentitätskrisen - bin ich überhaupt ein Modeblogger?

Kürzlich befand ich mich in einer für mich merkwürdigen Situation, in der ich in einer Runde als Modebloggerin vorgestellt wurde, was mit einem "Ach, auch so eine Modebloggerin, die reden ja eh nur über Klamotten" quitiert wurde.
Im gleichen Moment merkte ich, wie ich innerlich zögerte. Mir selbst die Frage stellte, ob ich das wirklich bin und überhaupt diese Schublade füllen könne. 
Was erwartet man heutzutage von einer Modebloggerin, gibt es doch mittlerweile so viele von ihnen? Kenntnisse über Textilien, Trendgespür, Wissen (und möglicherweise auch Besitz?) über diverse Designerstücke, eigene Kreationen und Kombinationen, frischen Wind im Kleiderschrank, Mut zu ungewöhnlichen Looks, Insiderwissen über die Fashionbranche und Schnittstelle zwischen Fashionzirkus und realem Leben? Ich weiß es nicht genau. 

Ich startete dieses Hobby nie mit der Absicht, professionelle Modebloggerin zu werden oder gar  Insiderwissen zu haben. Denn dafür fehlt mir schlichtweg das Knowhow. Und das ist auch ok so, denn dafür gibt es andere Seiten, die es 100x besser machen. Stattdessen beschrieb ich es immer als Leidenschaft der vielen schönen Dinge im Leben eines Mädchen. Genau das waren die Worte, die ich für meine About Seite wählte. Ich mag die Mode, spiele mit Kleidung und dem, was sie über mich aussagen kann. Erfinde mich je nach Stimmung immer wieder neu und möchte das mit euch teilen. Genau deshalb erschien mir das Label Fashionblogger als passend und schließlich muss man sich in der bunten Bloggerwelt ja irgendwie einordnen. Drei Jahre und viele Outfitposts später, stelle ich aber genau dieses Schild bzw. die Aussagekraft dessen in Frage. Kann ich mich selbst als Modeblogger bezeichnen, habe ich doch so wenig Ahnung von der Fashionindustrie, ist es für mich mehr Spaß als Job und trage ich letzten Endes auch nicht verrücktere Kombis als das Mädel in der Straßenbahn neben mir. Ist es nicht vielmehr so, dass sich hier mittlerweile weitaus mehr Themen wiederfinden und die Mode weniger geworden ist? Stattdessen ein buntes Gewusel an Artikeln vorzufinden ist aus Themen, die mich bewegen, berühren, verärgern, die ich so toll fand, dass ich sie schlichtweg teilen muss. 

Was also ist das hier eigentlich? Und wie hätte ich es gern?

Erst im August griff ich das Thema mit meiner lieben Luise auf, indem wir die Beobachtung teilten, dass uns diese Reinform der Modeblogs mittlerweile kaum mehr interessiert. Ja, sich vielmehr ein Wandel vollzieht. Viele Blogs mehr wollen und sich von diesem einen Label losreißen, indem eine breitere Themenvielfalt angeboten wird. Die Lifestyle Kategorie plötzlich viel besser passt. Weil wir mehr als nur Kleidung und unsere Shoppingfünde teilen.
Gleichzeitig kam die Frage auf, wieviel Inspiration genug ist. Wann sind wir - und auch die Leser - übersättigt? Gibt es überhaupt noch Dinge, die nicht schon geschrieben, erzählt wurden? Was wollen die Leser sehen, was funktioniert noch und wovon haben sie die Nase voll? Müssen wir wirklich die verrücktesten Kombis aus dem Schrank ziehen oder das Portemonnaie plündern für die neue Drew Bag, um Teil des Ganzen zu sein? Weil es sich für einen Modeblogger so gehört, es mittlerweile erwartet wird? 
Dass sich die Blogosphäre ändert und mit den Jahren professioneller geworden ist, finde ich begrüßenswert, ist daraus ein ernstzunehmender Berufszweig entstanden, der so viel Spielraum für kreative Köpfe und Ideen lässt, ja einfach erfrischend anders ist und mir so viele Möglichkeiten offen hält, mich persönlich weiterzuentwickeln und das auszuüben, was mir am meisten Spaß macht. Was ich jedoch einhergehend mit dieser Entwicklung schade finde, ist der geringerwerdende Normalo-Faktor, wie ich ihn einmal nennen möchte. 

