Waterfall Trenchcoat / ImWearingRI


Einen schönen Samstag, meine Lieben!
Ohne große Worte möchte ich euch eines meiner derzeit liebsten Alltagsoutfits der letzten Wochen zeigen - sozusagen meine Frühlingsuniform bestehend aus Ripped Jeans, Pudertönen, bequemen Slip Ons, fließenden Stoffen und dem Highlight des Looks: meinem neuen Wasserfall Kurzjäckchen von River Island. Auch wenn ich beinahe das ganze Jahr über helle Töne bevorzuge, wird diese Vorliebe im Frühling nochmals verstärkt und ich greife fröhlich zu diversen Pastelltönen.Typisch Bloggerklischee musste ich natürlich auch die Kulisse der blühenden Kirschen nutzen, wenn ich schon ein so girly, pastelliges Outfit trage ;) Dafür bin ich jetzt aber absolut in Frühlingsstimmung und nutze die vielen Sonnenstunden an der frischen Luft. Und weil heute auch wieder so ein schöner Tag ist, verabschiede ich mich vom Laptop und lasse euch jetzt mit den Fotos allein. Lasst mich in den Kommentaren gerne wissen, was ihr vom Outfit haltet und wie eure Frühlingsuniform aussieht!










Jeans - Tally Weijl // Top - Mango (alt) // Slipper - Stradivarius // Tasche - Mango // Jacke - River Island* // Kette - Bershka // Ring - Asos  // Tuch - Stradivarius

Surania - Create your own Bikini



Hallo meine Süßen!
Normalerweise widme ich sehr selten einem einzelnen Shop einen Post und integriere kleine Tipps lieber in Outfitpostings. Heute mache ich jedoch eine Ausnahme, denn die Woche trudelte ein kleines Päckchen bei mir ein, was mich ziemlich überrascht und in euphorische Sommerstimmung versetzt hat. Aber fangen wir von vorne an...
Vor ein paar Wochen erhielt ich eine Anfrage des Onlineshops Surania, ob ich nicht ihren Service bedinungslos testen möchte (ich muss also nicht darüber schreiben). Nach kurzem Check war klar: es handelt sich um einen Bademodenshop, der custommade Schwimmmode anbietet. Man kann also seinen ganz eigenen, individuellen Bikini/Badeanzug/Tankini und auch Herrenbadehose zusammen stellen. Wer dem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich eine kleine Obsession bezüglich Schwimmsachen habe und jedes Jahr im Frühling einige neue Modelle in meinen Schrank wandern, wobei ich ziemlich pingelig bin, was Muster und Passform angeht. Kein Wunder also, dass ich Feuer und Flamme war, das Geschäftsmodell, das ich so noch nirgends gesehen habe, auszuprobieren. 


Die Navigation durch den Erstellungsprozess ist kinderleicht, stellt euch aber darauf ein, einige Zeit vor dem Laptop zu sitzen, denn die Auswahl ist riesig und es macht einfach unglaublich viel Spaß, sein eigener Designer zu sein. Prinzipiell entscheidet ihr euch am Anfang für eine Form der Bademode und könnt hierbei zwischen verschiedenen Formen, Modellen und Unterkategorien wählen. Beispielsweise ist Bandeau Bikini nicht gleich Bandeau - ihr könnt Perlen, Stricke, Flechtverzierungen oder Raffungen auswählen und so euren Bikini individualisieren. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Unterteil. Wenn ihr diese Grundform erst einmal ausgewählt habt, geht es an die Stoffauswahl. Auch hier gibt es gefühlt 1000 Möglichkeiten und verschiedene Partien des Bikinis können unterschiedliche Stoffe erhalten. 

Als ich dann den eigentlichen Designprozess abgeschlossen hatte, erfolgte die Größenauswahl. Das ist meiner Meinung nach auch der größte Vorteil des Shops - ihr könnt eure Bademode maßgeschneidert anfertigen lassen. Wie oft habe ich es schon erlebt, dass die Oberteile nicht richtig sitzen oder auch in meiner Verwandtschaft das Problem auftrat, dass es für große Busen keine schicken Stücke gab. Für all diejenigen wäre Surania vielleicht eine gute Alternative. Ich habe einfach schnell meine Maße zu Hause genommen, diese dann eingegeben und bekam die entsprechende Größe mitgeteilt.



