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Heute ist ein guter Tag, weil... #BeMoreHuman

 Da geht doch noch mehr...

Wisst ihr, es gibt zwei Punkte im Leben, die mich gedanklich immer wieder beschäftigen. Zum Einen wäre das diese Ziellosigkeit - vermutlich ein Generationsproblem, liest man sich durch diverse Mittzwanziger Kolumnen. Tausend Möglichkeiten, aber kein richtiges Ziel vor Augen. Alles mal anfangen, ausprobieren, um es im nächsten Moment wieder fallen zu lassen. Gepaart mit zeitlichen Freiräumen läuft man schnell Gefahr, in den Tag hineinzuleben, sein Potential nicht richtig auszuschöpfen und trotzdem das Gefühl zu haben, ständig ruhelos umherzuirren. Es fehlt an Perspektive, einer klaren Linie, der man zuweilen folgen möchte. Diese Ziellosigkeit wiederum führt dazu, dass wir zwar insgesamt vielleicht einen ganz guten Weg einschlagen, aber oftmals doch nicht das Maximale aus uns herausholen. Immer vorsichtig um die selbst aufgesetzten Grenzen herumschleichen, statt sie zu überwinden und uns stärker zu pushen. Damit sind nicht einmal die großen Lebensentscheidungen gemeint, sondern auch die ganz kleinen Alltagsdinge von sportlichen Herausforderungen bis hin zu persönlichen Erfahrungen.

Sei mal nicht so negativ!

Andererseits ist da dieses Problem der Negativität. Erst kürzlich führte ich mit meinen Großeltern das Gespräch, dass der Mensch zu sehr an Ereignissen hängt, die einem schlecht in Erinnerung geblieben sind und sich trotzdem nicht abschütteln lassen. Ja, sie regelrecht ausdiskutiert werden, statt vorwärts zu schauen und sich auf die guten Dinge zu fokussieren. Das fängt schon im Kleinen an, wenn nach einer eigentlich schönen Feier das durchschnittliche Essen bemängelt wird, wir vom Urlaub berichten und über die zu harten Betten meckern oder wenn wir überlegen, ob wir einen guten Tag hatten. Da war dieser Patzer im Job und die Verabredung mit der Freundin wurde vergessen, dann konnte man seinen inneren Schweinehund nicht besiegen und hat bei der Hälfte des Abendworkouts das Handtuch geworfen. Wenn ein Tag also nicht wie am Schnürchen läuft, erhält er schnell einen miesen Stempel. Kann abgehakt werden, war sowieso alles doof. Stattdessen könnte man sich doch aber auch einfach mal das Positive ins Gedächtnis rufen und sich die vielen kleinen Glücksmomente vor Augen halten. Dass man überhaupt angefangen hat zu trainieren, auch wenn schon nach 20 statt 45 Minuten Schluss war. Dass die Kollegin über die neue Präsentationsidee sehr happy war oder dass einem endlich mal etwas in der Küche geglückt ist.

Challenge yourself!

Im Zuge der #BeMoreHuman Kampagne mit Reebok habe ich genau das vor! Neben 29 anderen Influencern habe ich eine ganz persönliche Challenge entwickelt. Eine, die nicht in erster Linie auf sportliche Erfolge setzt, sondern bei einer positiven Grundeinstellungen beginnt und Grundlage für so viel mehr ist. Ziele setzen, mehr Happy Momente sammeln und aus jedem Tag das Beste schöpfen. Eine Challenge, die psychisch als auch physisch fordern soll. Uns gemeinsam bewusst macht, was wir Tag für Tag Positives erreichen und sich gleichzeitig ein Ziel vor Augen zu halten. Fokussiert in den Tag zu starten und sich von kleinen Missgeschicken nicht unterkriegen zu lassen. 
Wie das Ganze funktioniert? Nehmt euch jeden Morgen, am besten direkt nach dem Aufstehen, nur 1 Minute Zeit und überlegt, warum genau der bevorstehende Tag gut wird. Formuliert einen knappen Leitsatz und schreibt ihn euch fest in ein Notizbüchlein oder ins Handy. Das können große Ziele oder aber auch einfach kleine Etappen sein. Vom "Heute beginne ich endlich wieder mit dem Training", "Ich freue mich besonders darauf, meinem Chef den neuen Projektvorschlag zu zeigen" bis hin zum "Es wird ein guter Tag, weil ich einen Friseurtermin habe" sind euch keine Grenzen gesetzt. Gute Gefühle finden sich überall und sind letztlich eine Summe aus vielen kleinen Einzelereignissen, die wir nur allzu gern übersehen. Führt sie euch vor Augen, Tag für Tag. Ich habe habe das Prinzip in letzter Zeit ausprobiert, zugegeben nicht immer daran gedacht, aber es hilft, mit guten Gefühlen durchs Leben zu schreiten und kleine Tageserfolge nicht unter den Teppich zu kehren.