Startete dieses ganze Blogding einmal mit ganz normalen Mädels von nebenan, die die gleichen Klamotten shoppten wie ich, die coole Kombis vorstellten, die man so nicht überall sah und tagebuchartig über Hoch- und Tiefpunkte ihres Lebens schrieben, mit denen ich mich identifizieren konnte, habe ich mittlerweile bei vielen das Gefühl, dass es mittlerweile mehr um trendige Eventeinladungen, Traffic, das coole Group Selfie auf Instagram und die neuste Designertasche geht, als um den Menschen dahinter. Natürlich lässt sich das nicht einfach so pauschalisieren, existieren genügend Gegenbeispiele in meiner Leseliste. Und doch ging bei vielen meiner Lieblingsblogs, die ich schon Jahre verfolge das Echte zum Anfassen verloren.  So sehr ich die kurzweilige Inspiration aufnehme, mich über neue Kombinationsmöglicheiten freue und über Berichte der großen Fashionweeks staune, möchte ich das ein oder andere Mädchen manchmal schütteln und fragen: Was bewegt dich wirklich? Wo stecken die Gefühle, der normale Mensch hinter der Fassade aus Kleidern? Aber vielleicht ist das auch nur eine Konsequenz der Professionalisierung? Dass persönliche Gedanken aus Angst vor Verletzbarkeit zurückgehalten werden.


Bei diesen Gedanken und meinem Verständnis eines Fashionbloggers ist es wohl kaum verwunderlich, dass ich mich in der eingangs beschriebenen Situation fragte, ob ich und mein Blog hier überhaupt noch in diese Kategorie fallen. Wie sehr brauchen wir diese Labels also? Wäre es nicht besser, sich gänzlich davon zu lösen?!
Unbestreitbar ist, dass sich dieser Ort hier in den letzten Jahren verändert hat. Mir geht es schon längst nicht mehr nur um die Looks, sondern eher darum, Stimmungen einzufangen und ja, diese auch mit Hilfe von Klamotten auszudrücken. In den Fotostrecken ein ästhetisches Ganzes zu schaffen. Eine Story zu erzählen. Und wenn ihr mir schreibt, dass ihr durch meine letzten Fotos in Herbststimmung versetzt wurdet, freut mich das. Weil ich mein Ziel erreicht habe, weil ich Vorfreude teilen kann, euch vielleicht ein wenig anstecke, in meine Welt entführe und ihr Teil davon werdet. Ganz normal. Zum Anfassen. 

Ich möchte mit diesem Post keineswegs das Modebloggerdasein verteufeln oder mich davon abgrenzen.  Dafür liebe ich die Mode, das Shoppen und das Zusammenstellen von Outfits viel zu sehr. Und doch merke ich, dass das Label nicht genau das beschreibt, was ich hier mache. Ähnlich wie man sich eben immer mal wieder im Leben fragt, wer man ist, wo man steht und wohin es gehen soll, gibt es auch beim Bloggen zuweilen solche "Identitätskrisen" und das ist auch gut so. Zu reflektieren, uns selbst zu hinterfragen und breitere Wege zu gehen, statt sich auf einen Pfad zu beschränken.

Zum Abschluss also auch die Frage an euch: wie seht ihr das? Wie nehmt ihr die Bloggerwelt wahr, über was schreibt ihr am liebsten und was möchtet ihr - in der Position des Lesers- öfter auf deutschen Blogs sehen? 

