Capes and Overknees for Fall



Hallo meine Lieben!
Am Wochenende haben mein Freund und ich uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind spazieren gegangen. Auch wenn die Temperaturen bei uns immer noch um die 20-23Grad liegen, spürt man den Jahreszeitenwechsel deutlich. Die Luft fühlt sich viel frischer an und ich freue mich wirklich, mich wieder in mehrere Schichten zu hüllen. Bei dem tollen Wetter haben wir natürlich gleich die Gelegenheit für erste Herbstoutfitbilder genutzt. Was im Sommer die Kimonos waren, sind diesen Herbst eindeutig die Capes und Ponchos.  Man trifft sie derzeit überall an und war ich anfangs skeptisch, bin ich mittlerweile hin und weg und kriege nicht genug von den Stücken. Gerade bei diesem unbeständigen Wetter sind sie perfekt. Mein Cape habe ich mir bei der lieben Verena abgeschaut und nachgeshoppt. Ich liebe die herbstliche Farbzusammenstellung und das weiche, wärmende Material, so dass ich das gute Stück mehrere Tage hintereinander ausgeführt habe. Derzeit ist es anscheinend überall in Camel ausverkauft, aber aus Erfahrung kann ich euch berichten, dass der Bestand vor allem früh am Morgen bei Zalando wieder aufgestockt wird. Immer mal wieder Reinklicken lohnt sich also.
Zum Herantasten wählte ich eine recht simple Kombi. Pulli und Hose in schlichten und im Cape enthaltenen Farbtönen, einzig die Overknees bilden einen unerwarteten Kontrast. Übrigens auch ein Kleidungsstück, was man in letzter Zeit vermehrt auf den Straßen entdeckt und das mir bereits seit mehreren Saisons nicht aus dem Kopf ging. An meinem Modell mag ich, dass sie zwar übers Knie reichen, aber dennoch keinen extrem hohen Schaft haben und der Absatz mit seinen 8cm sehr bequem für normale Kurzstrecken im Alltag ist. So sind sie leichter zu stylen und wirken nicht zu billig, was ja schnell mal passieren kann. In Kombi mit dem Cape erinnert mich das Outfit an einen Mix aus Serena und Blair - oben Blair, unten Serena. 
Ich werde mit beiden Teilen definitiv in Zukunft noch weiter experimentieren und vielleicht sogar jeweils ein Styleguide Video dazu drehen, falls ihr Lust habt.





Cape - Fraas (derzeit leider nur in schwarz erhältlich)// Overknees - Anna Fields // Pullover, Hose - H&M (old) // Ring - Forever 21 // Hut - H&M // Tasche - Pimkie (old)
Was haltet ihr denn sowohl von Capes als auch von Overknees für den Herbst? Habt ihr es selbst vielleicht schon ausprobiert oder sträubt ihr euch noch etwas?
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10 Tipps gegen fiese Erkältungen



Hey Sweeties,
nach meinem Post, in dem es darum ging, sich nach einer ausgestandenen Erkältung wieder frisch zu machen, ist mir eingefallen, dass vorher ein paar Tipps gegen miese Erkältungen auch nicht geschadet hätten. Da wir derzeit mittendrin in einer herbsttypischen Virenwelle sind und gezwungenermaßen beinahe überall mit ihnen in Verbindung kommen, gibt es heute 10 knackige Tipps und Hausmittelchen, die mir immer wieder helfen, wenn mein Körper schlapp macht. Statt in langer Textform habe ich mich dieses Mal für ein Video entschieden. Lasst mich doch in den Kommentaren wissen, was ihr bei Erkältungen macht, ob euch noch mehr Helfer einfallen oder ob es in eurer Familie einen uralten Geheimtipp gibt!


Dann wünsche ich euch noch einen super sonnigen Restsonntag (wir waren heute Morgen schon ausgiebig spazieren) und bleibt vor allem gesund!
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confession