Wer mag, kann das Ganze abends ausklingen lassen, indem man zusätzlich zur Morgennotiz kurz Resümee zieht. Wie war der Tag letztlich? Was war positiv, was hätte man persönlich besser machen können? Das Verfahren ist mit Sicherheit nichts Neues und gleicht einem Kurztagebuch, ist schlichtweg eine Art Mind Set, um sich persönliche Ziele, aber auch Erfolge vor Augen zu führen und am Ende des Tages zu reflektieren , inwiefern man sich selbst weiter herausfordern kann. Seid ihr dabei?

Falls ja, postet doch auf Instagram und Reebok.com/bmhchallenge mit den Hashtags #BeMoreHuman und #bmhchallenge euer Tagesziel und gewinnt einen Trip nach Kalifornien oder coole Sport Outfits. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung da lasst. Ist euch auch schon aufgefallen, dass man lieber meckert, statt das Positive in einem sonst eher mäßigen Tag zu sehen? Was macht ihr, um positiv und zielorientiert zu bleiben? Gibt es persönliche Challenges, körperlicher oder geistiger Natur, die ihr euch stellt und euch ein gutes Gefühl geben?

Heute wird ein guter Tag, weil...?

* Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Reebok entstanden. Vielen Dank dafür!

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12 Kommentare

  1. Wow du hast einen tollen Köper ! Und ich liebe die Sporthose ist die auch von Reebok? Und finde ich gut, dass du deine Leser zu mehr Motivation und guter Laune anregst, das sehe ich ganz genau so :)

    Bei mir gibt es grade ein Gutschein von Cewe zu gewinnen. Davon kannst du dir zum Beispiel ein individuelles Handy Case designen.
    Hier klicken :)
    Liebste Grüße
    Sandra ♥ von Sandra Felicia

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    1. Danke für das liebe Feedback und Kompliment, Sandra :)
      Ja, das ganze Sportoutfit ist von Reebok, hatte ich vergesen zu erwähnen.
      Liebe Grüße

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  2. Ich finde das ist ne wirklich coole Challenge. Sie fordert heraus, kurz inne zu halten. Ich denke auch, dass es guter Motivationsschub ist. Ich versuch das ab morgen mal!
    Liebst, Anna von EMMALACHT

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    1. Danke dir für das nette Feedback, Anna :) Ich bin gespannt, wie du die Methode finden wirst.
      Liebe Grüße

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  3. Hee du!
    Eine tolle Challenge. Ich arbeite ja in einer Psychiatrischen Klinik und das, was du hier machst, nennen wir "Positivtagebuch". Ich hab das selbst auch schon probiert - ich probiere (fast) alles, was ich mit meinen Patienten mache - immerhin will ich ja nicht einfach nur so daherreden und fand es eigentlich ganz gut. Noch besser finde ich allerdings, sich nicht zu sehr in negativen Gefühlen zu verlieren - da wir das irgendwie oft tun und uns dann total in diesen Moment geben. Dabei hilft eine Übung, die ich sehr lieben gelernt habe. Wenn negative Gedanken kommen, dann packt man sie eine Wolke. Also. Da kommt der Gedanke: "Man, warum hast du das bloss gesagt? Voll doof, jetzt werden doch alle... blabla". Gedanklich nimmt man nun diesen Gedanken und packt ihn in eine Wolke. Diese Wolke lässt man vorbeiziehen. Wenn der Gedanke wieder kommt, tut man das wieder. Und wieder. Ohne sich Vorwürfe für die Gedanken zu machen und ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Damit kann man wunderbar runterkommen - auch wenn es sich sehr doof anhört.

    Auf jeden Fall - ich bin vom Thema abgekommen. Ein richtig, richtig toller Post, mit wahnsinnig schönen Bildern und einer wunderbaren Botschaft. Danke dafür.

    Mein Abend wird toll - weil Freitag ist und weil ich gerade Musikhöre und einen Moment lang ganz alleine bin, was ich geniesse.