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34 Kommentare

  1. Liebe Yassi, dein Text ist wunderbar und ehrlich geschrieben. Ich lese deinen Blog schon sehr lange (damals noch zusammen mit Sarah). Ich selbst interessiere mich hauptsächlich für Outfits, Beauty, Interior und Inspiration. das sind auch die Dinge, die mir an deinem Blog so gut gefallen (am meisten allerdings freue ich mich immer(!!!) auf deine Outfits). :-* www.giveawaysecrets.blogspot.de

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    1. Vielen Dank liebe Emmali für dein Feedback :) Und total cool, dass du dem Blog schon so lange folgst, das freut mich immer total.
      Liebe Grüße

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  2. Liebe Yasmin, Danke für diesen wertvollen Artikel. Ich hatte mich ja im Juli auch schon mit einem kritischen Artikel dazu geäußert und kann deinen Worten nur zustimmen. Ich möchte auch nicht mehr teil dieser Welt sein. Klar, auf meinem Blog gibt es auch Mode und so habe ich auch angefangen- aber ich möchte nicht zu denen gehören, die leeren content verbreiten und nur Konsum weitergeben. Ich finde als Blogger hat man auch Verantwortung und das ist auch schön- man sollte das nur wirklich weise nutzen und nicht die falschen Werte weitergeben und verschönern. Ich lese deinen Blog unheimlich gerne weil du eben Storys darum bildest und weil du nicht so luxusorientiert bist, wie viele andere Blogger. Ich finde es toll, dass du nah am Leser bist und das man sich mit dir identifizieren kann- das versuche ich auch auf meinem Blog weiterzugeben und das schätzen die Leser auch sehr. Ich finde du hast viel mehr als den Titel "Modeblogger" verdient, da du hier mit Leidenschaft schreibst und schönen Content erstellst. Bleib so wie du bist! Liebste Grüße, Valerie

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    1. Ach Valerie, vielen lieben Dank für deine Worte und die Komplimente. Dein Artikel hatte mir damals auch schon total gut gefallen und die größere Anzahl solch kritischer Artikel spiegelt ja eigentlich genau die Stimmung wider. Und auch du schaffst es meiner Meinung nach perfekt, den richtigen Mix rüberzubringen. Man kann ja auch beides - Fashioninspiration liefern, aber eben auch den echten Menschen zeigen. Deswegen lese ich z.B. Blogs, die nur noch tolle Outfits "hinklatschen", aber nichts zu sagen haben, kaum noch. Da kann ich mir auch Magazine ansehen.
      Liebe Grüße und ich freue mich schon auf nächstes Wochenende :)

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  3. Liebe Yasmin,
    du hast einen wirklich tollen Blog und was dich aufjedenfall unterscheidet von den "Großen" ist deine Persönlichkeit du bist nicht abgehoben und mit dir kann man sich noch identifizieren. Du zeigt tragbare Looks und dann zwischendurch experimentierst du auch einmal. Was ich als ein ganz großes Manko bei vielen Blogs empfinde, das die Looks teilweise einfach viel zu overstyled sind (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) und noch viel schlimmer ein Look nur aus designerware besteht wo das gesamte Outfit 2000€ wert ist. Also ich weiß nicht, ich als Studentin kann und will mir das nicht leisten und ich denke viele andere auch nicht. Bleib einfach wie du bist. Ich mag deine Bilder sehr gerne, du hattest damals ein paar Tipps zur Fotografie gegeben, sowas könntest du mal machen oder so eine Art Behind the scenes würde mich mal interessieren. Also wie so ein shooting bei dir abläuft.
    Liebe Grüße aus Berlin
    Sandra

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    1. Das sind gute Vorschläge! Würde auch gerne mal einen behind the scenes Artikel lesen, oder wie ein normaler Tag bei dir so abläuft :) Und Tips fürs Fotografieren sind auch nicht schlecht! :)
      Ansonsten bin ich wunschlos glücklich, dein Blog ist toll! Yasmin bleib so authentisch wie du bist :)