Der Preis ist natürlich letztlich abhängig von euren Wünschen, Form und Schnickschnack, den ihr wählt. Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Preise eben doch deutlich über dem H&M Normalpreis liegen, aber das lohnt sich meines Erachtens. Wie gesagt, hatte ich anfangs keine Erwartungen und wurde ziemlich überrascht, als ich meinen Bikini nach ca. 2 Wochen auspacken durfte. Die Qualität spricht für sich, die Nähte sind sehr gut verarbeitet, der Bikini passt wie angegossen und vor allem der Stoff gefällt mir sehr gut. Er sitzt fest, verrutscht nicht und ist auch nicht so dünn, wie manch andere Bikinistoffe. Wie er sich beim Schwimmen oder Sport im Sommer macht, muss ich natürlich erst noch testen, aber auf den ersten Blick hat er bei mir bestanden.  



Ihr merkt schon, mein Bericht fällt sehr positiv aus, aber genau deswegen wollte ich den Tipp mit euch teilen, da ich denke, dass die Option wirklich etwas für Frauen wäre, die Schwierigkeiten haben, passende Bademode zu finden oder deren Größen in Ober- und Unterteil stark variieren. Der Preis von zwischen 40-70Euro pro Bikini ist natürlich nicht gering für ein Stück Bademode, weswegen jeder für sich entscheiden muss, ob das was wäre. Ich für meinen Teil habe Blut geleckt und könnte sofort ein weiteres Modell erstellen, denn das hat wirklich Spaß gemacht.

Kanntet ihr denn den Shop bereits und habt ihr in der Vergangenheit schon einmal Erfahrungen machen können mit dem "Designer-Dasein"? Lasst mich doch gerne wissen, was ihr über das Konzept denkt.

P.S. Das von mir verwendete Stoffmuster heißt übrigens Papette. 