In vielen Situationen des Lebens muss ich mir eingestehen, dass ich ohne Zweifel ein Gewohnheitstier bin. Es gibt da diese Art von Menschen, die sich sofort in neue Umgebungen integrieren, stets dazupassen wie das richtige Puzzleteil, immer offen für Neues sind, dies regelrecht herausfordern. Und dann gibt es da Menschen wie mich, zu scheu, vielleicht auch schüchtern, um das, was sie über dem Tellerrand hinaus erblicken, auch ergreifen können.
Neulich erst führte ich ein Gespräch mit meiner Schwester, dass ich noch nie im Gebäude XY war, aber sehr neugierig bin, wie es dort aussieht. Verwundert fragte sie mich, warum ich nicht einfach hineingehe. Ich überlegte kurz und versuchte ihr zu erklären, dass ich mich dabei unwohl fühle, einfach weil ich noch nie dort war und nicht weiß, was mich erwartet oder mich falsch verhalten könnte. In dem Moment, als diese Worte über meine Lippen kamen, musste ich über mich selbst lachen. Ganz schön bescheuert eigentlich! Wie will man denn die Welt erkunden, wenn man sich selbst zurücknimmt, statt blind darauf loszurennen, die Zügel festhält und sich selbst eine enge Schlinge um den Kopf bindet. Daraufhin reflektierte ich mein Verhalten und sah ein, dass es eigentlich immer so ist. Ich hasse Partys, auf denen ich niemanden kenne oder ein Großteil der Gäste mir unbekannt ist. Bleibe dann lieber mit einer blöden Entschuldigung zu Hause, statt mich der Herausforderung zu stellen. Erkunde Sachen lieber allein, ohne dabei gesehen oder beurteilt zu werden. Taste mich langsam über den Tellerrand hinaus und verlasse dabei nur ungern meine Comfort Zone. Bin skeptisch gegenüber neuen Updates, einfach weil sie anders sind und ich Zeit benötige, mich darauf einzulassen und mich sicher zu fühlen. Selbst im Restaurant wähle ich meist das gleiche Gericht, obwohl mir etliche andere auch zusagen würden. Warum? Weil es eben immer so ist. Ich habe Angst, ja, aber wovor eigentlich? Vermutlich vor mir selbst. Und wieder einmal stelle ich fest, dass ich mir dabei selbst im Weg stehe und das, obwohl in mir eigentlich verrückte Ideen schlummern. Träume, Wünsche, die viel zu unerreichbar scheinen, als dass ich den Versuch wagen würde, sie zu verwirklichen. Vergleichbar mit einem großen Abgrund. Auf der anderen Seite sehe ich, was auf mich warten könnte, sehne mich danach und statt den Sprung zu wagen oder den geheimen Trampelpfad zu wählen, ziehe ich mich zurück und gebe mich zufrieden mit dem, was ich habe. 
Mit den Jahren hat sich diese Angst gelegt, ich traue mich weiterzugehen, auch wenn ich mich dabei unwohl fühle und doch kann ich mich nicht ganz lösen von diesem unerklärlichen Gefühl. So bin ich eben.






In der Mode ist das Übrigens ganz anders. Da traue ich mich, was ich mich sonst nicht  würde. Gewöhne mich schneller, schaue gerne über den Tellerrand. Vielleicht weil sie so ungefährlich ist. Weil das Größte, was ich riskiere, ein jämmerlicher modischer Fehltritt ist, über den man Jahre später herzhaft lachen kann? Weil die Mode letztlich nichts bedeutet und eine Fehlentscheidung keine zerstörerischen Kräfte entwickelt, nicht verletzen kann? Sie ist ungefährlich und bietet somit das perfekte Territorium, um mich auszuprobieren. Meine Ängste fallen zu lassen und eine ganz eigene Seite auszuleben. Sie bringt Gutes in mir hervor, lässt mich mutig sein, ist der Ausgleich zu meiner sonstigen Zaghaftigkeit. Schaut euch nur mal diesen Hut an. Vor einem Jahr habe ich mich langsam an den Trend gewagt und mittlerweile ist er nicht mehr wegzudenken von meinem Kopf. Stets und ständig greife ich dazu. Fühlte ich mich letzten Herbst noch albern und unwohl damit, trage ich ihn mittlerweile mit Selbstbewusstsein. Alles eine Sache der Gewohnheit und Mutmacher, dass es irgendwann überall so sein kann. Ich muss mich nur trauen.
Wie ist das bei euch so? Erkennt ihr euch vielleicht ein wenig in meinen Zeilen wieder? Seid ihr vermutlich auch ein Gewohnheitstier oder könnt ihr es gar nicht abwarten, Neues zu entdecken - je verrückter desto besser? 
Lederrock - H&M (old) similar here  // Top - H&M // Mantel - Sheinside (old)similar here // Ballerinas - Sheinside (old) similar here // Hut - Lierys (old) similar here // Tasche - Mango (dieses Wochenende gibt es 30% auf die gesamte Kollektion mit dem Code 5WEEKEND, happy shopping!)
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Home Spa Day