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    2. Liebe Sandra,
      vielen Dank für dein tolles Feedback und auch die hilfreichen Vorschläge! Genau dieses "Overstyling" finde ich zur Zeit ganz schrecklich. Ich weiß noch, wie ich am Anfang ständig High Heels zu meinen Shootings trug, weil ich dachte, das käme an und sieht nach "high fashion" aus. Nur, um sie danach wieder in die Tasche zu stecken und mit flachen Schuhen nach Hause zu laufen, was absoluter (entschuldige den Ausdruck) Bullshit ist. Irgendwann wurde ich gelassener, die Outfits echter, tragbarer und das macht viel mehr Freude. Selbiges gilt für die Designerwaren. Ich weiß nicht, ob das ein regionales Phänomen ist, aber bei uns hier in der Gegend kennt kaum einer Designernamen, es ist eine Seltenheit, wenn in der größeren Stadt mal eine LV Tasche zu sehen ist und auch der Umgang mit Konsum ist ein ganz anderer. Mir würde man einen Vogel zeigen, wenn ich mir eine 1000€ Tasche kaufen würde haha. Aber gerade bei den Bloggern sieht man das immer mehr. Chloe hier, Chanel da, als gäbe es nichts anderes und als könnten Outfits nicht auch so cool sein.
      Deine Postingideen werde ich mir aber auf jeden Fall zu Herzen nehmen. So einen Fotografiebeitrag wollte ich eh mal wieder erneuern, da die letzten 2 Jahre alt sind und definitiv überholt sind. Den Behind the Scenes Vorschlag finde ich super spannend, mal sehen, wie sich das Ganze umsetzen lässt :)
      Ganz liebe Grüße

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  4. Also erstmal: Wunderschöne Bilder, bei denen es Dir wieder gelungen ist, eine besondere und berührende Stimmung festzuhalten. Ich habe jetzt Fernweh :D
    Und zu dem eigentlichen Thema...so ein Wandel hat definitiv etwas Gutes, sich selbst darüber klar zu werden, "wo man hingehört" oder ob man überhaupt irgendwo hingehören muss ist glaube ich etwas, das mit der Zeit bei jedem kommt, der eine Sache mit Leidenschaft macht. Selbstreflektion hat auch noch niemandem geschadet :)
    Auf jeden Fall hast Du sehr schöne Worte für deine Gedanken gefunden.
    LG Farina

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  5. Liebe Yasmin,
    Zum einen bewundere ich immer wieder deine Art zu schreiben! Du greifst auch mal aktuelle ernstere Themen auf und hinterfragst kritisch, statt nur Werbe-Blabla von dir zu geben! Ich freue mich immer, wenn auf Inlovewith ein neuer Artikel online ist oder du ein neues Bild auf Instagram gepostet hast! Denn du bist "echt" und das gefällt mir wahnsinnig gut!
    Auch beobachte ich gerne wie sich Blogs über die Jahre entwickeln, wie Fotos besser werden und man sich den Lesern anpasst (indem Kritik zu Herzen genommen wird). Aber bei deinem Blog, liebe Yasmin, habe ich eigentlich nie etwas zu kritisieren! Deine Looks sind alltagstauglich und nachshoppbar, du bringst Gefühle in Text und Bild zum Ausdruck, teilst das, was dir Freude bereitet! Und das kommt an! Nicht umsonst avanciert dein Blog zu meinem Liebsten! Mach weiter so!