Kuriositäten


Einen schönen Dienstag, meine Süßen.
Nach 24 Jahren auf dieser Erde und einigen sehr seltsamen Begegnungen wundert mich manchmal gar nichts mehr. So viele Persönlichkeiten, so viele schräge Momente, Menschen ohne Taktgefühl, zu großer Klappe oder einfach skurrilen Zufällen. Und doch schaffen es einige immer wieder, mir die Sprache zu verschlagen, so dass ich perplex mit groß aufgerissenen Augen da stehe und ich nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln kann. Ein Moment war beispielsweise im Jahr 2011, als ich noch bei H&M arbeitete und mir ein älterer Herr, mit rosa Netzstrumpfhose und nichts weiter darunter bekleidet, entgegen trat und mich nach dem aktuellen Strumpfhosensortiment befragte. Eine Begegnung, die ich so schnell nicht mehr vergesse. 
Ich würde ja sagen, dass ich mittlerweile ziemlich abgehärtet bin, in der Öffentlichkeit für Outfitfotos posiere, schon den ein oder anderen Spruch einstecken konnte oder aus Versehen Passanten Zeuge einer Umziehaktion wurden, wenn wir wieder einmal einen knappen Zeitplan hatten, gleich mehrere Looks geshootet haben und ich im Gebüsch meine Hose wechselte. Omis, die direkt neben der Kamera stehen bleiben und so offensichtlich glotzen, dass weder Stefan noch ich uns auf das Shooten konzentrieren können und ich beschämt warte, bis sie endlich begreifen, dass ich mich unwohl, ja wie ein Zootier begafft, fühle. 
Doch neulich bei unserem letzten Outfitshooting kam mal wieder jemand daher, der alles bisher Dagewesene toppen konnte. Stellt euch das Ganze so vor: Yasmin posiert in einem sehr girly Outfit unter zart blühenden Kirschbäumen (das Outfit dazu seht ihr diese Woche noch), Stefan knipst und plötzlich steht ein offensichtlich angetrunkener Herr in 100m Entfernung am Straßenrand und schaut uns ein wenig zu. Alles kein Problem, schon tausend Mal erlebt. Dann kam er immer näher und näher, bis er irgendwann direkt auf meiner Augenhöhe stand und quasi mit im Bild war. Irritiert schaue ich ihn an, er nickt mir aufmunternd zu. Der erste Lachkrampf beginnt. Ich kann ja bei sowas nicht ernst bleiben. Nachdem er aber minutenlang nicht weg geht und wir auch keine Fotos machen können, weil er permanent im Bild steht, fragt Stefan ihn, ob er uns vielleicht in Ruhe weitermachen lassen würde. Aber nichts da, der Herr war neugierig, wollte den Grund für dieses merkwürdige Shooting erfahren. Kurzerhand fragte er uns also, ob das ein Shooting für Halles Hurenmagazin sei. In vino veritas oder so ähnlich. Ihr könnt euch vorstellen, wie perplex wir beide waren. Stefan, der übrigens im Normalfall die Ruhe in Person und der liebste Mensch überhaupt ist, starrte ihn entsetzt an und fragte, ob er uns verarschen will. Ich, die bei sowas normalerweise schnell auf 180 ist und auch mal schnippisch werden kann, war jedoch so erstaunt über diese merkwürdige Frage, dass ich die Situation einfach urkomisch fand. Ich meine, ist ja nicht so, dass ich im Ultraminikleid und Netzstrumpfhose posiert hätte oder so :D Nachdem wir den Herren nun also nicht loswerden konnten und er erst noch meine Tulpen nachzählen wollte, bat ich ihn mit einem Zwinkern um etwas Privatsphäre, könne ich mich doch sonst nicht auf unser kleines Shooting konzentrieren und weg war er. Diese Situation war so ziemlich das merkwürdigste Erlebnis innerhalb meines Blogger-Daseins und wenn ich daran denke, muss ich jetzt noch lachen, auch wenn es echt ganz schön frech war. 
Warum ich das hier berichte, weiß ich grad selbst nicht so genau. Vielleicht einfach, um ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen. Zu zeigen, dass Fotos eben nicht immer ganz so einfach entstehen und hinter jedem Bild auch eine mal mehr oder weniger verrückte Geschichte steckt. Passend dazu habe ich im Fotoordner der letzten Wochen gekramt und einige Outtakes herausgesucht. Denn wie so oft ist es einfach wichtig, dass wir auch über solche Momente oder uns selbst lachen können, Dinge nicht zu ernst nehmen oder ewig daran knabbern. 
Jetzt würde mich natürlich noch interessieren, was eure absurdeste Erinnerung war? Ist euch schonmal was richtig Schräges passiert oder wurden die Blogger-Girls unter uns schon einmal merkwürdig unterbrochen bei einem Shooting? Lasst doch eure witzige, skurrile Geschichte da und wir können vielleicht gemeinsam etwas lachen an diesem sonnigen Dienstag.







Black & White


Einen schönen Sonntag, meine Lieben.
Ihr wisst ja, dass ich eine Vorliebe für farbenfrohe Outfits habe und ich diese Liebe im Frühjahr nahezu inflatiös auslebe. Bevor ich euch also einen Pastelllook nach dem anderen präsentiere, wollte ich ganz kurz eine schlichte Schwarz-Weiß-Kombi mit lauter Basics dazwischen werfen. Damit geht man natürlich immer auf Nummer sicher, weswegen die Nicht-Farben ja auch doch irgendwie Dauerbegleiter der meisten Menschen sind. 
Hauptakteur des Looks ist übrigens die coole Weste, die ich mir bei River Island aussuchen durfte, einem UK Shop, den ich seit Jahren sehr gern mag, weil viele der Stücke genau meinem Stil entsprechen. Für die Weste habe ich mich spontan entschieden, weil ich zur Zeit irgendwie nicht genug von den Dingern bekommen kann. Blazer und sonstige Jacken habe ich zur Genüge im Schrank hängen, nur die Weste war irgendwie nie so recht mein Ding, weil ich damit immer etwas Spießiges verbunden habe. Die neuen, langen oder auch mit Wasserfallkragen bestückten Schnitte gefallen mir zur Zeit jedoch so gut, dass ich gerne damit Basic-Looks aufpeppe und alles andere als businessmäßig aussehe.





Shorts - H&M // Weste - River Island* // Top - H&M (letzte Saison) // Boots - Asos (alt) // Tasche - Mango

Wie gefällt euch der simple Look und tragt ihr eigentlich Westen oder waren die bei euch bisher auch eher nicht auf eurem Mode-Radar zu sehen?