Hey Sweeties!
Ich melde mich mehr oder weniger frisch zurück aus dem Krankenbett. Ich will ja nicht zu viel #mimimi verbreiten, aber holla die Waldfee mich hat es echt aus der Bahn geworfen. Ob das jetzt allein dem alljährlichen Ende-September-Erkältungstief zu verschulden ist oder ob ich mir in letzter Zeit einfach zu viel zugemutet habe, ich weiß es nicht. Fakt ist, es gibt nichts Schlimmeres als mit Schmerzen und Schwindel im Bett zu liegen und sich einfach nur beschissen zu fühlen. Entschuldigt die derbe Ausdrucksweise, aber dafür gibt es einfach keinen Euphemismus. Während es also eine kurze Zeit gestattet ist, mit Tee, Mikrowellenhausschuhen und Kühlbeutel auf dem Kopf im Selbtmitleid zu versinken, versuche ich aber jedes Mal rasch wieder auf die Beine zu kommen. Wichtigster Schritt dabei? Mich endlich wieder wie ein Mensch zu fühlen, nein, mehr noch wie eine Frau. Ihr kennt sicher alle dieses Schlumpi-verworrene Haare-Etwas, zu dem man wird, wenn es einem nicht gut geht. Dann fristet man sein jämmerliches Dasein mit noch jämmerlicherem Aussehen, was das Ganze auch nicht wirklich voran treibt.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Besserung ist also für mich immer wieder ein Home-Spa-Day, der in unregelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Was für mich dazu gehört, verrate ich euch jetzt.
Schritt #1 Entspannung pur mit einem heißen Bad oder Dusche
Um die Glieder wieder aufzuwärmen und zu entspannen, liebe ich es, ein wohltuendes Bad mit ätherischen Ölen oder auch Ekältungstinktur zu nehmen. Da wir in Halle leider keine Badewanne besitzen, tut es dort auch die Dusche. Das Duschöl von Rituals kann ich euch hierbei als kleines Spa-Erlebnis empfehlen!
Schritt #2 Glatte Haut
Seien wir ehrlich - wenn man krank ist, hat man andere Sorgen als die Stoppeln am Bein. Geht es also körperlich wieder bergauf, heißt es "Goodbye Wildwuchs". Um darüber hinaus streichelzarte Haut zu bekommen, benutze ich am liebsten von Nivea das Körperpeeling. Woran ich außerdem merke, dass es meinem Körper nicht gut ging? An den aufgeplatzten und spröden Lippen. Deswegen benutzte ich gerne eine Extraportion Pflege mit dem Lippenbalsam Macadamia von Labello.


Schritt #3 Ein Hoch auf die Weiblichkeit
Nein, wir sind hier nicht bei einer Anleitung für Rosamunde Pilcher oder wie mache ich meinen Freund heiß. Vielmehr geht es darum, sich selbst wieder attraktiv und weiblich zu fühlen. Bester Schritt in diesem Fall? Wäsche, in der man sich wohl  und gleichzeitig einen Hauch sexy fühlt. Meine Empfehlung für euch sind an dieser Stelle die BH's von Hunkemöller. Mein allererster BH im zarten und unerfahrenen Jugendalter stammte daher und seitdem komme ich gerne wieder. Sitz und Passform stimmen hier einfach, wobei ihr natürlich auch auf die richtige Pflege und Aufbewahrung achten solltet. Wusstet ihr, dass man BH's lieber offen legen soll, statt die Cups ineinanderzufalten? Das bewahrt sie vor Knitterfalten, was ich auch erst bei meinem letzten Besuch erfahren habe. Für alle Düsseldorfer Mädels könnte außerdem die Eröffnung des neuen großen herrenhausartigen Flagshipstores -der Hunkemöller-Mansion- interessant sein. Da ich der Stadt im Oktober das erste Mal einen Besuch abstatten werde, schaue ich  in der Flingerstraße 38 sicherlich auch mal vorbei, um mich selbst zu überzeugen.
BH - hier
Schritt #4 Lackieren, Verwöhnen, Umsorgen
Macht es euch mit einer großen Tasse dampfenden Tee und einem Serienmarathon mit Charlotte, Carrie und Co. (alternativ funktioniert auch Gossip Girl wunderbar) bequem und zückt eure Lieblingsnagellackfarbe. Als erstes kümmere ich mich mit einer guten Feile um den Grundschliff, um später eine meiner derzeit liebsten Herbstfarben "Carry On" aufzutragen. Seit 2 Monaten benutze ich auch Unter- und Oberlack - die Geduld lohnt sich! Darüber hinaus benutze ich an solchen Spa Days auch gerne meine Lieblingsmaske von Garnier, um die Haut tiefgründig zu reinigen und all die schlechten Verschmutzungen der Krankheit herauszuholen. Sie wird es euch danken!
Schritt #5 Liebe geht durch den Magen
Als krönenden Abschluss meines Verwöhntages gehört natürlich auch eines meiner neuen Lieblingsgerichte dazu. Ich liebe Essen und nach einer appetitlosen Krankheitsphase sehnt sich der Körper nach etwas Richtigem. Da ich allerdings ungern direkt übertreibe, wähle ich ein leichtes Gericht wie den gebratenen Lachs mit Nektarinensalsa. Das Rezept wird es demnächst hier geben. Eine kleine Teepause mit Süßkram hinterher schadet natürlich auch nicht ;)

Jetzt bleibt mir nur noch übrig, zu hoffen, dass es euch noch nicht erwischt hat mit einer heftigen Erkältung. Habt ihr auch so kleine Rituale, um wieder auf die Beine zu kommen und euch frisch und munter zu fühlen?
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