    Btw: Die Fotos sind wieder einmal traumhaft und ich gucke sie mir mehr als einmal an, weil man sich bei ihrem Anblick für kurze Zeit ans Meer träumen kann :)

    Liebe Grüße,

    Jasmin

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    1. Oh liebe Jasmin, da werde ich ganz rot haha. Vielen lieben Dank für die Worte, das freut mich riesig und ich weiß eigentlich gar nicht, was ich dazu sagen soll außer DANKE :)
      Ganz liebe Grüße

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  6. ein ganz toller post! du hast auf jeden fall recht, (mode)blogs gibt es inzwischen wie sand am Meer. Ich finde es sehr wichtig, dass beides stimmt, der Stil muss mir gefallen, aber auch die person dahinter. Ab und zu abonniere ich Fashionblogs, bei denen es fast nur um die mode geht, schaue mir die Bilder ganz kurz an und schließe den blog wieder, wenn er nicht bald sogar wieder aus der leseliste gelöscht wird. andere blogs hingegen zeigen schöne outfits und andere Inspirationen und geben dabei etwas anderes dazu, etwas authentisches, was einen immer weiter lesen lässt und man freut sich jedes mal, wenn ein neuer Artikel veröffentlicht wurde

    liebst kati <3

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    1. Hallo Kati :) Genau dieses kurze Überfliegen und dann doch löschen, kenne ich zu gut. Man denkt sich zwar für einen Moment, dass der Look cool ist, aber wirklich hängen bleibt nichts. Und dann gibt es eben noch die Blogger, die tolle Outfits zeigen und mit aussagekräftigen Worten kombinieren. Bei denen ich mir plötzlich Gedanken mache über Dinge, die ich vorher gar nicht in Betracht gezogen habe, die wachrütteln, den Verstand anregen und einfach Spaß machen :)
      Liebe Grüße

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  7. Ich hab lange überlegt was ich dazu sagen soll...denn irgendwie ist es eine schwierige Frage! Schubladendenken finde ich grundsätzlich blöd, ich selbst bin ja auch nicht nur ein bestimmter Typ Mensch, sondern habe viele Eigenschaften.
    Bei Bloggern langweilen mich typische und ausschließliche Modeblogs sehr und ich kann sie mir auch nicht lange anschauen. Gestellte Outfits in gestellten Posen an gestellten Orten - das ist mir irgendwann zu viel!

    Liebe Grüße
    Jenny

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  8. Starke Worte, die ich zu 100% unterschreiben kann. Ich frage mich auch jedes Mal, warum man sich überhaupt einen Stempel, eine Ettitkette, eine Kategorie geben muss. Sind unsere Blogs nicht wie unser Leben kunterbunt und vielseitig? Selbst wenn man sich selbst beschreiben soll, nutzen wir meist drei Worte oder mehr. Wieso kann ein Modeblog also nicht auch viel mehr sein? Ich selbst habe meinen Blog immer mehr als Lifestyle-Blog angesehen, auch wenn der Schwerpunkt bei Outfits und Fashion liegt. Eine gute Beschreibung ist das aber irgendwie auch nicht.

    Ich kann dir nur sagen, dass ich deinen Blog gerade so gerne lese, weil er nicht wie alle anderen ist. Ich mag deine kleinen Stories, deine privaten Infos und bin froh, dass du nicht zehn Designerhandtaschen hast oder dich jede Woche von Designern einkleiden lässt. Dein Blog ist real und du bist unglaublich nah an deinen Lesern dran. Das spürt man beim Lesen.

    Bleib also wie du bist!
    Und lasse dein Blog das sein, was er ist.
    Du. Kunterbunt und aufregend.

    Liebe Grüße
    Jessy
    www.sinnesengel.com

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    1. Vielen Dank, liebe Jessy! Für deine Meinung, aber auch die lieben Komplimente. Gerade der Punkt mit der Nähe zum Leser bedeutet mir unglaublich viel :)
      Ganz liebe Grüße