    LG Jasi
    www.marmormaedchen.blogspot.com

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    1. Wow, das mit der Wolke klingt unglaublich cool!! Werde ich unbedingt ausprobieren!!! Danke!
      lg
      Esra

      http://nachgesternistvormorgen.de/

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    2. Vielen Dank für den interessanten Kommentar, liebe Jasmin! Ich finde die Thematik äußerst spannend und gerade diese Wolkenmethode macht total Sinn, auch wenn es im ersten Moment vielleicht albern klingt. Ich werde das definitiv mal ausprobieren und ich denke, wenn man sich darauf einlässt, kann das ganz wunderbar funktionieren.
      Vielen Dank also für deinen Input, falls du noch mehr solcher Tricks auf Lager hast, gerne her damit!
      Ganz liebe Grüße

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  4. Ich finde du hast mit deinem Text zwei sehr wichtige Themen angeschnitten, die -nachdem man sich mit ihnen befasst hat- einen immensen Beitrag zu einem zufriedenen Leben darstellen.
    Aus dem Grund setzte ich mir jedes Jahr ein paar neue Ziele/"Challenges", z.B. Teilnahme an bestimmten sportlichen Wettkämpfen oder ein berufliches Ziel, was ich erreiche möchte. Ein Ziel kann eigentlich aus allen möglichen Bereichen sein, wichtig ist nur, dass es zunächst eine Herausforderung ist, so dass man im Ziel stolz und zufrieden ist.
    Zudem mache ich etwas ähnliches wie deine Morgennotiz, nämlich eine Abendnotiz ;-). Dabei listet man jeden Abend fünf Dinge auf, die super waren, ganz egal wie viel (vermeintlich) Schlechtes es daneben gab. Nach einer gewissen Zeit merke ich schon, wie ich bereits tagsüber den positiven Momenten bewusst mehr Beachtung schenke. Negatives verschwindet fast automatisch aus dem Zentrum der Gedanken.

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    1. Ja, genau so empfinde ich das auch. Ich denke, dass dieser große Wunsch nach Glück und einem zufriedenen Leben gar nicht so schwer erreichbar ist, wenn man für sich selbst funktionierende Methoden schafft, um es mit offenen Augen bewusst wahrzunehmen. Man kann ja nicht darauf warten, dass riesige Glücksereignisse passieren oder jeder Tag von A bis Z glücklich verläuft. Stattdessen eben die kleinen Momente herauspicken und das als ganz persönliche Glücksration verstehen, ohne zu viel zu wollen.
      Ich finde es auch voll spannend, dass es doch anscheinend mehrere Leute gibt, die genau so eine Methode anwenden und es auch was bringt. Ich hatte mich jetzt einfach die letzten Wochen näher damit befasst und man merkt erstmal, wie stark so ein Wille ist, wenn man gezielt darauf achtet, Negatives abzuschirmen bzw. sich einfach nicht davon einlullen lässt.
      Liebe Grüße

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  5. Du hast recht. Zu oft übersieht man die positiven Dinge und konzentriert sich auf die negativen. Obwohl die kleinen Dinge des Lebens mir manchmal die Welt bedeuten (ein Lied, ein Lächeln, Wertschätzung...) kann ich sie manchmal nicht halten.

    So eine Morgennotiz, wie du sie machst, kenne ich als Dankbarkeit-Notiz. Ich mache das seit ca. 5 Jahren immer mal wieder, habe es jedoch bisher nicht dauerhaft durchziehen können.

    Liebst
    Jane von Shades of Ivory

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  6. Ein toller Beitrag in dem so viel Wahrheit steckt! Ich kann das vollkommen bestätigen. Wegen einer absoluten Nichtigkeit, entstehen oft die größten persönliche Dramen - das ist so unnötig! Die Challenge finde ich wirklich gut und ich werde es auch mal für mich ausprobieren...Danke für die Inspiration!

    Liebste Grüße,
    Sara von missesviolet

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  7. Was für ein toller Text. Genau dieser Meinung bin ich auch. Die Letzte beschweren sich nur über Dinge, die schief gelaufen sind, wertschätzen aber nicht die positiven Dinge. Das ist wirklich schade und ich kann es auch überhaupt nicht nachvollziehen, denn es zieht einen ja nur runter.
    Die Bilder sind wirklich der Hammer. Du hast so eine tolle Figur!

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

    PS: Momentan gibt es auf meinem Blog eine Kleinigkeit zu gewinnen.

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