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  9. Liebe Yasmin, danke für die tolle Inspiration und den ehrlich reflektierten Artikel. Ich muss gestehen ich liebe Modeblogs - weil ich mich gern inspirieren lasse. Und manchmal da sieht man so ungewöhnliche Outfit Kombinationen die man niemals auf der Straße tragen würde. Dennoch lese/sehe ich beide gern. Mir persönlich ist aber aufgefallen, dass ich Blogs die ausschließlich ihr Outfit beschreiben, Links setzten und nichts zu dem Look zusagen habe weit weniger besuche. Kreative Ideen und Geschichten hinter dem Look interessieren mich wirklich sehr, so wie du es oft umsetzt. Klar, liebe ich auch fdie Looks einer Kristina Bazan und folge ihr gern auf Instagram aber ihren Blog besuche ich selten. Auch wenn sie tollen Content lifert ist der Lifstyle einer Bazan nicht mit meinem vergleichbar. Und ich glaube dass ist super wichtig, leser wollen sich identifizieren können, wollen die Persönlichkeit sehen die hinter den fabulösen Looks steckt und wenn Ab und An mal ein überraschender Artikel wie dieser auftaucht ist das Interesse wieder auf eine ganz andere Art und Weise geweckt. Reine Modeblogs so denke ich, bringen Lesern nicht viel. Mich persönlich interessieren sie nicht - da kann ich mir auch die neuste Ausgabe der Elle kaufen und habe ähnliche "Artikel" und lebe happily ever after. Gerade die Mischung macht einen tollen Blog aus. Sollen sie dich beim nächsten mal einfach als Bloggerin vorstellen, die über all die Dinge schreibt die dich inspirieren.

    Liebst Patricia

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    1. Liebe Patricia,
      vielen Dank für deinen langen Kommentar :) Vor allem der letzte Satz ist hängengeblieben und so werde ich es demnächst wohl auch handhaben. Dank dafür.
      Liebe Grüße

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  10. Schubladen sind immer doof. Weil niemand so ganz reinpasst, jeder ist so verschieden, dass das ganze Schubladendenken eigentlich völlig schwachsinnig ist. Trotzdem muss man sich in manchen Berufen, mit manchen Hobbys, mit manchen Frisuren oder Dialekten einfach damit abfinden, dass man in eine gesteckt wird. Grade beim Bloggen finde ich es unheimlich wichtig, sich aber nicht selbst in so eine Schublade stecken zu lassen, sondern frei zu bleiben. Ich finde, sonst geht all das verloren, was das Bloggen so toll macht. Als Leserin kann ich nur sagen: Ich liebe deinen Blog, deine Art und finde, was du machst sehr individuell. Das ist ja das tolle an Blogs, das jeder Blogger und somit jeder Blog so verschieden ist.

    Liebe Grüße
    Bonny

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    1. Vielen Dank, liebe Bonny! Und du hast so Recht, was das Schubladendenken angeht und doch ist man auch immer wieder selbst versucht, in eine Kategorie passen zu wollen. Der Freiheitsgedanke dabei ist einfach so wichtig und sobald man merkt, dass man nicht mehr in seine (vielleicht auch selbst aufgesetzten) Grenzen passt, sollte man sich einfach davon lösen.
      Liebe Grüße

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  11. Ein toller Artikel, liebe Yasmin!
    Genau das ist es, was ich an deinem Blog mag, du machst tolle, stimmungsvolle Bilder und schreibst dazu gefühlvolle Texte, die aber nicht zu kitschig sind (das mag ich auch nicht)..
    Dein Blog ist toll wie er ist, du musst dich nicht in eine Schublade einordnen, mach einfach weiter so, wie du es jetzt machst!
    Liebste Grüße
    Ruth

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  12. Ich kann dich total verstehen! Ich finde es gut, wie du schreibst und worüber du schreibst! Es gibt auch nicht immer nur schwarz oder weiß, man braucht ja nicht immer für alles eine Kategorie...
    Suuuuper schöne Bilder mal wieder, das erste sieht total toll, das Licht ist super eingefangen und auch, wie dein Rock im Wind flattert... :)

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    1. Vielen Dank Äni :)
      Bei dem flattrigen Rock muss ich jetzt noch schmunzeln. Der Wind war so extrem stark, dass mir der Rock mächtig um die Ohren flog und Stefan richtig zittrig mit der Kamera war.
      Liebe Grüße

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  13. Was mir ganz besonders an deinem Blog gefällt, sind die hochwertigen und aussagekräftigen Fotos und Schnappschüsse auf denen du lachst - eben deine natürliche Persönlichkeit zeigst!
    Auch ich frage mich immer wieder, was hier in der "Welt der Modeblogger" so alles passiert. Ich bin eigentlich auch nur das Mädchen von Nebenan, das sich in ihrer Freizeit für Mode interessiert, ich habe keine 20 Designerhandtaschen und auch kein perfektes Leben. Mit dieser ganzen luxusorientierten Modewelt kann ich mich oft auch nicht identifizieren, ich finde es wichtig, dass hinter jedem Blog eine Person mit einzigartigem Charakter steht...

    Liebe Grüße
    Luisa | http://sparklyinspiration.com

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    1. Danke für dein Feedback, liebe Luisa :) Ich sehe das ähnlich wie du und man hat ja als Blogger auch eine gewisse Verantwortung. Gerade im schnellebigen Internetzeitalter lassen sich jüngere, aber auch eigentlich reflektierte Leser leicht blenden und streben dann "Idealen" hinterher, die vielleicht auf dem ersten Blick verlockend erscheinen und dann doch irgendwie nur leer sind. Ein bisschen Normalität kann da wirklich nicht schaden ;)
      Liebe Grüße

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  14. Kann ich nur so unterschreiben. Mich interessiert auf jeden Fall der Mensch dahinter. Und deinen Blog habe ich abonniert, weil es eben nicht nur Mode ist. Sondern ein Gefühl. Und wunderschöne Bilder :)

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  15. Hee Yasmin.
    Ich bin dir gerade sehr dankbar für diesen Post. Meinen Blog gibt es noch nicht lange und entsprechend gabs schon unendlich viele Blogs als ich gestartet habe. Als Neuling bich ich wahnsinnig beeindruckt von der Vielfalt und auch von der Professionalität und Qualität dieser Blogs und staune immer wieder.
    Hängen bleiben tu ich aber immer dann bei einem Post, wenn er mich berührt. Wenn er etwas auslöst bei mir. Sei es durch Bilder, die eine ganz bestimmte Stimmung einfangen oder durch Worte, die so ehrlich und persönlich gewählt wurden, dass ich mich darin wiederfinde.

    Ich liebe deinen Blog sehr. Durch deine Bilder - die mich eben nicht nur in ihrer Wahnsinnsqualität beeindrucken - sondern die auch Gefühle ausdrücken.
    Wie diese Bilder hier. Leichtigkeit. Lebensfreude. Ein bisschen Farbe im grauen Alltag. Ein paar Sekunden Urlaub, wenn ich mich durch diesen Post scrolle.

    Danke.
    LG Jasi
    www.marmormaedchen.blogspot.com

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    1. Vielen lieben Dank, Jasi! Ich kann deine Worte nur unterschreiben. Ein Post bleibt in Erinnerung, wenn er etwas in mir anstellt. Mehr als nur ein "Wow, schönes Outfit" entlockt und mich zum Grübeln bringt, mich vielleicht ab und an hinterfragen lässt.
      Liebe Grüße

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  16. Sehr wahre und weise Worte! Ich bin zwar gerade zum ersten Mal auf deinem Blog, aber deine offene Art zu schreiben und vor allem wie du schreibst, haben mich jetzt schon dazu bewogen länger hier zu bleiben :)
    Oft stehe ich vor meinem Kleiderschrank auf der Suche nach neuen Outfits für meinen Blog und stelle fest: du hast hauptsächlich Sachen von H&M, Mango und Co., den großen Ketten eben. Will das denn jemand sehen? Das trägt doch eh jeder. Kommt es mir dann oft in den Sinn. Aber mittlerweile habe ich auch bei mir selbst gemerkt, dass ich lieber eine Seite besuche und ein Outfit sehe, das nicht aus designerware besteht und insgesamt mehr als ein Monatsgehalt verschlingen würde. Wenn ich einen Look sehe, der mir gefällt, will ich ihn nachstylen können oder sogar einzelne Teile selbst kaufen.
    Was bringt es denn, wenn jeder mit einer chloe drew präsentiert, ist doch langweilig!
    Ich bin ganz deiner Meinung, dass reine modeblogs nicht mehr wirklich ankommen. Man möchte mehr als nur die Hülle eines Menschen sehen, man möchte Einblicke in sein Inneres erhalten und wissen, was ihn bewegt, was er so treibt. Ob das oft so einfach ist festzuhalten und niederzuschreiben, steht auf einem anderen Blatt...
    Bleib wie du bist und lass dich nicht von Trends und Hypes verbiegen
    Liebste Grüße
    Katharina
    www.whitecloudlet.wordpress.com

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    1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Katharina :) Und schön, dass du hierher gefunden hast, das freut mich sehr.
      Liebe Grüße

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  17. liebe yasmin, ich weiß zwar nicht mehr, wie ich auf deinen blog gestoßen bin, aber er war vor ca 3 jahren einer der ersten, den ich regelmäßig gelesen habe. es kamen im laufe der zeit unzählige dazu, aber mittlerweile schau ich nur noch bei 3-4 blogs mehr oder weniger regelmäßig vorbei, deiner ist eben einer. ich interessiere mich nach wie vor für fashion und beauty, aber die meisten blogs langweiligen mich einfach bzw wurde mir die dahinterstehende person irgendwann einfach unsympathisch. ich habe das gefühl, dass es mittlerweile wirklich zumeist darum geht, bei irgendwelchen events dabei zu sein (was natürlich auf instagram auf jeden fall gezeigt werden muss) und herumzureisen. gerade die thematik rund ums reisen finde ich extrem schwierig, da sich da einfach ein muster gebildet hat. alle lieben new york und paris, sind einmal da und einmal dort und wollen zeigen, wie beschäftigt sie sind und dass sie aufgrund ihrer arbeit (also ihres blogs) von einer metropole in die nächste reisen müssen. auf instagram gibts dann immer dieselben bilder von irgendwelchen macarons, avocado-speisen oder einer neuen designer-handtasche. es ist irgendwie zum trend geworden, sich nach außen hin erfolgreich zu geben. ich hoffe einfach, du behältst dir deine ehrliche, natürliche art zu bloggen. lg lisi

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  18. Hey Yasmin, ich finde deinen Artikel wirklich schon und kann dich ziemlich gut verstehen.
    Ich glaube auch, dass es eine Handvoll Blogs gibt, die ich seit einigen Jahren verfolge und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich das Bloggertum professionalisiert hat und es ist (natürlich weil es bei einigen ein Vollzeitjob ist) zu erkennen, dass es oft um Monetarisierung und Schnelligkeit & Masse geht. Es erinnert einen an ein Fashion-Magazin, das Problem ist aber, dass ich in einem Blog einen Menschen sehen möchte und keine "gemodelte Ware". Für mich sind Blogger irgendwie Identifikationsfiguren, sie zeigen einem, dass auch "normale" Frauen "etwas" tragen können, vor allem aber zeigen sie Persönlichkeit. Und auch wenn es für einige im ersten Moment wie Voyeurismus klingen mag, findet man doch "das Leben der anderen" interessant, ob aus Neugierde oder als Orientierungshilfe.
    Ich finde, du hast wirklich eine lockere und schöne, authentische Art zu schreiben, behalt das unbedingt bei :) Ich denke das Geheimnis ist tatsächlich, sich selber treu zu bleiben!

    Liebste Grüße

    Nesli | http://www.things-ilove.de

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Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich riesig über dein Feedback, Postwünsche oder sonstige Anmerkungen.Beleidigungen oder Anstößiges gegenüber meiner Person oder anderen Lesern sind allerdings unerwünscht und werden direkt gelöscht. Vielen lieben Dank ♥